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	<title>Weiltingen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Weiltingen&amp;diff=99570&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-23320-96: Kommunalwahl Ergebnisse eingetragen</title>
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		<updated>2026-04-16T08:08:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kommunalwahl Ergebnisse eingetragen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Markt&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Weiltingen COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 49/02/14/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 10/27/12/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Weiltingen in AN.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Bayern&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Mittelfranken&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Ansbach&lt;br /&gt;
|Verwaltungsgemeinschaft= Wilburgstetten&lt;br /&gt;
|Höhe              = 440&lt;br /&gt;
|PLZ               = 91744&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 09853&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 09571218&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE WGI&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 9 [[Gemeindeteil]]e&lt;br /&gt;
|Straße            = Schlossweg 11&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.weiltingen.de/ www.weiltingen.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Christoph Schmidt&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel= [[Bürgermeister#Bayern|Erster Bürgermeister]]&lt;br /&gt;
|Partei            = [[Wählergemeinschaft|Freie Wählergemeinschaft]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Weiltingen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Ostfränkische Dialekte|fränkisch]]: &amp;#039;&amp;#039;Wailting&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[Marktgemeinde#Bayern|Markt]] im [[Landkreis Ansbach]] ([[Mittelfranken]], [[Bayern]]) und zählt zur [[Metropolregion Nürnberg]]. Die Gemeinde ist Mitglied der [[Verwaltungsgemeinschaft Wilburgstetten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Geographische Lage ===&lt;br /&gt;
Weiltingen liegt an der [[Wörnitz]] in der Nähe von [[Dinkelsbühl]] unweit des [[Hesselberg]]s.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BayernAtlas&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://v.bayern.de/MfxmC |titel=Topographische Karte 1:50.000 |titelerg= Darstellung mit [[Schummerung]] |werk=[[BayernAtlas]] |hrsg=[[Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Bayern|LDBV]] |abruf=2023-08-03 |kommentar=Entfernungsangaben entsprechen [[Luftlinie]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachbargemeinden sind (von Norden beginnend im Uhrzeigersinn): [[Wittelshofen]], [[Gerolfingen]], [[Wassertrüdingen]], [[Fremdingen]] und [[Wilburgstetten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Es gibt neun [[Gemeindeteil]]e (in Klammern ist der [[Siedlungstyp]] angegeben):&amp;lt;ref&amp;gt;{{BLO Ortsdatenbank |objekt=Gemeinde Weiltingen |val=1369 |abruf=2019-09-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BayernPortal Ortsteile |val=38218688762 |objekt=Gemeinde Weiltingen |abruf=2021-11-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |breite=15em |anzahl=2 |gesamtbreite=31em |liste=&lt;br /&gt;
* [[Bosacker]] ([[Weiler]])&lt;br /&gt;
* [[Frankenhofen (Weiltingen)|Frankenhofen]] ([[Pfarrdorf]])&lt;br /&gt;
* [[Hahnenberg (Weiltingen)|Hahnenberg]] (Weiler)&lt;br /&gt;
* [[Oberklingen]] ([[Einöde]])&lt;br /&gt;
* [[Ruffenhofen]] ([[Kirchdorf (Siedlungstyp)|Kirchdorf]])&lt;br /&gt;
* [[Unterklingen]] (Weiler)&lt;br /&gt;
* [[Veitsweiler]] (Pfarrdorf)&lt;br /&gt;
* Weiltingen (Hauptort)&lt;br /&gt;
* [[Wörnitzhofen]] ([[Dorf]])&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Gemarkungen}}Es gibt auf dem Gemeindegebiet die [[Gemarkung]]en Frankenhofen, Veitsweiler, Weiltingen und Wörnitzhofen. Die Gemarkung Weiltingen hat eine Fläche von 8,498&amp;amp;nbsp;km². Sie ist in 1178 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 7213,53&amp;amp;nbsp;m² haben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/093681 |titel= Gemarkung Weiltingen (093681) |werk=geoindex.io |hrsg=Geoindex Aktiengesellschaft |abruf=2024-09-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://v.bayern.de/4SHCt |titel=Webkarte |titelerg= [[Amtliches Liegenschaftskatasterinformationssystem|ALKIS®]]-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen |werk=[[BayernAtlas]] |hrsg=[[Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Bayern|LDBV]] |abruf=2024-10-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Bis zur Gemeindegründung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Weiltingen, AN v N.jpg|mini|Weiltingen von Norden]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Weiltingen, AN - Pfarrkirche v W m Schlossruine.jpg|mini|Bereich des ehemaligen Schlosses]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gerolfingen, AN - Hesselberg - Weiltingen, AN, Ruffenhofen, Wilburgstetten, AN v O.jpg|mini|Blick vom Hesselberg auf Weiltingen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Blick auf Weiltingen vom Römerpark aus.jpg|mini|Blick auf Weiltingen vom Römerpark aus]]&lt;br /&gt;
Der Ort wurde in einer Urkunde, die im Zeitraum von 1096 bis 1133 entstand, als „Wilitingen“ erstmals erwähnt. Dem Ortsnamen liegt ein Personenname zugrunde, möglicherweise der weibliche Personenname Wīhilt, der durch das Zugehörigkeitssuffix [[-ingen]] abgeleitet wurde. Der Ortsname würde also &amp;#039;&amp;#039;Bei den Leuten der Wīhilt&amp;#039;&amp;#039; bedeuten.&amp;lt;ref&amp;gt;W.-A. v. Reitzenstein: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon fränkischer Ortsnamen&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;237.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nähe der Stadt [[Dinkelsbühl]] liegt der Markt Weiltingen, einstmals Sitz einer Nebenlinie des [[Haus Württemberg|Hauses Württemberg]]. Neben Weiltingen selbst gehörten zur Herrschaft die Weiler Veitsweiler und Wolfsbühl sowie ein Teil der Dörfer Frankenhofen und Greiselbach. Aus einer Reichsministerialenfamilie stammte ein &amp;#039;&amp;#039;Lupold&amp;#039;&amp;#039;, erwähnt ab 1285 und gestorben nach dem 4. August 1323 in Heilsbronn bei Ansbach, der sich &amp;#039;&amp;#039;von Weiltingen&amp;#039;&amp;#039; nannte. Sein Vater trug den gleichen Vornamen und übte das Amt eines Reichsküchenmeisters aus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{NDB|15|526||Lupold von Weiltingen|[[Alfred Wendehorst]]|137959559}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert war die Herrschaft an die [[Knöringen (Adelsgeschlecht)|Herren von Knöringen]] als Lehen ausgegeben. Als diese Familie 1616 im Mannesstamm erlosch, fiel das [[Lehnswesen|Lehen]] an Herzog [[Johann Friedrich (Württemberg)|Johann Friedrich von Württemberg]] heim. Mit seinen Brüdern schloss der regierende Herzog 1617 den „Fürstbrüderlichen Vergleich“, in dem die Unteilbarkeit des Herzogtums Württemberg festgeschrieben wurde. Gleichzeitig erhielt der jüngere Bruder [[Julius Friedrich (Württemberg-Weiltingen)|Julius Friedrich]] (1588–1635) die Herrschaft Weiltingen und den Marktflecken [[Brenz an der Brenz|Brenz]] als [[Apanage]].&amp;lt;ref&amp;gt;Harald Schukraft: Die Seitenlinie Weiltingen (1617-1705) In: Sönke Lorenz, Dieter Mertens, Volker Press: Das Haus Württemberg. Ein biographisches Lexikon, Kohlhammer, Stuttgart, 1997, S. 188&amp;lt;/ref&amp;gt; In Weiltingen begründete er eine Linie des Hauses Württemberg, in der jedoch zahlreiche Söhne unverheiratet blieben.&amp;lt;ref&amp;gt;Harald Schukraft: Die Seitenlinie Weiltingen (1617-1705) In: Sönke Lorenz, Dieter Mertens, Volker Press: Das Haus Württemberg. Ein biographisches Lexikon, Kohlhammer, Stuttgart, 1997, S. 189.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Sohn Julius Friedrichs, Herzog [[Silvius I. Nimrod (Württemberg-Oels)|Silvius Nimrod von Württemberg-Weiltingen]] (1622–1664), begründete seinerseits die Linie Württemberg-Oels.&amp;lt;ref&amp;gt;Harald Schukraft: Die Seitenlinie Weiltingen (1617-1705) In: Sönke Lorenz, Dieter Mertens, Volker Press: Das Haus Württemberg. Ein biographisches Lexikon, Kohlhammer, Stuttgart, 1997, S. 201&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Harald Schukraft: Die Seitenlinie Weiltingen (1617-1705) In: Sönke Lorenz, Dieter Mertens, Volker Press: Das Haus Württemberg. Ein biographisches Lexikon, Kohlhammer, Stuttgart, 1997, S. 205 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gruftplatte der württembergischen Seitenlinie Württemberg-Weiltingen an der Pfarrkirche St. Peter in Weiltingen.jpg|mini|Gruftplatte der württembergischen Seitenlinie Württemberg-Weiltingen an der Pfarrkirche St. Peter in Weiltingen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei Generationen lang regierten die Herzöge von Württemberg in Weiltingen. Besondere Erwähnung verdient die von 1662 bis 1679 dauernde Regentschaft von [[Juliana von Oldenburg-Delmenhorst|Herzogin Juliana]], die als fürsorgliche und wohltätige Landesmutter ihrer kleinen Herrschaften in Weiltingen und Brenz in Erinnerung blieb. Julianas Sohn Herzog [[Friedrich Ferdinand (Württemberg-Weiltingen)|Friedrich Ferdinand]] (1654–1705) starb jedoch ohne einen überlebenden Sohn, worauf die Linie Württemberg-Weiltingen im Mannesstamm erlosch. Daraufhin fiel die Herrschaft Weiltingen wieder an die Hauptlinie zurück&amp;lt;ref&amp;gt;Harald Schukraft: Die Seitenlinie Weiltingen (1617-1705) In: Sönke Lorenz, Dieter Mertens, Volker Press: Das Haus Württemberg. Ein biographisches Lexikon, Kohlhammer, Stuttgart, 1997, S. 190&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde von der Kammerschreiberei in Stuttgart als Verwaltungsbehörde des herzoglichen Privatvermögens verwaltet.&lt;br /&gt;
Die Linie Württemberg-Oels, die aus der Linie Württemberg-Weiltingen hervorgegangen war, erhob in der Folge ebenfalls Anspruch auf die Herrschaft Weiltingen und die mit ihr verbundenen Ländereien. Die Hauptlinie konnte sich jedoch durchsetzten. Der zu dieser Zeit regierende [[Eberhard Ludwig (Württemberg)|Herzog Eberhard Ludwig]] gab Weiltingen an seine [[Mätresse]] [[Wilhelmine von Grävenitz]]. Sie erhielt auch die zu Weiltingen gehörenden Besitzungen [[Oggenhausen]] und [[Brenz an der Brenz]]. 1729 wurde Weiltingen an die [[Landstände|Landschaft]] verpfändet, die sich im Gegenzug verpflichtete, Herzog Eberhard Ludwig 72000 [[Gulden]] zu bezahlen sowie 330000 Gulden seiner Schulden zu übernehmen. Der jüngere Bruder [[Carl Eugen (Württemberg)|Herzog Carl Eugens]], [[Ludwig Eugen (Württemberg)|Ludwig Eugen]], der Carl Eugen als Herzog nachfolgte, lebte von 1778 bis 1792 im Weiltinger Schloss.&amp;lt;ref&amp;gt;Harald Schukraft: Die Seitenlinie Weiltingen (1617-1705) In: Sönke Lorenz, Dieter Mertens, Volker Press: Das Haus Württemberg. Ein biographisches Lexikon, Kohlhammer, Stuttgart, 1997, S. 190&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Mitglieder des Hauses [[Haus Württemberg|Württemberg]] fanden in der [[Gruft]] der [[St. Peter (Weiltingen)|Peterskirche]] in Weiltingen ihre letzte Ruhe:&lt;br /&gt;
* Roderich von Württemberg-Weiltingen&amp;lt;ref&amp;gt;Harald Schukraft: Die Seitenlinie Weiltingen (1617-1705) In: Sönke Lorenz, Dieter Mertens, Volker Press: Das Haus Württemberg. Ein biographisches Lexikon, Kohlhammer, Stuttgart, 1997, S. 193&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Faustina Marianna von Württemberg-Weiltingen&amp;lt;ref&amp;gt;Harald Schukraft: Die Seitenlinie Weiltingen (1617-1705) In: Sönke Lorenz, Dieter Mertens, Volker Press: Das Haus Württemberg. Ein biographisches Lexikon, Kohlhammer, Stuttgart, 1997, S. 195&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Juliane von Württemberg-Weiltingen&amp;lt;ref&amp;gt;Harald Schukraft: Die Seitenlinie Weiltingen (1617-1705) In: Sönke Lorenz, Dieter Mertens, Volker Press: Das Haus Württemberg. Ein biographisches Lexikon, Kohlhammer, Stuttgart, 1997, S. 197&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Friedrich Ferdinand von Württemberg-Weiltingen&amp;lt;ref&amp;gt;Harald Schukraft: Die Seitenlinie Weiltingen (1617-1705) In: Sönke Lorenz, Dieter Mertens, Volker Press: Das Haus Württemberg. Ein biographisches Lexikon, Kohlhammer, Stuttgart, 1997, S. 198&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* August von Württemberg-Weiltingen&amp;lt;ref&amp;gt;Harald Schukraft: Die Seitenlinie Weiltingen (1617-1705) In: Sönke Lorenz, Dieter Mertens, Volker Press: Das Haus Württemberg. Ein biographisches Lexikon, Kohlhammer, Stuttgart, 1997, S. 199&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Manfred II. von Württemberg-Weiltingen&amp;lt;ref&amp;gt;Harald Schukraft: Die Seitenlinie Weiltingen (1617-1705) In: Sönke Lorenz, Dieter Mertens, Volker Press: Das Haus Württemberg. Ein biographisches Lexikon, Kohlhammer, Stuttgart, 1997, S. 199&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 2012 wurde die Gruft geschändet, sterbliche Überreste wurden nicht entwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.bild.de/regional/muenchen/gruft-von-nebenlinie-der-wuerttemberger-herzoege-26013558.bild.html (abgerufen am 18. März 2026; 13:08)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Fraiß (Recht)|Fraisch]] über Weiltingen war umstritten. Sie wurde sowohl vom [[Brandenburg-Ansbach|ansbachischen]] [[Oberamt Wassertrüdingen]] als auch vom [[Oettingen-Spielberg|oettingen-spielbergischen]] [[Oberamt Aufkirchen]] als auch vom [[Herzogtum Württemberg|württembergischen]] [[Oberamt Weiltingen]] beansprucht. Die [[Dorf- und Gemeindeherrschaft]] und die [[Grundherrschaft]] über alle Anwesen hatte das Oberamt Weiltingen. Insgesamt gab es 153 Anwesen: 1 Säg- und Lohmühle, 5 Wirtschaften, 1 Schafhof, 4 halbe Hofgüter, 8 [[Köbler]]güter, 1 halbes Köblergut, 2 Sölden mit Schmiedstätten, 91 [[Sölde (Landwirtschaft)|Söldengüter]], 38 halbe Söldengüter, 1 Zweidrittelsöldengut und 1 Drittelsöldengut. Außerdem gab es noch herrschaftliche Gebäude, eine Kirche, ein Pfarrhaus, eine Schule und ein [[Gemeindehirte]]nhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;T. Neumeyer: &amp;#039;&amp;#039;Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis&amp;#039;&amp;#039;, S. 472&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Fischer Brandenburg-Ansbach 2. Teil |STICHWORT=Waildingen |SEITE=385}} (= J.&amp;amp;nbsp;K.&amp;amp;nbsp;Bundschuh, Bd.&amp;amp;nbsp;6, Sp.&amp;amp;nbsp;128). Hiernach gab es 120 Untertansfamilien.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Umgestaltung der Kammerschreiberei zur Hof- und Domänenkammer richtete König Friedrich von Württemberg 1807 in Weiltingen eine „Hof- und Domänenkammerverwaltung“ ein und besetzte sie mit dem Beamten Friedrich August Christlieb. Im Pariser Vertrag vom 18.&amp;amp;nbsp;Mai 1810 und dem [[Grenzvertrag zwischen Bayern und Württemberg]] trat der König jedoch die Herrschaft an das [[Königreich Bayern]] ab und erhielt dafür die ehemalige Deutschordensherrschaft [[Altshausen]]. Damit hörte die Hof- und Domänenkammerverwaltung Weiltingen auf zu bestehen. Das Schloss wurde bis 1814 vollständig abgetragen.&amp;lt;ref&amp;gt;Harald Schukraft: &amp;#039;&amp;#039;Die Seitenlinie Weiltingen (1617–1705)&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Sönke Lorenz]], Dieter Mertens, Volker Press: &amp;#039;&amp;#039;Das Haus Württemberg. Ein biographisches Lexikon&amp;#039;&amp;#039;. Stuttgart, Berlin, Köln 1997, S.&amp;amp;nbsp;190.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem [[Gemeindeedikt]] entstanden 1811 der [[Steuerdistrikt]] und die [[Ruralgemeinde]] Weiltingen.&amp;lt;ref&amp;gt;T. Neumeyer: &amp;#039;&amp;#039;Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;535.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Rezatkreis 1820|SEITE = 61}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie war in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem [[Landgericht Nördlingen]] (ab 1831 [[Landgericht Dinkelsbühl]]) zugeordnet und in der Finanzverwaltung dem [[Rentamt Oettingen]] (ab 1832 [[Rentamt Dinkelsbühl]], 1919 in [[Finanzamt Dinkelsbühl]] umbenannt, seit 1973 Zweigstelle des [[Finanzamt Ansbach|Finanzamtes Ansbach]]). Die Verwaltung übernahm 1862 das neu geschaffene [[Bezirksamt Dinkelsbühl]] (1939 in [[Landkreis Dinkelsbühl]] umbenannt). Die Gerichtsbarkeit blieb beim Landgericht Dinkelsbühl (1879 in das [[Amtsgericht Dinkelsbühl]] umgewandelt, seit 1973 eine Zweigstelle des [[Amtsgericht Ansbach|Amtsgerichtes Ansbach]]). Mit der Auflösung des Landkreises Dinkelsbühl im Jahr 1972 kam Weiltingen an den Landkreis Ansbach.&amp;lt;ref&amp;gt;T. Neumeyer: &amp;#039;&amp;#039;Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;583.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gemeinde Weiltingen hatte 1964 eine Gebietsfläche von 7,362&amp;amp;nbsp;km².&amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1961&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindungen ===&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Gebietsreform in Bayern]] wurde am 1. Januar 1971 die Gemeinde [[Wörnitzhofen]] eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3-406-09669-7|Seiten=448}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 1.&amp;amp;nbsp;Mai 1978 kamen die Gemeinden [[Frankenhofen (Weiltingen)|Frankenhofen]] und [[Veitsweiler]] sowie der Ort [[Bosacker]] der Gemeinde [[Schopflohe]] ([[Landkreis Donau-Ries]]) hinzu.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3-17-003263-1|Seite=707 f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Im Zeitraum 1988 bis 2018 stieg die Einwohnerzahl von 1266 auf 1392 um 126 Einwohner oder 10 %.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;font-size:.85em&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gemeinde Weiltingen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#F2F2F2&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Jahr&lt;br /&gt;
| 1979 || 1987 || 1991 || 1995 || 2000 || 2005 || 2010 || 2011 || 2012 || 2013 || 2014 || 2015 || 2016 || 2017 || 2018 || 2019&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Einwohner&lt;br /&gt;
| 1283 || 1289 || 1285 || 1317 || 1406 || 1377 || 1385 || 1383 || 1359 || 1371 || 1358 || 1343 || 1381 || 1369  || 1392 || 1383&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Wohngebäude&lt;br /&gt;
| || 356 || || || || || ||  417 || 418 || 420 || 423 || 426 || 428 || 430 || 433 || 437&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Quelle&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1987&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref name=&amp;quot;LStDV 2018&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[LfStat]] |url=https://www.statistik.bayern.de/mam/produkte/statistik_kommunal/2018/09571218.pdf#page=6 |titel=Weiltingen: Amtliche Statistik 2018 |werk=statistik.bayern.de |seiten=6 und 12 |format=PDF |abruf=2021-09-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref name=&amp;quot;LStDV 2018&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref name=&amp;quot;LStDV 2018&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref name=&amp;quot;LStDV 2018&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref name=&amp;quot;LStDV 2018&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref name=&amp;quot;LStDV 2018&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref name=&amp;quot;LStDV 2018&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref name=&amp;quot;LStDV 2020&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[LfStat]] |url=https://www.statistik.bayern.de/mam/produkte/statistik_kommunal/2020/09571218.pdf#page=6 |titel=Weiltingen: Amtliche Statistik 2020 |werk=statistik.bayern.de |seiten=6 und 12 |format=PDF |abruf=2021-09-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref name=&amp;quot;LStDV 2020&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref name=&amp;quot;LStDV 2020&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ort Weiltingen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Gemeinde Weiltingen bis zur Gebietsreform)&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#F2F2F2&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Jahr&lt;br /&gt;
| 1818 || 1840 || 1852 || 1855 || 1861 || 1867 || 1871 || 1875 || 1880 || 1885 || 1890 || 1895 || 1900 || 1905 || 1910 || 1919 || 1925 || 1933 || 1939 || 1946 || 1950 || 1952 || 1961 || 1970 || 1987 || 2006 || 2016&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Einwohner&lt;br /&gt;
| 726 || 797 || 809 || 770 || 784 || 768 || 767 || 780 || 805 || 805 || 755 || 772 || 768 || 766 || 741 || 720 || 715 || 709 || 704 || 1044 || 980 || 917 || 739 || 752 || 717 || {{FN|*}}868 || {{FN|*}}905&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Häuser&amp;lt;ref&amp;gt;Es sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahre 1818 wurden diese als &amp;#039;&amp;#039;Feuerstellen&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, 1840 als &amp;#039;&amp;#039;Häuser&amp;#039;&amp;#039; und 1871 bis 1987 als &amp;#039;&amp;#039;Wohngebäude.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 145 || 156 || || || || || 148 || || || 157 || 162 || || 164 || || || || 162 || || || || 160 || || 173 || || 218 || ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Quelle&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Rezatkreis 1818|SEITE=101}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1846&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Mittelfranken 1846|SEITE=77}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot;&amp;gt;{{Historisches Gemeindeverzeichnis 1953 |SEITE=168}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1864 |SPALTE=1002}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1867 |SEITE=156}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1875 |SPALTE=1168}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref&amp;gt;{{Gemeindeverzeichnis Bayern 1879|SEITE = 61}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref&amp;gt;{{Gemeindeverzeichnis Bayern 1882|SEITE = 175}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1885 |SPALTE=1100}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref&amp;gt;{{Gemeindeverzeichnis Bayern 1892|SEITE = 176}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1900 |SPALTE=1166}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref&amp;gt;{{Gemeindeverzeichnis Bayern 1911|SEITE = 176}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1925 |SPALTE=1204}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1950 |SPALTE=1040}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1961&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1961 |SPALTE=765}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1970 |SEITE=172}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1987&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1987 |SEITE=332}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwohner&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.weiltingen.de/fileadmin/Dateien/Weiltingen/Dateien/171121_Bericht_ILEK_Allianz_Hesselberg_Limes.pdf#page=32 |titel=Allianz Hesselberg Limes – Integriertes ländliche Entwicklungskonzept (ILEK) |seiten=32 |format=PDF; 12,3&amp;amp;nbsp;MB |abruf=2023-04-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwohner&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{FNZ|*|inklusive [[Nebenwohnsitz]]e}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Marktgemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der Marktgemeinderat hat 13 Mitglieder einschließlich des Ersten Bürgermeisters. Bei den Kommunalwahlen am 2014 und 2020 enthielt der Wahlvorschlag lediglich je eine Liste der Freien Wählergemeinschaft Markt Weiltingen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.weiltingen.de/fileadmin/Dateien/Dateien/Mitteilungsblaetter/2014/MitGEM0214.pdf |titel=Mitteilungsblatt der Marktgemeinde Weiltingen, Februar 2014 |format=PDF |abruf=2017-08-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei den Kommunalwahlen 2026 gibt es erstmals wieder 3 Wahlvorschläge.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.vg-wilburgstetten.de//aktuelles-impressum/wahlen,%20https://www.vg-wilburgstetten.de/aktuelles-impressum/wahlen |titel=Wahlen: VG Wilburgstetten |sprache=de |abruf=2026-03-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable hintergrundfarbe-basis&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#EEEEEE;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Wahljahr&lt;br /&gt;
|Bündnis Zukunft&lt;br /&gt;
| Gemeindeblock || FWG Markt Weiltingen || FWG Frankenhofen&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gesamt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kommunalwahlen in Bayern 2002|2002]] &lt;br /&gt;
! rowspan=&amp;quot;4&amp;quot; | &lt;br /&gt;
| 6 || 6 || 1 || 13 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kommunalwahlen in Bayern 2008|2008]] || 5 || 8 || 0 || 13 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kommunalwahlen in Bayern 2014|2014]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.weiltingen.de/fileadmin/Dateien/Dateien/Mitteilungsblaetter/2014/MitGEM0314.pdf |titel=Mitteilungsblatt der Marktgemeinde Weiltingen, März 2014 |format=PDF |abruf=2017-08-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
! rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; | &lt;br /&gt;
| 13 &lt;br /&gt;
! rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | &lt;br /&gt;
| 13 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Kommunalwahlen in Bayern 2020|2020]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://okvote.osrz-akdb.de/OK.VOTE_MF/Wahl-2020-03-15/09571218/html5/Gemeinderatswahl_Bayern_109_Gemeinde_Weiltingen_M.html |titel=Wahl des Marktgemeinderats – Kommunalwahlen 2020 in Markt Weiltingen – Gesamtergebnis |abruf=2021-01-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|13&lt;br /&gt;
|13 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Kommunalwahlen in Bayern 2026|2026]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.vg-wilburgstetten.de//aktuelles-impressum/wahlen,%20https://www.vg-wilburgstetten.de/aktuelles-impressum/wahlen |titel=Wahlen: VG Wilburgstetten |sprache=de |abruf=2026-04-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|5 (incl. BGM)&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|13 Sitze&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Christoph Schmidt wurde am 29. Mai 2016 mit 91,65 % der Stimmen zum [[Bürgermeister#Bayern|Ersten Bürgermeister]] gewählt&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.weiltingen.de/fileadmin/Dateien/Dateien-Gemeinderat/wahl-05-2016.pdf |titel=Protokoll der Bürgermeisterwahl in Markt Weiltingen am 29. Mai 2016 |format=PDF |abruf=2017-08-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und 2020 wieder gewählt. Zur Kommunalwahl am 08. März 2026 trat Schmidt nicht mehr an. Bei der Wahl wurde der vom Bündnis Zukunft als einziger Kandidat nominierte Dinkelsbühler Stefan Carmanns mit 80,88 % der Stimmen zum neuen Bürgermeister gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Landkreis Ansbach |url=https://www.landkreis-ansbach.de/ErgebnisseBuergermeisterKommunalwahl2026 |titel=Ergebnisse Bürgermeisterwahl 2026 |datum=2026-03-08 |sprache=de |abruf=2026-04-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen und Flagge ===&lt;br /&gt;
;Wappen&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung= Wappen des Marktes Wörnitz&lt;br /&gt;
|Blasonierung   = [[Geteilter Schild|Geteilt]] von Grün und Rot; oben ein schwebender goldener [[Stechhelm]] in Vorderansicht, unten auf blauem Felsenberg eine fünftürmige silberne [[Burg (Heraldik)|Burg]] mit blauen Dächern.&lt;br /&gt;
|Quelle         = {{HdBG GKZ}}&lt;br /&gt;
|Begründung     = Der Stechhelm repräsentiert die vielen Rittergeschlechter, die im Besitz von Weiltingen waren. Er ist in einem Gerichtssiegel aus dem Jahr 1561 zu sehen. Im Jahr 1566 kam der Ort in den Besitz der Herren von Knöringen. Sie bauten die Burg zu einem Schloss aus, das 1814 wegen Baufälligkeit abgerissen wurde. Die Burg im Wappen erinnert an diesen imposanten Bau. König Ludwig I. bestätigte das Wappen 1847.&lt;br /&gt;
|Zusatz         = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Flagge&lt;br /&gt;
Die [[Gemeindeflagge]] ist rot-weiß-grün.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.kommunalflaggen.eu/index.php?title=Weiltingen |titel=Weiltingen |werk=kommunalflaggen.eu |abruf=2020-03-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Die [[Liste der Staatsstraßen in Mittelfranken#St 2385|Staatsstraße&amp;amp;nbsp;2385]] verläuft nach [[Wilburgstetten]] zur [[Bundesstraße&amp;amp;nbsp;25]] (4,8&amp;amp;nbsp;km südwestlich) bzw. über [[Ruffenhofen]] zur [[Liste der Staatsstraßen in Mittelfranken#St 2218|Staatsstraße&amp;amp;nbsp;2218]] bei [[Wittelshofen]] (2,7&amp;amp;nbsp;km nordöstlich). Die [[Liste der Kreisstraßen im Landkreis Ansbach#AN 47|Kreisstraße AN&amp;amp;nbsp;47]] verläuft nach [[Frankenhofen (Weiltingen)|Frankenhofen]] (1,7&amp;amp;nbsp;km südöstlich). [[Gemeindeverbindungsstraße]]n verlaufen nach [[Illenschwang]] zur St&amp;amp;nbsp;2218 (3,5&amp;amp;nbsp;km nordwestlich) und nach [[Veitsweiler]] (1,5&amp;amp;nbsp;km südlich).&amp;lt;ref name=&amp;quot;BayernAtlas&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Öffentlicher Personennahverkehr|Öffentliche Personennahverkehr]] wird durch den [[Verkehrsverbund Großraum Nürnberg]] abgedeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Radfernwege ===&lt;br /&gt;
Durch das Gemeindegebiet führt der [[Deutscher Limes-Radweg|Deutsche Limes-Radweg]]. Er folgt dem [[Obergermanisch-Raetischer Limes|Obergermanisch-Raetischen Limes]] über 818&amp;amp;nbsp;km von [[Bad Hönningen]] am [[Rhein]] nach [[Regensburg]] an der [[Donau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fernwanderwege ===&lt;br /&gt;
Weiltingen liegt am [[Limesweg (Fränkischer Albverein)|Limesweg]] des [[Fränkischer Albverein|Fränkischen Albvereins]], einem Teilabschnitt des [[Deutscher Limes-Wanderweg|Deutschen Limes-Wanderwegs]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Einrichtungen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Weiltingen Pfarrhaus 824.jpg|mini|[[Pfarrhaus (Weiltingen)|Pfarrhaus in Weiltingen]]]]&lt;br /&gt;
* Staatliche Forstdienststelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
* Kindertagesstätte (Kindergarten)&lt;br /&gt;
* Grundschule Weiltingen (1.–4. Klasse)&lt;br /&gt;
* Bücherei&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.weiltingen.de/index.php?id=74 |titel=Gemeindebücherei: Markt Weiltingen |abruf=2018-10-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Museen ===&lt;br /&gt;
* [[Römerpark Ruffenhofen]]&lt;br /&gt;
* Trachten- und Heimatmuseum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Baudenkmäler ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Baudenkmäler in Weiltingen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Ruffenhofen Kirche.JPG|mini|St. Nikolaus, Ruffenhofen]]&lt;br /&gt;
* [[St. Peter (Weiltingen)|St.-Peters-Kirche]] mit Fürstengruft, [[Hans Schäufelin|Schäufelin]]-Altar und historischem [[Glockenstuhl]]&lt;br /&gt;
* [[St. Nikolaus (Ruffenhofen)|St.-Nikolaus-Kirche]] in Ruffenhofen&lt;br /&gt;
* [[St. Veit (Veitsweiler)|St.-Veits-Kirche]] in Veitsweiler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bodendenkmäler ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Bodendenkmäler in Weiltingen}}&lt;br /&gt;
* Reste des [[Obergermanisch-Raetischer Limes|Obergermanisch-Raetischen Limes]] im Weiltinger Forst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Gemeinde ==&lt;br /&gt;
* [[Lupold von Weiltingen]]  († nach 4. August 1323), Domherr, dann Zisterzienser, vermutlich in Weiltingen geboren&lt;br /&gt;
* [[Silvius I. Nimrod (Württemberg-Oels)|Silvius I. Nimrod]] (1622–1664), Erster Herzog von Württemberg-Oels&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Ferdinand (Württemberg-Weiltingen)|Friedrich Ferdinand von Württemberg-Weiltingen]] (1654–1705), Herzog von Württemberg-Weiltingen&lt;br /&gt;
* [[Hedwig Friederike von Württemberg-Weiltingen]] (1691–1752), durch Heirat Fürstin von Anhalt-Zerbst&lt;br /&gt;
* [[Johann Eberhard Fischer]] (1697–1771), Historiker und Sprachforscher in Sibirien, Teilnehmer an der Großen Nordischen Expedition 1733–1743&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Friedrich von Stockmayer]] (1779–1837), württembergischer Generalleutnant und Gouverneur von Stuttgart&lt;br /&gt;
* [[Johann Christian Bernhardt]] (1710–1758), Chirurg und Chemiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Persönlichkeiten, die mit dem Ort verbunden waren ==&lt;br /&gt;
* [[Samuel Gottfried Christoph Cloeter]] (1823–1894), suspendierter Pfarrer der bayerischen Landeskirche, der 1881 die Auswanderersiedlung [[Winogradnoje (Nordossetien-Alanien)|Gnadenburg]] im russischen Kaukasus gründete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Seitenlinie Weiltingen&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Sönke Lorenz]]/Dieter Mertens/[[Volker Press]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Haus Württemberg. Ein biographisches Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 1997. S. 188–200.&lt;br /&gt;
* {{LexikonFranken |Band=6 |Sp=128 |SpBis=129}}&lt;br /&gt;
* {{Gebessler Stadt und Landkreis Dinkelsbühl|SEITE=221|SEITE_BIS=227}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|978-3-7696-6562-8|Seiten=472&amp;amp;nbsp;f. und 583}} &amp;lt;!--Neumeyer--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|978-3-406-59131-0|Seiten=237}} &amp;lt;!--Reitzenstein--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{Steichele Bisthum Augsburg|SEITE = 533|SEITE_BIS=544}}&lt;br /&gt;
* {{Stumpf Bayern 2. Teil 1853 |SEITE=702}}&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Wailtingen |Band=2 |Seite=210}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.weiltingen.de/ Markt Weiltingen]&lt;br /&gt;
* {{Topographia Franconiae |Name=Weiltingen |Gemeinde=Weiltingen Markt |Landkreis=Ansbach |Regierungsbezirk=Mittelfranken |Bundesland=Bayern |Abruf=2019-09-17}}&lt;br /&gt;
* {{LStDV GKZ|09571218}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Ansbach&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Gemeindeteile des Marktes Weiltingen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4257826-7|LCCN=n89123003|VIAF=144368239}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Ansbach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Markt in Mittelfranken]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weiltingen| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1811]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Wörnitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemarkung im Landkreis Ansbach]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-23320-96</name></author>
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