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	<title>Wehrturner - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T04:59:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wehrturner&amp;diff=2028703&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Josef Moser: +Bilder</title>
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		<updated>2024-05-26T06:55:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+Bilder&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wehrturner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; waren [[paramilitär]]ische Gruppierungen in der [[Geschichte Österreichs|Ersten Republik Österreich]], die zum Teil legal oder auch illegal eine militärische Ausbildung ihrer Mitglieder im Rahmen von [[Sportverein]]en durchführten. Charakteristisch für Österreich war die Aufspaltung der Turnbewegung entsprechend den drei bestehenden politischen „Lagern“: dem sozialdemokratischen, dem christlichsozialen und dem „deutschvölkischen“ bzw. deutschnationalen Lager.&lt;br /&gt;
[[File:Ansteckzeichen des Vereins Christlich Deutscher Turner Österreichs CDTÖ 1934.jpg|thumb|Emblem der CDTÖ aus 1934]]&lt;br /&gt;
== Einteilung in politische Lager ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als legale Wehrturner kann man die der Christlich-deutschen Turnerschaft Österreichs (CDTÖ) angehörenden Sportler ansehen, die auch als Assistenztruppe ins [[Freiwilliges Schutzkorps|Freiwillige Schutzkorps]] eingegliedert wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Illegal waren nach dem Verständnis des faschistischen [[Ständestaat (Österreich)|Ständestaates]] die nach dem Verbot des [[Republikanischer Schutzbund|Republikanischen Schutzbundes]] am 30. Mai 1933 durch [[Sozialdemokratie#Österreich|sozialdemokratische]] Sport- und [[Schützenverein]]e weiterhin im Untergrund ausgebildeten Wehrturner. Der Republikanische Schutzbund, der einen Teil seiner Mitglieder aus den Arbeitersportlern rekrutierte, errichtete ab 1925 Wehrturnabteilungen bei den Arbeiterturnern und Arbeiterschützenvereinen (Ordnungsübungen, Handgranatenwerfen, Kartenlesen, Kleinkaliberschießen, Hindernisturnen). Um 1930 fanden sich unter den Sportarten im [[Arbeitsgemeinschaft für Sport und Körperkultur in Österreich|ASKÖ]] Kraftsport, Schießen und Wehrsport. Diese Übungen wurden nach dem Verbot des Republikanischen Schutzbundes am 30. Mai 1933 im Untergrund weitergeführt (vgl. [[Richard Bernaschek]]).&lt;br /&gt;
[[File:Anstecknadel des Vereins Christlich Deutscher Turner Österreichs CDTÖ.jpg|thumb|upright=0.3|Abzeichen der CDTÖ]]&lt;br /&gt;
Obwohl nicht generell verboten, galten nach dem Betätigungsverbot für die NSDAP auch die so genannten „deutschvölkischen“ Turnvereine, deren Mitglieder oftmals Nationalsozialisten oder NS-Sympathisanten waren, als „regierungsfeindlich“ und standen unter Beobachtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überfall der Nationalsozialisten auf Christlich-deutsche Wehrturner ==&lt;br /&gt;
Bekannt geworden sind die christlich-deutschen Wehrturner durch einen von Nationalsozialisten auf sie verübten Handgranatenüberfall in [[Krems an der Donau]] am 19. Juni 1933. Diese Wehrturner hatten in Egelsee eine Waffenübung abgehalten, die sie auf zukünftige Assistenzeinsätze vorbereiten sollte. Beim Rückmarsch wurden auf die jungen Männer in einem [[Hohlweg]] in Alauntal bei Krems, drei Handgranaten geworfen. 30 Turner wurden dadurch verletzt, davon 17 schwer und zwei lebensgefährlich. Einer der lebensgefährlich Verletzten, Franz Blamoser, erlag seinen Verletzungen am 6. Juli 1933.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Täter wurden der 21-jährige [[Sturmabteilung|SA]]-Scharführer Herbert Mosel und Adolf Weichselbaum, ein ehemaliger Zögling in der Besserungsanstalt im niederösterreichischen Eggenberg, identifiziert. Während Weichselbaum und andere Hintermänner nach [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutschland]] zur [[Österreichische Legion|Österreichischen Legion]] flüchteten, wurde auf Antrag von Sicherheitsminister [[Emil Fey|Fey]] ein Betätigungsverbot für die österreichische „[[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei Österreichs – Hitlerbewegung|NSDAP – Hitlerbewegung]]“, ihre Neben- und Unterorganisationen sowie den mit ihr paktierenden [[Steirischer Heimatschutz|Steirischen Heimatschutz]] erlassen. Im Zusammenhang damit wurden am 21. Juni auch 43 „deutschvölkische“ Turnvereine behördlich aufgelöst. Der [[reichsdeutsche]] Landesleiter der NSDAP, [[Theo Habicht]], wurde nach Deutschland abgeschoben. Damit war aber nicht das Ende des NS-Terrors erreicht, sondern dieser brach erst richtig los. Zudem wurde die [[Todesstrafe]] am 10. November 1933 wieder eingeführt und am 8. Juli 1934 auch auf Sprengstoffanschläge ausgeweitet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.diepresse.com/392820/bdquostarb-fur-osterreichldquo Gerhard Zeillinger: „Starb für Österreich.“ In: Die Presse.&amp;#039;&amp;#039;com&amp;#039;&amp;#039; vom 20. Juni 2008.] (leicht tendenziöser Artikel)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Wehrturner.jpg|mini|Wehrturner in [[Kollerschlag]] vor dem Einsatz gegen die [[Österreichische Legion]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Assistenzeinsätze der Wehrturner ==&lt;br /&gt;
Bekannte Einsätze der Wehrturner im Rahmen der [[Assistenzeinsatz|Assistenzeinsätze]] fanden im Abwehrkampf mit der [[Österreichische Legion|Österreichischen Legion]] im Zuge des nationalsozialistischen [[Juliputsch]]es statt.&amp;lt;ref&amp;gt;Franz Winkler: &amp;#039;&amp;#039;Grenzland. Chronik einer bewegten Zeit. Mühlviertel – Bayern – Böhmerwald.&amp;#039;&amp;#039; Kollerschlag: Bezirksheimatverein Rohrbach. 2004.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wehrturner Osterreich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Paramilitärische Organisation (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Sportverein (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichische Geschichte (Zwischenkriegszeit)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichische Militärgeschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Josef Moser</name></author>
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