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	<title>Weiherberg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T09:02:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Weiherberg&amp;diff=560229&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Rouven Meidlinger: 3D-Ansicht des digitalen Geländemodells hinzugefügt</title>
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		<updated>2023-02-06T18:39:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;3D-Ansicht des digitalen Geländemodells hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Weiherberg in Bayern mit der Abschnittsbefestigung Weiherberg;&amp;lt;br /&amp;gt;für den gleichnamigen Berg in der Rhön siehe [[Weiherberg (Rhön)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
|NAME= Weiherberg&lt;br /&gt;
|BILD=&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG=&lt;br /&gt;
|HÖHE= 600.3&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG= DE-NHN&lt;br /&gt;
|HÖHE-ANMERKUNG= {{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}}&lt;br /&gt;
|LAGE= &lt;br /&gt;
|GEBIRGE= bei [[Christgarten]]; [[Landkreis Donau-Ries]], [[Bayern]] ([[Deutschland]])&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD= 48/46/38.64/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD= 10/27/28.44/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO= DE-BY&lt;br /&gt;
|TOPO-KARTE=&lt;br /&gt;
|KARTE=&lt;br /&gt;
|POSKARTE=&lt;br /&gt;
|TYP=&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN= vorgeschichtliche und mittelalterliche Befestigungen&lt;br /&gt;
|NEBENBOX= ja&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Weiherberg Geländemodell.jpg|mini|3D-Ansicht des digitalen Geländemodells]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Weiherberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein aus Kalkstein aufgebauter und {{Höhe|600.3|DE-NHN|link=true}}{{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}} hoher Bergrücken bei [[Christgarten]], der das [[Kartäusertal]] &amp;#039;&amp;#039;(Karthäusertal)&amp;#039;&amp;#039; bis zu 110&amp;amp;nbsp;m überragt und dieses nach Westen hin abschließt. Er befindet sich im Gemeindegebiet von [[Ederheim]] im [[Bayern|bayerischen]] [[Landkreis Donau-Ries]]. Der Bergrücken weist vorgeschichtliche und mittelalterliche Befestigungen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Der Weiherberg liegt im Nordostauslauf der [[Schwäbische Alb|Schwäbischen Alb]]&amp;amp;nbsp;– 8,5&amp;amp;nbsp;km südsüdwestlich von [[Nördlingen]] und etwa 3,5&amp;amp;nbsp;km südlich des Ederheimer Kernorts. Unmittelbar nordnordöstlich befindet sich die Ortschaft [[Christgarten]] sowie das ehemalige [[Kloster Christgarten]]. Der Bergrücken wird an seinem West- und Ostfuß von zwei Gewässern passiert, die sich unmittelbar nordnordöstlich von ihm im Kartäusertal zum [[Eger (Wörnitz)|Eger]]-Zufluss [[Forellenbach (Eger, Möttingen)|Forellenbach]] vereinigen. Der Bergrücken überragt den Talgrund in West und Ost um jeweils etwa 90&amp;amp;nbsp;m, einen rückwärtigen Sattel um etwa 15&amp;amp;nbsp;m. Der nördliche Teil des Berges ist der Taubenstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Weiherberg befindet sich die Hirschlache, ein etwa 10&amp;amp;nbsp;m im Durchmesser großer Tümpel, und ein privates Wildgehege, das frei zugänglich ist. Auf ihm liegen Teile des [[Landschaftsschutzgebiet]]s &amp;#039;&amp;#039;Karthäusertal&amp;#039;&amp;#039; ([[Common Database on Designated Areas|CDDA]]-Nr.&amp;amp;nbsp;395917; 1987 ausgewiesen; 8,8421&amp;amp;nbsp;[[Quadratkilometer|km²]] groß).{{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturräumliche Zuordnung ===&lt;br /&gt;
Der Weiherberg gehört in der [[Naturraum|naturräumlichen]] Haupteinheitengruppe [[Schwäbische Alb]] (Nr.&amp;amp;nbsp;09), in der Haupteinheit [[Riesalb]] (098) und in der Untereinheit [[Nördliche Riesalb]] (098.0) zum Naturraum &amp;#039;&amp;#039;Hohe Riesalb&amp;#039;&amp;#039; (098.00). Die Landschaft leitet nach Süden in den Naturraum &amp;#039;&amp;#039;Kesselbachmulde&amp;#039;&amp;#039; (098.01) und nach Westen in den zur Haupteinheit [[Albuch und Härtsfeld]] (096) und dessen Untereinheit [[Härtsfeld]] (096.3) zählenden Naturraum &amp;#039;&amp;#039;Nordöstliches Härtsfeld&amp;#039;&amp;#039; (096.33) über.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BfL-172&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geländedenkmäler und archäologische Befunde ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abschnittsbefestigung ===&lt;br /&gt;
{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = Abschnittsbefestigung&lt;br /&gt;
|Bild = &lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
|Alternativname = &lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = 1000 v. Chr.&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Höhensiedlung&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Wälle, Gräben&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = &lt;br /&gt;
|Abmessungen oder Fläche = 450&amp;amp;nbsp;x&amp;amp;nbsp;320&amp;amp;nbsp;m&lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = &lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Christgarten]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 48/46/38.64/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 10/27/28.44/E&lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-BY&lt;br /&gt;
|Poskarte = none&lt;br /&gt;
|Höhenordinate = 585&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = DE-NHN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der Weiherberg weist im Süden eine gut erkenntliche etwa 430&amp;amp;nbsp;m lange, bogenförmig dem Gelände angepasste West-Ost ausgerichtete Abschnittsbefestigung auf. Sie besteht aus einem heute noch bis zu 3,5&amp;amp;nbsp;m hohem Wall und zwei vorgelagerten Gräben, die jedoch nicht auf voller Länge nachweisbar sind. Diesen sind wiederum in rechtem Winkel dazu angeordnet längliche Gruben bzw. Gräbchen vorgelagert, die als Annäherungshindernisse gedeutet werden. Der Wall ist für die Anlage von Wegen modern an mindestens drei Stellen durchbrochen worden. Der ehemalige Eingang in die Anlage liegt vermutlich an der westlichen Hangkante, angelehnt an Felsen. Die abgeschlossene Fläche umfasst etwa 14&amp;amp;nbsp;ha.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Ost-, West- und Nordkante des Plateaus fällt der Bergrücken, teils mit felsigen Steilhängen, steil ab. Ob dennoch eine den gesamten Bergrücken umlaufende Randbefestigung existierte ist noch nicht festgestellt. [[Ernst Frickhinger]] stellte bei Wallschnitten durch den Abschnittswall 1937 eine zweiphasige Trockenmauer fest, angeblich jeweils Pfostenschlitzmauern, die er in die [[Urnenfelderkultur|Urnenfelder]]- und [[Latènezeit]] datierte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FreiKrahe&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Frickhinger&amp;quot; /&amp;gt; Es liegen keine konkreten Hinweise dafür vor, dass der Abschnittswall eine ungarnzeitliche Phase aufweist, wenngleich die ihm vorgelagerten Annäherungshindernisse als typisch für diese Zeit gelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den im BayernAtlas zur Verfügung stehenden Reliefdaten ist heute ersichtlich, dass die „Abschnittsbefestigung“ eine [[Ringwallanlage]] ist. Im Norden und Westen ist der Ringwall nur noch schwach ausgebildet; im Süden als Abschnittsbefestigung noch deutlich sichtbar. Nach Osten diente wohl die Abbruchkante zum Talgrund Richtung Mühlberg als Sicherung. Dem verstärkten Wallbereich im Süden sind südöstlich einer und südlich zwei breite, heute kaum noch sichtbare [[Burggraben|Gräben]] vorgelagert. Gleichzeitig ist im Innern der Anlage ein möglicherweise älterer, den südlichen Abschnitt verkürzender Wallbereich sichtbar. Die Felskanten im Westen ausnutzend liegt dem verschliffenen Ringwall hier ein noch ebenso verschliffener [[Abschnittswall]] mit Grabenresten vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Nordosten der Anlage ist ein späterer, noch 2/3 sichtbarer, leicht ovaler, etwa 130 m langer Ringgraben zu erkennen, der vermutlich jüngeren [[frühmittelalter]]lichen Datums ist, da er die Ringwallanlage nördlich durchschneidet. Etwa 230 m außerhalb und südwestlich des südlichen Wallbereiches ist noch eine weitere kleinere ähnliche Anlage sichtbar. Dies ist wohl erstere nachgenannte „Schanze“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://geoportal.bayern.de/bayernatlas/?zoom=12&amp;amp;lang=de&amp;amp;topic=ba&amp;amp;bgLayer=luftbild_labels&amp;amp;E=607263.14&amp;amp;N=5403751.61&amp;amp;layers=6f5a389c-4ef3-4b5a-9916-475fd5c5962b,044eccef-ab23-478c-8f17-e2182559d036,d0e7d4ea-62d8-46a0-a54a-09654530beed,9d0e3859-be17-4a40-b439-1ba19b45fbb8,relief_t,tk_by,luftbild,luftbild_parz&amp;amp;layers_opacity=0.55,0.85,0.8,0.45,1,1,1,1&amp;amp;catalogNodes=11,12&amp;amp;layers_visibility=true,true,true,true,true,false,false,false BayernAtlas: &amp;#039;&amp;#039;Weiherberg, Reliefdaten, Erderheim, Gemarkung Christgarten&amp;#039;&amp;#039;]; abgerufen am 20. Dezember 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalterliche Schanze ===&lt;br /&gt;
Die kleine Verschanzung an der Nordostkante des Bergplateaus wird als [[Burgstall|Burgstelle]] (Birg) [[Karolinger|karolingischer]] Zeitstellung angesehen, eine ganz ähnliche Anlage liegt 570 m von nördlichen Ringwall entfernt nordöstlich auf dem &amp;#039;&amp;#039;Mühlberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;FreiKrahe&amp;quot; /&amp;gt; und 470 m nordnordöstlich des Ringwalles liegen die Überreste der [[Burg Rauhaus]] auf der gegenüberliegenden Bergseite von Christgarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bronzezeitlicher Brandopferplatz ===&lt;br /&gt;
Frickhinger konnte bei Ausgrabungen innerhalb der durch den Abschnittswall eingefassten Fläche außerdem ein dichtes Schichtpaket aus verbrannten Tierknochen und Keramikscherben feststellen, das den Platz als [[Bronzezeit|spätbronzezeitlichen]] [[Prähistorische Brandopferplätze|Brandopferplatz]] ausweist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weiss&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Burgen und Schlösser in Bayern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Anker|Frickhinger}}E. Frickhinger: &amp;#039;&amp;#039;Vor- und Frühgeschichtliche Befestigungsanlagen im Kartäusertale bei Nördlingen.&amp;#039;&amp;#039; Bayerische Vorgeschichtsblätter&amp;amp;nbsp;15, 1938, 76–79.&lt;br /&gt;
* {{Anker|FreiKrahe}}Hans Frei/Günther Krahe: &amp;#039;&amp;#039;Archäologische Wanderungen im Ries&amp;#039;&amp;#039;. (Führer zu archäologischen Denkmälern in Bayern, Schwaben,&amp;amp;nbsp;2). Stuttgart, 1979. ISBN 3-8062-0230-3&lt;br /&gt;
* {{Anker|Weiss}}Rainer-Maria Weiss: &amp;#039;&amp;#039;Prähistorische Brandopferplätze in Bayern. Internationale Archäologie&amp;amp;nbsp;35&amp;#039;&amp;#039;, Espelkamp 1997. ISBN 3-89646-307-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;BfL-172&amp;quot;&amp;gt;Ralph Jätzold: &amp;#039;&amp;#039;Geographische Landesaufnahme: [[Handbuch der naturräumlichen Gliederung Deutschlands#Einzelblätter|Die naturräumlichen Einheiten auf Blatt&amp;amp;nbsp;172]] Nördlingen.&amp;#039;&amp;#039; Bundesanstalt für Landeskunde, Bad Godesberg 1962. →&amp;amp;nbsp;[http://geographie.giersbeck.de/karten/172.pdf Online-Karte] (PDF; 3,9&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;FreiKrahe&amp;quot;&amp;gt;→ &amp;#039;&amp;#039;[[#FreiKrahe|Frei/Krahe]]&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Literatur&amp;#039;&amp;#039;, 1979, S.&amp;amp;nbsp;234&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Frickhinger&amp;quot;&amp;gt;→ &amp;#039;&amp;#039;[[#Frickhinger|Frickhinger]]&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Literatur&amp;#039;&amp;#039;, 1938&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weiss&amp;quot;&amp;gt;→ &amp;#039;&amp;#039;[[#Weiss|Weiss]]&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Literatur&amp;#039;&amp;#039;, 1997, 158, Kat.-Nr.&amp;amp;nbsp;27&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burgwall in Bayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Landkreis Donau-Ries)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Bayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Höhensiedlung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rouven Meidlinger</name></author>
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