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	<title>Weidenthal - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2026-02-22T19:52:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;rv, Quelle?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Art              = Ortsgemeinde&lt;br /&gt;
| Wappen           = DEU Weidenthal COA.svg&lt;br /&gt;
| Breitengrad      = 49/25/26/N&lt;br /&gt;
| Längengrad       = 07/59/27/E&lt;br /&gt;
| Lageplan         = Weidenthal in DÜW.svg&lt;br /&gt;
| Bundesland       = Rheinland-Pfalz&lt;br /&gt;
| Landkreis        = Bad Dürkheim&lt;br /&gt;
| Verbandsgemeinde = Lambrecht (Pfalz)&lt;br /&gt;
| Höhe             = 295&lt;br /&gt;
| PLZ              = 67475&lt;br /&gt;
| Vorwahl          = 06329&lt;br /&gt;
| Gemeindeschlüssel = 07332048&lt;br /&gt;
| Adresse-Verband  = Sommerbergstraße 3&amp;lt;br /&amp;gt; 67466 Lambrecht (Pfalz)&lt;br /&gt;
| Website          = [https://weidenthal.de/ weidenthal.de]&lt;br /&gt;
| Bürgermeister    = Ralf Kretner&lt;br /&gt;
| Bürgermeistertitel = Ortsbürgermeister&lt;br /&gt;
| Partei           = CDU&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Ortsbild Weidenthal im Winter.jpg|mini|308x308px|Ortsbild von Weidenthal (Januar 2024)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Weidenthal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Ortsgemeinde (Rheinland-Pfalz)|Ortsgemeinde]] im [[Landkreis Bad Dürkheim]] in [[Rheinland-Pfalz]]. Sie gehört der [[Verbandsgemeinde Lambrecht (Pfalz)]] an, innerhalb derer sie gemessen an der Einwohnerzahl die drittgrößte Ortsgemeinde ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Weidenthal liegt inmitten des [[Pfälzerwald]]es in der Region [[Pfalz (Region)|Pfalz]]. Zur Gemeinde gehören auch die [[Wohnplatz|Wohnplätze]] [[Eisenkehl]], Mainzertal, Forsthaus Morschbacherhof, Parkettfabrik und Steinbruch Rußmühle.{{GemeindeverzeichnisRP|Ref=1|Stand=2022|Seiten=132}} Nachbargemeinden sind – im Uhrzeigersinn – [[Bad Dürkheim]], [[Neidenfels]], [[Frankeneck]], [[Esthal]], [[Elmstein]], [[Waldleiningen]] und [[Frankenstein (Pfalz)|Frankenstein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erhebungen ===&lt;br /&gt;
In unmittelbarer Nähe des Siedlungsgebiets befindet sich das Köpfel und südlich von ihm der Eulenberg. Im Westen der Gemarkung erheben sich der 506 Meter hohe [[Mollenkopf (Pfälzerwald)|Mollenkopf]] sowie der 477 Meter hohe [[Heidenkopf (Weidenthal)|Heidenkopf]] und unmittelbar an der Gemarkungsgrenze zu Waldleiningen der [[Eselsohler Berg]] sowie im Bereich des Gemarkungsdreiecks Waldleiningen/Weidenthal/Frankenstein dessen 439 Meter messenden Ausläufer Hohe Loog. Im Gemarkungsdreieck mit Neidenfels sowie Frankeneck erstreckt sich außerdem der Kleine Pflasterberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gewässer ===&lt;br /&gt;
Mitten durch die Gemeinde fließt der [[Hochspeyerbach]]. Innerhalb der Gemarkung münden in diesen nacheinander jeweils von rechts der Langentalbach, der Weisenbach und der Rußmühlenbach. Im Westen des Gemeindegebiets abseits der Bebauung entspringt der nach Norden fließende Bittenbach, der jenseits der Gemarkung von Weidenthal in den [[Leinbach (Hochspeyerbach)|Leinbach]] mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geologie ===&lt;br /&gt;
Im Gebiet von Weidenthal dominiert der [[Buntsandstein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Ort wurde 1247 als „Wydentall“ erstmals urkundlich erwähnt und war im Besitz der Herren von [[Burg Frankenstein (Pfalz)|Frankenstein]], die ein [[Lehnswesen|Lehen]] des [[Kloster Limburg|Klosters Limburg]] ausübten, das später teilweise an die Ritter von Hirschhorn überging. Mit deren Aussterben fiel die Gemeinde 1709 vollständig an die [[Kurpfalz]], zu der sie bis zum Ende des 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts gehörte und unterstand dort dem [[Oberamt Neustadt]]. Bereits zuvor wurde das Dorf im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] beinahe völlig entvölkert. Im Jahr 1802 lebten 674&amp;amp;nbsp;Menschen in der Gemeinde: 382&amp;amp;nbsp;Katholiken, 251&amp;amp;nbsp;Reformierte und 41&amp;amp;nbsp;Lutheraner.&amp;lt;ref name=&amp;quot;frey1837&amp;quot;&amp;gt;[[Michael Frey (Historiker)|Michael Frey]]: &amp;#039;&amp;#039;Versuch einer geographisch-historisch-statistischen Beschreibung des kön. bayer. Rheinkreises&amp;#039;&amp;#039;, Zweiter Theil, Speyer: Neidhard, 1837, S.&amp;amp;nbsp;585&amp;amp;nbsp;ff ([http://books.google.de/books?id=RcZAAAAAcAAJ&amp;amp;dq=Weidenthal&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA585 Google Books])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge des [[Erster Koalitionskrieg|Ersten Koalitionskriegs]] fand in Weidenthal ein Gefecht statt. Nach 1792 hatten [[französische Revolution]]struppen die Region besetzt und nach dem [[Frieden von Campo Formio]] (1797) [[Annexion|annektiert]]. Von 1798 bis 1814 gehörte das Dorf zum französischen [[Département du Mont-Tonnerre|Departement Donnersberg]], war dem [[Kanton Neustadt (Donnersberg)|Kanton Neustadt]] zugeordnet und besaß eine eigene &amp;#039;&amp;#039;Mairie&amp;#039;&amp;#039;. Aufgrund der auf dem [[Wiener Kongress]] (1815) getroffenen Vereinbarungen und einem [[Vertrag von München (1816)|Tauschvertrag]] mit [[Kaisertum Österreich|Österreich]] kam die Region 1816 zum [[Königreich Bayern]]. Ab 1818 war die Gemeinde Weidenthal dem [[Landkommissariat Neustadt]] im bayerischen [[Pfalz (Bayern)|Rheinkreis]], später dem Bezirksamt Neustadt an der Haardt zugeordnet, aus dem 1938 der [[Landkreis Neustadt an der Weinstraße]] hervorging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] war Weidenthal ein Teil der [[Französische Besatzungszone|französischen Besatzungszone]] und wurde in das 1946 neu gebildete Land [[Rheinland-Pfalz]] eingegliedert. Im Zuge der [[Gebietsreformen in Rheinland-Pfalz|ersten rheinland-pfälzischen Verwaltungsreform]] wechselte Weidenthal 1969 in den neu geschaffenen [[Landkreis Bad Dürkheim]]. Drei Jahre später wurde die Gemeinde ein Bestandteil der ebenfalls neu entstandenen [[Verbandsgemeinde Lambrecht (Pfalz)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerstatistik ===&lt;br /&gt;
Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Weidenthal, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:&amp;lt;ref name=&amp;quot;regionaldaten&amp;quot;&amp;gt;[https://infothek.statistik.rlp.de/MeineHeimat/content.aspx?id=103&amp;amp;g=0733205048&amp;amp;l=3&amp;amp;tp=2047 Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right; margin:0; border-spacing:0;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1815 || 726&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1835 || 1.028&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871 || 1.355&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1905 || 1.625&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || 1.910&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950 || 2.180&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1961 || 2.565&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1970 || 2.567&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1987 || 2.107&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1997 || 2.100&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 || 2.010&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010 || 1.867&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2017 || 1.746&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{EWDJ|DE-RP}} || {{EWZT|DE-RP|07332048}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| [[Datei:Einwohnerentwicklung von Weidenthal.svg|mini|400px|Einwohnerentwicklung von Weidenthal von 1815 bis 2017 nach nebenstehender Tabelle]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Konfessionsstatistik ===&lt;br /&gt;
2013 waren 42,0 % der Einwohner evangelisch und 37,4 % katholisch. Die übrigen 20,6 % gehörten einer anderen [[Glaubensgemeinschaft]] an oder waren konfessionslos.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ewois.de/Statistik/user/anzeigen.php?ags=0733205048 KommWis, Stand: 31. Dezember 2013]&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit Stand Ende Februar 2025 waren 35,6 % der Einwohner evangelisch, 27,5 % katholisch und 36,9 % gehörten einer anderen Glaubensgemeinschaft an oder waren [[konfessionslos]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://statistik.ewois.de/Statistik/user/pdfgen.php?stichtag=28.02.2025&amp;amp;ags=33205048&amp;amp;type=OG&amp;amp;linkags=0733205048 Gemeindestatistik Weidenthal], abgerufen am 24. März 2025&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Christentum ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Die Kirchen von Weidenthal (1897).jpg|mini|Blick auf die beiden Kirchen im Jahr 1897; links die evangelische Kirche, rechts die katholische Kirche]]&lt;br /&gt;
Weidenthal hatte eine eigenständige katholische Pfarrgemeinde im [[Dekanat Bad Dürkheim]] innerhalb des [[Bistum Speyer|Bistums Speyer]], die seit 2016 eine Filiale der in Lambrecht ansässigen Pfarrei Heiliger&amp;amp;nbsp;Johannes XXIII. ist. Die katholische Kirche ist eine der bedeutendsten neugotischen Kirchen der Pfalz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsam mit den Nachbarorten Frankenstein und Neidenfels besteht eine protestantische Kirchengemeinde,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.weidenthal-evangelisch.de/ |titel=Seiten der Protestantischen Kirchengemeinde Weidenthal-Frankenstein-Neidenfels |abruf=2019-04-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; die zur [[Evangelische Kirche der Pfalz (Protestantische Landeskirche)|Protestantischen Landeskirche Pfalz]] gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeinderat]] in Weidenthal besteht aus 16&amp;amp;nbsp;Ratsmitgliedern, die bei der [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2024|Kommunalwahl am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024]] in einer [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#PV|personalisierten Verhältniswahl]] gewählt wurden, und dem [[ehrenamt]]lichen [[Ortsbürgermeister]] als Vorsitzendem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sitzverteilung im Gemeinderat:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; | Wahl || style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; | [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] || style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; | [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] || style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; | [[Wählergruppe|FWG]] || style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; | [[Bündnis Sahra Wagenknecht|BSW]] || style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; | [[Die Linke|LINKE]] || style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; | [[Wählergruppe|WGR]] || style=&amp;quot;width:6em&amp;quot; | Gesamt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2024|2024]] || 4 || 10 || – || 2 || – || – || 16 Sitze&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rlp-kw24.wahlen.23degrees.eu/wahlen/ratswahlen-gemeindeebene/3320504800 |titel=Weidenthal, Gemeinderatswahl 09.06.2024 |werk=Kommunalwahlergebnisse Weidenthal |hrsg=Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |abruf=2024-08-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2019|2019]] || 3 ||  9 || 3 || – || 1 || – || 16 Sitze&amp;lt;ref&amp;gt;Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: [https://www.wahlen.rlp.de/de/kw/wahlen/kg/ergebnisse/3320504800.html &amp;#039;&amp;#039;Wahlen 2019.&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2014|2014]] || 6 ||  5 || 3 || – || 2 || – || 16 Sitze&amp;lt;ref&amp;gt;Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: [https://www.wahlen.rlp.de/kw/wahlen/2014/gemeinderatswahlen/ergebnisse/3320504800.html &amp;#039;&amp;#039;Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen.&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2009|2009]] || 5 ||  5 || 5 || – || 1 || – || 16 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2004 || 4 || 4 || 7 || – || – || 1 || 16 Sitze&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
* FWG = Freie Wählergruppe Talgemeinden e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Ortsbürgermeister ist Ralf Kretner (CDU). Bei der [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#BM|Direktwahl]] am 26.&amp;amp;nbsp;Mai 2019 wurde er mit einem Stimmenanteil von 61,88 % gewählt und ist damit Nachfolger von Bernhard Groborz (SPD), der nicht mehr für dieses Amt angetreten war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |url=https://www.wahlen.rlp.de/de/kw/wahlen/kd/gebiete/3320000000000.html |titel=Direktwahlen 2019 |kommentar=siehe Lambrecht (Pfalz), Verbandsgemeinde, siebte Ergebniszeile |abruf=2019-10-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der Direktwahl am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024 setzte sich Kretner mit 65,3 % gegen einen Mitbewerber durch.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rlp-kw24.wahlen.23degrees.eu/wahlen/direktwahlen-gemeindeebene/3320504800 |titel=Weidenthal, Ortsbürgermeisterwahl (Gemeinde) 09.06.2024 |werk=Kommunalwahlergebnisse Weidenthal |hrsg=Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |abruf=2024-08-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 2009 hatte Paul Mar von der FWG dieses Amt inne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Blasonierung= In Silber ein aufrecht gestellter wachsender goldener [[Krummstab]] mit linksgewendeter [[Krümme]] (Abtsstab).&lt;br /&gt;
|Quelle      = Karl Heinz Debus: &amp;#039;&amp;#039;Das große Wappenbuch der Pfalz.&amp;#039;&amp;#039; Neustadt an der Weinstraße 1988, ISBN 3-9801574-2-3.&lt;br /&gt;
|Begründung  = Es wurde 1845 vom bayerischen König genehmigt und geht zurück auf ein Gerichtssiegel von 1747. Es erinnert an den ehemaligen [[Lehnswesen|Lehnsherren]], den Abt von [[Kloster Limburg|Limburg]].&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kriegerdenkmal 1914-18 - Köpfel im Winter (Januar 2024).jpg|mini|355x355px|Kriegerdenkmal 1914–18 - Köpfel im Winter (Januar 2024)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kulturdenkmäler ===&lt;br /&gt;
In Weidenthal stehen [[Liste der Kulturdenkmäler in Weidenthal|28&amp;amp;nbsp;Objekte]] unter [[Kulturdenkmal|Denkmalschutz]], darunter die Betzenkammer und das Kriegerdenkmal. Letzteres befindet sich auf dem Köpfel und ist eines der Wahrzeichen Weidenthals; von dem Standpunkt des Denkmals bietet sich ein Panoramablick über das gesamte Dorf. Es hat eine gewisse Ähnlichkeit mit dem [[Turnerehrenmal]] in Deidesheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonstige Bauwerke ===&lt;br /&gt;
Auf dem Friedhof erinnert eine 1954 errichtete Gedenkstätte an die Vertriebenen. Zudem existiert ein sogenanntes &amp;#039;&amp;#039;Fünfwundenkreuz&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Natur ===&lt;br /&gt;
Die Ortsgemeinde liegt im [[Naturpark Pfälzerwald]], der zum [[Biosphärenreservat Pfälzerwald-Vosges du Nord]] gehört. Weidenthal besitzt als Schwimmbad einen [[Stillgewässer|Naturbadeweiher]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vereine ===&lt;br /&gt;
Mit dem FC Wacker Weidenthal hat der Ort einen Fußballverein mit eigenem Hartplatz, dem Karl-Heinz-Sportplatz. Dieser ist an dem JFV Leinbach 2014 e.&amp;amp;nbsp;V. beteiligt. Hinzu kommen ein Turnverein mit eigenem Wettkampfplatz, eigener Aschenbahn und einem Tennisplatz – zwei Sandplätze, einem Teerplatz und einer Tenniswand – sowie ein Schützenverein mit eigenen Schießbahnen in verschiedenen Größen. Außerdem gibt es eine Turn- und Mehrzweckhalle, die von allen Vereinen sowie den beiden Kindergärten und der Grundschule genutzt wird. Der Tennisverein wurde 2019 in den Turnverein 1908 e.&amp;amp;nbsp;V. Weidenthal integriert.&lt;br /&gt;
Weidenthal verfügt zusammen mit dem Nachbarort Frankenstein über eine Ortsgruppe des [[Pfälzerwald-Verein]]s, die 2006 mit der [[Eichendorff-Plakette]] ausgezeichnet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
Einmal im Jahr findet die Weidenthaler [[Kirchweih|Kerwe]] statt. Die Corpsstudentenvereinigung Krischertisch aus Neustadt übernahm ab 1908 jährlich eine Osterfahrt, die unter anderem über Weidenthal führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2007 wird alljährlich der [[Weltmeisterschaft im Weihnachtsbaumwerfen|Weltmeister im Weihnachtsbaumwerfen]] in Weidenthal ermittelt und ist mittlerweile weltweit in Presse und Funk ein regelmäßiger Programmpunkt. Die Veranstaltung findet Anfang Januar im Rahmen des Knutfestes auf dem Sportplatz des FC Wacker Weidenthal statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit August 2007 findet jährlich ein nächtliches Mountainbike-Rennen auf dem Gelände des Turnvereins Weidenthal unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Schlaflos im Sattel&amp;#039;&amp;#039; statt. Der jährliche leicht unterschiedliche Rundkurs hat eine Länge von etwa zehn bis zwölf Kilometern. Er beginnt im Erdbeertal und verläuft anschließend über den Stempelweg in die Weissenbach und dann über eine Schleife über das Maifeld wieder zurück ins Erdbeertal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
Die Pfälzische Parkettfabrick Weidenthal, LBM Zerspanungstechnik und die Schreinerei Fuder sind die drei verbliebenen größeren Betriebe in Weidenthal. Das letzte große örtliche Unternehmen Chemiefabrik E. Baumheier stellte 1996 den Betrieb ein und das Gelände wurde später verkauft. Die Fabrik in der Dorfmitte hatte bereits Jahre zuvor den Betrieb eingestellt; dort befindet sich mittlerweile der S-Bahn-Haltepunkt. 1865 wurde in Weidenthal eine Sparkasse gegründet, die über mehrere Fusionen in der [[Sparkasse Rhein-Haardt]] aufging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bfweidenthal1 B.jpg|mini|Ehemaliges Empfangsgebäude des Bahnhof Weidenthal]]&lt;br /&gt;
Der [[Bahnhof Weidenthal]] wurde 1849 in Betrieb genommen, als die [[Pfälzische Ludwigsbahn]] auf voller Länge eröffnet wurde und aus der später die [[Bahnstrecke Mannheim–Saarbrücken]] hervorging. Die Bahnsteige befanden sich früher im südlichen Bahnhofsbereich, ehe sie 2003 800&amp;amp;nbsp;Meter weiter nördlich in Richtung Dorfmitte verlegt wurden. Seither halten die Züge der [[S-Bahn RheinNeckar]] an dieser Stelle. Die Linien S1 und S2 stellen direkte Verbindungen nach [[Kaiserslautern Hauptbahnhof|Kaiserslautern]] sowie [[Homburg (Saar) Hauptbahnhof|Homburg]] im Westen und [[Ludwigshafen]], [[Mannheim]] und [[Heidelberg]] im Osten her. Weidenthal gehört zum Tarifgebiet des [[Verkehrsverbund Rhein-Neckar|Verkehrsverbunds Rhein-Neckar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entlang der Bahnstrecke liegen auf der Gemarkung der Gemeinde der [[Schönberg-Langeck-Tunnel]], der [[Gipp-Tunnel]], der [[Köpfle-Tunnel]] und der südliche Teil des [[Eisenkeil-Tunnel]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das Dorf verläuft die [[Bundesstraße 39]] die von [[Hockenheim]] nach Frankenstein führt. Außerdem ist die Gemeinde Ausgangspunkt der [[Liste der Kreisstraßen im Landkreis Bad Dürkheim#K 38|Kreisstraße&amp;amp;nbsp;38]], die über das [[Forsthaus Schwarzsohl|Waldhaus Schwarzsohl]] nach Elmstein führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tourismus ===&lt;br /&gt;
Weidenthal liegt am mit einem blauen Balken gekennzeichneten [[Fernwanderweg Staudernheim–Soultz-sous-Forêts]] sowie an der Route eines [[Wanderwege im Pfälzerwald#Kennzeichnung Farbige Balken|Wanderweges, der mit einem weiß-grünen Balken markiert ist]]. Durch die Gemeinde verläuft ein [[Wanderwege im Pfälzerwald#Wege über Johanniskreuz (Kennzeichnung Farbiges Kreuz)|Wanderweg, der mit einem grünen Kreuz]] markiert ist und der von [[Freinsheim]] bis zum [[Erlenkopf (Wasgau)|Erlenkopf]] führt sowie ein [[Wanderwege im Pfälzerwald#Kennzeichnung Farbige Balken|mit einem gelb-roten Balken]] gekennzeichneter Weg von der [[Burg Lichtenberg (Pfalz)|Burg Lichtenberg]] bis nach [[Wachenheim an der Weinstraße|Wachenheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
Weidenthal hat eine Grundschule und zwei Kindergärten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Ehrenbürger ===&lt;br /&gt;
Für herausragende Verdienste um die Gemeinde wurden geehrt:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.weidenthal.de/ehrenbuerger-der-gemeinde/ |titel=Ehrenbürger der Gemeinde |hrsg=Ortsgemeinde Weidenthal |abruf=2023-06-16 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20230607015855/https://www.weidenthal.de/ehrenbuerger-der-gemeinde/ |archiv-datum=2023-06-07 |offline=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Friedrich Laubscher, Pfarrer, verliehen am 7.&amp;amp;nbsp;Januar 1979&lt;br /&gt;
* Emil Groh, Dekan, verliehen im Januar 1996&lt;br /&gt;
* Oskar Schöttner, verliehen am 16.&amp;amp;nbsp;Januar 2000&lt;br /&gt;
* Ernst Niederberger (1928 – 2008), kaufmännischer Angestellter, von 1972 bis 2004 Ortsbürgermeister, verliehen am 13.&amp;amp;nbsp;Januar 2008; darüber hinaus seit 2007 Träger des [[Bundesverdienstkreuz]]es&lt;br /&gt;
* Siegfried Held, verliehen am 13.&amp;amp;nbsp;Januar 2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bundesverdienstkreuz – Verdienstorden der BRD ===&lt;br /&gt;
* 1971 – Albert Host&lt;br /&gt;
* 1974 – Schwester Lioba&lt;br /&gt;
* 1977 – Karl Hentz&lt;br /&gt;
* 1982 – Peter Dick&lt;br /&gt;
* 1983 – [[Karl Ritter (Politiker)|Karl Ritter]] (1916–1994), Politiker (SPD), von 1969 bis 1971 Ortsbürgermeister von Weidenthal&lt;br /&gt;
* 2007 - Ernst Niederberger (1928–2008), Politiker (SPD), Bürgermeister von Weidenthal von 1972 – 1984 und 1989 – 2004&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz ===&lt;br /&gt;
* 1975 – Hermann Borger&lt;br /&gt;
* 1977 – Rochus Dohn, Julius Sultan&lt;br /&gt;
* 1978 – Ernst Niederberger&lt;br /&gt;
* 1982 – Herbert Baumert&lt;br /&gt;
* Ernst Schappert&lt;br /&gt;
* Karl Metzger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Gemeinde ===&lt;br /&gt;
* [[Julius Ferdinand Müller]] (1823–1899), Jurist und Politiker&lt;br /&gt;
* [[Casimir Wurster]] (1854–1913), Chemiker&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Müller (Papieringenieur)|Friedrich Müller]] (1865–1941), Maschinenbauingenieur und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
* Heinz Kerber (Erfinder des industriellen Reißverschlussverfahrens von Forderbändern 1974)&lt;br /&gt;
* [[Herward Koppenhöfer]] (* 1946), Fußballspieler&lt;br /&gt;
* Ludwig Ferdinand „Ferdl“ Fettig (* 1936), Deutscher Meister 1961 im Riesenslalom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Personen, die mit der Gemeinde verbunden sind ===&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Schandein]] (1813–1894), Pfälzer Historiker und Mundartdichter, war in Weidenthal zeitweise Volksschullehrer&lt;br /&gt;
* [[Max von Siebert]] (1829–1901), Architekt u. a. der Kirche von Weidenthal und bayerischer Baubeamter, starb in Weidenthal&lt;br /&gt;
* [[Klaus Armstroff]] (* 1957), Politiker (NPD, Der III. Weg), wohnt in Weidenthal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://weidenthal.de/ Internetpräsenz der Ortsgemeinde Weidenthal]&lt;br /&gt;
* {{RPB ORT|nr=o33205048}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Bad Dürkheim}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7637024-0|VIAF=236602210}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Bad Dürkheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weidenthal| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1247]]&lt;/div&gt;</summary>
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