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	<title>Wedekindhaus - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2024-07-17T11:07:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Coordinate |NS=52/9/8.94/N |EW=9/57/5.90/E |type=landmark |region=DE-NI}}[[Datei:Wedekindhaus Hildesheim 633-vfL.jpg|mini|Platzfassade (Aufnahme 2011)]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wedekindhaus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wedekindsches Haus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Storrehaus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[Fachwerkhaus]] im [[Renaissance]]stil an der Südseite des Marktes in [[Hildesheim]]. Die Adresse lautet Rathausstraße 21, da die Rathausstraße den Marktplatz passiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte und Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Das Original des Wedekindhauses wurde 1598&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler der Provinz Hannover, Bd. 4.2, Regierungsbezirk Hildesheim, Stadt Hildesheim&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. Provinzial-Kommission zur Erforschung und Erhaltung der Denkmäler der Provinz Hannover, bearbeitet von [[Adolf Zeller]], S. 236 ff. ([https://www.hildesheimer-geschichte.de/die-bauwerke/profanbauten/wedekindhaus/ Abschrift] auf hildesheimer-geschichte.de, abgerufen am 12. August 2021)&amp;lt;/ref&amp;gt; am Marktplatz an prominenter Stelle schräg gegenüber dem [[Rathaus Hildesheim|Rathaus]] von dem Kaufmann Hans Storre († 1610)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Christine Wulf |url=https://www.inschriften.net/hildesheim/inschrift/nr/di058-0521.html?tx_hisodat_sources%5Baction%5D=show&amp;amp;tx_hisodat_sources%5Bcontroller%5D=Sources&amp;amp;cHash=429ef4668e39714fc27c9f373e898b25 |titel=Nr. 521 (†), Rathausstr. 21 (no. 385) / Roemer-Museum |werk=Deutsche Inschriften Online, Bd. 58: Stadt Hildesheim (2003), auf inschriften.net |hrsg=Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz |abruf=12.08.2021}}&amp;lt;/ref&amp;gt; als Wohn- und Geschäftshaus errichtet. Storre stammte aus der Hildesheimer [[Patrizier]]familie Storre. Als Hausname setzte sich jedoch weitgehend nicht der Name des Erbauers, sondern der seines Nacheigentümers Wedekind durch. 1900 fand eine grundlegende Renovierung statt, dann waren städtische Büroräume im Haus untergebracht,&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; danach Geschäftsräume der Sparkasse.&amp;lt;ref&amp;gt;Jens-Uwe Brinkmann: &amp;#039;&amp;#039;Hildesheim so wie es war.&amp;#039;&amp;#039; Droste, Düsseldorf 1976, ISBN 978-3-7700-0428-7, S.&amp;amp;nbsp;12.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Luftangriffe auf Hildesheim#März 1945|Bombenangriff auf Hildesheim am 22. März 1945]] führte zu einer Totalzerstörung des Hauses. In der frühen Nachkriegszeit entstand zunächst 1950 ein Sparkassenbau nach Entwurf des Göttinger Architekten [[Diez Brandi]].&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Kellmann: &amp;#039;&amp;#039;Die konservative Moderne in Architektur und Städtebau nach 1945. Diez Brandi in Hildesheim und Aschaffenburg&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Christian Freigang]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Diez Brandi. Ein Göttinger Architekt zwischen Tradition und Moderne&amp;#039;&amp;#039;. Göttingen 2002. S. 63–70&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Andrew MacNeille: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Tradition und Innovation. Historische Plätze in der Bundesrepublik Deutschland nach 1945&amp;#039;&amp;#039;. Dissertation Universität Köln 2005 ([https://kups.ub.uni-koeln.de/2286/7/andrew_macneille_plaetze_in_der_brd_seit_1945.pdf Digitalisat], abgerufen am 12. August 2021), S. 91 f., 248 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser schlichte Neubau wich 1983 im Zuge der Gesamtrekonstruktion des historischen Marktplatzes dem 1984 bis 1986 entstandenen zweiten Nachkriegs-Neubau. Hierbei wurde die [[Fassade]] des Wedekindhauses weitgehend originalgetreu rekonstruiert. Dasselbe Rekonstruktionsprinzip galt für die Fassaden der sich rechts, d.&amp;amp;nbsp;h. westlich anschließenden Frontseiten des [[Lüntzelhaus]]es und des [[Rolandstift]]s. Hinter der Fassadenfront dieser drei Häuser verbirgt sich der zusammenhängende Neubau des Hauptsitzes der [[Sparkasse Hildesheim Goslar Peine]] (Rathausstraße 21–23).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zum Marktplatz zeigende viergeschossig auskragende Hauptfassade des rekonstruierten Wedekindhauses trägt ein traufenständiges Satteldach und ist durch ein mächtiges Dach-Zwerchhaus in der Mitte sowie zwei flankierende [[Auslucht]]en mit niedrigeren Giebeln gegliedert, so dass sich eine reizvolle Dreigiebelfront ergibt. Die rekonstruierte Fachwerkfassade aus [[Eichen#Nutzung|Eichenholz]] ist in den Brüstungsfeldern reich mit [[Schnitzen|Schnitzereien]] geschmückt, die [[Tugend]]en, [[Laster]] und [[Freie Künste|freien Künste]] symbolisieren.&amp;lt;ref&amp;gt;Zur Beschreibung des Fassadenschmucks im Vorkriegszustand siehe: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler der Provinz Hannover, Bd. 4.2, Regierungsbezirk Hildesheim, Stadt Hildesheim&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. Provinzial-Kommission zur Erforschung und Erhaltung der Denkmäler der Provinz Hannover, bearbeitet von [[Adolf Zeller]], S. 236 ff. ([https://www.hildesheimer-geschichte.de/die-bauwerke/profanbauten/wedekindhaus/ Abschrift] auf hildesheimer-geschichte.de, abgerufen am 12. August 2021)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Hildesheim, Niedersachsen - Rolandsbrunnen, Templerherrenhaus und Wedekindhaus (Zeno Ansichtskarten).jpg|Ansichtskarte der Marktplatz-Südseite (um 1900)&lt;br /&gt;
Datei:Hildesheim Tempelhaus Wedekindhaus 2012-05.jpg|Marktplatz-Südseite, links [[Tempelhaus (Hildesheim)|Tempelhaus]], Mitte Wedekindhaus, dazwischen die Einmündung der Judenstraße (Aufnahme 2012)&lt;br /&gt;
Datei:The old Market Square in Hildesheim, Germany (35848703282).jpg|Marktplatz-Südseite, links das Wedekindhaus (1927)&lt;br /&gt;
Datei:Hildesheim Wedekindhaus front.jpg|Eckansicht des Wedekindhauses, links mündet die Judenstraße auf den Markt (Aufnahme 2020)&lt;br /&gt;
Datei:Wedekindhaus Hildesheim Fassade.jpg|Seitenansicht der nordöstlichen Utlucht mit den gut sichtbaren Geschossauskragungen und der Fassadenzier (Aufnahme 2011)&lt;br /&gt;
Datei:Hildesheim Wedekindhaus entrance.jpg|Mittlerer Haupteingang, jetzt zur Sparkasse (Aufnahme 2020)&lt;br /&gt;
Datei:Hildesheim, Wedekindhaus, Detail der Fassade.JPG|Fassadendetail (Aufnahme 2011)&lt;br /&gt;
Datei:Hildesheim Wedekindhaus relief.jpg|Fassadendetail (Aufnahme 2020)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler der Provinz Hannover, Bd. 4.2, Regierungsbezirk Hildesheim, Stadt Hildesheim&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. Provinzial-Kommission zur Erforschung und Erhaltung der Denkmäler der Provinz Hannover, bearbeitet von [[Adolf Zeller]], S. 236–240. ([https://www.hildesheimer-geschichte.de/die-bauwerke/profanbauten/wedekindhaus/ Abschrift] auf hildesheimer-geschichte.de, abgerufen am 12. August 2021. - Beschreibt und bildet ab den Vorkriegszustand)&lt;br /&gt;
* Jens-Uwe Brinkmann: &amp;#039;&amp;#039;Hildesheim so wie es war.&amp;#039;&amp;#039; Droste, Düsseldorf 1976, ISBN 978-3-7700-0428-7, S.&amp;amp;nbsp;12.&lt;br /&gt;
* Stadtsparkasse Hildesheim: &amp;#039;&amp;#039;Der mühevolle Weg zum Wedekindhaus,&amp;#039;&amp;#039; in: Für unser Hildesheim. Der Marktplatz Hildesheim. Von seinem Werden, Vergehen und Wiedererstehen. Hrsg. und verlegt von der Initiative Bürger Helfen Ihrer Stadt e. V., Hildesheim 1986, S. 49.&lt;br /&gt;
* Dietrich Klose: &amp;#039;&amp;#039;Die Rekonstruktion der Fassade des Wedekindhauses&amp;#039;&amp;#039;, in: Für unser Hildesheim. Der Marktplatz Hildesheim. Von seinem Werden, Vergehen und Wiedererstehen. Hrsg. und verlegt von der Initiative Bürger Helfen Ihrer Stadt e. V., Hildesheim 1986, S. 57.&lt;br /&gt;
* Dietrich Klose: &amp;#039;&amp;#039;Die Rekonstruktion der Südseite des Marktplatzes&amp;#039;&amp;#039;. In: Walter Achilles u. a.: Der Marktplatz zu Hildesheim. Dokumentation des Wiederaufbaus. Hildesheim 1989, S. 133–150.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland]]: [[Baudenkmale in Niedersachsen]], Band 14,1: Stadt Hildesheim&amp;#039;&amp;#039;. Bearbeitet von Anke Twachtmann-Schlichter. Niemeyer, Hameln, 2007, S. 119. ([https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/dtbrd_nds_bd14_1/0123 Digitalisat] auf digi.ub.uni-heidelberg.de, abgerufen am 12. August 2021)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Wedekindhaus (Hildesheim)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.hildesheimer-geschichte.de/die-bauwerke/profanbauten/wedekindhaus/ Das Wedekindhaus] auf hildesheimer-geschichte.de (Enthält vor allem eine Abschrift des Eintrags im Kunstdenkmäler-Inventar von 1912)&lt;br /&gt;
* [https://www.architektur-bildarchiv.de/image/Wedekindhaus-Hildesheim-53624.html Wedekindhaus Hildesheim] auf architektur-bildarchiv.de (Fotos von Thomas Robbin, 2016)&lt;br /&gt;
* [https://www.inschriften.net/hildesheim/inschrift/nr/di058-0521.html?tx_hisodat_sources%5Baction%5D=show&amp;amp;tx_hisodat_sources%5Bcontroller%5D=Sources&amp;amp;cHash=429ef4668e39714fc27c9f373e898b25 Rathausstr. 21 (no. 385) / Roemer-Museum im Inschriftenkatalog Stadt Hildesheim] auf inschriften.net (Beschreibt das Wedekindhaus und eine aus dem Kriegsschutt geborgene Hausinschrift)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fachwerkhaus in Hildesheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Renaissancebauwerk in Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rekonstruiertes Bauwerk in Hildesheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wohn- und Geschäftshaus in Niedersachsen|Hildesheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wohn- und Geschäftshaus in Europa|Hildesheim]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Knowledge2need</name></author>
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