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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Weiden-Gelbeule</id>
	<title>Weiden-Gelbeule - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-20T17:55:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Weiden-Gelbeule&amp;diff=2084498&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Literatur */ Komma ergänzt</title>
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		<updated>2024-04-16T16:27:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Komma ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Weiden-Gelbeule&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Xanthia togata&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Eugen Johann Christoph Esper|Esper]], 1788)&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Xanthia&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Xyleninae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Eulenfalter&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Noctuidae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Schmetterlinge&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Lepidoptera&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Insekten&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Insecta&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Klasse&lt;br /&gt;
| Bild             = Xanthia togata FvL.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Weiden-Gelbeule&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Violett-Gelbeule&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Xanthia togata&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[Schmetterlinge|Schmetterling]] ([[Nachtfalter]]) aus der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Eulenfalter]] (Noctuidae).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
=== Falter ===&lt;br /&gt;
Die Falter erreichen eine Flügelspannweite von 27 bis 30 Millimetern. Auf gelber Grundfarbe tragen sie braunrote bis violette Flecke und Bänder. Auffällig ist eine breite, violette Binde, die nahezu parallel zum Außenrand verläuft. Die Hinterflügel sind weißlich gefärbt. Stirn und Halskragen sind rotbraun, der [[Thorax (Gliederfüßer)|Thorax]] ist gelb gefärbt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Graeser&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kopf ist nicht eingezogen, er ist wollig, zwischen den Fühlern etwas vorstehend behaart. Diese feine, gelbe Behaarung geht auf den Thorax über, in dessen vorderem Teil sich ein kleiner Längskamm mit einer nach oben gerichteten Spitze erhebt. Die [[Palpen]] sind bis auf das Endglied fein behaart. Dieses ist bei der Weiden-Gelbeule kurz im Vergleich zu den meisten anderen Arten der Gattung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Raupe ===&lt;br /&gt;
Die Raupe wird bis zu 25 Millimeter lang. Sie ist dunkelbraun mit zahlreichen kleinen, weißen Punkten. Das Nackenschild ist schwarz mit zwei weißen Streifen. Die hell gepunktete Rückenlinie ist nur schwach erkennbar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bellmann&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ähnliche Arten ===&lt;br /&gt;
Die Weiden-Gelbeule ähnelt der [[Bleich-Gelbeule]] (&amp;#039;&amp;#039;Xanthia icteritia&amp;#039;&amp;#039;) und der [[Rotbuchen-Gelbeule]] (&amp;#039;&amp;#039;Xanthia aurago&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung und Lebensraum ==&lt;br /&gt;
Die Weiden-Gelbeule ist in der [[Holarktis]] beheimatet, das Verbreitungsgebiet umfasst ganz [[Europa]] und [[Zentralasien]] sowie [[Sibirien]] bis zum [[Ussuri]]. Die Art kommt auch in den USA&amp;lt;ref name=&amp;quot;Eastman&amp;quot; /&amp;gt; und in Kanada&amp;lt;ref name=&amp;quot;Saunders&amp;quot; /&amp;gt; in den ihr entsprechenden Lebensräumen vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Art ist auf [[Standort (Ökologie)|Standorten]], die mit [[Weiden (Botanik)|Weiden]] oder [[Pappeln]] bewachsen sind, zu finden. Dazu zählen Waldränder, [[Flussaue|Auen]], die [[Feldrain|Raine]] von [[Feuchtwiese]]n und [[Magerrasen]] sowie [[Moor]]e, aber auch trocken-warme (xerotherme) Standorte, z.&amp;amp;nbsp;B. die Steinbrüche auf der [[Schwäbische Alb|Schwäbischen Alb]], in denen die [[Sal-Weide]] gedeiht, oder die [[Pannonisches Klima|pannonisch]] beeinflussten Klimazonen Österreichs z.&amp;amp;nbsp;B. auf dem [[Bisamberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweise ==&lt;br /&gt;
Die Falter sind nachtaktiv und werden von künstlichen Lichtquellen angezogen. Die Schmetterlinge fliegen je nach Region erst im Spätsommer oder Herbst. Sie sind [[Voltinismus|univoltin]], das heißt, sie bringen pro Jahr nur eine Generation hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Weibchen legen ihre Eier meist in kurzen Reihen von bis zu zehn Stück auf [[Weiden (Botanik)|Weidenzweigen]], in der Vertiefung zwischen der Rinde und der Knospenschuppe einer Blüte ab, seltener auch auf [[Zitterpappel]]n. Die Eier sind nahezu kugelrund und nur im Bereich der [[Mikropyle]] abgeflacht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Scoble&amp;quot; /&amp;gt; Die bräunlichen Raupen schlüpfen im zeitigen Frühjahr. Sie bohren sich in [[Weidenkätzchen]] und fallen danach mit diesem zu Boden. Die Raupen sind [[Polyphagie (Ökologie)|polyphag]] und können sich außer von Weiden- und Pappelblättern auch von anderen Futterpflanzen ernähren, meist wechseln sie zu [[Krautige Pflanze|krautigen Pflanzen]] über, beispielsweise zum [[Stumpfblättriger Ampfer|Stumpfblättrigen Ampfer]], zu [[Brombeeren]] oder zur [[Rauschbeere]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Puppe (Schmetterling)|Verpuppung]] erfolgt wie bei den meisten Nachtfaltern in einem [[Kokon]] in der Erde. Verbunden ist damit ein relativ langes Ruhestadium von Ende Mai bis Ende August. Erst nach einem wochenlangen Präpupa-Stadium erfolgt die endgültige Verpuppung. Von Ende August bis Ende Oktober, manchmal auch noch bis Anfang November, fliegen die Schmetterlinge. Die adulten Schmetterlinge ernähren sich von Nektar und sind mit Honig oder zuckerhaltigen Säften anzulocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Raupen der Weiden-Gelbeule werden von vielen [[Schlupfwespen]]arten und einigen Arten der [[Raupenfliegen]] parasitiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gefährdung ==&lt;br /&gt;
Die Weiden-Gelbeule ist in Deutschland nicht gefährdet. Sie verliert aber nach wie vor viele Brutmöglichkeiten durch die Entwässerung von Feuchtbiotopen, Flussregulierungen und den Rückschnitt und die Entfernung von kommerziell nicht verwertbaren [[Weichholz|Weichhölzern]] durch die Forstwirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Taxonomie und Systematik ==&lt;br /&gt;
Die Weiden-Gelbeule hat ihren wissenschaftlichen Artnamen &amp;#039;&amp;#039;togata&amp;#039;&amp;#039; von der [[Toga]], einem Bekleidungsstück im alten Rom, das als &amp;#039;&amp;#039;toga praetexta&amp;#039;&amp;#039; mit breiten [[Purpur (Farbe)|Purpurstreifen]] eingefasst war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ebert&amp;quot; /&amp;gt; [[Erstbeschreibung|Erstbeschrieben]] wurde sie von [[Eugen Johann Christoph Esper]] in seinem in fünf Teilen in [[Erlangen]] herausgegebenen Sammelwerk &amp;#039;&amp;#039;Die Schmetterlinge in Abbildungen nach der Natur mit Beschreibungen&amp;#039;&amp;#039;. Die Beschreibung mit einer Abbildung befindet sich im Band IV.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Esper&amp;quot; /&amp;gt; Das [[Typus (Nomenklatur)|Typusexemplar]] aus der Sammlung Esper, die sich heute in der [[Zoologische Staatssammlung München|Zoologischen Staatssammlung München]] befindet, scheint verlorengegangen zu sein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hacker&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Art wird heute in die Unterfamilie [[Xyleninae]] gestellt,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fibiger&amp;quot; /&amp;gt; zuvor war sie in der Unterfamilie Cuculliinae. Frühere, aber nach den Regeln des [[Internationale Regeln für die Zoologische Nomenklatur|ICZN]] nicht gültige Namen für &amp;#039;&amp;#039;Xanthia togata&amp;#039;&amp;#039; sind &amp;#039;&amp;#039;Xanthia lutea&amp;#039;&amp;#039; [[Hans Strøm|Ström]], 1783 und &amp;#039;&amp;#039;Noctua flavago&amp;#039;&amp;#039; [[Johann Christian Fabricius|Fabricius]], 1787. Von den sieben in Europa vorkommenden &amp;#039;&amp;#039;[[Xanthia]]&amp;#039;&amp;#039;-Arten gehört nur &amp;#039;&amp;#039;Xanthia togata&amp;#039;&amp;#039; zur Untergattung &amp;#039;&amp;#039;Xanthia (Xanthia)&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Graeser&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Louis Graeser: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Kenntnis der Lepidopterenfauna des Amurlandes.&amp;#039;&amp;#039; Berliner Entomologische Zeitschrift, 33, 2, S. 251–268, 1889, S. 260&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bellmann&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Heiko Bellmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Der neue Kosmos-Schmetterlingsführer. Schmetterlinge, Raupen und Futterpflanzen.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Franckh-Kosmos, Stuttgart 2009, ISBN 978-3-440-11965-5, S. 274.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ebert&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Günter Ebert und Axel Steiner: &amp;#039;&amp;#039;Die Schmetterlinge Baden-Württembergs.&amp;#039;&amp;#039; Band 6, Nachtfalter IV, Eugen Ulmer Verlag, 1997, S. 415&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Scoble&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Malcolm J. Scoble: &amp;#039;&amp;#039;The Lepidoptera: Form, Function and Diversity.&amp;#039;&amp;#039; Oxford University Press, 1995, S. 106&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Eastman&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
John Eastman: &amp;#039;&amp;#039;The book of swamp and bog: trees, shrubs, and wildflowers of the eastern freshwater wetlands.&amp;#039;&amp;#039; Stackpole Books, 1996, S. 224&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Saunders&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
W. M. Saunders: &amp;#039;&amp;#039;The Canadian Entomologist.&amp;#039;&amp;#039; Bibliobazaar, 2009, S. 231&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fibiger&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Michael Fibiger und Hermann Hacker: &amp;#039;&amp;#039;Noctuidae Europaeae. Volume 9, Amphipyrinae, Condicinae, Eriopinae, Xyleninae (part).&amp;#039;&amp;#039; Entomological Press, Sorø 2007&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hacker&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hermann Hacker: &amp;#039;&amp;#039;Die Typen der von E. J. Ch. Esper (1742–1810) in seinem &amp;quot;Die Schmetterlinge in Abbildungen nach der Natur&amp;quot; beschriebenen Noctuoidea (Lepidoptera).&amp;#039;&amp;#039; Esperiana, Buchreihe zur Entomologie, Bd. 6, Schwanfeld 1998, S. 20 [http://www.zsm.mwn.de/lep/esper_typ_noct.pdf Volltext] (PDF, deutsch; 191&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Esper&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Eugen Johann Christoph Esper]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Schmetterlinge in Abbildungen nach der Natur mit Beschreibungen.&amp;#039;&amp;#039; Teil IV, Phalaena Noctua, 1, Erlangen 1788, S. 336 (Erstbeschreibung)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Heiko Bellmann: &amp;#039;&amp;#039;Schmetterlinge&amp;#039;&amp;#039;. Naturbuch Verlag, Augsburg 2010, ISBN 978-3-8001-4653-6&lt;br /&gt;
* Günter Ebert und Axel Steiner: &amp;#039;&amp;#039;Die Schmetterlinge Baden-Württembergs.&amp;#039;&amp;#039; Band 6, Nachtfalter IV, Eugen Ulmer Verlag, 1997, ISBN 3-8001-3482-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Xanthia togata|Weiden-Gelbeule}}&lt;br /&gt;
* {{FaunaEuropaea|ID=8c73e401-39c9-48a8-9b80-d1cf77bd7bdd|WissName=Xanthia togata|Rang=Art}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Xyleninae (Eulenfalter)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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