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	<title>Wehlenberg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T15:35:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wehlenberg&amp;diff=2283293&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Der X an alle Rahm am 23. April 2025 um 06:22 Uhr</title>
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		<updated>2025-04-23T06:22:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Muhr am See&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 49/09/46/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 10/43/44/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Bayern&lt;br /&gt;
| Höhe                   =&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = 447&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = 456&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 39&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 1987-05-25&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1987&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1987|SEITE=352}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 91735&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 09831&lt;br /&gt;
| Lagekarte              =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Wehlenberg 2012-06-14.JPG|mini|Wehlenberg, vom [[Nesselbach (Altmühlsee)|Nesselbachtal]] aus gesehen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Brauereikeller 2012-05-23.JPG|mini|hochkant|Alter Brauereikeller unterhalb Wehlenbergs]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kapelle am Büchelberg, 2012-06.JPG|mini|Ökumenische Franziskus-Kapelle bei Wehlenberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wehlenberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Gemeindeteil]] der [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] [[Muhr am See]] i [[Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen]] ([[Mittelfranken]], [[Bayern]]).&amp;lt;ref&amp;gt;{{BayernPortal Ortsteile |val=62885882648 |objekt=Gemeinde Muhr am See |abruf=2024-10-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Wehlenberg liegt in der [[Gemarkung]] [[Altenmuhr]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://v.bayern.de/r2r94 |titel=Webkarte |titelerg= [[Amtliches Liegenschaftskatasterinformationssystem|ALKIS®]]-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen |werk=[[BayernAtlas]] |hrsg=[[Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Bayern|LDBV]] |abruf=2024-10-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage, Verkehr ==&lt;br /&gt;
Der [[Weiler]] liegt einen Kilometer nordöstlich von Muhr am See und nordwestlich des [[Gunzenhausen|Gunzenhäuser]] Gemeindeteils [[Büchelberg (Gunzenhausen)|Büchelberg]] am westlichen Hang des [[Büchelberg (Haundorfer Wald)|Büchelbergs]]. Von Gunzenhausen ist er etwa fünf Kilometer entfernt. Vom Gemeindeteil [[Stadeln (Muhr am See)|Stadeln]] von Muhr am See führen zwei Straßen nach Wehlenberg.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://v.bayern.de/cvt5w |titel=Ortskarte 1:10.000 |titelerg= Darstellung mit [[Schummerung]] |werk=[[BayernAtlas]] |hrsg=[[Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Bayern|LDBV]] |abruf=2024-10-17 |kommentar=Entfernungsangaben entsprechen [[Luftlinie]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsname ==&lt;br /&gt;
Der Ortsname lässt zwei Deutungen zu: zum Dorf eines Wello/Wallo und zum runden Dorf; im letzteren Fall wäre das mittelhochdeutsche Wort &amp;#039;&amp;#039;wël&amp;#039;&amp;#039; für „rund“ namensgebend. Im 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert zeigen Belege eine Umdeutung in Wilden….&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schuh-329&amp;quot;&amp;gt;Schuh, S. 329&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Ein Beleg aus der Zeit von 1300 bis 1364, kopiert im 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert, berichtet, dass ein Ritter von [[Konstein (Wellheim)|Konstein]] vom Bischof von [[Bistum Eichstätt|Eichstätt]] dessen ganzen Besitz in „Wellendorff“ zu [[Lehnswesen|Lehen]] hatte. Gegen Ende des 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts war dieses bischöfliche „Welendorf“-Lehen an Heinrich von [[Lentersheim (Adelsgeschlecht)|Lentersheim]] übergegangen; um circa 1460/70 gehörte „Wellendorff“ zur Pfarrei [[Muhr am See|Altenmuhr]]. Da sich in diesen frühesten Belegen der Ortsname nur als Wellen-„dorf“, nie aber als Wellen/Wilden-„berc“ befindet, ist die von der älteren Literatur- und Musikgeschichtswissenschaft&amp;lt;ref&amp;gt;Z. B. in: [[Dominicus Mettenleiter]]: &amp;#039;&amp;#039;Musikgeschichte der Oberpfalz. Die Archivalien und anderen Quellen zusammengestellt&amp;#039;&amp;#039;. Amberg 1867, S. 142f.&amp;lt;/ref&amp;gt; vertretene Annahme, das heutige Wehlenberg sei mit dem „Wildenberc“ in [[Wolfram von Eschenbach]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Parzival]]&amp;#039;&amp;#039; identisch, Wolfram dort also seinen Wohnsitz hatte, als „völlig unwahrscheinlich“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schuh-329&amp;quot; /&amp;gt; zu bezeichnen. Erst im 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert erschien der Ortsname erstmals als „Welnberg“: Nach einem Beleg um 1525 waren aus etlichen Reutwiesen „Welnbergs“ Abgaben an das [[Fürstentum Ansbach|brandenburgisch-ansbachische]] Verwalteramt [[Wald (Gunzenhausen)|Wald]] zu leisten. 1549 gehörte der Groß- und der [[Zehnt|Kleinzehent]] der Herrschaft [[Muhr am See|Neuenmuhr]], während zwei Höfe, wie 1551 belegt ist, weiterhin nach Altenmuhr zinsten. Für 1584 besaß Wolf Christoph von Lentersheim zu Neuenmuhr den Groß-, den Kleinzehent und einen Hof zu „Wellenberg“ als bischöfliches Lehen. Im 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert (so 1719 und 1732) erschien der Ortsname als „Wildenbergen“: 1732 gehörten vier Untertanen dem brandenburgischen Kastenamt Gunzenhausen und nur noch ein Untertan war lentersheimisch; denen von Lentersheim gehörte aber noch der Zehent. Die Gemeindeherrschaft, die [[Vogt]]ei und die hohe [[Fraiß (Recht)|Fraisch]] wurden nach dem gleichen Beleg vom brandenburgischen Oberamt Gunzenhausen wahrgenommen. An diesen Besitzverhältnissen änderte sich nichts mehr bis zum Ende des [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reiches]]. Während 1739 wieder von „Wehlenbergen“ die Rede war, hieß der Weiler in einem &amp;#039;&amp;#039;Verzeichnis&amp;#039;&amp;#039; von 1804 sowohl „Wildenbergen“ als auch „Wehlenbergen“,&amp;lt;ref&amp;gt;Dieser Abschnitt nach Schuh, S. 329.&amp;lt;/ref&amp;gt; was die ältere Wolframsforschung dort den &amp;#039;&amp;#039;Wildenberc&amp;#039;&amp;#039; aus Parzival vermuten lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Ansbacher Markgrafentum wurde Wehlenberg 1792 [[Preußen|preußisch]]. 1806 endete die [[Preußen|preußische]] Herrschaft, das Dorf wurde [[Königreich Bayern|bayerisch]] und gehörte ab 1808 zum [[Steuerdistrikt]] Altenmuhr im Landgericht/Rentamt Gunzenhausen, dem späteren [[Landkreis Gunzenhausen]]. 1811 wurde der Steuerdistrikt in eine [[Ruralgemeinde]] umgewandelt, die auch durch das [[Gemeindeedikt]] von 1818 in ihrem Bestand bestehen blieb.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hoffmann-230&amp;quot;&amp;gt;Hofmann, S. 230.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1952 bestand der Weiler aus acht Höfen mit ebenso vielen Familien.&amp;lt;ref&amp;gt;Maurer, S. 119.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Zuge der [[Gebietsreform in Bayern]] wurde Altenmuhr und damit auch Wehlenberg mit Neuenmuhr zur Einheitsgemeinde Muhr am See vereinigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wiki.genealogy.net/Muhr_am_See#Politische_Einteilung |titel=Muhr am See &amp;gt; Politische Einteilung |werk=wiki.genealogy.net |hrsg= [[Verein für Computergenealogie]] |abruf=2025-04-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechts der Straße, die von Muhr aus durch das [[Nesselbach (Altmühlsee)|Nesselbachtal]] nach Wehlenberg führt, befinden sich im Wald drei Bierkeller einer ehemaligen Altenmuhrer Brauerei aus dem 18./19. Jahrhundert mit aus [[Sandstein]] gemauerten Eingängen.&amp;lt;ref&amp;gt;Bayer. Amt für Denkmalpflege: &amp;#039;&amp;#039;Muhr a. See, Baudenkmäler, Stand: 1. Februar 2012&amp;#039;&amp;#039;, S. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Flur westlich von Wehlenberg entstand am ehemaligen Wehlenberger Kirchenweg und damit am Rundwanderweg [[Der Seenländer]] auf Veranlassung des Bürgermeisters Roland Fitzner die im Oktober 2013 geweihte private ökumenische Franziskus-Kapelle nach den Plänen des Architekten Stefan Lautner mit einem großen Fenster des Glaskünstlers [[Johannes Schreiter]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.nordbayern.de/region/gunzenhausen/neue-kapelle-am-seenlander-1.1490971 Bericht auf nordbayern.de] und: Die Zeit, Mr. 52/2013 vom 19. Dezember 2013&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;({{Coordinate|NS=49.161463|EW=10.725553|type=landmark|region=DE-BY|text=Standort|name=Kapelle_Wehlenberg}})&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerzahlen ===&lt;br /&gt;
* 1818: 26 Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hoffmann-230&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1824: 32 Einwohner, 6 Anwesen&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hoffmann-230&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1861: 31 Einwohner&amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1864|SPALTE=1034}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1912: 29 Einwohner&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Meyers Orts- und Verkehrslexikon des Deutschen Reichs.&amp;#039;&amp;#039; 1912, Bd. 1, S. 35&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1929: 36 Einwohner&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wiki.genealogy.net/Pfarreien_der_Evang.-Luth._Kirche_in_Bayern_rechts_des_Rheins_%281929%29/38 GenWiki: Pfarreien der Evang.-Luth. Kirche in Bayern rechts des Rheins (1929)/38]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1950: 45 Einwohner, 6 Anwesen&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hoffmann-230&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1961: 30 Einwohner, 6 Wohngebäude&amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1961|SPALTE=783}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1987: 39 Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1987&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nesselmühle ===&lt;br /&gt;
Die [[Nesselmühle]] ist eine abgegangene Mühle am [[Nesselbach (Altmühlsee)|Nesselbach]] bei Wehlenberg. Sie wurde 1574 errichtet und im Jahr 1977 abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{LexikonFranken|Stichwort=Wehlenbergen |Band=6 |Sp=955}}&lt;br /&gt;
* {{Hofmann Gunzenhausen-Weißenburg 1960|Seite=175|Seite_weitere=, 230}}&lt;br /&gt;
* {{Hönn Lexicon Topographicum|STICHWORT=Wehlenbergen |SEITE = 383}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Hermann Kaussler |Titel=Die einstige Nesselmühle bei Muhr |Sammelwerk=Gunzenhäuser Heimatbote |Band=10 |Nummer=22 |Datum=1998 |Seiten=1&amp;amp;nbsp;f}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=R. Maurer |Titel=Wehlenberg im Gunzenhäuser Landkreis |Sammelwerk=Gunzenhäuser Heimatbote |Band=7 |Nummer=30 |Datum=1952 |Seiten=119}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Günter L. Niekel |Titel=Die Chronik von Muhr |Verlag=Schrenk-Verlag |Ort=Gunzenhausen |Datum=1991}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|376969922X|Seiten=195, 300}} &amp;lt;!--Schuh--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{bavarikon Ort |ID=ODB_S00002498 |objekt= Wehlenberg |abruf=2022-10-26}}&lt;br /&gt;
* {{Topographia Franconiae|Name=Wehlenberg |Gemeinde=Muhr a.See |Landkreis=Weißenburg-Gunzenhausen |Regierungsbezirk=Mittelfranken |Bundesland=Bayern|Abruf=2024-10-17}}&lt;br /&gt;
* {{GOV|objekt=Wehlenberg |val=WEHERGJN59ID |abruf=2024-10-17}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeindeteile der Gemeinde Muhr am See}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4566128-5 |VIAF=236114943}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Muhr am See)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weiler im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Der X an alle Rahm</name></author>
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