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	<title>Wei Boyang - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T20:20:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wei_Boyang&amp;diff=391849&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler: /* Literatur */</title>
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		<updated>2025-11-06T05:06:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:仙佛奇蹤 卷三 魏伯陽.png|mini|200px|Wei Boyang mit seinem weißen Hund]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wei Boyang&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{Zh|v=魏伯阳|t=魏伯陽|p=Wèi Bóyáng}}), auch &amp;#039;&amp;#039;Wei Po-yang&amp;#039;&amp;#039;, war ein [[China|chinesischer]] [[Alchemie|Alchemist]] und legendärer [[Daoismus|daoistischer]] [[Xian (Mythologie)|Unsterblicher]] im [[Kaiserreich China]], der im 2. Jahrhundert gelebt haben soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß der Überlieferung soll Wei Boyang im Jahr 121 an den Kaiserhof gerufen worden sein, jedoch ein Amt abgelehnt haben. Er soll sich in der Tradition des Daoismus in die Berge zurückgezogen haben, um nach dem Elixier der Unsterblichkeit zu suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wei Boyang gilt als Verfasser des &amp;#039;&amp;#039;Cantongqi&amp;#039;&amp;#039; ({{Zh|kurz=1|v=参同契|t=參同契|p=Cāntóngqì|b=etwa Verwandtschaft der Drei oder Dreifache Übereinstimmung}}), einem Klassiker der [[Neidan|inneren Alchemie]], der um 142&amp;lt;ref&amp;gt;Allison Coudert: &amp;#039;&amp;#039;Der Stein der Weisen. Die geheime Kunst der Alchemisten.&amp;#039;&amp;#039; (Originalausgabe: &amp;#039;&amp;#039;Alchemy: the Philosopher&amp;#039;s Stone.&amp;#039;&amp;#039; 1980) Lizenzausgabe. Pawlak, Herrsching 1992, ISBN 3-88199-911-6, S. 197.&amp;lt;/ref&amp;gt; entstanden sein soll, sich aber nicht sicher datieren lässt, auf den aber viele Texte der inneren Alchemie Bezug nehmen. Das &amp;#039;&amp;#039;Cantongqi&amp;#039;&amp;#039; gilt als frühestes schriftliches Zeugnis der chinesischen [[Alchemie]]. Der von Wei Boyang beeinflussta Dichter [[Bai Juyi]] versuchte sich ebenfalls als Adept und beschrieb poetisch seine eigenen Experimente zur Herstellung des Elixiers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angeblich soll Boyang ein Goldelixier zubereitet haben und es in Begleitung dreier seiner Schüler zunächst seinem weißen Hund verabreicht haben, der jedoch augenblicklich darauf starb. Boyang probierte daraufhin ebenfalls das Elixier, fiel leblos um und wurde für tot gehalten. Später kam er wieder zu sich und gab seinem Hund ebenfalls ein diesen wiederbelebendes Gegenmittel.&amp;lt;ref&amp;gt;Allison Coudert: &amp;#039;&amp;#039;Der Stein der Weisen. Die geheime Kunst der Alchemisten.&amp;#039;&amp;#039; (Originalausgabe: &amp;#039;&amp;#039;Alchemy: the Philosopher&amp;#039;s Stone.&amp;#039;&amp;#039; 1980) Lizenzausgabe. Pawlak, Herrsching 1992, ISBN 3-88199-911-6, S. 198–199.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hochgradig [[Symbol|symbolische]] Werk Boyangs, das eine Fülle von Bildern und Metaphern verwendet, wurde in der Geschichte der inneren Alchemie verstanden als Weg zur Entwicklung der inneren Stärke, welche als  [[Daoistische Mystik|mystisches]] Elixier im Körper des Adepten wirkte. Es enthält Anleitungen zur [[Daoistische Meditation|daoistischen Meditation]], durch die der Adept das Wirken von [[Yin und Yang]] verstehen und sich zunutze machen soll. Dieser Prozess wird im &amp;#039;&amp;#039;Cantongqi&amp;#039;&amp;#039; durch die Trigramme und Hexagramme des [[Yijing]] verdeutlicht. Das reine Yang-Elixier, durch das sich das Leben wiederherstellen soll, soll durch das Beobachten der [[Mikrokosmos|mikrokosmischen]] und [[Makrokosmos|makrokosmischen]] Zyklen erschaffen werden, um das Eine, das [[Dao]] zu erlangen. Neben den Spekulationen des Yijing spielen im &amp;#039;&amp;#039;Cantongqi&amp;#039;&amp;#039; auch die [[Numerologie]], der chinesische Kalender und naturwissenschaftliche Erkenntnisse der damaligen Zeit eine Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Text stellt jedoch nicht nur eine Anleitung zur Meditation dar, sondern beschreibt auch die Haltung des Nichthandelns, des [[Wu Wei]], ohne die gemäß der daoistischen Lehre das Ziel nicht zu erreichen ist und teilweise handelt der Text auch von den Grundlagen der [[Traditionelle chinesische Medizin|chinesischen Medizin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Richard Bertschinger (Übers. und Kommentar): &amp;#039;&amp;#039;Cantong qi&amp;#039;&amp;#039;: &amp;#039;&amp;#039;Das Dao der Unsterblichkeit.&amp;#039;&amp;#039; Krüger, Frankfurt am Main 1997, ISBN 3-8105-2341-0.&lt;br /&gt;
* Allison Coudert: &amp;#039;&amp;#039;Der Stein der Weisen. Die geheime Kunst der Alchemisten.&amp;#039;&amp;#039; (Originalausgabe: &amp;#039;&amp;#039;Alchemy: the Philosopher’s Stone.&amp;#039;&amp;#039; 1980) Lizenzausgabe. Pawlak, Herrsching 1992, ISBN 3-88199-911-6, S. 197–207.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119100851|LCCN=n82240299|VIAF=18583537}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Daoismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Daoistische Literatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alchemie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
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