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	<title>Weggenossen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Weggenossen&amp;diff=1043906&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mautpreller: Blödsinn. Der Artikel behandelt einen Begriff für Schriftstellergruppen in der frühen Sowjetunion</title>
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		<updated>2025-03-05T18:42:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Blödsinn. Der Artikel behandelt einen Begriff für Schriftstellergruppen in der frühen Sowjetunion&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Weggenossen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|ru|попутчики}}, poputschiki, „Reisegefährten“) wurden in den Jahren nach der [[Oktoberrevolution]] russische Schriftsteller bezeichnet, die nicht als [[Kommunismus|Kommunisten]] galten und meist auch keine Mitglieder der [[Kommunistische Partei|Kommunistischen Partei]] waren, sich aber dennoch grundsätzlich positiv zur Revolution und zum Sozialismus stellten. Der Begriff wurde von [[Leo Trotzki]] in seinem Buch &amp;#039;&amp;#039;Literatur und Revolution&amp;#039;&amp;#039; von 1922 geprägt, dessen zweites Kapitel die „literarischen Weggenossen“ behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Weggenossen bestanden auf einer weit reichenden [[Autonomie der Kunst]] gegenüber der Politik. Damit setzten sie sich in Widerspruch zu zwei anderen Literatengruppen der ersten Sowjetjahre: den [[Proletkult]]-Autoren, die sich später in der [[Russische Assoziation proletarischer Schriftsteller|RAPP]] organisierten, und der [[Linke Front der Künste|Linken Front der Künste]] um [[Wladimir Wladimirowitsch Majakowski|Wladimir Majakowski]]. Im Gegensatz zu den Weggenossen ergriffen diese beiden Gruppen aktiv Partei für die bolschewistische Revolution und verfolgten das Ziel, Literatur in Politik zu überführen, allerdings von extrem unterschiedlichen ästhetischen Ausgangspunkten aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den bekanntesten Vertretern der Weggenossen zählen die [[Serapionsbrüder (Petrograd)|Serapionsbrüder]] in Petrograd, insbesondere [[Jewgeni Iwanowitsch Samjatin|Jewgeni Samjatin]], [[Konstantin Alexandrowitsch Fedin|Konstantin Fedin]], [[Weniamin Alexandrowitsch Kawerin|Weniamin Kawerin]], [[Michail Michailowitsch Soschtschenko|Michail Soschtschenko]], [[Wsewolod Wjatscheslawowitsch Iwanow|Wsewolod Iwanow]], [[Nikolai Semjonowitsch Tichonow|Nikolai Tichonow]], [[Lew Lunz]] und [[Jelisaweta Polonskaja]]. Ferner wurden [[Alexander Konstantinowitsch Woronski|Alexander Woronski]], [[Boris Andrejewitsch Pilnjak|Boris Pilnjak]], [[Michail Afanassjewitsch Bulgakow|Michail Bulgakow]], [[Marietta Sergejewna Schaginjan|Marietta Schaginjan]] und gelegentlich auch [[Isaak Emmanuilowitsch Babel|Isaak Babel]] den Poputschiki zugerechnet. Ein wichtiges Organ der Poputschiki war die [[Literaturzeitschrift]] [[Krasnaja now]], die von Woronski geleitet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff ist in seiner englischen &amp;#039;&amp;#039;(fellow travelers)&amp;#039;&amp;#039;, gelegentlich auch französischen Übersetzung (&amp;#039;&amp;#039;compagnons de route&amp;#039;&amp;#039;) weit später, nämlich im [[Kalter Krieg|Kalten Krieg]], im Westen häufig in einer abgeleiteten Bedeutung benutzt worden. In diesem Sinn bezeichnete er diffamierend Intellektuelle, die keine Kommunisten waren, aber – so wurde unterstellt – objektiv im Interesse der [[Sowjetunion]] bzw. des Kommunismus  oder Sozialismus handelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.marxists.org/archive/trotsky/1924/lit_revo/ch02.htm Die literarischen Weggenossen der Revolution] Das zweite Kapitel von Trotzkis Schrift &amp;#039;&amp;#039;Literatur und Revolution&amp;#039;&amp;#039; (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literarische Gruppe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Russisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leo Trotzki]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mautpreller</name></author>
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