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	<title>Weilers - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Weilers&amp;diff=1939904&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-17T15:14:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Weilers&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Wächtersbach&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/16/43/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 09/18/44/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-HE&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 145 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 1.18&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 466&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2021-06-30&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.stadt-waechtersbach.de/rathaus/stadtportrait/waechtersbach-in-zahlen/?sds=1 |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Wächtersbach |titel= Personen mit Haupt- oder alleiniger Wohnung in den Stadtteilen |abruf=2022-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1970-12-31&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 63607&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 06053&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Stadt Wächtersbach.png&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Weilers&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der nach Einwohnerzahl kleinste Ortsteil der Stadt [[Wächtersbach]], im [[Hessen|hessischen]] [[Main-Kinzig-Kreis]] und gehört neben [[Aufenau]], [[Hesseldorf]] und [[Neudorf (Wächtersbach)|Neudorf]] zu seinen Talgemeinden. Drei weitere Ortsteile [[Wittgenborn]], [[Waldensberg]] und [[Leisenwald]] liegen auf der [[Spielberger Platte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Geografische Lage ===&lt;br /&gt;
Das [[Straßendorf]] liegt zwischen [[Spessart]] und [[Vogelsberg]] am Rande des [[Büdinger Wald]]es, drei Kilometer nordöstlich von der Kernstadt Wächtersbach entfernt, linksseits der [[Bracht (Kinzig)|Bracht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Weilers ist über die [[Kreisstraße|Kreisstraße K 886]] an die Ortsteile [[Hesseldorf]] im Süd-Westen und an [[Neudorf (Wächtersbach)|Neudorf]] im Süden angebunden. Im Norden grenzt Weilers an [[Schlierbach (Brachttal)|Schlierbach]], einen Ortsteil der Gemeinde [[Brachttal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
 | NORDOST= [[Bad Soden (Kinzigtal)|Bad Soden]][[Datei: DEU Bad Soden-Salmünster COA.svg|35px|class=noviewer]]&lt;br /&gt;
 | NORDWEST= &lt;br /&gt;
 | NORD= [[Schlierbach (Brachttal)|Schlierbach]][[Datei: Wappen Brachttal.png|35px|class=noviewer]]&lt;br /&gt;
 | OST= [[Salmünster]][[Datei: DEU Bad Soden-Salmünster COA.svg|35px|class=noviewer]]&lt;br /&gt;
 | WEST= [[Wittgenborn]], [[Hesseldorf]]&lt;br /&gt;
 | SUED= [[Aufenau]][[Datei:Aufenau.jpg|35px|class=noviewer]] &lt;br /&gt;
 | SUEDWEST= [[Wächtersbach]][[Datei: DEU Wächtersbach COA.svg|35px|class=noviewer]]&lt;br /&gt;
 | SUEDOST= [[Neudorf (Wächtersbach)|Neudorf]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Die älteste bekannte schriftliche Erwähnung des Orts erfolgte im Jahr 1354 unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Wilers&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt; Gegründet wurde er von [[Stammliste von Trimberg|Konrad IV. von Trimberg]].&amp;lt;ref&amp;gt;K.-P. Decker, &amp;#039;&amp;#039;„Zur frühen Geschichte des Dorfes Weilers, Von der Gründung des Ortes durch die Herren von Trimberg bis zur Eingliederung in die Grafschaft Ysenburg“&amp;#039;&amp;#039;, S. 1&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine [[Kapelle (Kirchenbau)|Kapelle]] wird in Weilers im gleichen Jahr genannt. Bereits 1365 „verkauften Konrad von Trimberg und sein Sohn …das Dorf … an Dietrich Faulhaber und seine Frau Lukarde“. Zu dieser Zeit gab es dort bereits eine [[Mühle]]&amp;lt;ref&amp;gt;K.-P. Decker, „Zur frühen Geschichte des Dorfes Weilers, Von der Gründung des Ortes durch die Herren von Trimberg bis zur Eingliederung in die Grafschaft Ysenburg“, S. 5&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom [[Mittelalter]] bis ins 19. Jahrhundert hatte der Ort [[Holzrechtler|Holz-]] und [[Weidegerechtigkeit|Hute-]] beziehungsweise [[Mastungsrecht]]e im [[Büdinger Wald]], er war den sogenannten eingeforsteten Dörfern (wie etwa [[Breitenborn (Gründau)|Breitenborn]]) gleichgestellt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
==== Die Herrschaft ====&lt;br /&gt;
Durch einen Vertrag vom 26. März 1603 zwischen Johann Ludwig Faulhaber und Graf [[Wolfgang Ernst I. von Isenburg-Büdingen|Wolfgang Ernst I. zu Ysenburg]] ging das Dorf dann endgültig in Ysenburger Besitz über&amp;lt;ref&amp;gt;K.-P. Decker, „Zur frühen Geschichte des Dorfes Weilers, Von der Gründung des Ortes durch die Herren von Trimberg bis zur Eingliederung in die Grafschaft Ysenburg“, S. 7&amp;lt;/ref&amp;gt;. Johann Ludwig Faulhaber († 1613), und nach ihm sein Sohn Johann Engelbert Faulhaber waren noch Lehensnehmer des Dorfes, mit dem frühen Tod von Johann Engelbert starb die Familie Faulhaber 1624 in männlicher Linie aus&amp;lt;ref&amp;gt;K.-P. Decker, „Zur frühen Geschichte des Dorfes Weilers, Von der Gründung des Ortes durch die Herren von Trimberg bis zur Eingliederung in die Grafschaft Ysenburg“, S. 8&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] im Jahr 1630 ereilten das 90 Seelen zählende Dorf zwei Schicksalsschläge: den Durchzug kaiserlicher Truppen ([[Leibkompanie Kroaten zu Ross|Kroaten]]) und eine [[Geschichte der Pest|Pestseuche]]. „Nach dem Ende des Krieges lebten nur noch 15 Menschen in Weilers“&amp;lt;ref name=&amp;quot;tauber&amp;quot;&amp;gt;„Wie es damals war“, Peter Tauber, Verlag der Buchhandlung Dichtung und Wahrheit, Wächtersbach, 2000; ISBN 3-9805957-2-2, S. 73&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Aufteilung der der Büdinger [[Stammlinie]] der Grafschaft Ysenburg 1687 fiel unter anderem auch das Dorf Weilers an [[Ferdinand Maximilian I. zu Ysenburg-Büdingen in Wächtersbach|Ferdinand Maximilian I.]], den Begründer der Wächtersbacher Linie der Ysenburger. Unter [[Napoleon Bonaparte|Napoleon]], von 1806 bis 1815 zum neu geschaffenen [[Fürstentum Isenburg (Rheinbund)|Fürstentum Isenburg]], anschließend für ein Jahr zu [[Kaisertum Österreich|Österreich]], von 1821 bis 1866 zum [[Kurfürstentum Hessen]]. Im Ergebnis des [[Deutscher Krieg|deutschen Bruderkrieges]], von 1866 wurde Kurhessen von Preußen [[Deutscher Krieg|besiegt]] und [[Annexion|annektiert]]. Von 1945 bis 1970 gehörte Weilers zum hessischen [[Landkreis Gelnhausen|Kreis Gelnhausen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Dorf ===&lt;br /&gt;
==== Die Ziegelhütte ====&lt;br /&gt;
Ein um 1700 zwischen Weilers und Schlierbach entdecktes Lehmvorkommen führte schon bald zur Errichtung einer [[Ziegelei|Ziegelhütte]] in Weilers (1712 erwähnt). Dies ist bemerkenswert, da in dieser Zeit „die landläufige Bauweise aus Fachwerk … sowie die Dachbedeckung aus Holz und hauptsächlich Stroh“ bestanden, und „erst Ende des 18. Jahrhunderts die Dachziegeln durch feuerpolizeiliche Verordnung häufiger zur Anwendung“ kamen&amp;lt;ref&amp;gt;Reiner Höhn, „Zur Geschichte des Ortes Weilers“, Herausgegeben zum Dorfjubiläum 650 Jahre Weilers, Weilers 2004, S. 11&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Ziegelei war in gräflichem Besitz und wurde an wechselnde Betreiber verpachtet. Sie diente nicht nur zur Herstellung von Ziegelsteinen und Tondachziegeln, sondern auch zum Brennen von Kalk für Maurerarbeiten. Die Ziegelei wurde 1874 abgerissen, nachdem sie schon in den Jahren zuvor nicht mehr in Funktion war. „Die verbliebenen Gebäude dienten … als [[Forsthaus]]“&amp;lt;ref&amp;gt;Reiner Höhn, „Zur Geschichte des Ortes Weilers“, Herausgegeben zum Dorfjubiläum 650 Jahre Weilers, Weilers 2004, S. 12&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Keramik ====&lt;br /&gt;
1832 gründete [[Graf]] [[Isenburg (Adelsgeschlecht)|Adolf II. von Ysenburg-Wächtersbach]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{LAGIS |ref=nein |DB=HBN |ID=1196842086 |titel=Ysenburg und Büdingen in Wächtersbach, Adolf Graf zu}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, zusammen mit anderen Teilhabern, in Weilers die [[Waechtersbacher Keramik]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.vgv-waechtersbach.de/index.php/fremdenverkehr/umgebung/33-waechtersbacher-keramik |titel=Wächtersbacher Keramik |hrsg=Verkehrs- und Gewerbeverein Wächtersbach e.&amp;amp;nbsp;V. |archiv-url=https://archive.today/20130721144849/http://www.vgv-waechtersbach.de/index.php/fremdenverkehr/umgebung/33-waechtersbacher-keramik |archiv-datum=2013-07-21 |zugriff=2018-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Im Verbund mit der Hesseldorfer Mühle begann am 1. Oktober 1832 in Weilers die Produktion, in einer angemieteten [[Hofraite]]. Bereits nach zwei Jahren (1834) wurde sie, wegen der dort günstigeren Bedingungen, nach Schlierbach verlegt&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.de/books?id=dOyYoDz3jLEC&amp;amp;pg=PA14&amp;amp;lpg=PA14&amp;amp;dq=W%C3%A4chtersbacher+Keramik+Weilers+1832&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=9aO-gfALZe&amp;amp;sig=RuSQ8_duJnFh9F19Ow4qJ-7ZdGQ&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=WuHrUYqRLMHnswbel4HwBw&amp;amp;ved=0CDQQ6AEwAQ#v=onepage&amp;amp;q=W%C3%A4chtersbacher%20Keramik%20Weilers%201832&amp;amp;f=false Detailverliebt: geschaffen von Designern aus verschiedenen Epochen... von Eberhard Traum]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Im Dorf gab es, neben den in der Keramik arbeitenden eine Reihe von weiteren Berufen: „Tuchmacher, Leineweber, Strumpfwirker, Wollenkämmerr, Hirten, Tagelöhner, Korbmacher, Zimmerer, Maurer und viele Waldarbeiter“&amp;lt;ref name=&amp;quot;tauber&amp;quot;&amp;gt;„Wie es damals war“, Peter Tauber, Verlag der Buchhandlung Dichtung und Wahrheit, Wächtersbach, 2000; ISBN 3-9805957-2-2, S. 73&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Schule ====&lt;br /&gt;
Seit 1669 besuchten Weilerser Kinder den Schulunterricht in Hesseldorf. 1715 bzw. 1837 wurde in Hesseldorf ein Schulgebäude errichtet. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts bestand für die Kinder des Dorfes, wegen des Fehlens einer Brücke über die Bracht, keine ganzjährig nutzbare Verbindung zur Schule in Hesseldorf. Vorausgegangen war ein Streit um eine Beteiligung von Weilers am Neubau der Schule in Hesseldorf in Höhe von 6000 Mark. Nachdem Weilers dies verweigerte wurde von Seiten der Hesseldorfer der einzige, die Dörfer verbindende Bohlensteg über die Kinzig abgerissen. Da wegen der großen Kinderzahl ohnehin ein Schulbedarf bestand, wurde 1909 eine eigene Schule in Weilers eingerichtet. 1970 wurde diese [[Einklassenschule|„einklassige“ Schule]], in der parallel acht Schuljahrgänge beschult wurden, geschlossen&amp;lt;ref&amp;gt;Reiner Höhn, „Zur Geschichte des Ortes Weilers“, Herausgegeben zum Dorfjubiläum 650 Jahre Weilers, Weilers 2004, S. 32–36&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Vogelsberger Südbahn ====&lt;br /&gt;
Die [[Vogelsberger Südbahn]] verband bis 1967 die Stadt Wächtersbach mit der [[Kinzigtalbahn (Hessen)|Kinzigtalbahn]] und führte über [[Birstein]] zur [[Oberwaldbahn|Vogelsbergbahn]] mit der Endstation [[Bahnhof Hartmannshain]]. Weilers hatte eine Haltestelle an dieser Bahn. Heute führt auf der ehemaligen Bahntrasse der [[Südbahnradweg]], ein bequemer Radweg nach Norden, der einen Anschluss an den [[Vulkanradweg]] darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hessische Gebietsreform ===&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Gebietsreform in Hessen]] wurde die bis dahin [[selbständige Gemeinde]] Weilers am 31. Dezember 1970 zusammen mit [[Hesseldorf]], [[Neudorf (Wächtersbach)|Neudorf]] und [[Wittgenborn]], auf freiwilliger Basis, in die Stadt Wächtersbach [[Eingemeindung|eingemeindet]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=STAZ |hrsg=Der Hessische Minister des Innern |titel=Eingliederung der Gemeinden Hesseldorf, Neudorf, Weilers und Wittgenborn in die Stadt Wächtersbach im Landkreis Gelnhausen |nr=3 |jahr=1971 |datum=1971-01-05 |seite=22 |seiten=110 |fundstelle=Punkt 111 |kbytes=5480}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Für alle Stadtteile wurde je ein [[Ortsbezirk]] mit [[Ortsbeirat]] und [[Ortsvorsteher]] nach der [[Hessische Gemeindeordnung|Hessischen Gemeindeordnung]] eingerichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://daten.verwaltungsportal.de/dateien/legalframework/4/2/3/8/2/2020_Neufassung_Hauptsatzung_003_.pdf |titel=Hauptsatzung |titelerg=§&amp;amp;nbsp;5|werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Wächtersbach |zugriff=2020-08| format=PDF;&amp;amp;nbsp;628&amp;amp;nbsp;kB}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
=== Einwohnerstruktur 2011 ===&lt;br /&gt;
Nach den Erhebungen des [[Zensus 2011]] lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Weilers 477 Einwohner. Darunter waren 24 (5,0 %) Ausländer.&lt;br /&gt;
Nach dem Lebensalter waren 75 Einwohner unter 18 Jahren, 219 zwischen 18 und 49, 96 zwischen 50 und 64 und 180 Einwohner waren älter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt; Die Einwohner lebten in 210 Haushalten. Davon waren 63 [[Alleinstehender|Singlehaushalte]], 66 [[Ehe|Paare]] ohne Kinder und 60 Paare mit Kindern, sowie 21 [[Alleinerziehender|Alleinerziehende]] und 3 [[Wohngemeinschaft]]en. In 45 Haushalten lebten ausschließlich [[Senior]]en und in 138 Haushaltungen lebten keine Senioren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{{LAGIS Einwohner Diagramm|Name=Weilers |width=450|float=none|maxEinwohner=450&lt;br /&gt;
|172|196|208|203|155|165|169|167|158|165|202|210|212|211|322|311|275|263|276&lt;br /&gt;
|nach1967=(1970,298)(1980,-1)(1990,-1)(2000,-1)(2011,477)(2021,466)&lt;br /&gt;
|quelle=&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;; [[Zensus 2011]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;; Stadt Wächtersbach&amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Religionszugehörigkeit ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1885: || 143 [[Evangelische Kirche|evangelische]] (= 99,35 %), ein [[Römisch-katholische Kirche|katholischer]] (= 0,65 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1961: || 223 [[Evangelische Kirche in Deutschland#Geschichte|evangelische]] (= 84,79 %), 35 katholische (= 13,31 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Der [[Ortsbeirat]] für den Ortsbezirk Weilers besteht aus vier Mitgliedern. Der derzeitige [[Ortsvorsteher]] ist Glen Lawrence, Stellvertreter ist Rene Kersten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.stadt-waechtersbach.de/rathaus/politik/ortsbeiraete/#accordion-1-5 |titel=Ortsbeirat Hesseldorf |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Wächtersbach |abruf=2022-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Verkehrsanbindung ===&lt;br /&gt;
==== Straße ====&lt;br /&gt;
Im Westen bindet die Kreisstraße 886 an die [[Bundesstraße|Bundesstraße B 276]], die nördlich in den Vogelsberg, und südlich zur Kernstadt Wächtersbach führt und den [[Anschlussstelle (Autobahn)|Autobahnanschlussstelle &amp;#039;&amp;#039;Bad Orb/Wächtersbach&amp;#039;&amp;#039; (AS 45)]] der [[Autobahn|Autobahn A 66]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.autobahnatlas-online.de/A66.htm , Autobahn A 66], aufgerufen am 24. August 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;, die nach Frankfurt und Fulda führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bahn ====&lt;br /&gt;
Der nächste [[barrierefrei]]e Bahnhof ist [[Bahnhof Wächtersbach|Wächtersbach]]. Die hier verkehrende Regionalbahn [[Fulda]]–[[Frankfurt am Main|Frankfurt (RE 50)]] hat einen [[Taktfahrplan|Stundentakt]]. Hinzu kommt die Regionalbahn Wächtersbach–Frankfurt (RB 51). Der Bahnhof ist [[Barrierefreiheit|behindertengerecht]] ausgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Radwege ====&lt;br /&gt;
Weilers liegt am [[Vogelsberger Südbahnradweg]], welcher durch das Brachttal führt. Auf dieser Route verkehrte bis 1967 die heute stillgelegte [[Vogelsberger Südbahn]]. Anschluss besteht auch zum [[Hessischer Radfernweg R3|Hessischen Radfernweg R3]]. Er führt als Rhein-Main-Kinzig-Radweg von [[Rüdesheim]] nach [[Tann (Rhön)|Tann]] in der [[Rhön]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[Bahnhof Wächtersbach]] und in Hesseldorf besteht Anschluss an den &amp;#039;&amp;#039;Vogelsberger Vulkan Express&amp;#039;&amp;#039;, einem Fahrradbus. Von Bad Orb über Wächtersbach kommend, verkehrt er entlang des [[Vulkanradweg]]es, von Anfang Mai bis Ende Oktober an Samstagen, Sonn- und Feiertagen. Die Endhaltestellen der Linie sind [[Bad Orb]] und [[Hoherodskopf]]. Es gelten die Tarife des [[Rhein-Main-Verkehrsverbund]]es&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.birstein.de/sites/gensite.asp?SID=cms120120172037303750573&amp;amp;Art=031|titel=Birstein – Perle des Vogelsberges|werk=www.birstein.de|zugriff=2017-01-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nahverkehr ====&lt;br /&gt;
Mit der Buslinie MKK-76 Birstein–Wächtersbach–Bad Soden-Salmünster ist der Ortsteil mit den Gemeinden in [[Kinzig (Main)|Kinzig]]- und Brachttal und darüber hinaus verbunden&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.kreiswerke-main-kinzig.de/fileadmin/user_upload/Verkehr/Fahrplaene/MKK-76_gueltig_ab_2020-12-13.pdf |wayback=20211020095023 |text=Buslinie MKK-76}}, abgerufen am 19. Oktober 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freiwillige Feuerwehr ===&lt;br /&gt;
Die [[Freiwillige Feuerwehr]] Weilers hat im Ort einen eigenen Stützpunkt. Mit ihrem Gründungsjahr 1883 zählt sie zu den älteren Feuerwehren des Kreises. In den Statuten von 1892 beschreibt sie sich selber als „… Vereinigung tüchtiger, opferbereiter Männer ..., welche jederzeit bereit sind, sich willig in den Dienst der öffentlichen Ordnung zu stellen. Sie bestehe &amp;#039;&amp;#039;Gott zur Ehr’, dem Nächsten zur Wehr“&amp;#039;&amp;#039;. In dieser Zeit bestand sie schon aus 23 Männern&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.feuerwehr-weilers.de/index1.htm, Feuerwehr Weilers]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Mitglieder und ihre Familien wirkten von Anfang an auch prägend für das gesellschaftliche Leben des Ortes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Kulturdenkmäler ===&lt;br /&gt;
Siehe [[Liste der Kulturdenkmäler in Wächtersbach#Weilers|Liste der Kulturdenkmäler in Wächtersbach-Weilers]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
==== Kindertagesstätte ====&lt;br /&gt;
Die [[Kindertagesstätte]] &amp;#039;&amp;#039;Abenteuerland&amp;#039;&amp;#039; im nahen Stadtteil Hesseldorf ist für Kinder im Alter von 1 bis 10 Jahren ausgelegt.&lt;br /&gt;
„Die Einrichtung umfasst 4 Gruppen und hat Plätze für maximal 87 gleichzeitig anwesende Kinder“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2023-02 |url=https://www.waechtersbach-online.de/m/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=79301, |text=Kindertagesstätte Abenteuerland}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schulen ====&lt;br /&gt;
Im Stadtzentrum von Wächtersbach befindet sich die Grundschule &amp;#039;&amp;#039;Kinderbrücke&amp;#039;&amp;#039; sowie eine [[kooperative Gesamtschule]], die [[Friedrich August Genth|Friedrich-August-Genth]]-Schule. Alle Ortsteile sind mit Buslinien an das Schulzentrum der Kernstadt Wächtersbach angebunden. Für den gymnasialen Abschluss steht das [[Grimmelshausen-Gymnasium Gelnhausen]] zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dorfgemeinschaftshaus ===&lt;br /&gt;
Weilers verfügt über ein [[Dorfgemeinschaftshaus]]. Neben der kommunalen Nutzung kann die Einrichtungen auch für private Veranstaltungen aller Art, Familienfeiern, Präsentationen, Seminare und Ähnliches gebucht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vereine ===&lt;br /&gt;
* Damen-Gymnastik-Verein Wächtersbach-Weilers von 1978&amp;lt;ref&amp;gt;Reiner Höhn, „Zur Geschichte des Ortes Weilers“, Herausgegeben zum Dorfjubiläum 650 Jahre Weilers, Weilers 2004, S. 50–52&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
* Sportgemeinschaft Hesseldorf-Weilers-Neudorf 1963 e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* 1. Pétanque-Club-Wächtersbach e.&amp;amp;nbsp;V.; gegründet im November 2002. Der Verein praktiziert das mit französische Kugelspiel auf einem von der Stadt Wächtersbach zur Verfügung gestellten Grundstück, nahe dem Radweg nach Schlierbach. „Seit 2003 nimmt der Verein auch an Ligaspielen Teil“.&amp;lt;ref&amp;gt;Reiner Höhn, „Zur Geschichte des Ortes Weilers“, Herausgegeben zum Dorfjubiläum 650 Jahre Weilers, Weilers 2004, S. 53&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Freiwillige Feuerwehr&lt;br /&gt;
Neben den örtlichen Vereinen in Weilers, gibt es eine Reihe von gesamt-gemeindlichen Vereinen in Wächtersbach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mit Weilers verbundene Persönlichkeiten und Familien&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Faulhaber (Familie)|Dietrich Faulhaber]] (um 1325–vor 1380) (Sohn von Berthold Faulhaber und Gele Schultheiß) und seine Frau Luckard erwarben am 2. Juni 1365 von [[Stammliste von Trimberg|Konrad von Trimberg]] das Dorf Weilers. Der Ort blieb etwa 250 Jahre, bis es am 26. März 1603, als [[Lehen]] bei der Familie Faulhaber.&lt;br /&gt;
* [[Adolf zu Ysenburg-Büdingen|Adolf II. zu Ysenburg-Wächtersbach]] (1795–1859), gründete in Weilers, gemeinsam mit weiteren Teilhabern, am 8. Juni 1832 eine [[Keramik|keramische Fabrik]], die [[Waechtersbacher Keramik]]. Nachdem es den Gesellschaftern 1833 gelang, die für den Produktionsprozess wichtige Schlierbacher Mühle zu erwerben, wurde die Produktion zum 1. Januar 1834 von Weilers nach Schlierbach verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HessBib |PPN=116329238 |GND=4786649-4}}&lt;br /&gt;
* {{DDB-Suche|SUCHE=Archiv|title:(Weilers) AND provider_id:(&amp;quot;7WJ6FER3TSPBOT7B232HVKWRKIWULJP7&amp;quot;)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.stadt-waechtersbach.de/rathaus/stadtportrait/stadtteile/weilers/ |titel=Stadtteil Weilers |hrsg=Stadt Wächtersbach |abruf-verborgen=1 |abruf=2025-07-31}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|ID=435029070|titel=Weilers, Main-Kinzig-Kreis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot;&amp;gt;{{LAGIS|ref=nein|ID=435029070|titel=Weilers, Main-Kinzig-Kreis |datum=2019-10-16}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_a.pdf#page=36 |seiten=32 und 86 |titel=Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen |werk=[[Zensus 2011]] |hrsg=[[Hessisches Statistisches Landesamt]] |abruf=2022-06 |format=PDF;&amp;amp;nbsp;1,8&amp;amp;nbsp;MB |abruf-verborgen=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20210711150906/https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_a.pdf#page=36 |archiv-datum=2021-07-11 |offline=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Wächtersbach}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4786649-4|VIAF=235244682}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Main-Kinzig-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Wächtersbach)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Büdinger Wald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Main-Kinzig-Kreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1970]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1354]]&lt;/div&gt;</summary>
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