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	<title>Weiberspeck - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T20:25:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Weiberspeck&amp;diff=130764&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;APPERbot: Bot: Fix Parameter lemid in Vorlage:Deutsches Wörterbuch (&quot;G&quot; nicht notwendig wenn danach ein Buchstabe folgt)</title>
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		<updated>2026-02-19T09:20:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Fix Parameter lemid in Vorlage:Deutsches Wörterbuch (&amp;quot;G&amp;quot; nicht notwendig wenn danach ein Buchstabe folgt)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:The Vanity of Women Masks and Bustles MET DT4982.jpg|mini|Darstellung von Weiberspeck (um&amp;amp;nbsp;1600)]]&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Weiberspeck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vertugadin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Paul Schubring |Titel=Hilfsbuch Zur Kunstgeschichte |Auflage=4. |Verlag=Finckenstein &amp;amp; Salmuth |Datum=1909 |ISBN=3-95454-653-1 |Online=https://books.google.com/books?id=buW4S0l8xJwC |Abruf=2015-10-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; im [[Deutsches Wörterbuch|Deutschen Wörterbuch]] (DWB) nur als &amp;#039;&amp;#039;Speck&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref name=&amp;quot;DWB&amp;quot;&amp;gt;{{Deutsches Wörterbuch |Lemma=Speck, Bedeutung 6) |Band=16 |Sp=2031 |lemid=S33270}}&amp;lt;/ref&amp;gt; stammt aus dem späten [[16. Jahrhundert|16.]] bis frühen [[17. Jahrhundert]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;DWB&amp;quot; /&amp;gt; und bezeichnet einen ringartigen Wulst, den sich Frauen unter dem [[Rock (Kleidung)|Rock]] um die Hüften banden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.mz.de/lokal/weissenfels/mann-im-korsett-frau-im-huhnerkorb-2629475 |titel=Mann im Korsett, Frau im Hühnerkorb |werk=[[Mitteldeutsche Zeitung]] – Weißenfels |datum=2007-03-16 |abruf=2021-08-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weiberspeck war mit durch die [[Spanische Kleidermode]] bedingt, die in der ausgehenden [[Renaissance]] und dem spanischen [[Barock]], der Zeit zwischen 1500 und dem [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]], stilbildend wurde. Die menschliche Figur wurde in geometrische –&amp;amp;nbsp;unter anderem kegelförmige&amp;amp;nbsp;–, auswattierte, enge Kleidung gehüllt, die weiblichen Formen verhüllt oder durch Korsetts geformt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weiberspeck war eine biegsame, leichte Röhre, die unter dem Oberrock angelegt wurde, um eine zylinderförmige Rocksilhouette zu erzielen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Annemarie Bönsch |Titel=Formengeschichte europäischer Kleidung |Verlag=Böhlau Verlag |Ort=Wien |Datum=2011 |ISBN=978-3-205-78610-8 |Online=https://books.google.com/books?id=WQti5M_0vLYC}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In [[Frankreich]] wurde sie auch &amp;#039;&amp;#039;vertugadin en bourrelets&amp;#039;&amp;#039; ({{deS|„Tugendwächterwulst“}}) genannt, da Frauen unter dem teilweise mit [[Werg]] ausgestopften Teil unter anderem eine [[Schwangerschaft]] lange verbergen konnten, zu der es z.&amp;amp;nbsp;B. infolge eines [[Seitensprung]]s gekommen war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Alles klar? Warum Asiaten kein Deo brauchen und 500 andere Rätsel des Alltags – Best of ZDFtext „Die Frage des Tages“ |Verlag=Heyne Verlag |Datum=2011 |ISBN=978-3-641-06223-1 |Online=https://books.google.com/books?id=NSI8YA2PMtgC}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich war der Weiberspeck allerdings mehr im Bürgertum sowie in weniger wohlhabenden Teilen der Gesellschaft verbreitet, während der (deutsche) Adel den teureren [[Reifrock]] bevorzugte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Historische Schnitte nach M. Müller &amp;amp; Sohn. Ausgewählte Konstruktionsbeiträge der Rundschau für internationale Damenmode |Verlag=Rundschau-Verlag Otto G. Königer |Datum=2001 |ISBN=3-929305-20-8 |Online=https://books.google.com/books?id=JcoSAQAAIAAJ}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das [[Deutsches Wörterbuch|DWB]] betrachtete hingegen den Weiberspeck als Vorläufer des Reifrocks,&amp;lt;ref name=&amp;quot;DWB&amp;quot; /&amp;gt; der Kunsthistoriker [[Paul Schubring]] gab [[Verdugado|Vertugadin]] als deutsches [[Synonym]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ausdruck gehört zu einer Reihe wenig systematisch erschlossener Bezeichnungen für Textilien, welche die Themenfelder Körper, Nahrung und Kleidung sprachlich verbinden; andere Beispiele dafür sind Begriffe wie z.&amp;amp;nbsp;B. „Schinken-“ oder „[[Keulenärmel]]“ sowie auch der englische Slangausdruck &amp;#039;&amp;#039;[[Muffin]] top&amp;#039;&amp;#039; (aufgrund der Ähnlichkeit zum über eine Muffinform hinausragenden Gebäckrand, auf {{deS|in etwa „Hüftgold“ oder „Fettkragen“}}).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Katrin Lindemann |Titel=Muster in Mode-Textil-Design: Festschrift für Prof. Dr. Jutta Beder |Verlag=LIT Verlag Münster |Datum=2013 |ISBN=978-3-643-12184-4 |Online=https://books.google.com/books?id=ajwC8PWUbMIC |Abruf=2015-10-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Weiberspeck war auch ein wesentliches Element, mit dem in der (damaligen) Mode mit dem räumlichen Potential von Kleidung experimentiert wurde,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gertrud Lehnert |Titel=Mode: Theorie, Geschichte und Ästhetik einer kulturellen Praxis |Verlag=transcript Verlag |Datum=2014 |ISBN=978-3-8394-2195-6 |Online=https://books.google.com/books?id=lLjJBAAAQBAJ |Abruf=2015-10-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; erst in der [[Moderne]] wurde Kleidung wieder zunehmend körperbetonter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tobias Stimmer 001.jpg|Frau mit Weiberspeck (1564)&lt;br /&gt;
Bremer trachten 1750 001.jpg|Weiberspeck in der [[Bremer Tracht (17. Jahrhundert)|Bremer Tracht]] (vor 1618)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frauenkleidung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kostümkunde des Barock]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;APPERbot</name></author>
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