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	<title>Weiche Trespe - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T12:05:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Weiche_Trespe&amp;diff=657140&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-21150-1: Grammatikfehler korrigiert und fehlendes Verb ergänzt.</title>
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		<updated>2025-07-16T18:06:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Grammatikfehler korrigiert und fehlendes Verb ergänzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Weiche Trespe&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Bromus hordeaceus&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Carl von Linné|L.]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Trespen&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Bromus&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Pooideae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Süßgräser&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Poaceae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Süßgrasartige&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Poales&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Commeliniden&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Bild             = Bromus hordeaceus subsp. hordeaceus sl27.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Weiche Trespe (&amp;#039;&amp;#039;Bromus hordeaceus&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Weiche Trespe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Flaum-Trespe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Bromus hordeaceus&amp;#039;&amp;#039;), auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gersten-Trespe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt&amp;lt;ref name=&amp;quot;InfoFlora&amp;quot; /&amp;gt;, ist eine [[Art (Biologie)|Pflanzenart]] aus der Gattung [[Trespen]] (&amp;#039;&amp;#039;Bromus&amp;#039;&amp;#039;) innerhalb der Familie der [[Süßgräser]] (Poaceae).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:bromus hordeaceus unten.jpeg|mini|links|Unterirdischer Teil und unterer Teil des Halmes]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bromus hordeaceus, Sturm-1796.png|mini|Illustration aus Sturm]]&lt;br /&gt;
[[Datei:bromus hordeaceus aehre.jpeg|mini|links|Blütenstand]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bromus hordeaceus subsp. hordeaceus sl10.jpg|mini|Die unteren Laubblattscheiden sind behaart.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bromus hordeaceus subsp. hordeaceus sl12.jpg|mini|Das Blatthäutchen ist behaart und gefranst.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bromus hordeaceus subsp. hordeaceus sl17.jpg|mini|Aufgefächertes Ährchen mit unterer und oberer Hüllspelze (Glu) und mehreren Blüten. Die unterste Blüte ist geöffnet und die behaarte Deckspelze (Lem) und die Vorspelze (Pal) sind sichtbar.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bromus hordeaceus subsp. hordeaceus sl16.jpg|mini|Ährchen mit vorne zweizähnigen Deckspelzen und kurz unterhalb der Spitze aufgesetzten Grannen.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bromus hordeaceus subsp. hordeaceus sl23.jpg|mini|Geöffnete Blüte (rechts) mit Staubblättern und Narben, die Vorspelze (links) ist bir zur Spitze bewimpert und in der Mitte am breitesten.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vegetative Merkmale ===&lt;br /&gt;
Die Weiche Trespe wächst als [[Einjährige Pflanze|einjährige]] [[krautige Pflanze]] und erreicht Wuchshöhen von 10 bis 90 Zentimetern. Sie wächst büschelig oder mit einzelnen Halmen. Die oberirdischen Pflanzenteile sind grau-grün. Die Halme sind unterhalb des Blütenstandes und an den [[Knoten (Botanik)|Knoten]] behaart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Blattscheide]]n sind gerieft, die unteren sind meist dicht weich behaart, wobei die Haare 1 bis 1,5 Millimeter lang sind. Die oberen Blattscheiden sind häufig nur an den Rändern behaart oder völlig kahl. Das [[Blatthäutchen]] ist ein dicht behaarter, häutiger Saum von 2 bis 2,5 Millimeter Länge. Die [[Blattspreite]]n sind 5 bis 25 Zentimeter lang sowie 2 bis 5, selten bis zu 7 Millimeter breit, flach-ausgebreitet und auf beiden Seiten weich und kurz behaart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generative Merkmale ===&lt;br /&gt;
Die Blütezeit reicht von Mai bis Juli, bei sommerannuellen Pflanzen bis in den Oktober. Der [[Rispe|rispige]] [[Blütenstand]] ist 2 bis 15 Zentimeter lang, aufrecht und zusammengezogen. Die unteren Seitenäste stehen meist aufrecht, sind weichhaarig und bis zu 5 Zentimeter lang. Die Stiele der [[Ährchen]] sind rau und meist kürzer als die Ährchen. Die Ährchen enthalten sechs bis zwölf Blüten und sind ohne [[Granne]]n 14 bis 22 Millimeter lang. Die [[Hüllspelze]]n sind häutig, kurz und dicht behaart sowie auf den Nerven rau. Die untere Hüllspelze ist drei- bis fünfnervig, selten siebennervig, bei einer Länge von 5 bis 8 Millimetern länglich mit spitzem oberen Ende. Die obere Hüllspelze ist fünf- bis siebennervig, bei einer Länge von 6 bis 10 Millimetern eiförmig mit spitzem oberen Ende. Die [[Deckspelze]] ist sieben- bis neunnervig, 8 bis 11 Millimeter lang, länglich bis eiförmig, oben gebuchtet und dünnhäutig mit schmalen, weiß-durchsichtigen Rändern. In den oberen zwei Dritteln ist sie dicht behaart. Sie trägt eine 5 bis 10 Millimeter lange, gerade Granne. Die [[Vorspelze]]n sind zweinervig und 1,5 bis 2 Millimeter kürzer als die Deckspelzen. Auf den Kielen haben sie etwa 0,5 Millimeter lange, steif abstehende Wimpern. Die [[Staubbeutel]] sind 0,3 bis 2 Millimeter lang. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Karyopse]]n sind 6 bis 7 Millimeter lang und leicht kürzer als die Vorspelze. An ihrem oberen Ende trägt sie ein häutiges, behaartes Anhängsel. Im Querschnitt ist sie dünn und flach U-förmig gebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Chromosomenzahl]] beträgt 2n = 28.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologie ==&lt;br /&gt;
Die Weiche Trespe wächst meistens winterannuelles Gras – sie keimt also meist im Herbst und blüht und fruchtet im darauffolgenden Jahr.&lt;br /&gt;
Wegen der auffälligen Abhängigkeit der Wuchshöhe vom Nährstoffgehalt des Bodens ist die Weiche Trespe ein anschauliches Beispiel für Modifikationen; so können Kümmerformen im Extremfall nur ein Ährchen besitzen. Die Ausbreitung der Weichen Trespe erfolgt hauptsächlich durch den Menschen. Deshalb ist die Weiche Trespe inzwischen weltweit verschleppt und vielerorts, beispielsweise in [[Australien]] eine [[Landplage]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Düll2011&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Standorte ==&lt;br /&gt;
In Mitteleuropa ist die Weiche Trespe verbreitet und häufig. Sie steigt von den Ebenen bis in mittlere Gebirgslagen. In Höhenlagen über 500 bis 600 Metern wird sie seltener, in den Alpen kommt sie aber bis 1000 Meter vor, [[Adventivpflanze|adventiv]] bei [[Zermatt]] bis 2565 Meter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Conert1997&amp;quot; /&amp;gt; In den Allgäuer Alpen steigt sie in Bayern am [[Riedbergpass]] bis zu 1400 Metern Meereshöhe auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dörr-Lippert2001&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ökologischen [[Zeigerwerte]] nach [[Elias Landolt (Botaniker)|Landolt]] [[et al.]] 2010 sind in der Schweiz: Feuchtezahl F = 3w (mäßig feucht aber mäßig wechselnd), Lichtzahl L = 4 (hell), Reaktionszahl R = 3 (schwach sauer bis neutral), Temperaturzahl T = 3+ (unter-montan und ober-kollin), Nährstoffzahl N = 4 (nährstoffreich), Kontinentalitätszahl K = 3 (subozeanisch bis subkontinental).&amp;lt;ref name=&amp;quot;InfoFlora&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wächst in Unkrautgesellschaften, besonders in der Nähe von Ortschaften, in trockenen Wiesen, in Getreidefeldern, auf Sandfeldern, Grasplätzen, auf Dünen, an Böschungen, Wegen und Zäunen, Bahnanlagen und Schuttplätzen. Sie bevorzugt mäßig trockene, nährstoffreiche Sand- und Lehmböden. Die Weiche Trespe ist ein Nährstoffzeiger. Auf trockenen Standorten neigt sie zu stark reduziertem Wuchs, die Pflanzen bilden dann häufig nur ein einziges Ährchen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fischer2008&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Weiche Trespe ist eine Ordnungs[[kennart]] der Gedüngten Frischwiesen und Weiden (Ordnung [[Arrhenatheretalia]]), besonders in Glatthaferwiesen (Verband Arrhenatherion), sowie in der Mäusegerste-Gesellschaft (Hordeetum murini) und anderen Raukengesellschaften (Verband Sisymbrion).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik und Verbreitung ==&lt;br /&gt;
=== Taxonomie ===&lt;br /&gt;
Die [[Erstbeschreibung|Erstveröffentlichung]] von &amp;#039;&amp;#039;Bromus hordeaceus&amp;#039;&amp;#039; erfolgte 1753 durch [[Carl von Linné]] in &amp;#039;&amp;#039;[[Species Plantarum]]&amp;#039;&amp;#039;, Tomus I, Seite 77.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SpPl&amp;quot; /&amp;gt; Das [[Epitheton#Botanik|Artepitheton]] &amp;#039;&amp;#039;hordeaceus&amp;#039;&amp;#039; ist aus dem lateinischen Begriff &amp;#039;&amp;#039;hordeum&amp;#039;&amp;#039; für „Gerste“ und dem [[Suffix]] &amp;#039;&amp;#039;-aceus&amp;#039;&amp;#039; für „erinnert an“ abgeleitet. Ein lange gebräuchliches [[Synonym (Taxonomie)|Synonym]] für &amp;#039;&amp;#039;Bromus hordeaceus&amp;#039;&amp;#039; {{Person|L.}} ist &amp;#039;&amp;#039;Bromus mollis&amp;#039;&amp;#039; {{Person|L.}}, das auf Grund seiner späten Erstveröffentlichung im Jahre 1762 keine Priorität hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Subtaxa und ihre Verbreitung ===&lt;br /&gt;
Die Weiche Trespe ist in den gemäßigten Gebieten [[Eurasien]]s sowie in [[Nordafrika]] und [[Makaronesien]] verbreitet. In Nord- und Südamerika sowie Australien ist sie ein [[Neophyt]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hubbard1992&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;POWO&amp;quot; /&amp;gt; In Europa kommt sie in fast allen Ländern vor und fehlt nur in Nordmazedonien.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Umfang der Art &amp;#039;&amp;#039;Bromus hordeaceus&amp;#039;&amp;#039; wird von verschiedenen Autoren unterschiedlich weit gefasst. Einige [[Pflanzensippe|Sippen]] werden entweder als Unterarten von &amp;#039;&amp;#039;Bromus hordeaceus&amp;#039;&amp;#039; oder als eigene Arten innerhalb der Artengruppe &amp;#039;&amp;#039;Bromus hordeaceus&amp;#039;&amp;#039; agg. aufgefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bromus hordeaceus subsp. thominei flower (04).jpg|mini| Blütenstand der [[Dünen-Trespe]] (&amp;#039;&amp;#039;Bromus hordeaceus&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;thominei&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
Je nach Autor werden gibt es einige Unterarten:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schmeil-Fitschen_Interaktiv_2002&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bromus hordeaceus&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;bicuspis&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Hohla &amp;amp; H.Scholz}}: Sie wurde 2008 aus Österreich erstbeschrieben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Eigentliche Weiche Trespe (&amp;#039;&amp;#039;Bromus hordeaceus&amp;#039;&amp;#039; {{Person|L.}}  subsp. &amp;#039;&amp;#039;hordeaceus&amp;#039;&amp;#039;): Die [[Nominatform]] ist eine tetraploide Sippe und ist in Makaronesien und vom Mittelmeerraum bis in die gemäßigten Gebieten Eurasiens weitverbreitet&amp;lt;ref name=&amp;quot;POWO&amp;quot; /&amp;gt; und im Mitteleuropa sehr häufig.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bromus hordeaceus&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;longipedicellatus&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Spalton}}. Diese Unterart wurde 2001 erstbeschrieben; sie kommt im Vereinigten Königreich, Frankreich, Italien, Belgien, Deutschland, in der Schweiz und Österreich vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot; /&amp;gt; In Deutschland liegen Beobachtungen von Bayern, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Sachsen vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schmeil-Fitschen2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bromus hordeaceus&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;mediterraneus&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(H.Scholz &amp;amp; F.M.Vázquez) H.Scholz}} (Syn.: &amp;#039;&amp;#039;Bromus molliformis&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;mediterraneus&amp;#039;&amp;#039; {{Person|H. Scholz &amp;amp; F. M. Vázquez}}): Kommt im Mittelmeerraum und in Makaronesien bis zur Türkei, Südosteuropa und Mitteleuropa vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot; /&amp;gt; In Mitteleuropa wurde sie in Berlin-Brandenburg, Nordrhein-Westfalen und Sachsen beobachtet und kommt unbeständig auch in Bayern und Hessen vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schmeil-Fitschen2024&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bromus hordeaceus&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;molliformis&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Billot) Maire &amp;amp; Weiller}} (Syn.: &amp;#039;&amp;#039;Bromus molliformis&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Billot non Godr. nec Lloyd}}): Sie kommt auf den Kanaren, in Marokko, Algerien, Tunesien, Libyen, Frankreich, Kroatien, Montenegro und in der Türkei vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot; /&amp;gt; Sie wurde in Mitteleuropa in Südtirol und unbeständig auch in Berlin-Brandenburg beobachtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schmeil-Fitschen2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Falsche Dünen-Trespe (&amp;#039;&amp;#039;Bromus hordeaceus&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;pseudothominei&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(P.M.Sm.) H.Scholz}}): Ist ebenfalls eine tetraploide Sippe, mit Hauptverbreitung&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fischer2008&amp;quot;/&amp;gt; in Nordwest-Europa. Sie kommt aber auch in Frankreich, in Mitteleuropa und in Südosteuropa vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;POWO&amp;quot; /&amp;gt; Sie wird von manchen Autoren als die Hybride &amp;#039;&amp;#039;Bromus × ferronii&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Mabille}} angesehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;POWO&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Dünen-Trespe]] (&amp;#039;&amp;#039;Bromus hordeaceus&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;thominei&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Hardouin) Maire}}; Syn.: &amp;#039;&amp;#039;Bromus thominei&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Hardouin}})&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fischer2008&amp;quot;/&amp;gt; Sie kommt auf den Azoren und vom Mittelmeerraum bis West- und Nordeuropa vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot; /&amp;gt; Sie gedeiht in Mitteleuropa auf Sandtrockenrasen der Küstendünen von Nord- und Ostsee in Gesellschaften des Verbands Koelerion albescentis.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schmeil-Fitschen2024&amp;quot; /&amp;gt; Sie kommt auch in Salzfluren im Burgenland vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schmeil-Fitschen2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht mehr hierher wird gerechnet:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bromus hordeaceus&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;divaricatus&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Bonnier &amp;amp; Layens) Kerguélen}} → &amp;#039;&amp;#039;[[Bromus intermedius]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Guss.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensgebung ==&lt;br /&gt;
Als weiterer deutschsprachiger [[Trivialname]] ist für diese Pflanzenart für [[Tirol]] im [[Pinzgau]] und im [[Pongau]] die Bezeichnung „Duft“ belegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pritzel1882&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Die Weiche Trespe kann in lückigen Fettwiesen und in Äckern als „Unkraut“ auftreten. Da sie vor der ersten [[Mähen|Mahd]] aussamt, ist sie schwer zu bekämpfen. Weil die Blätter früh vergilben, ist das Gras ertragsarm und landwirtschaftlich minderwertig. Als Bekämpfungsmaßnahmen gelten gute&amp;lt;!--?--&amp;gt; Düngung und die Erhaltung einer geschlossenen Grasnarbe. In der Vergangenheit wurde Weiche Trespe manchmal als „Deutsches Raygras“ zum Feldfutterbau empfohlen, in Norddeutschland gab es sogar Samenbau.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klapp-Opitz2006&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
Neben den in den Einzelnachweisen aufgeführten Quellen beruht der Artikel auf folgenden Unterlagen:&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3826333276|Seite=138}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;POWO&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{POWO|Bromus hordeaceus|}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;InfoFlora&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{InfoFlora|ID=1007330|WissName=Bromus hordeaceus L.|Abruf=2023-08-21}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Düll2011&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{BibISBN|9783494014241}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fischer2008&amp;quot;&amp;gt; {{BibISBN|9783854741879}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schmeil-Fitschen_Interaktiv_2002&amp;quot;&amp;gt; {{BibISBN|3494013276}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klapp-Opitz2006&amp;quot;&amp;gt; {{BibISBN|3800147750|Seite=185f.}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot;&amp;gt; {{BibISBN|3800131315|Seite=204–205}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;SpPl&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Carl von Linné: &amp;#039;&amp;#039;Species Plantarum.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, Impensis Laurentii Salvii, Holmiae 1753, S. 77, {{Digitalisat|1=http://www.biodiversitylibrary.org/openurl?pid=title:669&amp;amp;volume=1&amp;amp;issue=&amp;amp;spage=77&amp;amp;date=1753}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pritzel1882&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Georg August Pritzel]], [[Carl Jessen]]: &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen Volksnamen der Pflanzen. Neuer Beitrag zum deutschen Sprachschatze.&amp;#039;&amp;#039; Philipp Cohen, Hannover 1882, Seite 68, [http://archive.org/stream/diedeutschenvol00pritgoog#page/n87/mode/2up eingescannt.]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hubbard1992&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
C. E. Hubbard: &amp;#039;&amp;#039;Grasses. A Guide to their Structure, Identification, Uses and Distribution in the British Isles.&amp;#039;&amp;#039; Penguin, London 1992, ISBN 0-14-013227-9, S. 77.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Conert1997&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Hans Joachim Conert]]: &amp;#039;&amp;#039;Familie Poaceae.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Gustav Hegi]]: &amp;#039;&amp;#039;Illustrierte Flora von Mitteleuropa.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage, Band I, Teil 3, S. 738–742. Verlag Paul Parey, Berlin und Hamburg 1997, ISBN 3-489-52020-3.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dörr-Lippert2001&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erhard Dörr, [[Wolfgang Lippert (Botaniker)|Wolfgang Lippert]]: &amp;#039;&amp;#039;Flora des Allgäus und seiner Umgebung.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, IHW, Eching 2001, ISBN 3-930167-50-6, S. 204.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schmeil-Fitschen2024&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Michael Koltzenburg: &amp;#039;&amp;#039;Bromus.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Schmeil-Fitschen: Die Flora Deutschlands und angrenzender Länder.&amp;#039;&amp;#039; 98. Auflage. Verlag Quelle &amp;amp; Meyer, Wiebelsheim 2024, ISBN 978-3-494-01943-7. S. 276.&lt;br /&gt;
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* Thomas Meyer: [http://www.blumeninschwaben.de/Einkeimblaettrige/Suessgraeser/hordeaceus_agg.htm#Weiche%20Trespe  Datenblatt mit Bestimmungsschlüssel und Fotos bei &amp;#039;&amp;#039;Flora-de: Flora von Deutschland&amp;#039;&amp;#039; (alter Name der Webseite: &amp;#039;&amp;#039;Blumen in Schwaben&amp;#039;&amp;#039;)].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Trespen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-21150-1</name></author>
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