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	<title>Wedendorf - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T03:47:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wedendorf&amp;diff=310257&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie (https://www.duden.de/rechtschreibung/e__V_), Kleinigkeiten.</title>
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		<updated>2025-06-14T08:56:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie (https://www.duden.de/rechtschreibung/e__V_), Kleinigkeiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil                = &lt;br /&gt;
| Alternativname          = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart             = &lt;br /&gt;
| Gemeindename            = Wedendorfersee&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen              = &lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Breitengrad             = 53/46/29&lt;br /&gt;
| Längengrad              = 11/6/48&lt;br /&gt;
| Bundesland              = DE-MV&lt;br /&gt;
| Höhe                    = 47 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                  = 11.30&lt;br /&gt;
| Einwohner               = 270&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum   = 2010-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle        = &lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum     = 2011-07-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach       = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1           = 19217&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2           = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1                = 038872&lt;br /&gt;
| Vorwahl2                = &lt;br /&gt;
| Lagekarte               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung  = &lt;br /&gt;
| Poskarte                = Deutschland Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wedendorf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Gemeinde [[Wedendorfersee]] im [[Landkreis Nordwestmecklenburg]] in [[Mecklenburg-Vorpommern]]. Bis zum 1. Juli 2011 war der Ort eine eigenständige Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Der im Zentrum des Landkreises gelegene Ort Wedendorf ist 13&amp;amp;nbsp;Kilometer von der Stadt [[Grevesmühlen]], etwa 30&amp;amp;nbsp;Kilometer von [[Lübeck]] und fünf Kilometer von der Kleinstadt [[Rehna]] entfernt. Das leicht hügelige Gebiet zwischen den Flüssen [[Radegast (Stepenitz)|Radegast]] und [[Stepenitz (Trave)|Stepenitz]] erreicht etwa 75&amp;amp;nbsp;m&amp;amp;nbsp;ü.&amp;amp;nbsp;NN. Der [[Wedendorfer See]] trennt Wedendorf vom Nachbarort [[Köchelstorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Wedendorf.jpg|mini|[[Schloss Wedendorf]]]]&lt;br /&gt;
=== Rittergut Wedendorf ===&lt;br /&gt;
Das Gut war von 1255 bis 1679 im Besitz der Familie [[Bülow (Adelsgeschlecht)|von Bülow]]. 1679 erwarb Andreas Gottlieb von [[Bernstorff (Adelsgeschlecht)|Bernstorff]] das Gut vom Rittmeister August von Bülow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Zeitpunkt des Erwerbes von Wedendorf war [[Andreas Gottlieb von Bernstorff]] Fürstlich-Braunschweigisch-Lüneburgischer Geheimer Rat, später Hannoverscher Minister und erster Leiter der [[Deutsche Kanzlei (London)|Deutschen Kanzlei]] unter [[König]] [[Georg I. (Großbritannien)|Georg I.]] von [[England]]. 1715 erhielt er durch [[Kaiser]] [[Karl VI. (HRR)|Karl VI.]] die Freiherrnwürde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1697 ließ er das Schloss bauen. Der Name des Baumeisters ist nicht überliefert, doch ein Aufriss (Bleistiftzeichnung) der Hoffront ist erhalten geblieben. Es war ein zweigeschossiger Bau mit dreigeschossigen Seitenflügeln und einem abgewalmten [[Dach|Mansarddach]]. Eine Freitreppe führte zum Hauptportal, das durch [[Pilaster]] und [[Architektur|Segmentgiebel]] dekorativ betont war. Das Schloss liegt am [[Wedendorfer See]], an dessen gegenüberliegendem Ufer Andreas Gottlieb 1690 das Dorf Groß Hundorf erworben hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gutshaeuser.de/de/guts_herrenhaeuser/gutshaeuser_w/gutshaus_herrenhaus_schloss_wedendorf Wedendorf] bei Gutshaeuser.de./Gutshäuser und Schlösser in Mecklenburg-Vorpommern.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schloss Wedendorf ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Schloss Wedendorf}}&lt;br /&gt;
Schloss Wedendorf wurde bis 1810 für den preußischen Kammerherrn und Legationsrat Ernst Graf Bernstorff zu einem [[Klassizismus|klassizistischen]], dreigeschossigen Herrenhaus nach Plänen von [[Martin Friedrich Rabe]] umgebaut. Verändert wurden die Fassadengliederung und die Raumaufteilung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Innenmalereien führte 1818 der italienische Kunstmaler [[Giuseppe Anselmo Pellicia]] aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großes Interesse hatten die Grafenfamilien von Bernstorff an dem seit 150 Jahren gesammelten Bücherbestand in der im Wedendorfer Schloss vorhandenen Bibliothek. Waren es 1807 etwa 2500 Bände, 1840 waren schon 4700 Bände vorhanden und 1897 war der Bestand auf 6300 angewachsen. Sie wurden alle 1905 katalogisiert und sind in einem Bücherverzeichnis enthalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Reinhold Klingsporn: &amp;#039;&amp;#039;Bücher-Verzeichnis der Bibliothek des Grafen Andreas von Bernstorff auf Schloss Wedendorf bei Rehna in Mecklenburg-Schwerin.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1905. ([https://books.google.com/books?id=6O1GAQAAMAAJ Digitalisat])&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum Thema Landwirtschaft mit 1419 Buchtiteln standen immerhin 116 Werke der Baukunst gegenüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1931 musste von Bernstorff&amp;lt;ref&amp;gt;Daten von Bernstorff: [http://www.vonbernstorff.net/ahnen-suche Digitalisat]&amp;lt;/ref&amp;gt; den Besitz an die Mecklenburger Landgesellschaft verkaufen, die das Land aufsiedelte und das Herrenhaus an den [[Lübeck]]er Kaufmann und Konsul Fritz Hagen, weiterveräußerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg diente das Schloss als Flüchtlingsunterkunft, dann als Zentralschule und 1977 übernahm der [[FDGB]] das Schloss als Schulungsstätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Umbau zu einem Hotel wurde 1996 vorgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gutshaeuser.de/de/guts_herrenhaeuser/gutshaeuser_w/gutshaus_herrenhaus_schloss_wedendorf Umbauten]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindefusion ===&lt;br /&gt;
Die ehemalige Gemeinde Wedendorf, zu der auch die Ortsteile Kasendorf (eingemeindet am 1. Juli 1950) und [[Kirch Grambow]] gehörten, ging durch eine Fusion mit Köchelstorf am 1. Juli 2011 in der neuen Gemeinde Wedendorfersee auf.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://service.mvnet.de/statmv/daten_stam_berichte/e-bibointerth01/bevoelkerung--haushalte--familien--flaeche/a-v__/a513__/daten/a513-2011-00.pdf Gebietsänderungen in Mecklenburg-Vorpommern], Hrsg. Statistisches Landesamt MV.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehrsanbindung ==&lt;br /&gt;
Verbindungsstraßen führen von Wedendorf in die Kleinstadt [[Rehna]], nach [[Gadebusch]] (10&amp;amp;nbsp;km) und in die Stadt [[Grevesmühlen]]. Ab Rehna besteht Bahnanschluss ([[Bahnstrecke Schwerin–Rehna]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Jacob Christoph Rudolph Eckermann]] (1754–1837), evangelischer Theologe und Hochschullehrer an der Universität Kiel&lt;br /&gt;
* [[Christian Joachim Hugo von Bernstorff]] (1834–1901), Rittmeister, Klosterhauptmann und Klosterbesitzer&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm von Müffling genannt Weiß (Landrat)|Wilhelm von Müffling]] (1839–1912), Jurist, preußischer Landrat und Polizeipräsident&lt;br /&gt;
* [[Jürgen von Flotow]] (1902–1976), Gutsbesitzer, Anwalt, Journalist, in Wedendorf geboren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Josef Adamiak]]: &amp;#039;&amp;#039;Schlösser und Gärten in Mecklenburg&amp;#039;&amp;#039;. Seemann, Leipzig 1977, S. 290, Abb. 80.&lt;br /&gt;
* Werner Graf von Bernstorff: &amp;#039;&amp;#039;Die Herren und Grafen v. Bernstorff. Eine Familiengeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Celle 1982. (Privatdruck)&lt;br /&gt;
* Eckhart Conze; &amp;#039;&amp;#039;Von deutschem Adel. Die Grafen von Bernstorff im zwanzigsten Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart, München 2000.&lt;br /&gt;
* [[Georg Dehio]] Nachfolge/Dehio-Vereinigung e.&amp;amp;nbsp;V. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler, Mecklenburg-Vorpommern.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Kunstverlag, München, Berlin 2000, ISBN 3-422-03081-6, S. 671.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{LBMV SWW|wedendorf}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Wedendorfersee}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7593091-2|VIAF=239681545}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Nordwestmecklenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Wedendorfersee)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Nordwestmecklenburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2011]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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