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	<title>Wehringhausen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T04:22:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wehringhausen&amp;diff=168096&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aquamunda: /* Industriegeschichte */zus. Ang. + Quelle</title>
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		<updated>2025-10-24T14:46:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Industriegeschichte: &lt;/span&gt;zus. Ang. + Quelle&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Hagen-Wehringhausen Stadtteilladen.jpg|mini|hochkant|Stadtteilladen in Wehringhausen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hagen-Wehringhausen Quadrux.png|rechts|mini|hochkant|Buchladen Quadrux in Wehringhausen]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wehringhausen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Stadtteil im Stadtbezirk-Mitte der [[Kreisfreie Stadt|kreisfreien]] Großstadt [[Hagen]] in [[Nordrhein-Westfalen]] und gliedert sich in die Wohnbezirke Wehringhausen-West und Wehringhausen-Ost.&amp;lt;ref&amp;gt;„Wehringhausen (Kulturlandschaftsbereich Regionalplan Ruhr 416)”. In: &amp;#039;&amp;#039;KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital.&amp;#039;&amp;#039; (abgerufen am 14. Juli 2022) [https://www.kuladig.de/Objektansicht/O-89754-20140406-104]&amp;lt;/ref&amp;gt; 2024 hatte Wehringhausen 16.328 Einwohner.&amp;lt;ref&amp;gt; [https://www.hagen.de/web/media/files/fb/fb_32/statistik_und_wahlen/statistik/einwohnerzahlen/5._neu_Statistische_Bezirke_Bevoelkerung_nach_Altersgruppen_2024.pdf Bevölkerungszahlen der Stadtteile]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stadtteil liegt zwischen der Hagener Innenstadt und den Stadtteilen [[Haspe]] und [[Kuhlerkamp]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Endung &amp;#039;&amp;#039;-hausen&amp;#039;&amp;#039; für eine Siedlung wurde früher häufig von den Franken genutzt. Es ist also anzunehmen, dass Wehringhausen seine Entstehung dem [[Franken (Volk)|fränkischen]] Missionierungswillen verdankt. So kann man den Namen der Zeit der großen Wanderungen im 5. bis 8. Jahrhundert zuweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstmals wurde Wehringhausen im Jahre 1050 als &amp;#039;&amp;#039;Weridinchuson&amp;#039;&amp;#039; in einem Güter- und Einkünfteverzeichnis der Benediktiner- und [[Kloster Werden|Reichsabtei Werden]] mit einer jährlichen grundherrlichen Abgabe von fünf Silberlingen erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ralf Blank]], [[Stephanie Marra]], Gerhard E. Solbach: &amp;#039;&amp;#039;Hagen – Geschichte einer Großstadt und ihrer Region.&amp;#039;&amp;#039; Klartext Verlag, Essen 2008, S.&amp;amp;nbsp;89.&amp;lt;/ref&amp;gt; In einer Zinspflichtigenrolle wurde von 1200 bis 1220 ein &amp;#039;&amp;#039;Lvitgart de Vverdinchusen&amp;#039;&amp;#039; aufgeführt. Im Jahr 1300 wurde der Ort erstmals &amp;#039;&amp;#039;Werdinghůsen in perrochia Hagen&amp;#039;&amp;#039; genannt. 1395 bis 1408 war &amp;#039;&amp;#039;Gobele van Weirdinchusen&amp;#039;&amp;#039; [[Freigraf]] von [[Volmestein]]. Um 1430 wird ein Gut des &amp;#039;&amp;#039;Hannes Tacken&amp;#039;&amp;#039; genannt. 1615 war ein &amp;#039;&amp;#039;Elbert Schulte zu Weringkhausen&amp;#039;&amp;#039;. Der Ortsname kann als „bei den Häusern der Leute des &amp;#039;&amp;#039;Ward(o)&amp;#039;&amp;#039; oder des &amp;#039;&amp;#039;Warid&amp;#039;&amp;#039;“ benannt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Flöer: &amp;#039;&amp;#039;Die Ortsnamen der Stadt Dortmund und der Stadt Hagen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Westfälisches Ortsnamenbuch&amp;#039;&amp;#039;, Band 16, Bielefeld 2021, S.&amp;amp;nbsp;241–245.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Bauerschaft]] Wehringhausen gehörte im [[Kirchspiel]] und Gericht Hagen zur [[Grafschaft Mark]]. Im [[Schatzbuch der Grafschaft Mark]] von 1486 werden in der &amp;#039;&amp;#039;Werdychhuser Burschop&amp;#039;&amp;#039; 13 steuerpflichtige Hofbesitzer mit einer Abgabe zwischen ½&amp;amp;nbsp;Gg und 8&amp;amp;nbsp;[[Rheinischer Gulden|Goldgulden]] genannt. Die größten Höfe gehörten &amp;#039;&amp;#039;Belleke des Wreden, Dyrich Tacke, Hans Teyme und Johan Teyme&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;A. Meister (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Grafschaft Mark.&amp;#039;&amp;#039; Dortmund 1909, S.&amp;amp;nbsp;54.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1876 wurde Wehringhausen zusammen mit [[Eilpe]] in die Stadt Hagen eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3402058758|Seite=292}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Adolph Müller]] gründete zusammen mit Paul Büsche 1887 in Wehringhausen die Firma &amp;#039;&amp;#039;Büsche&amp;amp;nbsp;&amp;amp; Müller&amp;#039;&amp;#039;, aus der 1890 die &amp;#039;&amp;#039;Accumulatoren Fabrik Aktiengesellschaft Berlin-Hagen&amp;#039;&amp;#039; (AFA) hervorging. Das 1962 in [[VARTA]] Batterie AG umfirmierte Unternehmen entwickelte sich zu einem der weltweit größten Hersteller von [[Bleiakkumulator]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[NS-Staat|Nazi-Herrschaft]] wurden in Wehringhausen ab 1941 in 14 ansässigen Industriebetrieben [[Zwangsarbeit]]er eingesetzt. In drei Firmen gab es dafür eigene Arbeitslager. In der Berliner Straße und Spiekerstraße gab es zudem Lager von Kriegsgefangenen-Arbeitskommandos.&amp;lt;ref&amp;gt;Unternehmen in Wehringhausen die ausländische Arbeitskräfte und Zwangsarbeiter beschäftigten.[https://www.hagen.de/aus-dem-rathaus/fachbereiche-und-aemter/fachbereiche-a-z/fachbereich-museen-und-archive/stadtarchiv/]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wehringhausen hat sich – besonders nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] – zu einem eigenständigen [[Stadtviertel|Stadtquartier]] entwickelt, einer kleinen Stadt in der Großstadt, was das Leben in diesem Stadtteil wesentlich beeinflusst und vereinfacht. So haben sich zum Beispiel Geschäfte und Restaurants niedergelassen, die die Wege in die Innenstadt nicht mehr notwendig machen, da eigentlich alles Lebensnotwendige hier besorgt werden kann. Neben kleinen Cafés und Restaurants findet man einen Bioladen, eine Buchhandlung, mehrere Discounter und ein Supermarkt, einen Bäcker, einen Metzger sowie Obst-und-Gemüse-Läden und unterschiedliche Handwerksdienste. Wehringhausen gilt wegen seiner Einwohner vieler verschiedener Nationalitäten als multikultureller Stadtteil. Als Zentrum des Stadtteils gilt hauptsächlich die Lange Straße zwischen Pelmkestraße und dem Bergischen Ring und besonders der Wilhelmsplatz, wo oft von einem örtlichen Händlerverband organisierte Veranstaltungen und Stadtteilfeste (u.&amp;amp;nbsp;a. eine &amp;#039;&amp;#039;Nacht der langen Tische&amp;#039;&amp;#039;) stattfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Am 31. Dezember 2024 lebten 16.328 Einwohner in Wehringhausen.&amp;lt;ref&amp;gt; [https://www.hagen.de/web/media/files/fb/fb_32/statistik_und_wahlen/statistik/einwohnerzahlen/5._neu_Statistische_Bezirke_Bevoelkerung_nach_Altersgruppen_2024.pdf Bevölkerungszahlen der Stadtteile]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strukturdaten der Bevölkerung in Wehringhausen (2024):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bevölkerungsanteil der unter 20-Jährigen: 23,9 % (Hagener Durchschnitt: 20,5 %)&amp;lt;ref&amp;gt; [https://www.hagen.de/web/media/files/fb/fb_32/statistik_und_wahlen/statistik/einwohnerzahlen/5._neu_Statistische_Bezirke_Bevoelkerung_nach_Altersgruppen_2024.pdf Anteil der Bevölkerung unter 20 Jahren]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Bevölkerungsanteil der mindestens 60-Jährigen: 23,4 % (Hagener Durchschnitt: 29,0 %)&amp;lt;ref&amp;gt; [https://www.hagen.de/web/media/files/fb/fb_32/statistik_und_wahlen/statistik/einwohnerzahlen/5._neu_Statistische_Bezirke_Bevoelkerung_nach_Altersgruppen_2024.pdf Anteil der Bevölkerung von 60 Jahren und älter]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Ausländeranteil: 37,7 % (Hagener Durchschnitt: 24,3 %)&amp;lt;ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://www.hagen.de/web/media/files/fb/fb_32/statistik_und_wahlen/statistik/einwohnerzahlen/4._neu_Statistische_Bezirke_Deutsche_und_Auslaender_2024.pdf Ausländeranteil in den Stadtteilen]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Soziales ==&lt;br /&gt;
In dem Stadtteil steht die römisch-katholische Kirche St. Michael, die zwischen 1898 und 1915 in zwei Bauabschnitten errichtet wurde&amp;lt;ref&amp;gt;Manfred Bourrée: &amp;#039;&amp;#039;Kulturatlas Ruhrgebiet.&amp;#039;&amp;#039; Erbe, Gelsenkirchen 1994, ISBN 3-923494-89-0, S. 334.&amp;lt;/ref&amp;gt; und heute zur Kirchengemeinde &amp;#039;&amp;#039;St. Michael und Maria, Hilfe der Christen&amp;#039;&amp;#039; gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1909–1911 erbaute Pauluskirche&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.paulusgemeinde.net/themen/pauluskirche/pauluskirche.html Bau und Ausstattung auf den Internetseiten der Pauluskirchengemeinde], abgerufen am 20. Juli 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; ist das Gotteshaus der evangelisch-lutherischen Pauluskirchengemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Grundschüler aus Wehringhausen gibt es zwei zuständige Grundschulen: die [[Emil Schumacher|Emil-Schumacher]]-Schule und die [[Janusz Korczak|Janusz-Korczak]]-Schule. Als weitere Schule, nicht zum Stadtteil gehörend, aber direkt angrenzend und mit einem großen Anteil Wehringhauser Schüler, das [[Fichte-Gymnasium Hagen|Fichte-Gymnasium]] (benannt nach [[Johann Gottlieb Fichte]]).&lt;br /&gt;
Die Gebäude der ehemaligen [[Hauptschule]] Wehringhausen beheimaten die Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule, Förderschule der Stadt Hagen. Außerdem ist in diesem Gebäude die FESH-Gesamtschule (&amp;#039;&amp;#039;Freie Evangelische Gesamtschule Hagen&amp;#039;&amp;#039;) beheimatet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überregional bekannt ist das soziokulturelle [[Kulturzentrum Pelmke]], eine ehemalige Grundschule, in Wehringhausen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit November 2007 existiert im Stadtteil Wehringhausen ein offenes Jugendzentrum. Träger ist die Evangelische Jugend im Kirchenkreis Hagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 2010 wurde der Wehringhauser „Stadtteilladen“ eröffnet, der sich als ein „Kompass durch den Stadtteil“ sieht und Information und Beratung anbietet. Der Stadtteilladen wurde begleitet von Stadt und Wirtschaftsförderung, finanziell gefördert vom Land NRW und der EU, und unterstützt von der Wehringhauser Händlergemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2012 wurde Wehringhausen in die Städtebauförderung im Rahmen des Programms „[[Soziale Stadt]]“ aufgenommen. Ziel ist, den Stadtteil, der in Teilen eine negative Entwicklung genommen hat, wieder zu stabilisieren und aufzuwerten. Im Frühjahr 2014 hat die Stadt Hagen zur Koordination Erneuerungsprozesses vor Ort ein [[Quartiersmanagement]] eingesetzt&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.soziale-stadt-wehringhausen.de/|titel=Soziale Stadt Wehringhausen {{!}} Quartiersmanagement Wehringhausen|sprache=en|zugriff=2017-01-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Aus dem Stadtteilladen in der Lange Straße 22 werden die baulichen, lokalwirtschaftlichen und kulturellen Belange von der S·T·E·R·N GmbH - NRW betreut. Eine Arbeitsgemeinschaft der Diakonie und der Caritas ist mit der Bearbeitung der Themenbereiche Soziales, Integration und Bildung beauftragt. Dazu gehört seit Ende 2022 auch ein Familienbüro am Wilhelmsplatz als Anlaufstelle für Familien aus dem Viertel.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jan Eckhoff |url=https://089wehringhausen.de/2022/10/06/familienbuero-am-wilhelmsplatz-eine-neue-anlaufstelle-fuer-alle-familien-im-viertel/ |titel=Familienbüro am Wilhelmsplatz: Eine neue Anlaufstelle für alle Familien im Viertel - 089wehringhausen |datum=2022-10-06 |sprache=de-DE |abruf=2022-10-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Unter intensiver Beteiligung der Öffentlichkeit werden eine Reihe von öffentlichen Baumaßnahmen umgesetzt, u.&amp;amp;nbsp;a. die Erneuerung des Wilhelmsplatzes, des Bodelschwinghplatzes und die Neuanlage eines Freizeitbereichs im Unteren Wehringhausen („Bohne“). Die Maßnahmen im öffentlichen Raum tragen dazu bei, dass Immobilienbesitzer zunehmend wieder in die Erneuerung der überwiegend gründerzeitlichen Bausubstanz investieren. Der Erneuerungsprozess wird flankiert durch Projekte im kulturellen Bereich (u.&amp;amp;nbsp;a. [[Streetart|StreetArt]]) sowie durch gemeinwesenorientierte Projekte wie NRW hält zusammen, Urban Gardening, den Ende 2019 eröffneten [[Soziokultur|soziokulturellen]] Treffpunkt am Wilhelmsplatz&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Michael Koch |url=https://www.wp.de/staedte/hagen/neues-projekt-fuer-fruehere-kult-kneipe-bei-rainer-in-hagen-id216368709.html |titel=Neues Projekt für frühere Kult-Kneipe „Bei Rainer“ in Hagen |datum=2019-02-05 |sprache=de-DE |abruf=2022-10-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; oder ein [[Repair-Café]]&amp;lt;ref&amp;gt;Stadt Hagen, Informationsbroschüre zur Wieder-Herstell-Bar, 2017, https://www.hagen.de/web/media/files/fb/fb_69/repaircafe/20171201_Broschuere_Repaircafe_ANSICHT.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:DB-Baureihe 1440-Alstom Coradia Continental in Hagen-Wehringhausen.jpg|mini|hochkant|S-Bahnhof Wehringhausen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Straße und Eisenbahn ===&lt;br /&gt;
Durch die Lage zwischen der Hagener Innenstadt und dem Stadtteil Haspe wird Wehringhausen von zahlreichen Verkehrsachsen durchzogen. Zum einen verläuft die [[Landesstraße]] [[Liste der Landesstraßen im Regierungsbezirk Arnsberg#L 700|700]] (ehemalige [[Bundesstraße 7]]) durch Wehringhausen und hat hier den Namen &amp;#039;&amp;#039;Wehringhauser Straße&amp;#039;&amp;#039;. Hinzu kommen die Bahnstrecken [[Bahnstrecke Elberfeld–Dortmund|Wuppertal–Dortmund]], [[Bahnstrecke Hagen–Dieringhausen|Hagen–Dieringhausen]] und [[Bahnstrecke Düsseldorf-Derendorf–Dortmund Süd|Düsseldorf–Dortmund]]. An letzterer befindet sich der Haltepunkt &amp;#039;&amp;#039;Hagen-Wehringhausen&amp;#039;&amp;#039;, den die Linien S8 (Hagen–Mönchengladbach) und S9 (Hagen–Recklinghausen) der [[S-Bahn Rhein-Ruhr]] zusammen alle 30 Minuten bedienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Linie&lt;br /&gt;
! Verlauf&lt;br /&gt;
! Takt&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf S-Bahn Rhein-Ruhr|S8|Teilstrecke=Ost}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf S-Bahn Rhein-Ruhr|S9RE}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ehemals vielbefahrene Wehringhauser Straße wurde im Bereich des unteren Wehringhausen durch eine [[Umgehungsstraße]] vom Durchgangsverkehr befreit und zu einer Wohnstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Straßenbahn ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Straßenbahngleisreste Wehringhausen 5.jpg|mini|hochkant|Gleisreste auf dem Aldi-Parkplatz]]&lt;br /&gt;
Ab dem 1. Mai 1922 gab es eine Straßenbahnstrecke durch die Lange Straße bis zur Franklinstraße, die anfangs von den Linien 8 und 9, ab den 1930er Jahren nur noch von der Linie 8 der [[Straßenbahn Hagen|Hagener Straßenbahn]] befahren wurde. Die Strecke wurde am 27. Mai 1969 stillgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Straßenbahnstrecke wurde am 7. Februar 1927 eröffnet. Es handelte sich um die Verbindung Kampstraße–Buscheystraße–Bachstraße–Augustastraße–Minervastraße, die von der Linie 9 (anfangs: Linie 10) befahren wurde. Am 9. Oktober 1955 wurde die Strecke eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bei weitem wichtigste Strecke war jedoch die im Zuge der Wehringhauser Straße Richtung Kückelhausen und Haspe, welche 1885 eröffnet wurde. Da man sich jedoch nicht mit der [[Bergisch-Märkische Eisenbahn-Gesellschaft|Bergisch-Märkischen Eisenbahn]] über eine Querung des Bahnübergangs einigen konnte und ein gebrochener Verkehr nicht dauerhaft bestehen konnte, wurde die Strecke bereits im Sommer 1886 stillgelegt. Erst nachdem die noch heute bestehende Unterführung gebaut wurde, konnte die Strecke 1892 wieder in Betrieb genommen werden. Die Strecke wurde von den Linien 2 (Hohenlimburg–Gevelsberg), 3 (Emst–Gevelsberg) und 11 (Hagen-Markt–Breckerfeld) bedient, sie wurde am 1. Juni 1975 stillgelegt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.tramtracks.de/hagen_wehringhauser_strasse.html Wehringhauser Straße]&amp;#039;&amp;#039; auf tramtracks.de. Abgerufen am 28. Dezember 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem lag in Wehringhausen ein Straßenbahn[[Depot (Verkehr)|betriebshof]]. Auf dem Gelände des Depots stehen heute die Gebäude von Ener-Sys, ein [[Aldi]]-Discounter und eine Autowaschanlage. An der Einfahrt zum Aldiparkplatz von der Minervastraße und auf dem Parkplatz kann man noch umfangreiche Gleisreste der Straßenbahn erkennen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.tramtracks.de/hagen_betriebshof_minervastrasse.html Betriebshof Minervastr.]&amp;#039;&amp;#039; auf tramtracks.de, abgerufen am 28. Dezember 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bus ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Stand: 14. Juni 2020&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stadtteil wird von den Buslinien 514, 517, 521, 525, 542 und 543 der [[Hagener Straßenbahn AG|HST]] erschlossen. Über die Buschey- und Eugen-Richter-Str. verkehren die Linien 525 und 543 (zusammen alle 15 Minuten, sonntags alle 30 Minuten), auf der Lange Str. die Linien 514 und 521 (zusammen alle 15 Minuten, sonntags alle 30 Minuten), auf der Wehringhauser Str. die Linie 542 (alle 10 Minuten, sonntags alle 15 Minuten) und am Rande des Stadtteils in Richtung Kuhlerkamp die Linie 517 (alle 15 Minuten, sonntags alle 30 Minuten). Alle Linien bedienen sowohl den [[Hagen Hauptbahnhof|Hagener Hauptbahnhof]] (Ausnahme: 525), als auch die zentrale Haltestelle &amp;#039;&amp;#039;Stadtmitte&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url= https://www.strassenbahn-hagen.de/fileadmin/user_upload/fahrplan/Fahrplanwechsel/FP_Wechsel_Juni_20/20200524_n3_web.pdf |titel= Netzplan Hagen 2020 – gültig ab 14. Juni 2020 |hrsg= [[Hagener Straßenbahn AG]] |datum= 2020-06-14 |zugriff= 2020-06-18 |format= PDF; 409 KB }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Spätabend- und am Wochenende im Nachtverkehr werden die Linien durch die [[Nachtverkehr|Nachtbusse]] NE&amp;amp;nbsp;2 (Richtung Kuhlerkamp), NE&amp;amp;nbsp;3 (Wehringhauser Str.) und NE&amp;amp;nbsp;4 (Buschey- und Eugen-Richter-Str.) ersetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url= https://www.strassenbahn-hagen.de/fileadmin/user_upload/fahrplan/Fahrplanwechsel/Dezember_2019/Netzplan_NE_klein_web.pdf |titel= NE-Netz 2020 |hrsg= [[Hagener Straßenbahn AG]] |datum= 2019-12-15 |zugriff= 2020-06-18 |format= PDF; 126 KB }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bodelschwinghplatz Wehringhausen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hagen-Wehringhausen Bodelschwinghbrunnen.jpg|mini|hochkant|Drei-Kaiser-Brunnen auf dem Bodelschwinghplatz]]&lt;br /&gt;
1874 wurde auf dem jetzigen Bodelschwinghplatz zu Ehren der im [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieg]] 1870/71 gefallenen Wehringhauser Soldaten ein Kriegerdenkmal mit einer aus Stein gearbeiteten [[Germania (Personifikation)|Germania]]-Figur errichtet, das gegen Ende des Jahrhunderts jedoch starke Zersetzungsschäden aufwies.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sehagen.de/veroeffentlichungen/SEH_Broschuere.pdf Drei-Kaiser-Brunnen auf dem Bodelschwinghplatz. SEH-Broschüre o. J.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Statt einer Restaurierung wurde 1897 von Wehringhauser Bürgern eine komplette Neugestaltung des Denkmals durch den Bildhauer [[Emil Cauer der Jüngere|Emil Cauer]] angeregt. Zentraler Bestandteil des von Cauer entworfenen Drei-Kaiser-Brunnens ist ein Obelisk aus rot poliertem Granit, der an drei Seiten die Porträts von Kaiser [[Friedrich III. (Deutsches Reich)|Friedrich III.]] (1831–1888), [[Wilhelm I. (Deutsches Reich)|Wilhelm I.]] (1797–1888) und [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Wilhelm II.]] (1859–1941) trägt, auf der vierten Seite das Hagener Stadtwappen. Die Figurengruppe auf dem Brunnen bilden ein Schmied und der geflügelte Götterbote [[Mercurius|Merkur]], die stellvertretend die einheimische Industrie und den Handel symbolisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der „Kaiserplatz“ mit dem Denkmal in seiner Mitte wurde 1933 durch die Nationalsozialisten in „[[Oswald Boelcke|Boelcke]]-Platz“ umbenannt und erhielt nach dem Zusammenbruch des [[Drittes Reich|Dritten Reiches]] seinen heutigen Namen, zu Ehren des evangelischen Pfarrers [[Friedrich von Bodelschwingh der Jüngere|Friedrich von Bodelschwingh]], einem erklärten Nazi-Gegner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen des Projekts Soziale Stadt Wehringhausen wird der Bodelschwinghplatz im Jahr 2017 zusammen mit der Wehringhauser Straße und dem Verbindungstunnel zur Augustastraße baulich erneuert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://soziale-stadt-wehringhausen.de/oeffentlicher-raum/programmjahr-2016/bodelschwinghplatz/|titel=Bodelschwinghplatz » Soziale Stadt Wehringhausen {{!}} Quartiersmanagement Wehringhausen|sprache=en|zugriff=2017-01-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Varta-Insel ==&lt;br /&gt;
Unter dem Marketing-Begriff „Hagen Valley“ möchte die Stadt durch ihre „Hagen.Wirtschaftsentwicklung“ ab 2022 zwei Brachflächen an der Ennepe entwickeln.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jens Stubbe |url=https://www.wp.de/staedte/hagen/westside-und-varta-insel-hagen-bald-plaza-an-der-volme-id236413953.html |titel=Hagen: Über einen Boulevard bis zur Volme flanieren |datum=2022-09-13 |sprache=de-DE |abruf=2022-10-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In Wehringhausen soll dabei auf der „Varta-Insel“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jens Stubbe |url=https://www.wp.de/staedte/hagen/gewerbe-in-hagen-chance-fuer-varta-insel-und-westside-id236414063.html |titel=Gewerbe in Hagen: Chance für Varta-Insel und Westside |datum=2022-09-12 |sprache=de-DE |abruf=2022-10-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ein Bildungscampus mit dem Schwerpunkt Energietechnik entstehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.hagen-valley.de/ |titel=Hagen Valley · Das Tal der Möglichkeiten |sprache=de-DE |abruf=2022-10-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Seitenarm der Ennepe soll freigelegt werden und einen zentraler Grünzug durch das Areal bilden. Zur Ausgestaltung der Entwicklungsideen plant die Stadt für 2023 mehrtägige Foren mit Investoren und gewerblichen Nutzern&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jens Stubbe |url=https://www.wp.de/staedte/hagen/hagen-valley-das-soll-aus-westside-und-varta-insel-werden-id236619271.html |titel=Hagen Valley: Das soll aus Westside und Varta-Insel werden |datum=2022-10-07 |sprache=de-DE |abruf=2022-10-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Laura Handke |url=https://www.wp.de/staedte/hagen/wie-grundstuecke-in-hagen-valley-vergeben-werden-sollen-id236890239.html |titel=Wie Grundstücke in „Hagen-Valley“ vergeben werden sollen |datum=2022-11-11 |sprache=de-DE |abruf=2022-11-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, Bürger der Stadt wurden bisher noch nicht breit in die Entwicklung einbezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter ==&lt;br /&gt;
* [[Eduard Friedrich von Eversmann]] (1794–1860), Biologe und Forschungsreisender&lt;br /&gt;
* [[Emil Schumacher]] (1912–1999), Künstler&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Post]] (1852–1896), Unternehmer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Hagen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=51.3527 |EW=7.45852 |type=city |region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7572962-3|VIAF=242772195}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil von Hagen|Wehringhausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Hagen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1876]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1050]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aquamunda</name></author>
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