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	<title>Weißer Fleck - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T18:41:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wei%C3%9Fer_Fleck&amp;diff=423588&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hlambert63: /* Weitere Bedeutungen */ tippfehler korr</title>
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		<updated>2025-06-03T15:50:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weitere Bedeutungen: &lt;/span&gt; tippfehler korr&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt unentdeckte Gebiete. Zur Fernsehsendung siehe [[Der weiße Fleck (Fernsehsendung)]]; zur Weißfleckenkrankheit siehe [[Vitiligo]]. Zum als „Weißer Fleck“ bezeichneten Leukom als Narbe auf dem Auge siehe [[Pterygium conjunctivae]].}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- wenn BKL [[Der weiße Fleck]] aktiv: {{Dieser Artikel|behandelt unentdeckte Gebiete. Zu anderen Bedeutungen siehe [[Der weiße Fleck]]; zur Weißfleckenkrankheit siehe [[Vitiligo]].}} --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;weißen Fleck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet man [[Umgangssprache|umgangssprachlich]] ein unbekanntes, unerforschtes, nicht erschlossenes Gebiet (vgl. auch [[Terra incognita]]).&lt;br /&gt;
Es handelt sich hier um die verkürzte Form der Redewendung „ein weißer Fleck auf der Landkarte“. Der „Weiße Fleck“ wird gerne als [[Metapher]] für ein unbekanntes Wissensgebiet verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kartografie ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Africa-white-spots.jpg|mini|300px|Weiße Flecken auf einer Afrikakarte von 1861]]&lt;br /&gt;
Weiße Flecken sind keineswegs ein typisches Merkmal alter Landkarten. Zwar waren in den frühen Epochen der [[Kartografie]] große Teile der Erdoberfläche unerforscht, doch wurden diese Flächen auf den Karten selten leer gelassen. Der &amp;#039;&amp;#039;[[Horror vacui (Kunst)|horror vacui]]&amp;#039;&amp;#039; der Kartografen führte dazu, dass Verzierungen, imaginäre Gebirge oder Fabelwesen die Stellen ausfüllten, über die kein geografisches Wissen vorhanden war. Erst im [[19. Jahrhundert]], als streng wissenschaftliche Ansprüche gegenüber dem künstlerischen Aspekt der Karte wichtiger wurden, ging man dazu über, auch das „Nichtwissen“ systematisch in Form von weißen Flächen darzustellen. Solche Flächen befanden sich überwiegend im Landesinnern von [[Afrika]], gegen Ende des 19. Jahrhunderts aber nur noch in den [[Polargebiet]]en. Da aber auch vergletscherte Regionen weiß dargestellt werden und die Polarregionen nur in kleinen [[Maßstab (Verhältnis)|Maßstäben]] erfasst waren, handelte es sich nicht mehr um ein augenfälliges Merkmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Erfindung des [[Flugzeug]]s und später mit [[Erdbeobachtungssatellit]]en konnten auch die letzten unbekannten Gebiete erschlossen werden. Nicht zu vergessen sind diejenigen 71 % der Erdoberfläche, die von Ozeanen bedeckt sind. Der [[Ozeanboden]] konnte erst Mitte des [[20. Jahrhundert]]s mit Hilfe des [[Echolot]]s systematisch kartografiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Netzwerke ==&lt;br /&gt;
Weiße Flecken werden im übertragenen Sinne überwiegend in [[Netzwerk]]en ([[Telekommunikationsnetz]]e, [[Verkehrsnetz]]e, [[Versorgungsnetz]]e) jene Gebiete genannt, in denen die [[Netzdichte]] (etwa im [[Straßennetz]], [[Schienennetz]] oder [[Wasserstraßennetz]]) oder die [[Netzabdeckung]] ([[Funknetz]]e wie beim [[Mobilfunknetz]]) unter dem allgemeinen Durchschnitt liegt oder für Netzteilnehmer nicht [[Verfügbarkeit|verfügbar]] sind. Die Beschäftigung mit Netzwerken selbst galt lange Zeit als „weißer Fleck“ in der [[Wirtschaftswissenschaft]].&amp;lt;ref&amp;gt;Neil J. Smelser/Richard Swedberg, &amp;#039;&amp;#039;The Sociological Perspective on the Economy&amp;#039;&amp;#039;, in: Smelser/Swedberg (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;The Handbook of Economical Sociology&amp;#039;&amp;#039;, 2005, S. 5&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Netzwerkökonomik]] hat diese Lücke  beseitigt. Generell gilt, dass „weiße Flecken“ in [[Ballungsraum|Ballungsräumen]] mit hoher [[Bevölkerungsdichte]] kaum vorhanden sind, dafür aber häufiger in abgelegenen Gebieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Bundesnetzagentur]] hat die [[Mobilfunknetzbetreiber]] im Jahre 2021 verpflichtet, bis Dezember 2022 mindestens 98&amp;amp;nbsp;% der [[Privathaushalt]]e, alle [[Bundesautobahn]]en, die wichtigsten [[Bundesstraße]]n und [[Schienenweg]]e sowie bis Dezember 2024 alle übrigen Bundesstraßen mit einer [[Datenübertragungsrate]] von mindestens 100&amp;amp;nbsp;Mbit/s zu versorgen. Darüber hinaus sollen bis Ende 2024 alle [[Landesstraße|Landes-]] und [[Staatsstraße]]n, die wichtigsten [[Seehafen|Seehäfen]], das Kernnetz der Wasserstraßen sowie alle übrigen Schienenwege mit mindestens 50&amp;amp;nbsp;Mbit/s versorgt werden. Ferner sind bis Ende 2022 jeweils 1.000 „[[5G]]-[[Basisstation]]en“ und 500 Basisstationen mit mindestens 100&amp;amp;nbsp;Mbit/s in „weißen Flecken“ in Betrieb zu nehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesnetzagentur (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Mobilfunkmonitoring, Fragen und Antworten&amp;#039;&amp;#039;, Oktober 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dagegen ist das [[Funkloch]] lediglich eine [[standort]]abhängige, temporäre [[Netzstörung]], ausgelöst durch nahe Abschattungen wie Tunnel, Gebäude oder Gebirge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Bedeutungen ==&lt;br /&gt;
Umgangssprachlich redet man auch in Bezug auf Wissenslücken beim Menschen von „weißen Flecken auf der Landkarte des Wissens“. Um weiße Flecken handelt es sich ferner bei den frei gebliebenen Seiten oder Teilen von Seiten in Presseorganen, auf denen keine Texte bzw. Abbildungen zu sehen sind, bei kleineren Flächen als eine Tendenz (oder Mode) im Zeitungslayout des frühen 21. Jahrhunderts. Ursache dafür können auch Eingriffe durch [[Zensur (Informationskontrolle)|Zensur]] sein.&amp;lt;ref&amp;gt;David Brehm/Lotta Ruppenthal, &amp;#039;&amp;#039;Was nie gedruckt wurde, lesen. Lektüren des „weißen Flecks“ in der Wiener und Prager Zeitungskultur des Ersten Weltkriegs&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Maximilian Bergengruen]] u. a., &amp;#039;&amp;#039;Hofmannsthal-Jahrbuch zur Europäischen Moderne 28/2020&amp;#039;&amp;#039;, Rombach Wissenschaft, 2021, ISBN 978-3-96821-675-1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Lutz Röhrich: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der sprichwörtlichen Redensarten.&amp;#039;&amp;#039; Freiburg 2003.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Redewendung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Netzwerktechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hlambert63</name></author>
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