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	<title>Weenzen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Weenzen&amp;diff=392043&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lorenz Ernst am 11. August 2025 um 07:10 Uhr</title>
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		<updated>2025-08-11T07:10:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart           = Flecken&lt;br /&gt;
| Gemeindename          = Duingen&lt;br /&gt;
| Ortswappen            = Wappen Weenzen.png&lt;br /&gt;
| Breitengrad           = 52/1/18&lt;br /&gt;
| Längengrad            = 9/40/21&lt;br /&gt;
| Bundesland            = DE-NI&lt;br /&gt;
| Höhe                  = 230&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug            = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                = 4.16&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle         = &lt;br /&gt;
| Einwohner             = 362&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum = 2016-11-30&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle      = &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.vennekohl.de/Quellen/Einwohnerzahlen_Samtgemeinde_Leinebergland_2016.pdf &amp;#039;&amp;#039;Einwohnerzahlen der Samtgemeinde Leinebergland – Weenzen.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;www.vennekohl.de.&amp;#039;&amp;#039; 30.&amp;amp;nbsp;November 2016, abgerufen am 25.&amp;amp;nbsp;September 2017 (PDF; 3,5&amp;amp;nbsp;kB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum   = 2016-11-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1         = 31089&lt;br /&gt;
| Vorwahl1              = 05185&lt;br /&gt;
| Poskarte              = Deutschland Niedersachsen&lt;br /&gt;
| Bild                  = Weenzen in HI.svg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung     = Weenzen im Landkreis Hildesheim&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Weenzen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (dialektal &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wienzen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [ˈviːənsən]) ist ein Ortsteil des [[Flecken (Ort)|Fleckens]] [[Duingen]] im [[Landkreis Hildesheim]] in [[Niedersachsen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Weenzen.jpg|mini|Blick auf Weenzen und Steinbruch Marienhagen im [[Duinger Berg]]]]&lt;br /&gt;
Weenzen liegt im [[Leinebergland]] östlich vom [[Naturpark Weserbergland Schaumburg-Hameln]] zwischen [[Elze]] im Norden und [[Eschershausen]] im Süden. Nördlich erstreckt sich der [[Thüster Berg]], östlich der [[Duinger Berg]] und westlich der [[Ith]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Erstmals wird der Ort um 1120 als &amp;#039;&amp;#039;Winisson&amp;#039;&amp;#039; in dem [[Kloster Helmarshausen|Helmarshäuser]] Traditionscodex urkundlich erwähnt. Das Kloster tauschte eine Hufe in dem Ort ein gegen eine andere in &amp;#039;&amp;#039;Selithe&amp;#039;&amp;#039; ([[Sehlde (Elze)|Sehlde]]).&amp;lt;ref&amp;gt;Hartmut Hoffmann: &amp;#039;&amp;#039;Bücher und Urkunden aus Helmarshausen und Corvey.&amp;#039;&amp;#039; Hahn 1992, S.&amp;amp;nbsp;98 (Dort falsch auf Wenzen bezogen).&amp;lt;/ref&amp;gt; Um 1200 übergab eine Herrin Mechtild ihrer Tochter Jutta und deren Ehemann umfangreichen Erbbesitz, darunter auch zwei Hufen des [[Ministeriale]]n &amp;#039;&amp;#039;Gerlach aus Wensen&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Westfälisches Urkunden-Buch.&amp;#039;&amp;#039; VI, Nr.&amp;amp;nbsp;2, Anh. S.&amp;amp;nbsp;4.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der 1.&amp;amp;nbsp;[[Grafen von Spiegelberg|Spiegelbergischen]] Fehde (1226/1238) gehörte Weenzen zur Herrschaft Homburg. Die [[Edelherren von Homburg]] bauten ihre Herrschaft zielstrebig aus, u.&amp;amp;nbsp;a. errichteten sie das Amt [[Lauenstein (Salzhemmendorf)|Lauenstein]] (spätestens 1359), zu dessen Oberbörde Weenzen gehörte. Am 3.&amp;amp;nbsp;März 1387 bescheinigte Knappe Herman Bok van Rittaghessen (wüst bei Salzhemmendorf) von den Edelherren Heinrich und Gebhard von Homburg für seine und seines verstorbenen Bruders Wulfhard Forderungen an Zahlungs statt u.&amp;amp;nbsp;a. eine Anweisung von 30 Mark lötigen Silbers auf die Steinkoten zu Salzhemmendorf und auf einen Meierhof mit zwei Hufen Land zu &amp;#039;&amp;#039;Wensen&amp;#039;&amp;#039; erhalten zu haben.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans F. G. J. Sudendorf: &amp;#039;&amp;#039;Urkundenbuch zur Geschichte der Herzöge von Braunschweig und Lüneburg und ihrer Lande.&amp;#039;&amp;#039; Hannover/Göttingen 1859/83, VI, Nr.&amp;amp;nbsp;168, S.&amp;amp;nbsp;181.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1409 fiel Weenzen mit der Herrschaft Homburg an das [[Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel]]. Die Herrschaft Homburg wurde der Vogtei Calenberg zugeschlagen. Bei der welfischen Erbteilung von 1432 kam Weenzen somit zum neu gebildeten [[Fürstentum Calenberg]]. In der 2.&amp;amp;nbsp;Spiegelbergischen Fehde (1433) wurden die [[Herzogtum Braunschweig-Lüneburg|Herzöge von Braunschweig-Lüneburg]] gezwungen, die homburgischen Güter an das [[Hochstift Hildesheim]] zu verpfänden. Die Bischöfe von Hildesheim gaben sie als Pfand an verschiedene Adelsgeschlechter weiter. Als Bischof Johann&amp;amp;nbsp;IV. 1516 das Pfand einlösen wollte, verweigerte der damalige Burgherr von Lauenstein, Burchard von Saldern, die Annahme des Geldes. Der hieraus entstehende Streit entlud sich in der [[Hildesheimer Stiftsfehde]]. Die homburgischen Güter fielen 1523 wieder an die Welfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 23.&amp;amp;nbsp;Juni 1556 bekundete Hans [[Wenden (livländisches Adelsgeschlecht)|von Wenden]], dass er von Herzog [[Heinrich II. (Braunschweig-Wolfenbüttel)|Heinrich dem Jüngeren]] zu Braunschweig und Lüneburg Güter und Einkünfte in zahlreichen Orten, darunter auch in &amp;#039;&amp;#039;Wensen&amp;#039;&amp;#039;, zu Lehen empfangen hat, die vorher der verstorbene Ludolf von Wenden vom vorgenannten Herzog zu Lehen trug.&amp;lt;ref&amp;gt;Staatsarchiv Wolfenbüttel, Signatur: 97 Urk Nr.&amp;amp;nbsp;12/2.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] fiel das Amt Lauenstein 1630 bis 1633 nochmals an das Hochstift Hildesheim. Nach 1633 setzten sich aber die Welfen durch. Weenzen blieb somit bis 1866, nur unterbrochen durch die französischen Jahre 1807 bis 1814, unter welfischer Herrschaft. Diese endete mit der Eroberung des Königreiches Hannover durch Preußen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der preußischen Verwaltungsreform wurde Weenzen in den Ostkreis des Landkreises Hameln eingebunden. Bis zum 28.&amp;amp;nbsp;Februar 1974 gehörte die Gemeinde zum [[Landkreis Hameln-Pyrmont]] und wurde am 1.&amp;amp;nbsp;März 1974 als Teil der [[Samtgemeinde Duingen]] in den [[Landkreis Alfeld (Leine)]] eingegliedert. 1977 erfolgte eine neue Zuordnung in den [[Landkreis Holzminden]]. Die Zugehörigkeit in den [[Landkreis Hildesheim]] erfolgte am 1.&amp;amp;nbsp;Juli 1981. Zum 1.&amp;amp;nbsp;November 2016 fusionierten die Mitgliedsgemeinden der Samtgemeinde Duingen, darunter Weenzen, zum neuen Flecken Duingen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Neubildung&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=[[Niedersächsische Staatskanzlei]] |Titel=Gesetz über die Vereinigung der Gemeinden Banteln, Betheln, Brüggen, Despetal, Rheden und der Stadt Gronau (Leine) sowie über die Neubildung des Fleckens Duingen und der Samtgemeinde Leinebergland, Landkreis Hildesheim |TitelErg=Niedersächsisches Gesetz- und Verordnungsblatt (Nds.&amp;amp;nbsp;GVBl.) |Nummer=22/2015 |Ort=Hannover |Datum=2015-12-15 |Seiten=399–400 |Kommentar=S.&amp;amp;nbsp;17–18 |Online=[https://niedersachsen.de/download/103239/Nds._GVBl._Nr._22_2015_vom_22.12.2015_S._383-410.pdf Digitalisat] |Format=PDF |KBytes=278 |Abruf=2019-06-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat und Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Weenzen wird auf kommunaler Ebene von dem [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeinderat]] des Fleckens Duingen vertreten.&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Duingen#Politik|titel1=Duingen – Politik}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Blasonierung = [[Wappenschild|Schild]] [[Teilung (Heraldik)|geteilt]] von [[Blau#Heraldik|Blau]] und [[Gold#Heraldik|Gold]]. Oben; vier paarweise gekreuzte goldene [[Garbe (Heraldik)|Ähren]]. Unten; zwei gekreuzte [[Schwarz#Heraldik|schwarze]] [[Gemeine Figur#Landwirtschaft und Werkzeuge|Gipshämmer]].&lt;br /&gt;
|Quelle = [http://www.duingen.de/de/weenzen.html?id=163012000593&amp;amp;cid=163012000309 &amp;#039;&amp;#039;Wappen der Gemeinde Weenzen.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Internetseite der Samtgemeinde Duingen.&amp;#039;&amp;#039; Abgerufen am 25.&amp;amp;nbsp;September 2017.&lt;br /&gt;
|Begründung = Die Einwohner von Weenzen lebten vom Ackerbau. Elf ihrer Einwohner (Bödener) waren Gipsbrenner, denn seit dem Mittelalter wurde in der Region Gips abgebaut. Daher im Wappenschild die Ähren und Gipshämmer. Der Gipsabbau wurde aber in den letzten Jahren eingestellt.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Kultur und Sehenswürdigkeiten == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Straßenverkehr ===&lt;br /&gt;
Weenzen ist über die [[Bundesstraße 240]], die direkt durch den Ort führt, an das Straßennetz angeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schienenverkehr ===&lt;br /&gt;
Parallel zur Bundesstraße befindet sich die [[Bahnstrecke Voldagsen–Delligsen|Kleinbahn Voldagsen-Duingen-Delligsen]], welche bis hinter Salzhemmendorf von [[Museumszug|Museumszügen]] befahren wird. Der folgende Abschnitt, an dem auch Weenzen liegt, wurde im Frühjahr 2014 demontiert. Die Strecke war über Jahrzehnte eine wichtige wirtschaftliche Stütze für den Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Ehrenbürger === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Söhne und Töchter des Ortes&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- d. h. Personen, die hier geboren sind. Alle Personen sind nach dem Geburtsjahr geordnet. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Gieseler]] (1873–1931), völkischer Politiker (DVFP, DVFB, DNVP)&lt;br /&gt;
* [[Fred Carganico]] (1886–1966), Finanzbeamter, Schriftsteller und Karikaturist&lt;br /&gt;
* [[Victor Carganico]] (1887–1945), Generalmajor der Luftwaffe im Zweiten Weltkrieg, von März 1943 an war er Kommandant eines Flughafenbereichs in Berlin und dann ab Oktober 1944 in der Führerreserve im Oberkommando der Luftwaffe tätig&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Personen, die mit der Gemeinde in Verbindung stehen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- d. h. Personen, die hier gelebt und vor Ort oder von diesem Ort aus bedeutendes geleistet haben, ohne dort geboren zu sein. Alle Personen sind nach dem Geburtsjahr geordnet. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [http://www.duingen.de/ Website des Fleckens Duingen]&lt;br /&gt;
* [http://www.duingen.de/de/weenzen.html?id=163012000502&amp;amp;cid=163012000124 Internetauftritt der Gemeinde Weenzen auf der Seite der Samtgemeinde Duingen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Duingen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=5280930-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Hildesheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Hildesheim)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Duingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung im 12. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2016]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lorenz Ernst</name></author>
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