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	<title>Wehrbeitrag - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wehrbeitrag&amp;diff=2687621&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Klammern korrigiert</title>
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		<updated>2023-08-12T08:29:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klammern korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Vermögensabgabe von 1913; zu der Diskussion um einen Wehrbeitrag (West-)Deutschlands Anfang der 1950er Jahre siehe [[Wiederbewaffnung]].}}&lt;br /&gt;
Der 1913 im Deutschen Reich erhobene &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wehrbeitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine einmalige [[Vermögensabgabe]] auf höhere Vermögen und Einkommen. Mit den Einnahmen wurden die hohen Rüstungsausgaben finanziert. Sein Aufkommen stellte etwa 1,7 Prozent des [[Bruttoinlandsprodukt]]s im selben Jahr dar. Rechtsgrundlage war das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wehrbeitragsgesetz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; vom 3. Juli 1913.&amp;lt;ref&amp;gt;RGBl., 1913, S. 505–524&amp;lt;/ref&amp;gt; Es handelte sich um eine [[Reichssteuer (Deutsches Reich)|Reichssteuer]], deren Aufkommen dem [[Deutsches Kaiserreich|Reich]] zustand.&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Boch: Staat und Wirtschaft im 19. Jahrhundert, 2004, ISBN 978-3-486-55712-1, Seite 50, {{Webarchiv |url=https://books.google.de/books?id=X8XcOpI2gQQC&amp;amp;pg=PA50&amp;amp;dq=Wehrbeitrag+1913&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=qZYCUMz_NMiUswa8nLjPBg |text=online |wayback=20160313070423}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausgestaltung ==&lt;br /&gt;
Erhoben wurde der Wehrbeitrag auf Vermögen über 10.000 [[Mark (1871)|Mark]] (entsprach 2012 einer Kaufkraft von {{Inflation|DE|10000|1913}} Euro). Der Höchstsatz war bei einem steuerpflichtigen Vermögen von 5 Millionen Mark erreicht. Der progressive Satz betrug 0,15 bis 1,5 %. Darüber hinaus wurden Jahreseinkommen über 5.000&amp;amp;nbsp;Mark (entsprach 2012 einer Kaufkraft von {{Inflation|DE|5000|1913}} Euro) mit einer Abgabe von 8 % belastet. Im Vergleich betrug ein durchschnittliches rentenversicherungspflichtiges Jahreseinkommen 1913 1.182 Mark (entsprach 2012 einer Kaufkraft von {{Inflation|DE|1182|1913}} Euro). Um eine Doppelbelastung der Vermögenseinkommen zu vermeiden, wurden 5 % des abgabepflichtigen Vermögens abgezogen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.diw.de/documents/publikationen/73/diw_01.c.405699.de/12-28.pdf Vermögensabgaben – ein Beitrag zur Sanierung der Staatsfinanzen in Europa] (PDF; 818&amp;amp;nbsp;kB), S. 5&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Steuern mussten in drei Jahresraten (1913–1915) gezahlt werden. Erlöst wurde etwa eine Milliarde Mark.&amp;lt;ref&amp;gt;Carl-Ludwig Holtfrerich: Die deutsche Inflation 1914 - 1923: Ursachen und Folgen in internationaler Perspektive, 1980, ISBN 978-3-11-083730-8, Seite 106, [https://books.google.de/books?id=qq-ZEi52lfgC&amp;amp;pg=PA106&amp;amp;dq=Wehrbeitrag+1913&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=P5kCULrvFoXTsga7xtTMBg&amp;amp;ved=0CDwQ6AEwATge#v=onepage&amp;amp;q=Wehrbeitrag%201913&amp;amp;f=false online]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund: Die Heeresvermehrung 1913 ==&lt;br /&gt;
Der Wehrbeitrag diente der Finanzierung der Infrastruktur der [[Heeresvermehrung]] 1913. Die Friedensstärke des [[Deutsches Heer (Deutsches Kaiserreich)|Deutschen Heeres]] sollte gemäß Beschluss des Reichstags vom 3. Juli 1913&amp;lt;ref&amp;gt;RGBl., 1913, S. 196&amp;lt;/ref&amp;gt; bis zum Juli 1913 gegenüber dem Stand von 1912 um 117.000 Mann steigen. Vorgesehen war eine Sollstärke von 32.000 Offizieren, 110.000 Unteroffizieren und 661.500 Mannschaften.&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Absolon: Die Wehrmacht im Dritten Reich: 30. Januar 1933 bis 2. August 1934 : mit einem Rückblick auf das Militärwesen in Preußen, im Kaiserreich und in der Weimarer Republik, 2. Auflage, 1998, ISBN 978-3-486-41070-9, Seite 4, {{Webarchiv |url=http://books.google.de/books?id=HHY--Ac2ynEC&amp;amp;pg=PA4&amp;amp;lpg=PA4&amp;amp;dq=heeres+vermehrung+1913&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=DI8EXMXar5&amp;amp;sig=wtbzeL4yA21WpRlOS2miRj1TbnA&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=c5ECULfNGovktQaNnPXMBg&amp;amp;ved=0CFkQ6AEwBA |text=online |wayback=20140204010622}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Gegen diese Heeresvermehrung richtete sich der Protest der Länder-[[Kriegsminister]]: Es stünde kein ausreichend qualifiziertes Personal für die Besetzung der Offiziersstellen zur Verfügung, so dass die Qualität des Heeres unter der Erweiterung leiden würde.&amp;lt;ref&amp;gt;Carl Schmitt: Staatsgefüge und Zusammenbruch des zweiten Reiches. Der Sieg des Bürgers über den Soldaten, 2011, ISBN 978-3-428-52362-7, Seite 82, [https://books.google.de/books?id=cTn0WClrXAwC&amp;amp;pg=PA82&amp;amp;dq=Wehrbeitrag+1913&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=eY8CUM3iLofdtAaonJSdBg&amp;amp;ved=0CFMQ6AEwBQ#v=onepage&amp;amp;q=Wehrbeitrag%201913&amp;amp;f=false online]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesetzgebungsprozess ==&lt;br /&gt;
Die [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]-Fraktion in Reichstag war tief gespalten, ob sie dem Wehrbeitragsgesetz zustimmen sollten. Die Heeresvermehrung wurde von der SPD abgelehnt, der Wehrbeitrag traf jedoch nicht die Arbeiterschicht. Aufgrund des [[Gesamtdeckungsprinzip]]s bestand auch keine formale Zweckbindung der eingeworbenen Mittel. Jedoch war klar, dass die Mittel faktisch für die Heeresvermehrung genutzt werden würde. Letztlich entschied sich eine Mehrheit der Fraktion, dem Wehrbeitragsgesetz zuzustimmen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hermann Molkenbuhr]]: Arbeiterführer, Parlamentarier, Parteiveteran, 2000, ISBN 978-3-486-56424-2, Seite 198, [https://books.google.de/books?id=DYlrDqSW05MC&amp;amp;pg=PA198&amp;amp;dq=Wehrbeitrag+1913&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=eY8CUM3iLofdtAaonJSdBg&amp;amp;ved=0CGcQ6AEwCA#v=onepage&amp;amp;q=Wehrbeitrag%201913&amp;amp;f=false online]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* F. K. Mann: Wehrbeitrag, in: Handwörterbuch der Staatswissenschaften, Bd. 8, Jena 1928, S. 951–960.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Steuern und Abgaben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsgeschichte (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politik 1913]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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