<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Wehingen</id>
	<title>Wehingen - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Wehingen"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wehingen&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-28T23:32:40Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wehingen&amp;diff=243531&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Diopuld: /* Einzelnachweise */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wehingen&amp;diff=243531&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-01-04T07:53:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 48/08/51/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 08/47/33/E&lt;br /&gt;
|Lageplan = Wehingen in TUT.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland = Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk = Freiburg&lt;br /&gt;
|Landkreis = Tuttlingen&lt;br /&gt;
|Höhe = 777&lt;br /&gt;
|PLZ = 78564&lt;br /&gt;
|Vorwahl = 07426&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 08327051&lt;br /&gt;
|LOCODE = DE WGQ&lt;br /&gt;
|Straße = Gosheimer Straße 14–18&lt;br /&gt;
|Website = [http://www.wehingen.de/ www.wehingen.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister = Gerhard Reichegger&lt;br /&gt;
|Partei = CDU&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wehingen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Gemeinde im Norden des [[Landkreis Tuttlingen|Landkreises Tuttlingen]] in [[Baden-Württemberg]] und gehört zum Naturraum [[Hohe Schwabenalb]] auf der [[Schwäbische Alb|Schwäbischen Alb]]. Zusammen mit dem Nachbarort [[Gosheim]] erfüllt Wehingen die Funktion eines [[Unterzentrum]]s im nördlichen Landkreis Tuttlingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wehingen.jpg|mini|400px|links|Blick vom Fuß der &amp;#039;&amp;#039;Heubergsteige&amp;#039;&amp;#039; auf Wehingen im Talkessel der [[Untere Bära|Unteren Bära]] und des Mühlbachs zwischen den Bergmassiven des [[Hochberg (Schwäbische Alb)|Hochbergs]] links (1009 m) und des [[Wandbühl]]s rechts (1007 m).]]&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Wehingen liegt auf dem [[Großer Heuberg|Großen Heuberg]], dem größten Teil der [[Hohe Schwabenalb|Hohen Schwabenalb]]. In diesem Bereich erreicht die Schwäbische Alb ihre höchsten Höhen (höchster Punkt der Gemarkung: {{Höhe|1003.1|DE-NHN|link=true}} 100 Meter südlich des [[Wandbühl|Wandbühlgipfels]]). Die Lage des Ortes wird geprägt durch den Zusammenfluss des westlichen Flussarms der [[Bära]], der sogenannten [[Untere Bära|Unteren Bära]], und des Mühlbachs, der Ort liegt deshalb in einer Hochmulde. Wehingen gilt mit [[Gosheim]] zusammen als Unterzentrum auf dem Heuberg.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://daten2.verwaltungsportal.de/dateien/seitengenerator/814082a1285a2dbf8ae71a2b9e74de89234084/regionalplan2003.pdf |titel=Regionalplan Schwarzwald-Baar-Heuberg 2003 |hrsg=Regionalverband Schwarzwald-Baar-Heuberg |abruf=2024-09-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Rottweil]] liegt 12 km westlich, die [[Kreisstadt]] [[Tuttlingen]] 18 km südlich von Wehingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geologie und naturräumliche Gliederung ===&lt;br /&gt;
Die Bära-Randhöhen der Hohen Schwabenalb sind jener Abschnitt, in dem die Alb ihre höchsten Höhen erreicht. Das Gemeindegebiet liegt im Bereich des Mühlbachs und der Unteren Bära in der [[Brauner Jura|Braunjurastufe]] und greift an der nordöstlichen Kreisgrenze auf die [[Oberjura|Malmhochfläche]] der Alb aus. Das Höhenmaximum des Gemeindegebietes liegt bei {{Höhe|1002|DE-NHN|link=1}} an der nördlichen Gemeindegrenze, zur Unteren Bära im äußersten Südosten fällt es bis auf 752 m ab. Die gesamte Gemarkung ist Teil des [[Naturpark Obere Donau|Naturparks Obere Donau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde grenzt im Norden an [[Deilingen]], im Osten an [[Obernheim]] im [[Zollernalbkreis]], im Südosten an [[Reichenbach am Heuberg]], im Süden an [[Bubsheim]] und im Westen an Gosheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Zur Gemeinde Wehingen gehören das Dorf Wehingen mit dem Ortsteil [[Fronhofen (Wehingen)|Fronhofen]], der etwa zwei Kilometer östlich gelegene Ortsteil [[Harras (Wehingen)|Harras]] und das Haus Steighaus. Im Gemeindegebiet liegt die [[Burgruine Wehingen]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band VI: Regierungsbezirk Freiburg&amp;#039;&amp;#039; Kohlhammer, Stuttgart 1982, ISBN 3-17-007174-2, S. 636–637.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schutzgebiete ===&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Naturdenkmale in Wehingen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wehingen liegt das [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]] &amp;#039;&amp;#039;[[Schloßhalde-Mannsteighalde]]&amp;#039;&amp;#039; sowie die [[Landschaftsschutzgebiet]]e &amp;#039;&amp;#039;[[Landschaftsteile auf den Gemarkungen Deilingen und Wehingen]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Hintere Harrasbachtalwiesen]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wehingen hat zudem Anteil am [[FFH-Gebiet]] &amp;#039;&amp;#039;[[Großer Heuberg und Donautal]]&amp;#039;&amp;#039; sowie am [[Vogelschutzgebiet]] &amp;#039;&amp;#039;[[Südwestalb und Oberes Donautal]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
Darüber hinaus gehört das Gemeindegebiet von Wehingen zum [[Naturpark Obere Donau]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://udo.lubw.baden-wuerttemberg.de/public/q/tA5T Daten- und Kartendienst der LUBW]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Burgruine Wehingen, Harras (Wehingen).jpg|mini|Mauerreste der [[Burgruine Wehingen|Burg Wehingen]]]]&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung von Wehingen datiert vom 27. März 793 in einer Schenkungsurkunde des Klosters St. Gallen. 843 gehörte das Dorf zum [[Kloster Reichenau]] und bis ins 14. Jahrhundert war das Kloster Reichenau auch der größte Grundherr. 1197 wurden mit dem Ritter Hugo von Wehingen das erste Mal die [[Wehingen (schwäbisches Adelsgeschlecht)|Herren von Wehingen]] genannt. Oberhalb des Ortsteils Harras entstand auf der „Schlosshalde“ die Burg der Herren von Wehingen, dessen noch heute sichtbare, ausgedehnte Reste auf eine größere Burganlage hindeuten. 1351 verkauften die Herren von Wehingen die Feste für 600 Pfund Heller an [[Albrecht II. (Österreich)|Herzog Albrecht von Österreich]], der die Feste häufig als Pfandgabe für seine umfangreichen Schulden benutzte. 1355 verkaufte das Kloster Reichenau das Dorf Wehingen „mit samt Leuten und Gütern“ an das Kloster Alpirsbach. Die Herren von Wehingen traten in den Dienst der österreichischen Herzöge. In der Folgezeit führten die verschiedenen Gerechtigkeiten in Wehingen zu häufigen Streitigkeiten. Österreich beanspruchte und übte trotz aller Einsprachen seitens des Klosters Alpirsbach sämtliche Hoheitsrechte aus. Das Kloster Alpirsbach war zu dieser Zeit aber Eigentümer von vier Kehlhöfen (Kellerhöfe = Gutshöfe) in Wehingen und Patron der Pfarrei Wehingen, zu der auch unter anderem Gosheim gehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Im Jahre 1582 ging Wehingen endgültig an die [[Vorderösterreich|vorderösterreichische]] Grafschaft [[Hohenberg (schwäbisches Adelsgeschlecht)|Hohenberg]] über. Österreich hatte nun die landesherrliche Obrigkeit und behielt diese auch bis zum Jahre 1805, als Wehingen an [[Württemberg]] kam und dem [[Oberamt Spaichingen]] unterstellt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 28. Oktober 1828 legte ein Brand in Wehingen in wenigen Stunden 42 Häuser und damit die Wohnungen von 80 Familien in Schutt und Asche. Der Aufbauhilfe des [[Königreich Württemberg|Königreichs Württemberg]] verdankte Wehingen im Wesentlichen sein heutiges Ortsbild. Das im Jahre 1830 verliehene Marktrecht machte Wehingen zu einem der bedeutendsten Orte im Oberamt Spaichingen. Durch die Gebietsreform während der [[Württemberg zur Zeit des Nationalsozialismus|NS-Zeit in Württemberg]] gelangte Wehingen 1938 zum [[Landkreis Tuttlingen#Alter Landkreis Tuttlingen|Landkreis Tuttlingen]]. 1945 wurde Wehingen Teil der [[Französische Besatzungszone|Französischen Besatzungszone]] und kam somit zum Nachkriegsland [[Württemberg-Hohenzollern]], welches 1952 im Land Baden-Württemberg aufging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
=== Katholische Kirche ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wehingen, St. Ulrich.jpg|mini|Wehingen, St. Ulrich]]{{Hauptartikel|St. Ulrich (Wehingen)}}&lt;br /&gt;
Ein Pfarrer in Wehingen wurde erstmals 1245 erwähnt. Der [[Kirchensatz]] der St. Ulrich geweihten Pfarrkirche, die im Jahr 1299 erstmals urkundlich erwähnt wird, gehörte dem [[Kloster Reichenau]] und wurde im Jahr 1355 von diesem, wie der gesamte Ort, an das [[Kloster Alpirsbach]] verkauft. Im Jahr 1649 vertauschte Württemberg den Kirchensatz an das [[Kloster St. Blasien (Schwarzwald)|Kloster St. Blasien]], das diesen 1725 an Österreich abtrat. Dadurch gelangte er 1805 wieder an Württemberg. Nach einem Brand wurde die Kirche neu gebaut und am 3. Oktober 1738 dem [[Ulrich von Augsburg|Heiligen Ulrich]] geweiht. Das Kirchenschiff wurde 1898/99 durch ein neuromanisches Kirchenschiff ersetzt und am 19. September 1899 erneut geweiht.&amp;lt;ref&amp;gt;Jahrbuch des Vereins für Augsburger Bistumsgeschichte, 1973&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Wehinger Pfarrkirche, die Fronhofer Kirche in [[Fronhofen (Wehingen)|Fronhofen]], wurde 843 erstmals urkundlich erwähnt. Die Fronhofer Kirche in ihrer heutigen Gestalt stammt aus romanischer und spätgotischer Zeit und erhielt im 15. Jahrhundert einem Turm mit Staffelgiebel.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/DOKUMENT/lad_denkmale/100119975/Fronhofer+Dreifaltigkeitskirche+(Reichenbacher+Stra%C3%9Fe+44+Wehingen) LEO BW – Landeskunde entdecken online] Website LEO BW – Landeskunde entdecken online. Abgerufen am 10. Januar 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Evangelische Kirche ===&lt;br /&gt;
Zur evangelischen Kirchengemeinde Wehingen gehören, neben Wehingen, auch die Gemeinden Reichenbach, Gosheim, Deilingen und Egesheim. Für den gesamten Bereich der Kirchengemeinde gibt es eine evangelische Kirche, die 1962 erbaute Christuskirche. Vor dem Zweiten Weltkrieg gab es auf dem Heuberg insgesamt nur wenige evangelische Christen. Diese Situation änderte sich nach 1945, als aus den ehemals deutschen Ostgebieten viele Flüchtlinge und Vertriebene kamen, so dass der evangelische Bevölkerungsanteil anwuchs. Durch den Zuzug russlanddeutscher Spätaussiedler, vorwiegend aus [[Kirgisien]] und [[Kasachstan]], ist die evangelische Kirchengemeinde nochmals angewachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Islam ===&lt;br /&gt;
Seit 1983 gibt es in Wehingen einen türkisch-islamischen Kulturverein, der eine [[Moschee]] unterhält.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.moscheesuche.de/moschee/Wehingen/Yunus_Emre_Camii/43224 moscheesuche.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsverband ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde ist Sitz des [[Gemeindeverwaltungsverband Heuberg|Gemeindeverwaltungsverbandes Heuberg]], in dem sich die Gemeinden [[Bubsheim]], [[Deilingen]], [[Egesheim]], [[Gosheim]], [[Königsheim]], [[Reichenbach am Heuberg|Reichenbach]] und Wehingen zusammengeschlossen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der Gemeinderat in Wehingen besteht aus den 14 gewählten ehrenamtlichen Gemeinderäten und dem Bürgermeister als Vorsitzendem. Der Bürgermeister ist im Gemeinderat stimmberechtigt. Die [[Kommunalwahlen in Baden-Württemberg 2024|Kommunalwahl am 9. Juni 2024]] führte zu folgendem Endergebnis. Die Wahlbeteiligung betrug 53,5 %.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=text-align:center&lt;br /&gt;
|- bgcolor=#feb&lt;br /&gt;
| Liste / Partei || Stimmen || Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=left | [[Freie Wähler Landesverband Baden-Württemberg|Freie Wähler]] || 49,7 % || 7 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=left | [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] || 40,8 % || 6 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wehinger Liste || 9,5 % || 1 &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Bürgermeister Josef Bär war gleichzeitig ehrenamtlicher Bürgermeister von Egesheim und Reichenbach am Heuberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2016 ist Gerhard Reichegger Bürgermeister der Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partnerschaften ===&lt;br /&gt;
Wehingen pflegt seit 1969 partnerschaftliche Beziehungen zu der [[Frankreich|französischen]] Gemeinde [[Saint-Berthevin]] im [[Département Mayenne]], etwa vier Kilometer entfernt von der Stadt [[Laval (Mayenne)|Laval]]. Im Sommer 2009 wurde in beiden Gemeinden das 40-jährige Bestehen der Partnerschaft festlich gefeiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen und Banner ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Banner Wehingen.svg|80px|rechts|Banner Wehingen]]&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung|Blasonierung=In Blau über erniedrigtem silbernen (weißen) Zickzackbalken ein mit einem blauen Zickzackbalken belegter silberner (weißer) Flügel.|Begründung=Das erstmals 1930 verliehene Wappen ist abgeleitet vom Wappen der [[Wehingen (Adelsgeschlecht)|Herren von Wehingen]]. Um eine Verwechslung mit dem Wappen der ehemaligen Gemeinde [[Tieringen]] auszuschließen, wurde 1961 der [[Flug (Heraldik)|Flügel]] hinzugefügt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/14200/Wehingen leo-bw.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Das Banner ist weiß-blau längsgestreift mit dem aufgelegten Wappen oberhalb der Mitte.“&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.kommunalflaggen.de/cgi-bin/db.pl?eintrag:08327051: Flagge der Gemeinde Wehingen]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Harrassee - panoramio.jpg|mini|Der Harrassee nördlich des Ortsteils [[Harras (Wehingen)|Harras]]]]&lt;br /&gt;
Die Kommune ist dem Tourismusverband „Donaubergland“ angeschlossen.&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Großer Heuberg#Sport und Tourismus}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Theater und Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schlossberghalle Wehingen ====&lt;br /&gt;
Die Schlossberghalle Wehingen ist ein modernes Veranstaltungszentrum, das am 14. Januar 2017 eröffnet wurde und den gesellschaftlichen und kulturellen Mittelpunkt der Gemeinde bildet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wehingen.de/freizeit-tourismus/schlossberghalle |titel=Schlossberghalle: Gemeinde Wehingen |abruf=2024-09-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schlossberghalle bietet Räume für Veranstaltungen unterschiedlichster Art, mit Platz für bis zu 1566 Besucher (Stehkonzert) bzw. 675 Besucher (Reihenbestuhlung).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Muffler Architekten |url=https://schlossberghalle-wehingen.de/wp-content/uploads/2023/06/Bestuhlungsplaene.pdf |titel=Bestuhlungspläne der Schlossberghalle |werk=www.schlossberghalle-wehingen.de |hrsg=Gemeinde Wehingen |datum=2016-12-29 |abruf=2024-09-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2020 wurde ein Hotel direkt neben der Schlossberghalle eröffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.schlossberg-wehingen.de/hotel-zimmer |titel=Hotel &amp;amp; Zimmer |sprache=de-de |abruf=2024-09-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrieben wird das Veranstaltungszentrum von der Gemeinde Wehingen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.schlossberghalle-wehingen.de/ |titel=Schlossberghalle Wehingen - Veranstaltungen auf dem Heuberg |datum=2024-09-01 |sprache=de-DE |abruf=2024-09-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Kulturverein Wehingen e.&amp;amp;nbsp;V. leistet hier mit seinem Theater- und Konzertprogramm sowie weiteren Veranstaltungen einen Beitrag zum Kulturauftrag der Gemeinde,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kulturverein-wehingen.de/ |titel=Kulturverein Wehingen e.&amp;amp;nbsp;V. |sprache=de-DE |abruf=2024-09-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; hinzu kommen eine Reihe von Vereins-, Schul- und Gastveranstaltungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schlossberghalle löste die frühere Festhalle aus dem Jahr 1952 ab, die nach Fertigstellung der Schlossberghalle abgerissen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.schwaebische.de/regional/tuttlingen/spaichingen/alte-wehinger-festhalle-war-einst-eine-kleine-sensation-255300 |titel=Alte Wehinger Festhalle war einst eine kleine Sensation |datum=2019-10-06 |sprache=de |abruf=2024-09-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
* Die katholische &amp;#039;&amp;#039;[[St. Ulrich (Wehingen)|Pfarrkirche St. Ulrich]]&amp;#039;&amp;#039; wurde urkundlich erstmals 1299 erwähnt. Ihre Orgel wurde von den Gebrüdern [[Blasius Braun|Braun]] aus Spaichingen gefertigt (1843).&lt;br /&gt;
* Die evangelische &amp;#039;&amp;#039;Christuskirche&amp;#039;&amp;#039; wurde im Jahr 1962 erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freizeit und Sport ===&lt;br /&gt;
Wehingen besitzt ein gut ausgebautes Netz an Rad-, Spazier- und Wanderwegen sowie im Winter gespurte Loipen, die über den gesamten Heuberg führen und die Gemeinden [[Böttingen]] und [[Bubsheim]] verbinden. Zudem gibt es einen Skihang, auf dem im Winter auch Skikurse angeboten werden. Außerdem gibt es einen Fußball- sowie einen Hockeyplatz, der auch als Basketballplatz genutzt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur und Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Als Folge des Ortsbrandes vom 28. Oktober 1828, bei dem große Teile des Dorfes vernichtet wurden, erhielt Wehingen Aufbauhilfe des [[Königreich Württemberg|Königreichs Württemberg]] in Form von Privilegien, wie dem, im Jahre 1830, verliehene [[Marktrecht]] und der Ansiedlung von staatlichen Institutionen. Auf königliche Anordnung lassen sich seit dieser Zeit in Wehingen auch verschiedene Ämter nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Behörden und Dienststellen ===&lt;br /&gt;
In Wehingen befindet sich ein [[Polizeirevier|Polizeiposten]] der [[Polizei Baden-Württemberg|Landespolizei]] und die Rettungswache des [[Deutsches Rotes Kreuz|Deutschen Roten Kreuzes]] für den nördlichen Landkreis. Ein [[Aktuar (Versicherungswirtschaft)|Aktuariat]] und ein [[Notariat]] für den Bereich des Heubergs hat seinen Sitz in Wehingen, wird aber aufgrund der Notariatsreform des Landes Baden-Württemberg&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.justiz.baden-wuerttemberg.de/pb/,Lde/Startseite/THEMEN+UND+AKTUELLES/Notariatsreform] Reform des baden-württembergischen Notariatswesens&amp;lt;/ref&amp;gt; bis 2018 geschlossen werden. Bis zum Inkrafttreten des Verwaltungsstruktur-Reformgesetz (VRG)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.landesrecht-bw.de/jportal/?quelle=jlink&amp;amp;docid=jlr-VerwRefGBW2004rahmen&amp;amp;psml=bsbawueprod.psml&amp;amp;max=true] Gesetz zur Reform der Verwaltungsstruktur, zur Justizreform und zur Erweiterung des kommunalen Handlungsspielraums (Verwaltungsstruktur-Reformgesetz – VRG) vom 1. Juli 2004&amp;lt;/ref&amp;gt; im Jahr 2005 war Wehingen Sitz eines Staatlichen [[Forstamt]]s, welches als Außenstelle des Kreisforstamts Tuttlingen noch bis 2015 bestand und danach nach Tuttlingen verlagert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindeverwaltungsverband Heuberg ===&lt;br /&gt;
Wehingen ist Sitz des [[Gemeindeverwaltungsverband Heuberg|Gemeindeverwaltungsverbandes Heuberg]]. Er entstand im Zuge der [[Gebietsreform in Baden-Württemberg|Kreis- und Gemeindereform Baden-Württemberg]] im Jahr 1972, indem sich die Gemeinden Bubsheim, Deilingen, [[Egesheim]], Gosheim, [[Königsheim]], Reichenbach am Heuberg und Wehingen zusammengeschlossen haben. Das Verbandsgebiet erstreckt sich über eine Fläche von 6.125 [[Hektar]]. Der Gemeindeverwaltungsverband nimmt für seine Mitgliedsgemeinden Aufgaben wahr, z.&amp;amp;nbsp;B. die [[Bauleitplanung]], das [[Kameralistik|Rechnungs- und Kassenwesen]], die Steuerveranlagungen, die Aufgaben der [[Bauaufsichtsbehörde|unteren Baurechtsbehörde]] und der unteren [[Denkmalschutzbehörde]] sowie Aufgaben der örtlichen [[Straßenverkehrsbehörde]]. Der Verband betreibt außerdem die Verbands[[kläranlage]] in Egesheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
Wehingen ist eine Industriegemeinde mit fast 1800 Arbeitsplätzen. Die Pendlerbilanz ist positiv, mehr als 1100 Arbeitskräfte kommen von außerhalb der Gemeinde, während etwa 700 Wehinger ihren Lebensunterhalt außerhalb verdienen. Metall- und kunststoffverarbeitende Betriebe, Maschinen- und Apparatebau, Hersteller von Kunststoffspritz- und Tiefziehteilen sowie elektronische und elektrotechnische Betriebe dominieren. Auch das Handwerk, der Facheinzelhandel und das Gaststättengewerbe sind mit zahlreichen leistungsfähigen Betrieben vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnhof Wehingen.JPG|mini|Ehemaliger Bahnhof von Wehingen (2008)]]&lt;br /&gt;
Wehingen liegt an den Landesstraßen 433 und 435, die jeweils Anschlüsse an die Bundesstraßen [[Bundesstraße 14|B&amp;amp;nbsp;14]] und [[Bundesstraße 27|B&amp;amp;nbsp;27]] herstellen. Während Wehingen bis 1966 durch die [[Heubergbahn]] von Spaichingen nach Reichenbach (Heuberg) an das Eisenbahnnetz angeschlossen war und zwei Bahnhöfe besaß (Wehingen und Harras-Obernheim), kann man den Ort heute mit dem Bus erreichen, der in Aldingen Anschluss an den [[Ringzug]] hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Wehingen verläuft als Landes-[[Radwanderweg|Radfernweg]] der [[Schwäbische-Alb-Radweg]]. Er führt über die ganze Schwäbische Alb vom [[Bodensee]] nach [[Donauwörth]]. Er verläuft dabei von [[Tuttlingen]] über den [[Mühlheim an der Donau|Mühlheimer]] Ortsteil Stetten und über [[Gosheim]] nach Wehingen und weiter über [[Schömberg (Zollernalbkreis)|Schömberg]] nach [[Balingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
* Realschule Gosheim-Wehingen&lt;br /&gt;
* Gymnasium Gosheim-Wehingen&lt;br /&gt;
* Schlossbergschule (Grund- und Werkrealschule)&lt;br /&gt;
* Mutpol - Schule des Lebens (Diakonische Jugendhilfe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Johann Bauser]] (1827–1899), Bürgermeister und Sparkassen-Kassier in Titisee-Neustadt&lt;br /&gt;
* [[Leo Linse]] (1850–1910), Benediktinermönch in Beuron, Abt von Fort Augustus / Schottland (1888–1909)&lt;br /&gt;
* [[Justinus Albrecht]] (1876–1956), römisch-katholischer Ordensbruder&lt;br /&gt;
* [[Hans Dieter Ochs]] (* 1936), Immunologe, Kinderarzt und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
* [[Sabine Reger]] (1961–2024), Richterin am Verfassungsgerichtshof für das Land Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
* [[Simone Hauswald]] (* 1979), Biathletin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{OberamtWürtt |Oberamt=Spaichingen |Titel=Wehingen |Seite=381–403 |Wikisource=Kapitel B 20}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kapellen auf dem Heuberg – Kleinode unserer Heimat&amp;#039;&amp;#039;. Josef Zisterer, [[Verlag Regionalkultur]], 2025. ISBN 978-3-95505-489-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.wehingen.de/ Internetpräsenz der Gemeinde Wehingen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Tuttlingen}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4119010-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wehingen| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Tuttlingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 793]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort auf der Schwäbischen Alb]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Diopuld</name></author>
	</entry>
</feed>