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	<title>Wehrmachtsgespann - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T04:38:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wehrmachtsgespann&amp;diff=25236&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-15568-04: /* Rezeption */ deutsches Deutsch</title>
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		<updated>2026-03-11T22:02:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Rezeption: &lt;/span&gt; deutsches Deutsch&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:BMW R75 museum left alternate noBG.jpg|mini|[[BMW R 75 Gespann]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zündapp KS 750.jpg|mini|[[Zündapp KS 750 Gespann]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Einheitsprotzhaken BMW R 75 Gespann.JPG|mini|[[Einheitsprotzhaken]] an BMW R 75 Gespann]] &lt;br /&gt;
[[Datei:Anlaßgerät Orgasser.jpg|mini|Anlaßgerät Orgasser]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kradkurbelwellenanlasser.jpg|mini|Kradkurbelwellenanlasser]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wehrmachtsgespann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; werden die speziell für die [[Wehrmacht]] entwickelten und von 1941 bis 1944 eingesetzten überschweren Motorradgespanne [[BMW R 75 Gespann]] und [[Zündapp KS 750 Gespann]] bezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Osw&amp;quot;&amp;gt;[[Werner Oswald (Automobilhistoriker)|Werner Oswald]]: &amp;#039;&amp;#039;Kraftfahrzeuge und Panzer der Reichswehr, Wehrmacht und Bundeswehr. Katalog der deutschen Militärfahrzeuge von 1900 bis heute.&amp;#039;&amp;#039; 14. Auflage. Motorbuch-Verlag, Stuttgart 1992, ISBN 3-87943-850-1, S. 64.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus wurden von der Wehrmacht auch andere Motorradgespanne eingesetzt: [[BMW R 12]] (mit Einfachvergaser), [[NSU OSL-Modelle|NSU 601 OSL Wh]], [[Zündapp K 800]], die belgischen Beutemaschinen [[FN M12]], [[Gillet Herstal 720 AB]] sowie die französische [[Gnome et Rhône AX II]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Motorradgespann#Erster Weltkrieg.2FMexikanische Strafexpedition|Motorradgespanne im Ersten Weltkrieg]] wurden in geringem Umfang eingesetzt. 1915 erschien ein Maschinengewehrträger der [[NSU Motorenwerke]]. Das Maschinengewehr war entgegen der Fahrtrichtung auf dem Beiwagen montiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Schneider: NSU im Bild – Motorräder seit 1900, 1. Auflage, Motorbuch Verlag, Stuttgart 2000, ISBN 3-613-02063-7, S. 35.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Entwicklung der 20er und 30er Jahre machte die Verwendung in größeren Stückzahlen für das Militär interessant. Bedarf bestand insbesondere für ehemalige Einheiten der [[Kavallerie]], die zu motorisierten Einheiten verschiedener Ausprägung umgewandelt wurden, sowie für [[Kradmelder]] und [[Militärische Aufklärung|Aufklärung]]. Die Ausstattung der Wehrmacht erfolgte zunächst auf Basis angepasster Fahrzeugmodelle der 1930er Jahre. In den 1940er Jahren kamen Modelle hinzu, deren Konstruktion vorrangig auf die militärische Nutzung ausgerichtet war. Die Lieferung solcher Fahrzeuge erfolgte auch an ausländische Einheiten der verbündeten [[Achsenmächte]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technik ==&lt;br /&gt;
Alle Wehrmachtsgespanne hatten zuschaltbaren Beiwagenantrieb; bei beiden Typen handelte es sich um eine gemeinsame, auf dem Zündapp-Entwurf basierende Entwicklung, die entsprechend den Vorgaben des Oberkommandos der Wehrmacht ausgeführt wurde. Das Getriebe der BMW R&amp;amp;nbsp;75/Zündapp KS&amp;amp;nbsp;750 hatte vier Straßengänge und einen [[Rückwärtsgang]]; die Straßengänge konnten bei BMW durch eine Untersetzung zu drei Geländegängen abgestuft werden; Zündapp hatte einen Geländegang. Zur Verbesserung der Geländegängigkeit verfügten die Gespanne über eine Differentialsperre. Hinter- und Seitenwagenrad hatten hydraulische Bremsen. Die Gespanne zeichneten sich durch Robustheit, gute Zuverlässigkeit und Stabilität sowie durch eine enorme Geländegängigkeit aus. Mit [[Einheitsprotzhaken]] versehen, dienten die Wehrmachtsgespanne als Zugmaschinen für leichte Anhänger (350&amp;amp;nbsp;kg) und Leichtgeschütze.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Osw&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stückzahlen ==&lt;br /&gt;
Vom BMW R 75 Gespann wurden bis 1944 16.510 Maschinen, vom Zündapp KS 750 Gespann bis 1948 18.635 Stück gebaut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Osw&amp;quot; /&amp;gt; Die Gespanne gab es sowohl in wehrmachtsgrauer, luftwaffengrauer, afrikabeiger („Sahara“) als auch in dunkelgelber (beiger) Lackierung (ab 1943 für alle Wehrmachtsfahrzeuge). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachbauten ==&lt;br /&gt;
Die im Zweiten Weltkrieg in der [[Sowjetunion]] gefertigten Militärgespanne, welche unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;[[M-72 (Motorrad)|M-72]]&amp;#039;&amp;#039; und später &amp;#039;&amp;#039;[[Irbitski Motozikletny Sawod|Ural]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Irbit]] oder ab 1974 als &amp;#039;&amp;#039;[[Dnepr (Motorradmarke)|Dnepr]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Kiew]] gebaut wurden, sind keine Nachbauten der BMW R&amp;amp;nbsp;75 bzw. Zündapp KS&amp;amp;nbsp;750, sondern eine Kopie der [[BMW R 71]] aus dem Jahr 1938. Die Produktion der ukrainischen &amp;#039;&amp;#039;Dnepr MT-12&amp;#039;&amp;#039; wurde 1988 eingestellt. Eine [[Volksrepublik China|chinesische]] Version der BMW R&amp;amp;nbsp;71 wird unter mit dem Namen [[Da Changjiang|Chang Jiang]] 750 verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Das [[BMW R 12|BMW-R-12]]-Gespann wurde auch als Anlasshilfe mittels des „Anlaßgerätes Orgasser“ zweckentfremdet. Für andere Gespannmodelle konnte der sogenannte &amp;quot;Kradkurbelwellenanlasser&amp;quot; verwendet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
Die einzig vernünftige Rolle für den Einsatz von Motorrädern mit und ohne Beiwagen scheint in der Armee die im Kurierdienst zu sein.&lt;br /&gt;
{{Zitat|Die enormen Kosten für die Kriegselefanten […] standen nie im Verhältnis zum Einsatzzweck. Mit dem Aufkommen leichter geländegängiger Kübelwagen, die preiswerter herzustellen und vielseitiger einsetzbar waren, ging die Zeit der überschweren Kräder schnell wieder zu Ende.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Frank Rönicke]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Militärmotorräder.&amp;#039;&amp;#039; Motorbuch-Verlag, Stuttgart 2010, ISBN 978-3-613-03215-6, S. 80.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
{{Zitat|Sie kosteten infolge ihrer aufwendigen Konstruktion […] fast doppelt so viel wie ein [[VW-Kübelwagen]], der dank vielseitiger Verwendungsmöglichkeiten, besserem Wetterschutz […] von weit größerem Nutzen war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Osw&amp;quot; /&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|World War II military motorcycles of Germany|Deutsche Militärmotorräder des Zweiten Weltkriegs}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|BMW R75 in military service|BMW R 75}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Zündapp KS 750}}&lt;br /&gt;
* [http://www.wehrmachtsgespann.de Wehrmachtsgespann.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Motorradgespannmodell]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:BMW-Kraftrad]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zündapp]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dreirädriges Kraftfahrzeug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Radfahrzeug der Wehrmacht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-15568-04</name></author>
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