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	<title>Weihnachtspyramide - Versionsgeschichte</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Tilgner-weihnachtspyramide.jpg|mini|Mehrstöckige Pyramide aus [[Oberwiesenthal]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Weihnachtspyramiden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind Lichtergestelle, die als [[Weihnachtsbrauch|vorweihnachtliche]] Raumdekoration und zum Schmuck von Plätzen im Freien verwendet werden. Herstellung und Gebrauch von Weihnachtspyramiden sind ursprünglich ein Bestandteil der [[Erzgebirgische Volkskunst|Volkskunst]] und des Brauchtums im [[Erzgebirge]]. Die [[karussell]]artig aufgebauten Gestelle werden sowohl mit christlichen Motiven (wie z.&amp;amp;nbsp;B. [[Engel]]figuren und [[Christi Geburt]]) als auch mit weltlichen Motiven (z.&amp;amp;nbsp;B. Bergleute und Waldmotive) angefertigt und werden traditionell mit Hilfe der aufsteigenden Wärme von den [[Kerze]]n angetrieben, die ein Flügelrad und den damit über einen Stab verbundenen Teller in Bewegung setzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Weihnachtspyramide-Typen.png|mini|Darstellung ausgewählter Pyramidenbauarten]]&lt;br /&gt;
Weihnachtspyramiden werden üblicherweise aus [[Holz]] gefertigt und bestehen aus einem sich nach oben verjüngenden Gestänge auf einer vier- bis achteckigen Grundplatte. Im Inneren befindet sich eine senkrechte, mit einer Metallspitze in einer [[Glas]]- oder [[Keramik]]schale sitzende [[Welle (Mechanik)|Welle]], an der ein oder mehrere Teller befestigt sind. Auf diesen werden [[Schnitzen|geschnitzte]] oder [[Drechseln|gedrechselte]] Figuren platziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am oberen Ende der Welle befindet sich ein Flügelrad, das von Kerzen an der Außenseite der Pyramide angetrieben wird. Durch die von den Kerzen erwärmte, aufsteigende Luft werden das Flügelrad und die mit der Welle verbundenen Teller in Drehung versetzt. Traditionell drehen sich Weihnachtspyramiden im Uhrzeigersinn, seltener auch entgegen dem Uhrzeigersinn. Drehrichtung und -geschwindigkeit können durch die Flügelstellung beeinflusst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weihnachtspyramiden werden in unterschiedlichen Formen und Ausführungen, zumeist durch [[Schnitzen]], [[Drechseln]] und [[Laubsäge]]arbeit hergestellt. Zum Teil sind sie kunstvoll verziert und haben die Form eines Hauses mit Spitzdach, an dessen oberen Ende die Drehflügel herausragen. Andere sind als Etagenpyramiden mit mehreren Stockwerken für verschiedene (oft erzgebirgische) Figuren konstruiert, für deren Betrieb entsprechend mehr Kerzen nötig sind. Tischpyramiden haben zumeist einen Teller und können vom üblichen Aufbau abweichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine besondere Form ist die [[Flaschenpyramide]], bei der sich die Pyramide – ähnlich einem [[Buddelschiff]] – in einer Glasflasche befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es werden auch Pyramiden aus Metallblech gefertigt. Bei diesen dreht sich nur das Flügelrad und daran befindliche Anhänger. Das Rad sitzt mit seinem mittigen Lagerdom auf einer Nadel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Moderne Weihnachtspyramide mit Krippe.jpg|mini|Einstöckige Pyramide mit Teelichtern]]&lt;br /&gt;
Als Vorläufer der Weihnachtspyramide wird der [[Drehbaum]] angesehen. Die Entstehung der Weihnachtspyramide geht bis ins Mittelalter zurück. In dieser Zeit war es in [[Südeuropa|Süd-]] und [[Westeuropa]] üblich, in der Wohnung immergrüne Zweige (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Gewöhnlicher Buchsbaum|Buchsbaum]]) aufzuhängen, um [[Unheil]] in der dunklen Zeit abzuwenden. In [[Nordeuropa|Nord-]] und [[Osteuropa]] versuchte man dies mit Hilfe der Kraft des Lichtes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Weihnachtspyramide vereinte beide Bräuche und wurde vor allem im Erzgebirge zu einem [[Symbol]] für das Weihnachtsfest. Die in Deutschland im 18. Jahrhundert bekannten Lichtergestelle waren der Ursprung der heutigen Pyramiden. Sie bestanden aus vier mit grünen Zweigen umwundenen Stäben, die am oberen Ende zusammengebunden und mit Lichtern versehen waren. In vielen Dorfkirchen der [[Mark Brandenburg]] standen früher zur Christmette sich nach oben verjüngende Lattengerüste, die mit brennenden Kerzen besetzt und glitzernden Gegenständen behangen waren. Das Ausschmücken dieser Pyramiden und das Anzünden der Kerzenlichter war eine der Hauptaufgaben der damals gebildeten &amp;#039;&amp;#039;Leuchterbauer-Gesellschaften&amp;#039;&amp;#039;. Noch bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts bildete die Berliner Weihnachtspyramide &amp;#039;&amp;#039;Perjamide&amp;#039;&amp;#039; (auch „märkische Pyramide“ oder „Perchtemite“) das Glanzstück der Weihnachtsbescherung in [[Berlin]]. Diese meist einfachen mit Tannengrün umwundenen pyramidenförmigen Draht- und Holzgestelle wurden geschmückt, dienten als Lichtträger und wurden auf Weihnachtsmärkten verkauft oder selbst hergestellt. Ende des 18. Jahrhunderts wurden diese Pyramiden in vielen bildlichen Darstellungen verwendet und galten im 19. Jahrhundert als „Markenzeichen“ des Berliner Weihnachtsmarktes.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Berliner Weihnachtspyramide&amp;#039;&amp;#039; [http://www.zeitreisen.de/advent/pyramide.htm Adventskalender des Zentrums für Berlin-Studien (ZBS)]&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach den [[Befreiungskriege]]n fand in den Städten der [[Weihnachtsbaum]] zunehmend Verbreitung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bergleute des [[Erzgebirge]]s interpretierten die Grundform nicht als einfachen Baum mit Lichtern, sondern fühlten sich an die Form eines [[Pferdegöpel]]s erinnert. Sie begannen das innen leere Stabgestell mit handgearbeiteten Holzfiguren zu füllen und entwickelten so das Grundprinzip der Weihnachtspyramide. Allerdings lässt sich die Ansicht, dass die warmluftgetriebene Flügelpyramide – gemeinhin als Weihnachtspyramide bezeichnet – in Anlehnung an Modelle von [[Göpel#Gewöhnlicher Pferdegöpel|Göpelwerken]] entstanden ist, nicht belegen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Martina Schattkowsky]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Erzgebirge.&amp;#039;&amp;#039; Reihe Kulturlandschaften Sachsens Band 3, Dresden/Leipzig 2010, S. 152.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff Pyramide ([[erzgebirgisch]]: &amp;#039;&amp;#039;Peremett&amp;#039;&amp;#039;) für eine lichttragende Weihnachtsdekoration, die in der Kirche aufgestellt wurde, soll erstmals 1716 in der [[Schneeberg (Erzgebirge)|Schneeberger]] Stadt- und Bergchronik gebraucht worden sein. Dort heißt es rückblickend auf die Zeit vor der Renovierung der [[St.-Wolfgangs-Kirche (Schneeberg)|St. Wolfgangskirche]], dass die Besucher der Christmette am 1. Weihnachtsfeiertag brennende Kerzen mit in die Kirche gebracht haben und dort die &amp;#039;&amp;#039;eitele und allerley Illumination liebende Jugend […] Pyramiden von lauter Lichtern aufgebauet&amp;#039;&amp;#039; hat.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Christian Meltzer]] |Titel=Historia Schneebergensis renovata – Schneebergische Stadt- und Berg-Chronic |Datum=1716 |Seiten=1177 |Online=[https://digital.slub-dresden.de/werkansicht/?id=5363&amp;amp;tx_dlf%5Bid%5D=82512&amp;amp;tx_dlf%5Bpage%5D=1221 Digitalisat in der Staats- und Universitätsbibliothek Dresden] |Abruf=2020-12-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei diesen Pyramiden scheint es sich eher um eine Ansammlung von zahlreichen brennenden Kerzen in Form einer Pyramide, nicht um die Weihnachtspyramiden im heutigen Sinne gehandelt zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als um 1830 das billige [[Paraffin]] entdeckt wurde, das die teuren Talgkerzen oder [[Rüböl]]lämpchen ersetzte, mit denen die Pyramiden bis dahin angetrieben worden waren, erlebte die erzgebirgische Pyramide einen Aufschwung. Es entstand eine Vielzahl von Motiven und Stilen, wie z.&amp;amp;nbsp;B. gotischer und orientalischer Stil sowie das Waldmotiv. Auf die Teller stellte man Figuren aus zahlreichen Themengebieten, unter anderem die Geburt Christi, [[Bergparade]]n und Tiere des Waldes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Globensteiner Pyramiden 1.jpg|mini|Werbung für [[Globenstein]]er Pyramiden im Jahr 1904]]&lt;br /&gt;
=== Serienfertigung ===&lt;br /&gt;
Bis weit in das 20. Jahrhundert hinein waren Weihnachtspyramiden im Erzgebirge eher Einzelanfertigungen oder Kleinstauflagen von geschickten Handwerkern, die sie nebenbei zum Dazuverdienen herstellten. Von etwa 1900 an baute die Firma C. L. Flemming mit industriellen Methoden in [[Globenstein]] große mehrstöckige Pyramiden in Serie und verwendete dabei Restholz aus ihrer eigentlichen Produktion. Sie verschickte sie auf Bestellung mit der Post. Für ihre Pyramiden warb die Firma viel in Zeitungen, sie wurden als &amp;#039;&amp;#039;[[Globensteiner Pyramiden]]&amp;#039;&amp;#039; bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Claus Leichsenring]]: &amp;#039;&amp;#039;Erzgebirgische Weihnachtspyramiden&amp;#039;&amp;#039;, Dresden 1993, S. 81 bis 85.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Pyramiden hatten ein abstellbares Geläut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Großpyramiden ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ortspyramide Stollberg.jpg|mini|hochkant|[[Stollberg/Erzgeb.|Stollberger]] Großpyramide, Baujahr 1975]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Weihnachtspyramide Erfurt.JPG|mini|hochkant|Großpyramide auf dem [[Erfurter Weihnachtsmarkt]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Weihnachtsmarkt Pyramide.jpg|mini|hochkant|Glühwein- und Imbissbude in einer Pyramide im Zentrum von [[Hannover]]]]&lt;br /&gt;
=== Großpyramiden im Erzgebirge und den angrenzenden Regionen ===&lt;br /&gt;
Bis in die 1930er-Jahre blieben Weihnachtspyramiden ausschließlich häuslicher Weihnachtsschmuck, der in den Wohnstuben oft einen besonderen Platz hatte. Überlieferungen zufolge hatte der letzte, im Ruhestand lebende [[Frohnau (Annaberg-Buchholz)|Frohnauer]] Steiger Traugott Pollmer 1926 die Idee, eine „Pyramide für Alle“ im Freien aufzustellen. 1931, drei Jahre nach Pollmers Tod, begann die Arbeit an der ersten Freilandpyramide des Erzgebirges unter der Regie des Schnitzvereins von Frohnau bei [[Annaberg-Buchholz]] und in Zusammenarbeit mit ortsansässigen Handwerkern, Gemeinderat und dem Kunstschnitzer [[Paul Schneider (Kunstschnitzer)|Paul Schneider]]. Nach ihrer Fertigstellung wurde die [[Liste der Ortspyramiden im Erzgebirgskreis#Frohnau alt|Frohnauer Pyramide]] am 17. Dezember 1933 feierlich eingeweiht. Die Pyramide wurde zwei Jahre danach wieder abgebaut, über den Verbleib ist nichts bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.glueck-auf-blog.de/2008/11/75-jahre-ortspyramide-frohnau-%E2%80%93-die-erste-erzgebirgische-freilandpyramide/ |text=&amp;#039;&amp;#039;75 Jahre Ortspyramide Frohnau, die erste erzgebirgische Freilandpyramide&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20131203130400}}, abgerufen am 13. Dezember 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein verkleinerter Nachbau befindet sich heute in der Weihnachtszeit im Rathaus von Annaberg-Buchholz. Die älteste erhaltene und noch betriebene Freilandpyramide ist die sogenannte &amp;#039;&amp;#039;[[Krauß-Pyramide]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Schwarzenberg/Erzgeb.|Schwarzenberg]] aus dem Jahr 1933/34. Ihr Gerüst besteht wie die 1935 erbaute Pyramide von [[Aue (Sachsen)|Aue]] aus Metall. Weitere Ortspyramiden entstanden in den Folgejahren u.&amp;amp;nbsp;a. in [[Stollberg/Erzgeb.|Stollberg]],  [[Lichtenstein/Sa.|Lichtenstein-Callnberg]] (beide 1936), [[Frankenberg/Sa.|Frankenberg]] und [[Kirchberg (Sachsen)|Kirchberg]] (beide 1938). Auch [[Oberwiesenthal]] besaß bereits vor 1945 eine Großpyramide.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis in die 1950er Jahre gab es im Erzgebirge 10 Ortspyramiden, sie waren noch die Ausnahme. Die vermehrte Ausbreitung begann in den 1960er Jahren (+ 16) und in den 1970er Jahren (+ 58). Nach der politischen Wende begann 1990 ein Boom – fast jeder Ort im West- und Osterzgebirge baute sich eine Ortspyramide, deren Einweihung dann jeweils festlich begangen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Manuel Schramm: &amp;#039;&amp;#039;[https://books.google.de/books?id=hOAaN8mrPu4C&amp;amp;pg=PA168 Konsum und regionale Identität in Sachsen 1880–2000.]&amp;#039;&amp;#039; Abschnitt 4.2.2.: &amp;#039;&amp;#039;Der Gebrauch der Dinge: Festvorbereitung und Festdurchführung.&amp;#039;&amp;#039; Franz Steiner Verlag, 2002, ISBN 978-3-515-08169-6, S.&amp;amp;nbsp;168ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit der [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|Wende]] breitet sich dieser Weihnachtsbrauch immer weiter aus. Die Anzahl der Ortspyramiden im [[Erzgebirgskreis]] betrug Ende des Jahres 2014 150 Stück. Hinzu kommen viele Anlagen im Osterzgebirge, im [[Landkreis Mittelsachsen]], im [[Landkreis Zwickau]], in der Stadt [[Chemnitz]] und im [[Vogtlandkreis]]. Einige dieser Großpyramiden sind ganzjährig aufgestellt. 2014 wurde die bislang weltweit größte [[Weihnachtspyramide (Johanngeorgenstadt)|Weihnachtspyramide in Johanngeorgenstadt]] errichtet.&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Ortspyramiden im Erzgebirgskreis|Liste der Ortspyramiden im Landkreis Zwickau|Liste der Ortspyramiden im Landkreis Mittelsachsen}} {{Siehe auch|Liste der Ortspyramiden im Vogtlandkreis|Liste der Ortspyramiden in Chemnitz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Großpyramiden in anderen Orten Deutschlands und weltweit ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Weihnachtsmarkt Berlin 2008 2.JPG|mini|hochkant|Pyramide auf dem Weihnachtsmarkt in Berlin vor dem [[Rotes Rathaus|Roten Rathaus]] Jahr 2008]]&lt;br /&gt;
Auch außerhalb des Erzgebirges hat sich das Aufstellen von Großpyramiden eingebürgert. Die Pyramide auf dem [[Dresdner Striezelmarkt]] wurde von einer Firma in Gahlenz hergestellt und galt bei ihrer Aufstellung 1997 als größte erzgebirgische Stufen-Pyramide der Welt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MDR&amp;quot;&amp;gt;Sendung des [[Mitteldeutscher Rundfunk|MDR]] vom 8. Dezember 2010 – Gesucht wurden die {{Toter Link |datum=2018-03 |url=http://www.mdr.de/topten/7970964.html |text=&amp;#039;&amp;#039;top ten&amp;#039;&amp;#039; aus vorher ausgewählten 33 Großpyramiden aus ganz Deutschland |archivebot=2018-03-23 05:24:26 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (Sie ist 14,62&amp;amp;nbsp;m hoch und im [[Guinness-Buch der Rekorde]] eingetragen)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.dresden-lodge.de/Regionales/Weihnachtsmarkt-Dresden/ Urlaub – Weihnachtsmarkt in Dresden]. [http://cyber4kids.de/taxonomy/term/65/0?page=2 Pyramidenfest 2011, Striezelmarkt]&amp;lt;/ref&amp;gt; Weitere Freiluftpyramiden in Dresden stehen in der Adventszeit auf dem Wasaplatz im Stadtteil Strehlen&amp;lt;ref&amp;gt;Die Strehlener Pyramide entstand im Jahr 1987 auf Veranlassung der damaligen [[CDU (DDR)]]. Die Figuren fertigte ein [[Olbernhau]]er Schnitzer und ein ortsansässiger [[Zimmerer]]meister hat ebenfalls mitgewirkt. Das Werk auf einer sechseckigen Grundform ist im Aufbau quadratisch und besitzt Figuren nach Bibelszenen.→[http://www.wochenkurier.info/no_cache/sachsen/nachrichtendetails/obj/2013/12/01/strehlen-pyramidenanschub-wurde-kleines-stadtteilfest/ &amp;#039;&amp;#039;Pyramidenanschub wurde kleines Stadtteilfest&amp;#039;&amp;#039;] auf wochenkurier.info; abgerufen am 1. März 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;, in der Menzelgasse im Stadtteil [[Leubnitz-Neuostra]] und auf dem Weihnachtsmärkten vor der Frauenkirche und in der Dresdner Neustadt. Im [[Landkreis Leipzig]] existieren ebenfalls einige Ortspyramiden.{{Siehe auch|Liste der Ortspyramiden in Dresden|Liste der Ortspyramiden im Landkreis Leipzig}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Thüringen|thüringischen]] Vogtland existieren Großpyramiden in [[Greiz]], [[Ronneburg (Thüringen)|Ronneburg]], [[Mohlsdorf]] und [[Bernsgrün]]. Im westlichen Thüringen existieren Großpyramiden in [[Erfurt]], [[Eisenach]] und [[Heilbad Heiligenstadt]]. Bekannte Pyramidenstandorte in [[Sachsen-Anhalt]] sind in [[Bad Schmiedeberg]] vor dem Kurhaus und die Ausschank-Pyramiden auf den Weihnachtsmärkten in [[Magdeburg]] und [[Quedlinburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Berlin-Mitte]] dreht sich eine Pyramide auf dem [[Weihnachtsmärkte in Berlin|Weihnachtsmarkt vor dem Roten Rathaus]], die seit über 20 Jahren aufgestellt wird und ebenfalls im Erzgebirge angefertigt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.weihnachtsmarkt-deutschland.de/berlin-rathaus-weihnachtsmarkt.html Kurzinformation zur &amp;#039;&amp;#039;Weihnachtszeit vor dem roten Rathaus.&amp;#039;&amp;#039;] Abgerufen am 11. Dezember 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; Weiterhin existieren Ausschank-Pyramiden in den Stadtteilen Steglitz und Spandau. Sogar in [[Potsdam]] auf der Weihnachtsmeile (Brandenburger Straße) und in [[Bernau bei Berlin]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.moz.de/lokales/bernau/weihnachtsmarkt-in-bernau-2023-strassen-im-zentrum-werden-gesperrt-_-wo-es-parkplaetze-gibt-72440651.html Foto der Pyramide in Bernau bei Berlin]&amp;lt;/ref&amp;gt; werden Pyramiden nach erzgebirgischem Vorbild aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In norddeutschen Städten findet man Großpyramiden u.&amp;amp;nbsp;a. in [[Greifswald]] und Ausschank-Pyramiden in [[Hamburg]], [[Lübeck]], [[Kiel]] und [[Flensburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der niedersächsischen Stadt [[Bad Bentheim]] steht eine Weihnachtspyramide, die aus der erzgebirgischen Partnerstadt [[Wolkenstein (Erzgebirge)|Wolkenstein]] stammt. Sie ist als Dankeschön für die Spende von zwei modernen Feuerlöschzügen entstanden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MDR&amp;quot; /&amp;gt; Seit 1994 wird in der Stadtmitte von [[Hannover]] eine Weihnachtspyramide zur Adventszeit als touristische Attraktion aufgebaut; sie wurde im Laufe der Jahre jeweils durch eine größere ersetzt und stellte im Jahr 2014 mit 18&amp;amp;nbsp;Metern Höhe die größte begehbare Weihnachtspyramide der Welt dar.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.weihnachtsmarkt-deutschland.de/hannover-weihnachtspyramide.html &amp;#039;&amp;#039;Die Weihnachtspyramide am Kröpcke.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;weihnachtsmarkt-deutschland.de.&amp;#039;&amp;#039; Abgerufen am 27. August 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; Weiterhin existieren in den niedersächsischen Städten Aurich, Braunschweig, Celle, Leer, Stade und Osnabrück Ausschank-Pyramiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst in [[Nordrhein-Westfalen]] ist die Tradition der Ortspyramiden mittlerweile eingezogen: In [[Refrath]] (Stadtbezirk von [[Bergisch Gladbach]]) steht seit 2006 ein zwölf Meter hohes Drehwerk auf dem Peter-Bürling-Platz, das von den Bewohnern und Besuchern gut angenommen wurde. Der Refrather Willi Leffelsend, Betreiber des hiesigen Weihnachtsmarktes, ließ diese Pyramide im Jahr 2007 nach einem Vorbild aus [[Hannover]] herstellen. Auf drei Etagen sind lebensgroße Figuren aus der biblischen Weihnachtsgeschichte platziert, allerdings haben die privaten Betreiber finanzielle Probleme.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ksta.de/bergisch-gladbach/advent--pyramide-sucht-neuen-betreiber,15189226,23786466.html &amp;#039;&amp;#039;Pyramide sucht neuen Betreiber&amp;#039;&amp;#039;.] ksta.de, 23. Juli 2013; abgerufen am 1. März 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Stadt [[Solingen]] erhielt 1990 von ihrer Partnerstadt [[Aue (Sachsen)|Aue]] (heute: [[Aue-Bad Schlema]]) eine Pyramide als Geschenk. Die Pyramide am Alten Markt in Solingen wird wie die Ortspyramide von Aue, welche eine der ältesten Ortspyramiden ist, auch jeweils am 1.&amp;amp;nbsp;Advent feierlich &amp;#039;&amp;#039;angeschoben&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://solingenmagazin.de/solingen-ab-samstag-dreht-sich-die-weihnachtspyramide/ Die Solinger Weihnachtspyramide im solingenmagazin, abgerufen am 3. November]&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Partnerstadt von [[Bad Lauchstädt]], in [[Haan]], dreht sich zur Adventszeit auf dem Neuen Markt seit dem Jahr 2000 ebenfalls eine &amp;#039;&amp;#039;Peremett&amp;#039;&amp;#039;, die in Bad Lauchstädt gefertigt worden war.&amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Schnider: [http://www.wz-newsline.de/lokales/kreis-mettmann/mettmann/haan-wenn-sich-die-pyramide-dreht-1.248034 &amp;#039;&amp;#039;Haan: Wenn sich die Pyramide dreht&amp;#039;&amp;#039;.] 25. November 2008; abgerufen am 1. März 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ausschank-Pyramiden existieren u.&amp;amp;nbsp;a. in Bochum, Bonn, Dortmund, Düsseldorf, Essen (zusätzlich eine Großpyramide in Essen-Heidhausen) und Gütersloh. [[Rheda-Wiedenbrück]] besitzt eine Großpyramide. Auf dem Weihnachtsmarkt in [[Bielefeld]] steht am Jahnplatz seit 2023 eine 26 Meter hohe Weihnachtspyramide, welche zu den größten in Deutschland zählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bielefeld.jetzt/pressemeldung/so-schoen-war-weihnachtsmarkt-2023 |titel=NRWs größte Weihnachtspyramide lockt zum Bielefelder Weihnachtsmarkt {{!}} Bielefeld.JETZT |abruf=2025-12-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hessische [[Sulzbach (Taunus)]] besitzt wie [[Darmstadt]] eine Großpyramide, während Frankfurt am Main eine Ausschank-Pyramide besitzt. Mainz, die Landeshauptstadt von Rheinland-Pfalz besitzt eine prächtige fünfetagige Weihnachtspyramide. In Bayern (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Ansbach]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://fraenkischer.de/ansbacher-weihnachtsmarkt/ Ansbacher Weihnachtsmarkt: Zahlreiche Highlights in der letzten Woche]&amp;lt;/ref&amp;gt;) und Baden-Württemberg (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Aalen]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.schwaebische-post.de/ostalb/aalen/stadt-aalen/anstossen-auf-die-neue-pyramide-90327621.html Anstoßen auf die neue Pyramide]&amp;lt;/ref&amp;gt;) existieren einige Ausschank-Pyramiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Firma Erzgebirgische Holzkunst [[Gahlenz]] hat einige Sonderanfertigungen für Großpyramiden, u.&amp;amp;nbsp;a. in den [[USA]] und in [[Japan]] angefertigt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gahlenz.de/index.php/sonderanfertigungen Sonderanfertigungen der Erzgebirgischen Holzkunst Gahlenz]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Stadt [[Zürich]] in der [[Schweiz]] besitzt eine Ausschank-Pyramide.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.myfarm.ch/de/veranstaltungen/zuerich/weihnachtspyramide-beim-bahnhof-zuerich-stadelhofen_Ankd3St Weihnachtspyramide in der Schweiz]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schönheide Christmas Pyramid.webm|mini|hochkant=1.4|Eine Pyramide in [[Schönheide]] im westlichen Erzgebirge]]&lt;br /&gt;
* Fachschule für Tourismus des Instituts für Soziale und Kulturelle Bildung e. V. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Weihnachtspyramiden im Sächsischen Erzgebirge – Teil 1 Westerzgebirge.&amp;#039;&amp;#039; Husum Verlag, Husum 1996, ISBN 978-3-88042-796-9.&lt;br /&gt;
* Fachschule für Tourismus des Instituts für Soziale und Kulturelle Bildung e. V. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Weihnachtspyramiden im Sächsischen Erzgebirge – Teil 2 Osterzgebirge.&amp;#039;&amp;#039; Husum Verlag, Husum 1997, ISBN 978-3-88042-797-6.&lt;br /&gt;
* [[Robin Hermann]]: &amp;#039;&amp;#039;Ortspyramiden – Geschichte, Modelle, Fakten.&amp;#039;&amp;#039; Hermann, Chemnitz 2009, ISBN 978-3-940860-03-3.&lt;br /&gt;
* [[Claus Leichsenring]]: &amp;#039;&amp;#039;Weihnachtspyramiden des Erzgebirges.&amp;#039;&amp;#039; Verlag der Kunst Dresden Ingwert Paulsen jr., Husum 2009, ISBN 978-3-86530-124-6.&lt;br /&gt;
* Robin Hermann: &amp;#039;&amp;#039;Ortspyramiden – Geschichte, Modelle, Fakten. Band 2., Von Adorf bis Zschorlau.&amp;#039;&amp;#039; Hermann, Chemnitz 2011, ISBN 978-3-940860-05-7.&lt;br /&gt;
* Tina Peschel, Dagmar Neuland-Kitzerow: &amp;#039;&amp;#039;Weihnachtspyramiden Tradition und Moderne.&amp;#039;&amp;#039; Schriftenreihe [[Museum Europäischer Kulturen]], Band 12, Verlag der Kunst Dresden Ingwert Paulsen jun., Husum 2012, ISBN 978-3-86530-175-8.&lt;br /&gt;
* Manuel Schramm: &amp;#039;&amp;#039;Konsum und regionale Identität in Sachsen 1880–2000: die Regionalisierung von Konsumgütern im Spannungsfeld von Nationalisierung und Globalisierung&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Vierteljahrschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, Beihefte, Nr. 164), Steiner, Stuttgart 2002, ISBN 3-515-08169-0 ([[Dissertation]] [[Universität Leipzig]] 2001, 326 Seiten)&lt;br /&gt;
* Andreas Herklotz: &amp;#039;&amp;#039;Das Erzgebirge und seine Pyramiden.&amp;#039;&amp;#039; Selbstverlag Jöhstadt/OT Steinbach 2019&lt;br /&gt;
* Andreas Herklotz: &amp;#039;&amp;#039;Die Vielfalt der Freilandpyramiden in den Regionen Zwickau–Chemnitz–Döbeln.&amp;#039;&amp;#039; Selbstverlag Jöhstadt/OT Steinbach 2021&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Christmas pyramids|Weihnachtspyramide}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [http://www.tilgner-pyramiden.de/index.php?menu=2_1 Kurze Geschichte der Weihnachtspyramide]&lt;br /&gt;
* [http://www.olbernhau.org/weihnachtspyramiden.html Die Erzgebirgische Weihnachtspyramide]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzgebirgische Volkskunst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weihnachtspyramide| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Artikel mit Video]]&lt;/div&gt;</summary>
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