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	<title>Weckshof - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Weckshof&amp;diff=2300322&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fan-vom-Wiki: Leerzeichen nach Komma</title>
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		<updated>2025-01-10T09:48:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerzeichen nach Komma&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Düren-Lendersdorf Denkmal-Nr. 3-007, Schmalenburg 1-Schmalenburg 7 + 11 (384).jpg|miniatur]]&lt;br /&gt;
Das Gebäude &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Weckshof&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, früher auch &amp;#039;&amp;#039;Niederhof&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Demminger-Hof&amp;#039;&amp;#039; genannt, steht im [[Düren]]er Stadtteil [[Lendersdorf]] in [[Nordrhein-Westfalen]] in der Straße &amp;#039;&amp;#039;Schmalenburg 1&amp;#039;&amp;#039; gegenüber dem [[Hof Schmalenburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude wurde zwischen dem 17. und 19. Jahrhundert erbaut und seit dieser Zeit vielfach verändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits Anfang des 11. Jahrhunderts hatte die Pfarrkirche [[St. Adalbert (Aachen)]] einen Stiftshof, genannt &amp;#039;&amp;#039;Niederhof&amp;#039;&amp;#039; zu Lendersdorf, welcher dem Stift noch am Ende des 18. Jahrhunderts gehörte.&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Jakob Kreutzer: Beschreibung und Geschichte der ehemal. Stifts-, jetzigen Pfarrkirche zum Heil. Adalbert in Aachen, 1839, S. 29&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser [[Dinghof]], auch als &amp;#039;&amp;#039;Niedenhof&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Weckshof&amp;#039;&amp;#039; genannt, war Sitz des [[Hofgericht]]s.&amp;lt;ref&amp;gt; Hans J. Domsta: Die Weistümer der Rheinprovinz, Teil 4, Band 1, Droste Verlag, Düsseldorf 1983, S. 70f&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwecks Vollstreckung der Gerichtsurteile, gehörten zum Lendersdorfer Gericht auch ein [[Gefängnis]], ein [[Galgen]] und ein [[Rädern|Rad]].&amp;lt;ref&amp;gt;Hans J. Domsta: Die Weistümer der Rheinprovinz, Teil 4, Band 1, Droste Verlag, Düsseldorf 1983, S. 71&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1196 verpachtete das Stift St. Adalbert in Aachen, die [[Oberbolheimer Mühle]] in [[Oberbolheim|Bolheim]], in [[Erbpacht]] an die [[Kloster Steinfeld|Abtei Steinfeld]], unter anderem, unter der Bedingung, dass jährlich 1 [[Malter (Einheit)|Malter]] [[Malz]] an den Vogt des Stiftshofs in Lendersdorf zu entrichtet sei.&amp;lt;ref&amp;gt; L. Röhrscheid: Annalen des Historischen Vereins für den Niederrhein, Bände 186–187, Köln 1983, S. 77&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1289 versprach das St. Adalbertsstift in Aachen in einer Urkunde dem [[Amtmann]] des Stifts in Lendersdorf und dem Aachener [[Vogt]] in Lendersdorf eine Bezahlung.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Christian Quix]]: Geschichte der Stadt Aachen, Band 492, Aachen 1840, S. 53&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dinghof von Lendersdorf sollte zwei [[Fischer (Beruf)|Fischer]], zwei Bretterspalter, zwei [[Stellmacherei|Radmacher]], zwei [[Köhler|Kohlenbrenner]] und zwei [[Zeidlerei|Zeidler]] haben, wobei je einer von beiden, dem Hofgericht ([[Dingstuhl]]) zugeordnet war.&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Ludwig von Maurer: Geschichte der Fronhöfe, der Bauernhöfe und der Hofverfassung in Deutschland, Band 2, Erlangen 1862, S. 318&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Jacob Grimm: Weisthümer, Teil 6, Göttingen 1869, S. 705f&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 17. Jahrhundert wird er nach einer Pächterfamilie „Weckshof“ genannt. Der Name &amp;#039;&amp;#039;Weckshof&amp;#039;&amp;#039; stammt von den beiden [[Halfe]]n (Pächtern), des Stiftshofs Lendersdorf, Joest Weck (bis 1676) und Jacob Weck (um 1720).&amp;lt;ref&amp;gt; Hans J. Domsta: Die Weistümer der jülichschen Ämter, Düren und Nörvenich und der Herrschaften Burgau und Gürzenich: (mit ergänzenden Quellen), Droste Verlag, Düsseldorf 1983, S. 409&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zwischen 1801 und 1828 unter [[Jean Joseph Tranchot]] durchgeführten [[Topographische Aufnahme der Rheinlande]] ist dieser Hof als eine große [[Vierseithof|vierseitige]] Hofanlage eingezeichnet. Und wie auf der Topographischen Karte von 1836–1850&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tim-online.nrw.de/tim-online2/ TIM-Online der Bezirksregierung Köln, Historische Topographische Karten, Preußische Kartenaufnahme 1836-1850, Lendersdorf Schmalenburg 1]&amp;lt;/ref&amp;gt; (Maßstab 1:25.000) zu sehen, war dies um 1800 die größte Hofanlage in Lendersdorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1890 kaufte Josef Frey den Hof auf einer Auktion. Es war nur noch ein Bruchstück des ursprünglichen Hofes. Nach dem Tode Josef Freys erbte 1916 seine Tochter Maria, verheiratet mit Bernhard Demming, den Besitz und der neue Name &amp;quot;Demminger-Hof&amp;quot; bürgerte sich ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von dem alten Hofgebäude ist heute nichts mehr zu finden. Die Bauten des neueren Weckshofes weisen zwei interessante Bauteile auf, das Hoftor, ein [[Romanik|romanischer]] [[Torbogen]] in [[Haustein]] und den [[Staffelgiebel]] des Nordflügels. Dieser [[Giebel]] weist sehr große Ähnlichkeit mit dem der Schmalenburg auf und dürfte etwa aus der gleichen Bauepoche stammen (16./17. Jahrhundert).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weckshof ist eine große vierseitige Hofanlage. Straßenseitig steht ein [[Bruchstein]]bau mit [[Werkstein]][[gewände]]n. Auf dem ehemaligen Gefängnisgebäude, mit den vergitterten Fenstern, steht ein [[Satteldach]]. Hofseitig befindet sich eine vermauerte Toreinfahrt. Das [[Backhaus]] ist eine [[Fachwerkhaus|Fachwerkkonstruktion]] aus dem 18. Jahrhundert. Das rückwärtig stark veränderte Haupthaus hat einen Bruchstein-[[Schweifgiebel]]. Alle übrigen Gebäude sind aus [[Mauerziegel|Backsteinen]] gemauert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bauwerk ist unter Nr. 3/007 in die Denkmalliste der Stadt Düren eingetragen.&amp;lt;ref&amp;gt;Herbert Pawliczek: &amp;#039;&amp;#039;Denkmälerverzeichnis der Stadt Düren 1984.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Dürener Geschichtsblätter.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 76, Düren 1987, {{ISSN|0416-4180}} &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=50.767898|EW=6.477005|type=landmark|region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Düren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wohngebäude in Düren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fan-vom-Wiki</name></author>
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