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	<title>Weißling - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T21:30:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-17T15:15:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt weiße Farbvarianten von Lebewesen. Für die Schmetterlingsfamilie siehe [[Weißlinge]], für andere Bedeutungen [[Weißling (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Weißling&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; nennt man ein weißes [[Individuum]] von Tieren oder Pflanzen einer [[Art (Biologie)|Art]], bei der die Individuen normalerweise andere Farben haben. Früher wurde das Wort [[Albinismus|Albino]] in derselben Bedeutung ([[Synonymie|synonym]]) verwendet, heute werden meist nur noch Störungen des [[Melanin]]aufbaus als Albinismus bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weißlinge bei Pflanzen ==&lt;br /&gt;
Vollständig weiße Exemplare von normalerweise grünen Pflanzen sind nicht selbstständig lebensfähig, da ihnen der grüne Farbstoff [[Chlorophyll]] fehlt, der eine [[Photosynthese]] möglich macht, mit der zum Überleben benötigte [[Organische Chemie|organische]] Stoffe wie [[Saccharide]] gebildet werden können. Deshalb wird bei Pflanzen die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Weißling&amp;#039;&amp;#039; auch für solche Pflanzen verwendet, bei denen nur die Blüten weiß sind, wenn die betreffende Art normalerweise andersfarbige Blüten hat. Abgesehen von den (grünen) Chlorophyllen gibt es weitere Farbstoffklassen, die beiden verbreitetsten sind die (gelb-roten) [[Carotinoide]] und die (blau-roten) [[Anthocyane]]. In den Pflanzen[[Zelle (Biologie)|zelle]]n von Blüten treten besondere [[Organell]]en auf, die als [[Plastiden]], anders als die Blattgrünkörperchen ([[Chloroplast]]en), kein Chlorophyll, sondern große Mengen an Carotinoiden enthalten und [[Chromoplast]]en genannt werden, da sie den Farbstoff der Blüten tragen. Im Verlauf der Blütenbildung können sich Chloroplasten in Chromoplasten umwandeln.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pflanzenphysiologie&amp;quot;&amp;gt;Lincoln Taiz, Eduardo Zeiger: &amp;#039;&amp;#039;Physiologie der Pflanzen.&amp;#039;&amp;#039; Heidelberg, Berlin: Spektrum Akademischer Verlag. 2000, ISBN 3-8274-0537-8&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Datei:OrchisTridentata01 ST 09.JPG|&amp;#039;&amp;#039;Orchis tridentata&amp;#039;&amp;#039; – normale Blüten&lt;br /&gt;
 Datei:Orchis tridentata albino.JPG|&amp;#039;&amp;#039;Orchis tridentata&amp;#039;&amp;#039; – weiße Blüten&lt;br /&gt;
 Datei:Himbeeren 1024.jpg|Weiße und normal rote Himbeere&lt;br /&gt;
 Datei:Albino redwood.jpg|Redwoodzweig mit chlorophyllfreien Blättern&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Somatische Mutation]]en – also Mutationen, die nicht die Keimzellen in den Blüten und Samen betreffen – können dazu führen, dass einzelne Zweige eines Strauches völlig weiße Blätter haben, die ebenso wie die Wurzelsprosse miternährt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn beispielsweise Reispflanzen aus [[Pollen]] oder [[Antheren]] wiedergebildet (regeneriert) werden, fehlt oft einem erheblichen Teil der so entstandenen Pflanzen das Chlorophyll. Zwar bilden die Pflanzen [[Proplastiden]], jedoch ist diesen ein Teil der Gene verloren gegangen, sodass sie kein Chlorophyll produzieren können.&amp;lt;ref name=&amp;quot;reis&amp;quot;&amp;gt;T. Harada, T. Sato, D. Asaka and I. Matsukawa: &amp;#039;&amp;#039;Large-scale deletions of rice plastid DNA in anther culture.&amp;#039;&amp;#039; Volume 81, Number 2, S. 157–161 / February, 1991. {{DOI|10.1007/BF00215717}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Beim Weizen treten ähnliche Probleme auf, doch lassen die sich hier durch besondere Kulturbedingungen verringern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;weizen&amp;quot;&amp;gt;W. Liu, M. Y. Zheng, C. F. Konzaks: &amp;#039;&amp;#039;Improving green plant production via isolated microspore culture in bread wheat (Triticum aestivum L.).&amp;#039;&amp;#039; Plant Cell Reports Springer Berlin / Heidelberg Volume 20, Number 9, S. 821–824 / Februar 2002 {{DOI|10.1007/s00299-001-0408-x}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weißlinge bei Säugetieren ==&lt;br /&gt;
Bei Säugetieren entstehen [[Fellfarbe|Fell-]] und [[Hautfarbe]] durch die Zusammensetzung und Menge der Melanine. Melanine werden durch Melanozyten in spezialisierten Organellen, den Melanosomen, produziert. Weißlinge können durch drei verschiedene Mechanismen entstehen.&lt;br /&gt;
* Als [[Albinismus]] bezeichnet man es, wenn Stoffe, die für die Melaninsynthese nötig sind, wegen einer Mutation nicht mehr hergestellt werden können.&lt;br /&gt;
* Als [[Leuzismus]] bezeichnet man es, wenn während der Entwicklung im Mutterleib die Melanozyten nicht vom Neuralrohr, aus dem später Gehirn und Wirbelsäule entstehen, bis hin zu den Organen wandern, wo die Melanozyten nachher ihre Farbstoffe produzieren sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben gibt es weitere Gründe, die zur Entstehung von weißen Säugetieren führen. Der [[Schimmel (Pferd)|Schimmel]] entsteht beispielsweise durch eine Mutation eines Gens, das die Teilung der Melanozyten beschleunigt und dazu führt, dass sie deshalb früher absterben und gleichzeitig relativ häufig Melanome auftreten.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerli Rosengren Pielberg et al.: &amp;#039;&amp;#039;A cis-acting regulatory mutation causes premature hair graying and susceptibility to melanoma in the horse.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Nature Genetics.&amp;#039;&amp;#039; 40, 1004–1009 (2008). {{DOI|10.1038/ng.185}}; science.orf.at: {{Toter Link |datum=2018-03 |url=http://science.orf.at/science/news/152078 |text=Gen-Mutation macht die Lipizzaner zu Schimmeln |archivebot=2018-03-23 08:45:53 InternetArchiveBot}}, zugegriffen am 21. Juli 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit Melaninmangel verbundene Krankheiten beim Menschen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Vitiligo]] oder die Weißfleckenkrankheit äußert sich durch weiße, pigmentfreie Hautflecken, die durch Absterben der Melanozyten langsam größer werden.&lt;br /&gt;
* Die [[Tuberöse Sklerose|Tuberöse Hirnsklerose]] oder das Bourneville-Pringle-Syndrom ist eine autosomal-dominant vererbte Krankheit mit einer Häufigkeit von 1:20&amp;amp;nbsp;000–1:40&amp;amp;nbsp;000 in der Bevölkerung. Sie zeigt sich durch Adenoma sebaceum (viele kleine knötchenförmige Tumore auf der Gesichtshaut und unter den Fingernägeln), Epilepsie, zunehmende geistige Behinderung und weiße Flecken auf der Haut. Diese Flecken sind darauf zurückzuführen, dass in den Melanozyten die Melanosomen zwar angelegt werden aber nicht vollständig ausreifen und deshalb hell bleiben.&lt;br /&gt;
* [[Phenylketonurie]] ist eine erbliche Stoffwechselstörung, die unbehandelt zu schwerer geistiger Retardierung und auch zu heller Haut-, Haar- und Augenfarbe führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weißlinge bei Vögeln ==&lt;br /&gt;
Neben Melaninen spielen bei Vögeln noch [[Carotinoide]] und Federstrukturen bei der Entstehung der Farben eine Rolle. [[Carotine]] werden über die Nahrung aufgenommen. Bei Vögeln gibt es als Ursachen für Weißlinge daher Albinismus und Leuzismus, wie bei Säugetieren, und zusätzlich die Möglichkeit, dass nicht genug Carotinoide in der Nahrung zur Verfügung stehen, dass mehr Carotinoide verbraucht werden als üblich, oder dass die Aufnahme von Carotinoiden in die Federn gestört ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grouw&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.housesparrow.eu/pdfs/english/vanGrouwHein2006_NotEveryWhiteBirdIsAnAlbinoSenseAndNonsenseAboutColourAberrationsInBirds.pdf |wayback=20170713015022 |text=Hein van Grouw: &amp;#039;&amp;#039;Not every white bird is an albino: sense and nonsense about colour aberrations in birds.&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2023-02-10 18:45:37 InternetArchiveBot }} (PDF; 458&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Durrer&amp;quot;&amp;gt;H. Durrer und W. Villiger: &amp;#039;&amp;#039;Schillerradien des Goldkuckucks (Chrysococcyx cupreus (Shaw)) im Elektronenmikroskop.&amp;#039;&amp;#039; Cell and Tissue Research Volume 109, Number 3 / September, 1970 {{doi|10.1007/BF02226912}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Durrer2&amp;quot;&amp;gt;H. Durrer und W. Villiger: &amp;#039;&amp;#039;Schillerfarben der Trogoniden&amp;#039;&amp;#039; Journal of Ornithology, Volume 107, Number 1 / January, 1966 {{DOI|10.1007/BF01671870}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Shawkey&amp;quot;&amp;gt;Matthew D. Shawkey and Geoffrey E. Hill: Significance of a basal melanin layer to production of non-iridescent structural plumage color: evidence from an amelanotic Steller’s jay (Cyanocitta stelleri). The Journal of Experimental Biology 209, 1245–1250 {{DOI|10.1242/jeb.02115}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weißlinge bei Amphibien, Fischen und Reptilien ==&lt;br /&gt;
Bei Fischen, Amphibien und Reptilien entsteht die Farbe von Haut und Schuppen dadurch, dass Licht mit drei verschiedenen Typen von [[Chromatophore (Zelle)|Chromatophoren]] (Pigmentzellen, Farbstoffbildende Zellen) interagiert, den Melanophoren, Xanthophoren und Iridophoren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gamble&amp;quot;&amp;gt;[http://www.tc.umn.edu/~gambl007/publications.html Tony Gamble], Jodi L. Aherns, and Virginia Card: [http://www.tc.umn.edu/~gambl007/publications/Gamble_etal_2006_Tyrosinase.pdf &amp;#039;&amp;#039;Tyrosinase Activity in the Skin of Three Strains of Albino Gecko (Eublepharis macularius).&amp;#039;&amp;#039; Gekko 5: S. 39–44.] (PDF; 767&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;xantophore&amp;quot;&amp;gt;Jörg Odenthal, Karin Rossnagel, Pascal Haffter, Robert N. Kelsh, Elisabeth Vogelsang, Michael Brand, Fredericus J. M. van Eeden, Makoto Furutani-Seiki, Michael Granato, Matthias Hammerschmidt, Carl-Philipp Heisenberg, Yun-Jin Jiang, Donald A. Kane, Mary C. Mullins und Christiane Nüsslein-Volhard: [http://dev.biologists.org/cgi/content/abstract/123/1/391?ijkey=0a3d0979a84dc9c62c3ddc04be033fc5e4b0df9a&amp;amp;keytype2=tf_ipsecsha &amp;#039;&amp;#039;Mutations affecting xanthophore pigmentation in the zebrafish, Danio rerio.&amp;#039;&amp;#039;] Development, Vol 123, Issue 1 391-398, C 1996&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Frost-Mason&amp;quot;&amp;gt;Frost-Mason SK, Mason KA: &amp;#039;&amp;#039;What insights into vertebrate pigmentation has the axolotl model system provided?&amp;#039;&amp;#039; Int J Dev Biol. 1996 Aug;40(4):685-93. PMID 8877441&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für jede dieser drei farbstoffbildenden Zelltypen sind Mutationen möglich, die dem Leuzismus entsprechen, da sie die Wanderrichtung und Geschwindigkeit der Zellen ändern, wenn sie vom Neuralrohr zu ihrem Bestimmungsort wandern. Genauso sind für alle Farbstofftypen Mutationen möglich, die dem Albinismus insofern entsprechen, dass sie dazu führen, dass die Farbstoffsynthese nicht mehr richtig ablaufen kann. Diese Typen von Weißlingen sind deshalb auch unter [[Albinismus]] und [[Leuzismus]] besprochen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;xantophore&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere Gründe für die Entstehung von Weißlingen sind Fehlernährung und eine veränderte Steuerung der Farbstoffsynthese. So führt bei der Flunder eine einseitige Fütterung dazu, dass ein Teil der Tiere auf der Körperoberfläche dieselbe weiße Farbe entwickelt wie auf der Unterseite.&amp;lt;ref&amp;gt;Seikai, T.: &amp;#039;&amp;#039;Reduction in occurrence frequency of albinism in juvenile flounder Paralichthys olivaceus hatchery-reared on wild zooplankton.&amp;#039;&amp;#039; Bulletin of the Japanese Society of Scientific Fisheries (Japan) 1985 v. 51(8) p. 1261–1267, {{ISSN|0021-5392}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Weissling}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zoologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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