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	<title>Wehrhain - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T12:29:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wehrhain&amp;diff=96137&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Der blaue Reiter kehrt zurück: Einwohnerzahl ergänzt</title>
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		<updated>2025-03-21T14:32:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einwohnerzahl ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wehrhain&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Stadtteil der Stadt [[Schlieben]] in [[Brandenburg]]. Der Ort hat  257 Einwohner (Stand 1. Januar 2000)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.statistischebibliothek.de/mir/servlets/MCRFileNodeServlet/BBHeft_derivate_00011364/SB_A1-1-A5-2_j00_BBa.pdf |titel=Statistische Berichte  – Bevölkerungsentwicklung und Flächen der kreisfreien Städte, Landkreise und Gemeinden im Land Brandenburg 2000 |hrsg=Landesbetrieb für Datenverarbeitung und Statistik Land Brandenburg |seiten=21 |format=PDF; 3,8 MB |abruf=2025-03-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; auf einer Fläche von 817 Hektar. Er liegt etwa zwei Kilometer östlich der Kernstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Bis zum 1. Januar 1938 trug der Ort den Namen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Werchluga&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, der im Rahmen der [[Nationalsozialismus|nationalsozialistischen]] [[Germanisierung]] [[Sorbische Sprache|sorbischstämmiger]] Ortsnamen durch den frei erfundenen Namen „Wehrhain“ ersetzt wurde. Der Name &amp;#039;&amp;#039;Werchluga&amp;#039;&amp;#039; kann als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ort am Sumpf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; gedeutet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1525 wurden 780 [[Weiden (Botanik)|Weiden]] gepflanzt, 1533 weitere 90. Vermutlich gab es einen reichen Obstanbau. Eichen und Birken sicherten den Holzbedarf. Es gab eine Mühle im Ort und eine Schmiede. Der Ort hatte keinen eigenen Friedhof. Es gab ein Bethaus im Dorf, das ab 1800 als Schule genutzt wurde. Einer der ersten Lehrer war von Beruf Schuster. Er betrieb sein Handwerk während des Unterrichts und nutzte den Knieriemen zur [[Züchtigung]] der Schüler. In den Jahren nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] musste die Schule des Öfteren aufgrund von Seuchen, Mangel an Brennstoffen zur Heizung, sowie baulicher Mängel schließen. 1946 arbeitete der spätere Schriftsteller [[Werner Heiduczek]] als [[Neulehrer]] in Wehrhain.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Dieter Lehmann: &amp;#039;&amp;#039;Bilder aus dem Schliebener Amtsbereich.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Schliebener Amtsnachrichten&amp;#039;&amp;#039;, 17. März 1995.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bauern lebten unter anderem vom [[Hopfen]]anbau und [[Torfstechen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. November 2001 wurde Wehrhain nach Schlieben eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Namens-Grenz-Aenderung/2001.html StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mühlengeschichte ===&lt;br /&gt;
Für das Jahr 1820 sind eine Wasser- und eine Windmühle erwähnt. 1850 wird ein Müller Lehmann genannt, 1906 ist nur noch eine Mühle auf den Messtischblättern zu erkennen. Die letzte Mühle, eine sehr seltene [[Holländerwindmühle|Erdholländermühle]], gehörte 1926/18 Hugo Türk. Seine Nachfahren betrieben die Mühle bis in die 1970er Jahre. Seit den 1980er Jahren stand die Mühle ohne Flügel dem Verfall preisgegeben. Rettungsversuche waren erfolglos. Die Besitzer hatten letztlich einen Antrag auf Abriss gestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.lr-online.de/regionen/herzberg/Wehrhain-Diesmal-verliert-die-Muehle-den-Kampf;art1056,1402721 |autor=Sven Gückel |titel=Wehrhain: Diesmal verliert die Mühle den Kampf |werk=[[Lausitzer Rundschau]] |datum=2006-10-06 |zugriff=2016-07-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.lr-online.de/regionen/herzberg/Schicksal-der-Wehrhainer-Muehle-noch-nicht-besiegelt-;art1056,1420661 |autor=Birgit Rudow |titel=Schicksal der Wehrhainer Mühle noch nicht besiegelt? |werk=[[Lausitzer Rundschau]] |datum=2006-10-25 |zugriff=2016-07-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nacht vom 31. Dezember 2010 zum 1. Januar 2011 wurde das Wahrzeichen von Wehrhain, die alte Mühle, gegen 1:15 Uhr durch ein Feuer zerstört.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery heights=&amp;quot;160&amp;quot; mode=&amp;quot;packed&amp;quot; class=&amp;quot;float-x&amp;quot; caption=&amp;quot;Die einstige Wehrhainer Erdholländerwindmühle.&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Fotothek df rp-b 0780063 Schlieben-Wehrhain. Erdholländer.jpg|Zustand im Jahre 1977.&lt;br /&gt;
Erdholländer Wehrhain 2010.JPG|Zustand im März 2010&lt;br /&gt;
Erdholländerruine Wehrhain10.JPG|Reste der Mühle nach dem Brand im Januar 2011&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Liste der Baudenkmale in Schlieben#Wehrhain|örtlichen Denkmalliste]] ist das Gebäude in der &amp;#039;&amp;#039;Lindenstraße 13&amp;#039;&amp;#039; eingetragen. Es ist an der nordöstlichen Seite des Angers zu finden. Dabei handelt es sich um einen {{Bruch|1|1|2}}-geschossigen Ziegelbau mit Satteldach.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bldam Wehrhain Lindenstraße 13&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gramlich&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiters ist im Ort ein Gefallenendenkmal für die im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] gefallenen und vermissten Dorfbewohner zu finden. Das Denkmal besteht aus einer auf einem dreistufigen Sockel befindlichen [[Stele]]. An den Seiten sind die Namen der Gefallenen eingelassen. An zwei weiteren Seiten des Denkmals finden sich die Inschriften: &amp;#039;&amp;#039;„Der Tod fürs Vaterland ist ewiger Verehrung wert.“&amp;#039;&amp;#039; sowie &amp;#039;&amp;#039;„Unseren im Weltkrieg Gebliebenen – Errichtet im Jahre 1921“&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Onlineprojekt Gefallenendenkmäler&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery heights=&amp;quot;200&amp;quot; mode=&amp;quot;packed&amp;quot; class=&amp;quot;float-x&amp;quot; caption=&amp;quot;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wehrhain Lindenstr13.JPG|Das Baudenkmal in der Lindenstraße 13.&lt;br /&gt;
Kriegerdenkmal Wehrhain.JPG|Gefallenendenkmal.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Freilichtb Wehrhain.JPG|mini|Freilichtbühne (2010)]]&lt;br /&gt;
Der Motorradstammtisch lädt traditionell seit 1991 am zweiten Juli-Wochenende zum größten Fest in Wehrhain, dem Motorradtreffen, auf dem Sportplatz, dem &amp;#039;&amp;#039;Loch&amp;#039;&amp;#039; ein. Eine Freilichtbühne, ein Ausschank, eine Tanzfläche, eine Kegelbahn und sanitäre Einrichtungen ermöglichen seit einigen Jahren erfolgreiche Veranstaltungen im &amp;#039;&amp;#039;Loch&amp;#039;&amp;#039;. Dort findet auch das jährlich im September von der Dorfjugend ausgerichtete Fußballturnier statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar finden sich vorwiegend junge Einwohner beim traditionellen [[Zampern|Zempern]] in Kostümen zusammen, um durch das Dorf zu ziehen und allerlei Speis, Trank und Geld einzusammeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Im Ort sind einige mittelständische Handwerks- und Dienstleistungs-Unternehmen ansässig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Sybille Gramlich, Irmelin Küttner: &amp;#039;&amp;#039;Landkreis Elbe-Elster Teil 1: Die Stadt Herzberg/Elster und die Ämter Falkenberg/Uebigau, Herzberg, Schlieben und Schönewalde.&amp;#039;&amp;#039; ISBN 978-3-88462152-3&lt;br /&gt;
* Jürgen Bergmeier: &amp;#039;&amp;#039;Die Trauungen im Kirchspiel Schlieben 1578 - 1799&amp;#039;&amp;#039;. BücherKammer, Herzberg (Elster) 2023. ISBN 978-3-940635-76-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gramlich&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sybille Gramlich, Irmelin Küttner: &amp;#039;&amp;#039;Landkreis Elbe-Elster Teil 1: Die Stadt Herzberg/Elster und die Ämter Falkenberg/Uebigau, Herzberg, Schlieben und Schönewalde.&amp;#039;&amp;#039; ISBN 978-3-88462152-3, S. 349&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;bldam Wehrhain Lindenstraße 13&amp;quot;&amp;gt;[http://ns.gis-bldam-brandenburg.de/hida4web/view?docId=obj09135749.xml Das Wehrhainer Grundstück &amp;#039;&amp;#039;Lindenstraße 13&amp;#039;&amp;#039; in der Datenbank des Brandenburgischen Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum], abgerufen am 4. Dezember 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Onlineprojekt Gefallenendenkmäler&amp;quot;&amp;gt;[http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/wehrhain_wk1_brb.htm Beitrag von Reinhard Naumann (2005) auf &amp;#039;&amp;#039;Onlineprojekt Gefallenendenkmäler&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 4. Dezember 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Stadt Schlieben}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=51/43/13/N |EW=13/25/06/E |type=city |pop=200 |region=DE-BB}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Elbe-Elster]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Schlieben)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Elbe-Elster)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2001]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Der blaue Reiter kehrt zurück</name></author>
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