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	<title>Weinbau in Mainz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T03:09:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Weinbau_in_Mainz&amp;diff=704594&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Joppa Chong: HC: Entferne Kategorie:Kultur (Mainz); Ergänze Kategorie:Essen und Trinken (Mainz)</title>
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		<updated>2026-01-23T20:10:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Kultur_(Mainz)&quot; title=&quot;Kategorie:Kultur (Mainz)&quot;&gt;Kategorie:Kultur (Mainz)&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Essen_und_Trinken_(Mainz)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Essen und Trinken (Mainz) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Essen und Trinken (Mainz)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Schedelsche Weltchronik - Mainz.jpg|miniatur|250px|Weinverladung am Mainzer Rheinufer; [[Schedelsche Weltchronik]] von 1493]][[Datei:schoppenstecher.jpg|mini|250px|Das [[Schoppenstecher-Standbild]] – Denkmal der Mainzer Weinkultur]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zitadelle MZ.jpg|mini|250px|Die Zitadelle Mainz mit dem „Prominenten-Weinberg“]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Weinbau]] in [[Mainz]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, der [[Rheinland-Pfalz|rheinland-pfälzischen]] Landeshauptstadt, geht bis in die [[Mainz#Vorgeschichte und römische Zeit|Römerzeit]] zurück. Weinanbau und -[[Weinhandel|handel]] waren spätestens vom Mittelalter bis in die Neuzeit ein teilweise überregional bedeutender Wirtschaftsfaktor. Auch heute lebt noch ein – wenn auch geringer – Teil der Mainzer Bevölkerung von Weinbau und -handel. Mainz wies mit rund 451 Hektar einstmals die größte Rebfläche einer Großstadt in Deutschland auf. Heute (Stand 2011) liegt die Rebfläche bei 209 Hektar und umfasst somit einen Anteil von 2 % der Stadtfläche. Aufgrund dieser Fakten wird auch von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Weinstadt Mainz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; gesprochen, ein Image, welches von der Stadt selbst, der lokalen Touristikbranche und verschiedenen Verbänden und Vereinen gefördert und gepflegt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Mai 2008 gehört Mainz mit dem es umgebenden [[Rheinhessen (Weinanbaugebiet)|Weinbaugebiet Rheinhessen]] dem internationalen Weinmarketing-Verbund &amp;#039;&amp;#039;Great Wine Capitals&amp;#039;&amp;#039; an,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.mainz.de/WGAPublisher/online/html/default/ekog-7esl4r.de.html |wayback=20130207235918 |text=Pressemitteilung der Stadt Mainz vom 19. Mai 2008}}&amp;lt;/ref&amp;gt; einem Weinnetzwerk von renommierten Städten, welche jeweils ein charakteristisches Weinbaugebiet pro Land umfasst. Neben Mainz befinden sich in diesem Verbund Städte und Regionen wie Bilbao: [[Rioja (Wein)|Rioja]], Bordeaux: [[Bordeaux (Weinbaugebiet)]], Adelaide: [[Südaustralien (Australien)]], Verona:[(Valpolicella)], Kapstadt: [[Weinbau in Südafrika|Cape-Winelands]], Mendoza: [[Weinbau in Argentinien#Mendoza|Mendoza]], Porto: [[Portwein|Dourotal]], Lausanne:[[Chasselas|Vaud]] sowie San Francisco: [[Napa Valley AVA|Napa Valley]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historischer Abriss ==&lt;br /&gt;
Vor allem am Rhein, aber auch am Rande der Kernstadt bis ins tiefe [[Rheinhessen]] finden sich Rebpflanzungen. Die Weinbau treibenden Stadtteile liegen im Süden von Mainz, es sind [[Mainz-Ebersheim|Ebersheim]], [[Mainz-Hechtsheim|Hechtsheim]] und [[Mainz-Laubenheim|Laubenheim]]; auch in [[Mainz-Bretzenheim|Bretzenheim]] werden noch 30 ar Weinberge bewirtschaftet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weinbau hat in Mainz Tradition, seit die Römer in [[Mogontiacum]] die ersten Reben zur Versorgung ihrer Truppen setzten. In der [[Probus (Kaiser)|Probus]]-Biographie der &amp;#039;&amp;#039;[[Historia Augusta]]&amp;#039;&amp;#039; heißt es in Kapitel 18,8:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;„Gallis omnibus et Hispanis ac Brittannis hinc permisit, ut vites haberent vinumque conficerent.“&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:„Er erlaubte allen Galliern, Spaniern und Briten, Reben zu besitzen und Wein herzustellen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb gilt Probus (232–282) in zahlreichen Weinbaugebieten nördlich der Alpen als derjenige, der dort den Weinbau einführen ließ. Sicher ist, dass die Weinproduktion in dieser Region nach der Mitte des [[3. Jahrhundert]]s deutlich an Bedeutung gewonnen hat.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerald Kreucher: &amp;#039;&amp;#039;Der Kaiser Marcus Aurelius Probus und seine Zeit&amp;#039;&amp;#039;. Steiner, Stuttgart 2003, ISBN 3-515-08382-0 (Historia Einzelschriften 174).&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Archäologe Hubertus Mikler von der [[Generaldirektion Kulturelles Erbe]] führt einen Nachweis zum frühen Weinbau im Norden des römischen Reiches.&amp;lt;ref&amp;gt;Hubertus Mikler: &amp;#039;&amp;#039;Römischer Riesling aus Rheinhessen? – Ein Nachweis frühen Weinbaues im Norden des römischen Reiches.&amp;#039;&amp;#039; Mainzer Archäologische Zeitschrift 5/6, 1998/1999, S. 149–155.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die älteste bekannte Urkunde über Weinbau in Mainz berichtet über eine Schenkung:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Diesen königlichen Dominialhof in Dalheim und die dazu gehörigen Güter erhielt durch eine königliche Schenkung die [[Reichsabtei St. Maximin|Abtei St. Maximin bei Trier]]. Ihre Besitzungen im Orte Brezenheim beweisen die Fulderschenkungen, worin es zum Jahre 754 heißt: „Ich Adalbrecht schenke einen&amp;#039; andern Weinberg vor den Mauern der Stadt Mainz in dem „Dorf Brezzenheim“, dessen Rebenläger sind von der einen Seite St. Maximin|aus &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt Mainz&amp;#039;&amp;#039;“ von [[Karl Anton Schaab]], zweiter Band, 1844.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 7. – 9. Jahrhundert war der Handelsweg über [[Dorestad]] die bedeutendste Exportlinie in den Norden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite book |title=Mohammed, Charlemagne and the Origins of Europe |url=http://books.google.com/books?id=6utbT529jLcC&amp;amp;pg=PA99&amp;amp;lpg=PA99&amp;amp;dq=dorestad&amp;amp;source=web&amp;amp;ots=C_83gt_fJz&amp;amp;sig=ylXgc31jaEDF8T7AzH3KS139s8E#PPA99,M1 |last=Hodges |first=Richard |coauthors=David Whitehouse |language=en |date=1983 |pages=99 |publisher=Cornell University Press |isbn=0-8014-9262-9}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der französischen Zeit ist folgende Korrespondenz bekannt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Le revêtement des fronts de Mombach est une bonne opération; mais ils sont tellement dominés par les coteaux et le fort Hauptstein...|Napoleon an [[Louis-Alexandre Berthier|Berthier]], Mayence, 7 vendémiaire an XIII}}&lt;br /&gt;
::&amp;#039;&amp;#039;Die Verstärkung der Fronten von Mombach ist eine gute Maßnahme, aber sie sind so dominiert durch die Weinberge und das Fort Hauptstein …&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |text=Korrespondenz Napoleons an Marschall Berthier |url=http://www.stratisc.org/N_3_5.html |wayback=20110821125840}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Historisch-statistischen Jahrbuch des Departements vom Donnersberg für die Jahre 9 bzw. 10 der fränkischen Republik&amp;lt;ref&amp;gt;[[Friedrich Lehne]]: &amp;#039;&amp;#039;Historisch-statistisches Jahrbuch des Departements vom Donnersberge für die Jahre 9 bzw. 10 der fränkischen Republik&amp;#039;&amp;#039;, Mainz, Pfeiffer bzw. Craß, 1801 bzw. 1802.&amp;lt;/ref&amp;gt; wird die Rebfläche des [[Kanton Mainz|Kantons Mainz]], die für einen Stadtkanton naturgegeben sehr klein ist, mit 21,12 Hektar angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis weit ins 19. Jahrhundert gehörten Weinbau, Weinhandel und die Produkte der Sektkellereien zu den Haupteinnahmequellen. Insbesondere durch den jüdischen Weinhandel entwickelte sich Mainz im 19. Jahrhundert zu einem international bedeutsamen Weinhandelszentrum.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Christian Belzer |url=https://atlas-der-weinkultur-rlp.de/die-schum-staedte-und-der-wein-bedeutung-des-weins-im-judentum |titel=Die SchUM-Städte und der Wein |sprache=de |abruf=2022-01-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Plan aus dem 16. Jahrhundert zeigt die Weinberge innerhalb der Stadtmauern: Jakobsberg, Michelsberg, Fürstenbergerhof und [[Kästrich]]. Die letzten Weinbergslagen im Kernstadtbereich wurden jedoch in den 1970er Jahren aufgegeben und in Bauland umgewandelt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Reben in Mainz.jpg|mini|400 px|Weingärten in Mainz zur Zeit des Kurfürsten [[Johann Friedrich Karl von Ostein]], siehe Wappen oben links, Kästrich- ganz oben, Jakobsberg, Michelsberg, Fürstenbergerhof im Süden (links)]]&lt;br /&gt;
Einrichtungen wie das [[Deutsches Weininstitut|Deutsche Weininstitut]], zahlreiche private Weinerzeuger, die Initiative „Die Mainzer Winzer“, eine Winzergenossenschaft, ein eigenes städtisches Weingut und viele Weinstuben sind Beleg für die große Bedeutung, die der Wein in Mainz auch heute noch hat. Angebaut werden vor allem Rebsorten für Weißweine wie Silvaner, Riesling, Rivaner oder Weiß- und Grauburgunder, aber auch für Rotweine wie Merlot und Cabernet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sortenvielfalt kann jeweils Ende August auf dem [[Mainzer Weinmarkt]] oder in den Straußwirtschaften verkostet werden, wo ein Sträußchen über der Tür signalisiert, dass hier Weinbauern ihren selbsterzeugten Wein nebst kulinarischen Spezialitäten anbieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klima und Geologie ==&lt;br /&gt;
Das Klima im [[Rheinknie]] wird durch meist warme, überwiegend trockene Sommer und niederschlagsarme Winter geprägt. Das Rheintal profitiert vom mildernden Einfluss des Flusses in der [[Westwindzone]] und seiner Lage im Regenschatten von [[Taunus]], [[Hunsrück]] und [[Odenwald]]. Es herrschen Boden- und [[Höhenwind]]e aus Westen oder aus westlichen Richtungen vor, deren Luftmassen thermisch gemäßigt und durch die abschirmenden, zum Teil über 800&amp;amp;nbsp;m hohen Höhenzüge, relativ trocken sind, wodurch das Klima bereits fast als [[semiarid]] bezeichnet werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rebsorten ==&lt;br /&gt;
Der Mainzer Rebsortenspiegel folgt der rheinhessischen Tradition und somit dominieren in Mainz die Weißweine. In den letzten Jahrzehnten hat der [[Riesling]] wieder an Boden gewonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den weißen Rebsorten ist der [[Silvaner]] zusammen mit dem [[Müller-Thurgau]] traditionell führend. Daneben werden noch [[Kerner (Rebsorte)|Kerner]], [[Scheurebe]], [[Weißburgunder]] und [[Huxelrebe]] kultiviert. Neuerdings gewinnt auch der [[Chardonnay]] als Modesorte an Raum. [[Faberrebe]], [[Juwel]] und [[Morio-Muskat]] werden nicht mehr nachgepflanzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den roten Rebsorten entfallen allein auf den [[Dornfelder]] 17&amp;amp;nbsp;ha, weitere 17&amp;amp;nbsp;ha beanspruchte der [[Blauer Portugieser]]. Wachsende Bedeutung gewinnt inzwischen der [[Spätburgunder]]. Daneben sind noch [[Regent (Rebsorte)|Regent]], [[Dunkelfelder]] und [[Schwarzriesling]] zu nennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der urban geprägten Laufkundschaft gewinnen inzwischen auch vermehrt Rotweine aus internationalen Rebsorten an Bedeutung. So wurden in den letzten Jahren [[Merlot]], [[Acolon]] und [[Cabernet Sauvignon]] gepflanzt – eine Reaktion auf die wachsende Nachfrage nach [[Körper (Wein)|körperreichen]] Rotweinen. Das typischerweise trockene und sonnige Herbstwetter und die [[Folgen der globalen Erwärmung für den Weinbau]] lassen auch diese aus weit südlicher gelegenen Weinbaugebieten stammenden Rebsorten noch ausreifen. Ihr langfristiges [[Qualitätsstufe|Qualitätspotenzial]] ist langfristig allerdings schwer zu beurteilen, da diese Rebanlagen noch sehr jung sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Weingut der Stadt Mainz gewann im Jahr 2007 den Deutschen Rotweinpreis in der Kategorie „Internationale klassische Sorten“ mit einem 2003er Merlot und erneut im Jahr 2008 mit einem 2005er Syrah.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://weingut-fleischer.de/aktuell.htm |wayback=20090129091236 |text=Fleischer und Weingut der Stadt Mainz: Aktuell 2008}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weinlagen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:LetzterWeinberginMainz.jpg|mini|Letzter in der Altstadt erhaltener „Weinberg“ der noch in Flaschen abgefüllt wird (2007)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gezicht op Mainz. In de verte de Dom van Mainz Vue prise de la Windmühle (titel op object) Mayence (serietitel op object) Bords du Rhin (serietitel op object), RP-F-F13868.jpg|mini|Weinberg am Fürstenberger Hof, Blick von der Windmühle, 1860er Jahre]]&lt;br /&gt;
Der letzte Weinberg in der [[Mainz-Innenstadt|Innenstadt]] war der Michelsberg, am Volkspark gelegen, welcher im Rahmen des Deutschen Weinbaukongresses 1963 in Mainz, zu einem Musterweinberg umgestaltet wurde. Die heutigen Mainzer Weinbergslagen befinden sich alle im [[Rheinhessen (Weinbaugebiet)#Bereich Nierstein|Bereich Nierstein]] des [[Rheinhessen (Weinbaugebiet)|Weinbaugebietes Rheinhessen]]. In 4 von 15 Stadtteilen wird Weinbau betrieben. Die Anbaufläche verteilt sich auf mehrere [[Lage (Weinbau)|Einzellagen]], die zu den Großlagen &amp;#039;&amp;#039;Sankt Alban&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Domherr&amp;#039;&amp;#039; gehören, die jedoch heute kaum noch auf dem Etikett erscheinen. Bewirtschaftet werden überwiegend Direktzuglagen, die eine Bewirtschaftung in [[Falllinie]] mit radgetriebenen [[Traktor]]en zulassen. Es werden auf 160 Hektar Rebfläche weiße [[Rebsorte|Sorten]] angebaut, 49 Hektar sind mit roten Rebsorten bestockt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mainz, Stadt des deutschen Weines ==&lt;br /&gt;
=== Wein und Wissenschaft ===&lt;br /&gt;
An der Mainzer [[Johannes Gutenberg-Universität Mainz|Johannes Gutenberg-Universität]] gibt es ein Institut für Mikrobiologie und Weinforschung&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.imw.bio.uni-mainz.de/ Institut für Mikrobiologie und Weinforschung der Johannes Gutenberg-Universität Mainz].&amp;lt;/ref&amp;gt;, das die Einflüsse von Terroir, [[Spontangärung]] und biologischem Säureabbau erforscht. Die Hochschule prüft auch die Auswirkung sogenannter Killerhefen auf die Weinflora. Maßgeschneiderte Starterkulturen bringen spezifische Aromanoten und helfen dem Säureabbau im Wein. Das Verfahren zur gezielten Isolierung und zum spezifischen Nachweis bestimmter weinrelevanter standortspezifischer Mikroorganismen wurde patentiert. Als Service wird die Isolierung und anschließende Beimpfung mit Winzer-eigenen Starterkulturen angeboten, um die alkoholische Fermentation und den biologischen Säureabbau im Wein zu unterstützen und gleichzeitig den individuellen Charakter eines Weines und seiner Aromakomponenten auszuprägen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus hat sich an der Johannes Gutenberg-Universität der interdisziplinäre [[Arbeitskreis]] „Rebe und Wein“ herausgebildet, der sich vor allem auf die Themen Gesundheit, Inhaltsstoffe, Weinbereitung, Traubengenom und Weinkultur konzentriert.&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut König &amp;amp; Heinz Decker: &amp;#039;&amp;#039;Kulturgut Rebe und Wein.&amp;#039;&amp;#039; Springer-Verlag, Berlin u. a. 2013, S. xi.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mainzer [[An-Institut]] [[Institut für Geschichtliche Landeskunde an der Universität Mainz|Institut für Geschichtliche Landeskunde]] erforscht seit seiner Gründung 1960 die Geschichte der Weinkultur und die Winzerterminologie.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.igl.uni-mainz.de/forschung/weinbau/geschichte-des-weinbaus/ Institut für Geschichtliche Landeskunde an der Universität Mainz e. V.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wein und Selbstverwaltung ===&lt;br /&gt;
Das [[Haus des Deutschen Weines]] gab bis zum Umzug nach Bodenheim der Selbstverwaltung der Weinwirtschaft Raum. Seit Mai 2012 ist das denkmalgeschützte Weinlagergebäude im ehemaligen [[Zoll- und Binnenhafen Mainz]] der Sitz der Bundesgeschäftsstelle des [[Verband Deutscher Prädikatsweingüter|Verbands Deutscher Prädikatsweingüter]] (VDP).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wein und Politik ===&lt;br /&gt;
In der Landeshauptstadt Mainz ist das [[Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten RLP]] für zwei Drittel der [[Weinbau in Deutschland|deutschen Anbaufläche]] zuständig, denn sechs der dreizehn deutschen Weinanbaugebiete liegen in Rheinland-Pfalz und erzeugen mehr als 65 % der deutschen Weine:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.deutscheweine.de/icc/Internet-DE/med/108/108408b3-d74a-0411-3073-d7344755dbd7,11111111-1111-1111-1111-111111111111.pdf |wayback=20140708051435 |text=&amp;#039;&amp;#039;Deutscher Wein. Statistik 2013/2014&amp;#039;&amp;#039;}} (PDF; 723&amp;amp;nbsp;kB). Website des Deutschen Weininstituts. Abgerufen am 6. November 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Ahr (Weinbaugebiet)|Ahr]], [[Mittelrhein (Weinbaugebiet)|Mittelrhein]], [[Mosel (Weinbaugebiet)|Mosel-Saar-Ruwer]], [[Nahe (Weinbaugebiet)|Nahe]], [[Pfalz (Weinbaugebiet)|Pfalz]] und [[Rheinhessen (Weinbaugebiet)|Rheinhessen]], das im näheren Mainzer Umfeld liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mainzer Resolution ====&lt;br /&gt;
Am 19. September 2007 trafen sich in Mainz 130 Vertreter aus sieben weinbautreibenden EU-Mitgliedstaaten, um gegen eine geplante Reform des EU-Weinmarktes Stellung zu beziehen. Deutschland als größter [[Nettozahler]] der EU wäre bei den vermuteten geplanten Reformen am stärksten betroffen. Aber auch andere nördliche Weinbauländer fühlen sich in ihrer Weinkultur erheblich beeinträchtigt, falls die erwarteten Maßnahmen in geltendes Recht umgewandelt werden. Auf dem „Mainzer Weingipfel“ wurde daher eine fünfseitige Resolution verabschiedet, die verhindern soll, dass EU-Länder gegenüber Drittländern benachteiligt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Resolution&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.germanwine.de/uploads/media/MainzerResolution.pdf |titel=Mainzer Resolution |werk=GermanWine.de |hrsg=Dr. Christoph Hofmaier Internet Publishing, Badenweiler |datum=2007-09-17 |abruf=2020-11-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; richtet sich unter anderem gegen die Pläne der EU-Kommission,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=Die Reform des Weinsektors: Vorschlag der Kommission |url=http://ec.europa.eu/agriculture/capreform/wine/index_de.htm |wayback=20071017055101}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* den Zusatz von [[Saccharose]] bei der Weinherstellung zu verbieten und stattdessen nur noch die [[Chaptalisation]] mit [[Rektifiziertes Traubenmost-Konzentrat|rektifiziertem Traubenmost-Konzentrat]], also Zucker aus Trauben gewonnen, zu gestatten. Diese Maßnahme würde den Nachweis einer verbotenen Zuckerung von Prädikatsweinen nahezu unmöglich machen.&lt;br /&gt;
* die bisher erlaubte Steigerung des potentiellen [[Alkoholgehalt]]s um 50 % zu kürzen. Dies würde bedeuten, dass zum Beispiel der Rotweinboom in Deutschland nicht mehr mit wettbewerbsfähigen eigenen Produkten befriedigt werden kann.&lt;br /&gt;
* [[Rodung]]en zu finanzieren und spätere Wiederanpflanzungen keinen restriktiven Maßnahmen zu unterwerfen. „Rodungen dürfen … kein Kernelement der Reform sein“, heißt es in der Resolution, da solche Maßnahmen sehr teuer sind und nicht die Wettbewerbsfähigkeit der verbleibenden Erzeuger verbessern.&lt;br /&gt;
* das Bezeichnungsrecht so zu reformieren, dass die traditionellen deutschen [[Qualitätsstufe]]n faktisch abgeschafft werden. Das Bezeichnungssystem, das die Beurteilung der Qualität der Weine im Glas stark differenziert, soll aufgegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Analyse des rheinland-pfälzischen Weinbauministeriums sind allein in Rheinland-Pfalz 5.000 Betriebe mit 10.000 Arbeitsplätzen durch die geplanten Maßnahmen in ihrer Existenz gefährdet. Die Vorschläge der EU-Kommission sollen noch 2007 verabschiedet werden und zum August 2008, dem Beginn des neuen [[Weinwirtschaftsjahr]]s, in Kraft treten.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv |text=Mainzer Weingipfel |url=http://www.mwvlw.rlp.de/internet/nav/1f7/1f719be3-7425-501b-e592-6ffe52681edc%26class%3Dnet.icteam.cms.utils.search.AttributeManager%3BuBasAttrDef%3Daaaaaaaa-aaaa-aaaa-eeee-000000000008.htm |wayback=20090523003848}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wein und Genuss ===&lt;br /&gt;
[[Weck, Worscht un Woi]] heißt das deftige und einfache „ganzjährige Nationalgericht“ der Mainzer, wobei der &amp;#039;&amp;#039;Weck&amp;#039;&amp;#039; vorzugsweise ein Paarweck, die &amp;#039;&amp;#039;Worscht&amp;#039;&amp;#039; vorzugsweise [[Lyoner|Fleischwurst]] der besten Qualität und der &amp;#039;&amp;#039;Woi&amp;#039;&amp;#039; Wein aus Rheinhessen oder dem Rheingau sein sollte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=JmaU0eJ3dmQ Rheinhessen erleben] Teil 1; Weck, Worscht un Woi, abgerufen am 14. Juni 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Mainzer Marktfrühstück.jpg|miniatur|Samstägliches Marktfrühstück in den Mauern der ehemaligen Liebfrauenkirche]]&lt;br /&gt;
Auf dem Wochenmarkt vor dem Martinsdom ist Weinverkauf in Flaschen seit 2010 genehmigt und schon seit April 1999 existiert das [[St. Maria ad Gradus (Mainz)#Niedergang und Abriss|Mainzer Marktfrühstück]]. Hier servieren die Mainzer Winzer ihren Wein und der Gast verspeist dazu seine gerade erstandenen Viktualien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem Jahr 2006 findet in Mainz einmal jährlich für vier Wochen das &amp;#039;&amp;#039;Taste-Tival&amp;#039;&amp;#039;, auch „Mainzer Genießer-Tage“ genannt, statt. Dabei kommen Winzer, Hoteliers und Gastronomen zusammen, um eine Fülle kulinarischer Veranstaltungen anzubieten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gastlandschaften.de/urlaubsthemen/wein-kultur-kulinarik/weinregionen/rheinhessen/#accordion:0 &amp;#039;&amp;#039;Veranstaltungen Rheinhessen&amp;#039;&amp;#039;]. Website von Rheinland-Pfalz Tourismus. Abgerufen am 6. November 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wein und Ökonomie ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Zollhafen Mainz-Weinlagergebäude Südmole.jpg|mini|Das Weinlagerhaus im [[Zoll- und Binnenhafen Mainz|Hafen]]]]&lt;br /&gt;
[[Weinhandel]], [[Weinkellerei]]en und Weinspeditionen (&amp;#039;&amp;#039;Beispiel&amp;#039;&amp;#039;→ [[J. F. Hillebrand]]) haben in Mainz eine lange Tradition. Im Mainzer Zoll- und Binnenhafen existiert ein Gebäude, das ausschließlich zur Weinlagerung konzipiert ist. Unter den großen Häusern am Kästrich und in der Kaiserstraße befinden sich beachtliche Kelleranlagen. Die [[Kupferberg (Sekt)|Sektkellerei Kupferberg]] weist mit sieben Etagen die tiefstgeschichteten Kellereianlagen weltweit auf. Die Sektkellerei [[Henkell &amp;amp; Söhnlein|Henkell]] wurde in Mainz gegründet, bevor sie aus Platzgründen über den Rhein wegzog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wein und Kultur ===&lt;br /&gt;
Das Museum der Sektkellerei Kupferberg verfügt über die weltweit größte Sammlung von Sekt- und Champagnergläsern und eine große Sammlung von Werbemedien aus der 150-jährigen Geschichte. Auf dem Weinforum Rheinhessen präsentieren der Verein Rheinhessenwein e. V. und die [[Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz]] neben römischen Exponaten die besten prämierten Weine aus Rheinhessen. Gleichzeitig wird diese Plattform für die &amp;#039;&amp;#039;Ideen aus Wein&amp;#039;&amp;#039; (ausgewählte Sonderprodukte auf Basis des Weinbaus aus Rheinhessen) genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als weinkulturelle Vereinigung präsentiert sich [[Die Ehrbare Mainzer Weinzunft von 1443]] und verpflichtet sich, sich nach &amp;#039;&amp;#039;besten Kräften dafür einzusetzen&amp;#039;&amp;#039;, dass Rheinhessenwein in der Mainzer Gastronomie möglichst oft in der [[Mainzer Stange]] zum Ausschank kommt.&lt;br /&gt;
Unter den jüngeren Honoratioren bildete sich im Herbst 2005 mit dem Mainzer Weinsenat eine weitere weinkulturelle Vereinigung. Im Januar 2008 wurde die MAINZER WEIN GILDE&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.mainzer-wein-gilde.de/ Webpräsentation der MAINZER WEIN GILDE] Abgerufen am 21. Februar 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; als dritter Zusammenschluss gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weinköniginnen ===&lt;br /&gt;
Zur Mainzer Weinkultur gehört die Beteiligung an der jährlich stattfindenden Wahl einer [[Rheinhessische Weinkönigin|Rheinhessischen Weinkönigin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rheinhessische Weinkönigin 2003/2004, Eva Vollmer, stammt aus [[Mainz-Ebersheim]]. Die Wahl der Rheinhessischen Weinkönigin 2005/2006, Eva Pauser aus Flonheim, fand in der [[Alte Lokhalle|Alten Lokhalle]] in Mainz statt. Im November 2006 wurde die Mainzer Jungwinzerin Mirjam Schneider zur rheinhessischen Weinprinzessin gewählt. Sie war einziges weibliches Mitglied der damaligen Winzergruppe „Rheinhessen Five“, die sich dem Ausbau von Weinen auf höchster Qualitätsstufe verschrieben hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Anlass des Jubiläums 200 Jahre Rheinhessen fand die Wahl zur Deutschen Weinkönigin 2016 in Mainz statt.&amp;lt;ref&amp;gt;Monika Nellessen und Michel Erfurth: &amp;#039;&amp;#039;Rheinhessen-Jubiläum: Mainz kürt 2016 eine Weinkönigin - Aktion von Stadt und Winzern&amp;#039;&amp;#039; In: [[Allgemeine Zeitung (Mainz)|Mainzer Allgemeine Zeitung]] vom 13. Mai 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weingut der Stadt Mainz ===&lt;br /&gt;
1906 schenkte der Bürger Joseph Schick sein Weingut in [[Harxheim]] dem Mainzer Oberbürgermeister Dr. [[Karl Göttelmann]]. Seitdem ist die Stadt Mainz Besitzerin dieses historischen Herrschaftsgebäudes aus dem Jahre 1725, einschließlich der dazugehörigen Weinberge. 1994 wurde das Weingut an Hans W. Fleischer verpachtet. Seit 2015 wird es von seinem Sohn Stefan Fleischer geführt. Das historische Herrschaftsgebäude, das 2018 veräußert wurde, ist heute in Privatbesitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weinprobierkeller der Stadt Mainz ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Ratsweinkeller Mainz.jpg|mini|Weinprobierkeller]]&lt;br /&gt;
Im [[Mainzer Rathaus]] findet sich ein zeitgenössischer Weinkeller aus den 1970er Jahren, in dem bis zur Renovierung desselben regelmäßige Veranstaltungen stattfanden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Maximilian Bieler |url=https://atlas-der-weinkultur-rlp.de/weinkultur-in-mainz |titel=Weinkultur in Mainz |sprache=de |abruf=2022-01-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
* Frühjahrsparade des Verbands Deutscher Prädikatsweingüter (VDP) Rheinhessen im [[Kurfürstliches Schloss Mainz]]&lt;br /&gt;
* Von März bis November &amp;#039;&amp;#039;Mainzer Marktfrühstück&amp;#039;&amp;#039; jeden Samstag von 9 bis 16 Uhr mit abwechselndem Weinausschank der &amp;#039;&amp;#039;Mainzer Winzer&amp;#039;&amp;#039; auf dem [[Liebfrauenplatz (Mainz)|Liebfrauenplatz]] in den rekonstruierten Umfassungsmauern der ehemaligen [[St. Maria ad Gradus (Mainz)|Liebfrauenkirche]]&lt;br /&gt;
* Im April und im November &amp;#039;&amp;#039;Best of Mainzer Wein&amp;#039;&amp;#039; im Rathaus&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.diemainzerwinzer.de/ Die Mainzer Wein e.&amp;amp;nbsp;V.] Abgerufen am 21. Februar 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Von April bis September stellen Jungwinzer der Landjugend Rheinhessen-Pfalz im Rahmen eines &amp;#039;&amp;#039;Mainzer Weinsalons&amp;#039;&amp;#039; jeden ersten Dienstag im Monat ihre Weine im Rahmen einer After-Work-Veranstaltung am Brückenkopf der [[Theodor-Heuss-Brücke (Mainz–Wiesbaden)|Theodor-Heuss-Brücke]] vor.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.mainzer-weinsalon.de/ Mainzer Weinsalon].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Drittes Wochenende im Mai &amp;#039;&amp;#039;Ebersheimer Weinwanderung&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* Von Mai bis Oktober jeden Sonntag von 10 bis 20 Uhr &amp;#039;&amp;#039;Weinstand der Mainzer Winzer&amp;#039;&amp;#039; in der Grünanlage am Templertor.&lt;br /&gt;
* Freitags bis montags um den 24. Juni [[Johannisnacht (Mainz)|Mainzer Johannisnacht]]&lt;br /&gt;
* Am ersten Juliwochenende &amp;#039;&amp;#039;Weinfest im Kirchenstück&amp;#039;&amp;#039; in [[Mainz-Hechtsheim|Hechtsheim]]&lt;br /&gt;
* Zweites Wochenende im Juli &amp;#039;&amp;#039;Weinfest im Dorf&amp;#039;&amp;#039; in [[Mainz-Ebersheim|Ebersheim]]&lt;br /&gt;
* Mitte Juli &amp;#039;&amp;#039;Rebblütenfest&amp;#039;&amp;#039; im [[Mainz-Laubenheim|Laubenheimer]] Park&lt;br /&gt;
* Am letzten Wochenende im August und am ersten Wochenende im September [[Mainzer Weinmarkt]]&lt;br /&gt;
* Im Herbst &amp;#039;&amp;#039;Weinforum Rheinhessen&amp;#039;&amp;#039; im [[Museum für Antike Schifffahrt]]&lt;br /&gt;
* Seit 1978 findet der &amp;#039;&amp;#039;Ball des Weines&amp;#039;&amp;#039; des Veranstalters [[TC Rot-Weiss Casino Mainz]] als Hommage an die Weinstadt Mainz statt.&lt;br /&gt;
* Nachdem die Verleihung des «Deutschen Rotweinpreises» einige Jahre nach Heilbronn bzw. Ettlingen abwanderte, kam die Veranstaltung im Jahr 2008 erneut nach Mainz.&lt;br /&gt;
* Seit 2009 wird im Sommersemester die Veranstaltungsreihe Wein-Wissenschaften im Rahmen des [[Studium generale]] der [[Johannes Gutenberg-Universität Mainz]] angeboten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.weinproteine.biophysik.uni-mainz.de/ Vorlesungsreihe Wein-Wissenschaft].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Erstmals fanden im Mai 2012 die &amp;#039;&amp;#039;Mainzer Weintage&amp;#039;&amp;#039; am Rheinufer zwischen Theodor-Heuss-Brücke und Kaisertor statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Prominentenweinberg des Mainzer Weinsenats ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lehmann+Schaechter-Weinberg.JPG|mini|Kardinal Lehmann (links) und ZDF-Intendant Schächter beim Setzen der ersten Weinrebe]]&lt;br /&gt;
Am 28. April 2007 wurde vor der [[Zitadelle Mainz|Zitadelle]] in der [[Mainz-Altstadt|Mainzer Altstadt]] ein Prominentenweinberg des &amp;#039;&amp;#039;Mainzer Weinsenats&amp;#039;&amp;#039; von [[Karl Lehmann|Kardinal Lehmann]] und [[Markus Schächter]] (ZDF-Intendant) eingeweiht. Die beiden setzen während einer kleinen Feier die ersten Riesling-Reben auf der Anhöhe in der Nähe des [[Bahnhof Mainz Römisches Theater]] auf dem [[Mainzer Eisenbahntunnel|Eisenbahntunnel]]. Lehmann und Schächter wurden anschließend vom Mainzer Weinsenat mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Consitor Senatus Vineti&amp;#039;&amp;#039; (Pflanzer des Senats-Weinberges) sowie zusätzlich den einmalig vergebenen Ehrentitel &amp;#039;&amp;#039;Consitor Primus Senatus Vineti&amp;#039;&amp;#039; geehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Adam Michael Reitzel: &amp;#039;&amp;#039;Mainz, Stadt des deutschen Weines&amp;#039;&amp;#039;, Krach (1964)&lt;br /&gt;
* [[Helmut Mathy]]: &amp;#039;&amp;#039;Kurmainzer Weinbau und Weinhandelspolitik vom 17. bis 19. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; in, Geschichtliche Landeskunde – Band 40: Weinbau, Weinhandel und Weinkultur; Hrsg. von [[Alois Gerlich]]. Stuttgart (1993)&lt;br /&gt;
* Helmut König &amp;amp; Heinz Decker: &amp;#039;&amp;#039;Kulturgut Rebe und Wein.&amp;#039;&amp;#039; Springer-Verlag, Berlin u. a. 2013, ISBN 978-3-8274-2886-8.&lt;br /&gt;
* [[Michael Matheus]]: Die Weinstadt Mainz, in: Hedwig Brüchert und Ute Engelen (Hrsg.), Mainz und der Wein. Die Geschichte einer engen Beziehung. Begleitband zur Ausstellung im Stadthistorischen Museum Mainz vom 10. September 2016 bis 27. August 2017 (Schriftenreihe des Stadthistorischen Museums Mainz 10), Mainz 2016, S. 13–20.&lt;br /&gt;
* Maximilian Bieler: Weinkultur in Mainz. In: Atlas der Weinkultur in Rheinland-Pfalz. Online unter: https://atlas-der-weinkultur-rlp.de/weinkultur-in-mainz. Abgerufen am 27. Januar 2022.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Weinbau in Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
* [[Geschichte und Entwicklung der Mainzer Brauereien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.diemainzerwinzer.de/ Die Mainzer Winzer] – Gemeinsame Webseite der Mainzer Winzer&lt;br /&gt;
* [http://www.greatwinecapitals.de/ Great Wine Capitals] – Webseite der Weinhauptstadt Mainz/Rheinhessen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mainz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rheinhessen (Weinanbaugebiet)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Essen und Trinken (Mainz)|Weinbau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinort in Rheinland-Pfalz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Joppa Chong</name></author>
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