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	<title>Weidritzer Tor - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T18:40:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Weidritzer_Tor&amp;diff=2051607&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Kommasetzung</title>
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		<updated>2022-08-25T21:18:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kommasetzung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Weidritzer Tor in Preßburg.jpg|mini|Das Weidritzer Tor&amp;lt;ref&amp;gt;Der Maler [[Karl Frech]] erstellte die Rekonstruktionszeichnung des Weidritzer Tores nach wissenschaftlichen Vorgaben des damaligen Stadtarchivars von Bratislava (Preßburg) Dr. [[Ovidius Faust]].&amp;lt;/ref&amp;gt; |alternativtext=]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Weidritzer Tor&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (slow. &amp;#039;&amp;#039;Vydrická brána&amp;#039;&amp;#039; ungar. &amp;#039;&amp;#039;Vödric-kapu&amp;#039;&amp;#039;) ist der Name eines ehemaligen Tors in der [[Staré Mesto (Bratislava)|Altstadt]] von Preßburg (heute [[Bratislava]]). Es befand sich beim [[Martinsdom (Bratislava)|Martinsdom]] am Ende der &amp;#039;&amp;#039;Langen Gasse&amp;#039;&amp;#039;, auch als Herrengasse bekannt ([[Slowakische Sprache|slow.]] &amp;#039;&amp;#039;Panská&amp;#039;&amp;#039;, ab 1901 Szilágyi Dezsőgasse). Benannt ist es nach dem Vorort [[Vydrica|Weidritz]] (slow. &amp;#039;&amp;#039;Vydrica&amp;#039;&amp;#039;) westlich der Stadt. Seltener wurde es auch als &amp;#039;&amp;#039;Wiener Tor&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Weidritzer Tor war das mächtigste Haupttor der ehemaligen Stadtbefestigung. Es handelte sich um ein Tor das noch im XI. Jahrhundert – unter Verwendung von Buckelquadern – im [[Romanischer Stil|romanischen Stil]] erbaut werden durfte. Das Tor hatte eine außerordentlich tiefe und finstere Unterführung, weshalb es auch als das &amp;quot;finstere&amp;quot; oder das &amp;quot;schwarze Tor&amp;quot; genannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anlage bestand aus einem langgezogenen, gewölbten Bauwerk. Es stand an der Einmündung der Langen Gasse auf den (ehemaligen) Fischplatz. Vom Weidritzer Tor führte eine steinerne Brücke auf die Weidritz. Im Jahre 1456 wurde das Tor mit einer mächtigen Zugbrücke versehen und mit dem Stadtwappen geschmückt. in diesem Jahre dürfte das Tor überhaupt erst die erste gründliche Veränderung erfahren haben, denn an dem Tor wurden auch zwei [[Bastei (Festung)|Basteien]] angebracht und man versah es mit einem [[Rondell|Brückenrondell]]. Die eine Bastei wird in den Kammerrechnungen der Stadt Preßburg als das &amp;quot;Himmelreich&amp;quot; die andere als der &amp;quot;Leonfelderturm&amp;quot; genannt. Die Namen deuten vermutlich auf ihre Erbauer und Urheber hin. Es gab sowohl eine Familie Himmelreich wie auch Leinfelder in Preßburg. Beide waren angesehene Bürgerfamilien. Die drei [[Joch (Bauteil)|Joche]] des Tores waren durch [[Fallgatter]] abgeschlossen. Im Tor war eine Stampfe für [[Schießpulver]] sowie eine [[Rüstkammer]] untergebracht und die finsteren Kammern dienten zur Unterbringung der städtischen Gefangenen ([[Gefängnis]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An einem Torpfeiler war zum Andenken an die große [[Überschwemmung]] des Jahres 1516, bei der die [[Donau]] über die Ufer trat und schreckliche Verwüstungen anrichtete, ein Doppelkreuz angebracht. 1556 wurden am Torturm zwei [[Sonnenuhr]]en angefertigt. An einer Stelle des Turmes war auch das Wappen des [[Königreich Ungarn|Königreichs Ungarn]] angebracht.&lt;br /&gt;
[[Datei:Vydrická brána02.jpg|mini|Gedenktafel an das Weidritzer Tor. Deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Das Tor der Stadtbefestigung mit den Basteien &amp;#039;Himmelreich&amp;#039; und &amp;#039;Leonfelderthurm&amp;#039; wurde an dieser Stelle im 14. Jahrhundert errichtet. Das Tor wurde 1777 abgerissen.&amp;#039;&amp;#039;|alternativtext=]]&lt;br /&gt;
Durch das Weidritzer Tor hielten gewöhnlich die nach Preßburg kommenden Kaiser und Könige ihren feierlichen Einzug, wobei der Stadtrichter umgeben von den Ratsherrn den Ankommenden die Schlüssel der Stadt überreichte. Zum letzten Mal geschah dies, als am 20. Juni 1741 als [[Maria Theresia]] zur Krönung zur Königin von Ungarn in [[Martinsdom (Bratislava)|St. Martinsdom]] in die Stadt einzog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1777 wurde das ganze Tor durch &amp;quot;Wiener Mauerbrecher&amp;quot; abgerissen; es waren nur ein Mauerteilstück auf der Nordseite des Tors und die Grabenbrücke, die heute allerdings unter der Straße bedeckt ist, erhalten geblieben.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bratislavskenoviny.sk/najnovsie-spravy-z-bratislavy/pamatnici-historie/najmensou-mestskou-branou-bola-juzna.html?page_id=114824 Štefan Holčík: &amp;#039;&amp;#039;Najmenšou mestskou bránou bola Južná&amp;#039;&amp;#039; (slowakisch)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Fischertor (Bratislava)|Fischertor]]&lt;br /&gt;
* [[Lorenzertor]]&lt;br /&gt;
* [[Michaelertor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Emil Portisch: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt Pressburg – Bratislava&amp;#039;&amp;#039;, 2 Bde., Pressburg – Bratislava 1932/1933&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Bratislava]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Okres Bratislava I]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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