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	<title>Wegimpulsgeber - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T07:41:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wegimpulsgeber&amp;diff=1014235&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bildungsbürger: /* Messfehler */-BKL-Link mit AWB</title>
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		<updated>2022-03-27T16:08:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Messfehler: &lt;/span&gt;-BKL-Link mit &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:AWB&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:AWB&quot;&gt;AWB&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wegimpulsgeber&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (WIG, auch für {{enS|&amp;#039;&amp;#039;wheel impulse generator&amp;#039;&amp;#039;}}) sind robuste [[Sensor]]en, die in der Eisenbahntechnik eingesetzt werden, um die [[Rotation (Physik)|Drehung]] der [[Achse (Technik)|Achse]]n von [[Schienenfahrzeug]]en zu erfassen. Insbesondere [[Triebfahrzeug]]e haben in der Regel viele Untersysteme, die separate, von anderen Baugruppen [[Galvanische Trennung|galvanisch getrennte]] Geschwindigkeitssignale benötigen. Dazu gehören die [[Odometrie]] (Wegmessung), [[Gleitschutz|Gleit-]], [[Schleuderschutz|Schleuder-]] und [[Drehschwingung#Unerwünschte Drehschwingungen|Rollierschutz]], Türensicherung und andere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird zwischen lagerlosen und eigengelagerten Gebern unterschieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktionsweise ==&lt;br /&gt;
Die Aufnehmer arbeiten mit optischen [[Lichtschranke]]n, magnetischen [[Hall-Effekt|Hall]]- oder (früher) [[Wiegand-Sensor|Wigand]]-Sensoren oder generatorisch als [[Tachogenerator]] oder [[Resolver]]. Eine Auswerteeinheit ermittelt aus dem Raddurchmesser, der Teilung der Kodierscheibe, und der gezählten Impulse bzw. der Impuls[[frequenz]] die gefahrene [[Wegstrecke|Strecke]] bzw. die [[Geschwindigkeit]]. Mehrere Sensoren an einer Kodierscheibe – bei eigengelagerten Gebern ist das die Regel – versorgen unabhängige Systeme oder erlauben die Bestimmung der Drehrichtung. Dazu ist ein stabiler Phasenbezug nötig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lagerlose Geber ==&lt;br /&gt;
Bei lagerlosen Gebern sitzt eine Kodierscheibe auf der Achse eines [[Radsatz]]es. Da diese sich auf schlechten Gleisen in ihrem Lager bewegt, muss der Abstand zwischen Kodierscheibe und meist magnetischem Aufnehmer entsprechend groß sein. Die Auflösung (Anzahl Impulse pro Umdrehung) ist dadurch auf kleine Wert begrenzt. Wo das akzeptabel ist, ist das eine robuste Lösung. Solche lagerlosen Geber finden sich an nahezu jedem Radsatz eines Schienenfahrzeugs. Sie werden hauptsächlich für den Gleitschutz verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Traktionskontrolle elektrisch oder dieselelektrisch angetriebener Schienenfahrzeuge bestehen höhere Anforderungen an die Auflösung der Geber, um eine schnelle Schlupfregelung zu ermöglichen. Eine Lösung ist die Positionierung des Gebers an der Antriebswelle eines meist vorhandenen Getriebes. Im Falle eines [[Hohlwellen-Antrieb]]s stört allerdings die Elastizität zwischen Getriebe und Radsatz. Eine direktere Erfassung des Schlupfes ist mit optischen Gebern möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Wheel Impulse Generator.jpg|thumb|300px|An der Achse eines ICE montierter Wegimpulsgeber]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigengelagerte Geber ==&lt;br /&gt;
Sensoren mit hoher Impulszahl (vorwiegend [[Optik|optische]]) haben eine eigene Achse. Kodierscheibe und Sensor können dadurch in einem stabilen, wasser- und staubdichten [[Gehäuse]] untergebracht werden, das auf dem [[Lagerdeckel]] des Radsatzes angeflanscht wird – zum Ausgleich von Lagerspiel mit einer Kupplung.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.deuta.com/produkte/sensoren/radachsgeber/ Deuta-Werke] &amp;amp;nbsp; Blick auf die Flanschseite&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Messfehler== &lt;br /&gt;
Die Entfernungsmessung mit dem WIG kann durch [[Gleitschlupf|Gleiten]] oder [[Schleudern (Rad-Schiene)|Schleudern]] der betreffenden Achse grob verfälscht werden. Das Auftreten solcher [[Schlupf]]ereignisse kann aus dem dynamischen Verhalten erkannt, der Fehler durch Interpolation aber nur teilweise korrigiert werden. Deshalb werden beim Einsatz in sicherheitskritischen Systemen, wie [[Linienzugbeeinflussung|LZB]] oder [[European Train Control System|ETCS]] (als Teil der [[Odometrie (ETCS)|ETCS-Odometrie]]), zusätzlich Sensoren mit anderem Messprinzip eingesetzt, oft [[Dauerstrichradar|Doppler-Radarsensoren]]. Wegimpulsgeber für ETCS werden teils zusätzlich für [[Cold Movement Detection]] verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch durch den nicht genau bekannten Durchmesser der verschleißenden [[Eisenbahnrad|Räder]] entstehen Unsicherheiten, die mit der gefahrenen Strecke zunehmen. Ein regelmäßiger Abgleich der WIG-Information mit einer [[Bezugswert|Referenz]], z.&amp;amp;nbsp;B. [[Eurobalise]]n, ist deshalb erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Üblich sind Überwachungsfunktionen, um [[Kabelbruch]] von Stillstand oder blockierter Bremse unterscheiden zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schienenfahrzeugbremstechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schienenfahrzeugtechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sensor]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bildungsbürger</name></author>
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