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	<title>Wechsellagerung - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-13T00:09:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wechsellagerung&amp;diff=494942&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Begrifflichkeit */ Halbgeviertstrich</title>
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		<updated>2019-05-24T16:31:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Begrifflichkeit: &lt;/span&gt; Halbgeviertstrich&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Loughshinny folds.jpg|mini|hochkant=1.3|Gefaltete turbiditische, relativ engständige Wechsellagerung aus Kalkstein und dunklem Tonstein, Loughshinny-Formation, [[Unterkarbon]], Küstenaufschluss an der [[Irische See|Irischen See]] bei Loughshinny (Irland)]]&lt;br /&gt;
Unter &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wechsellagerung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird in der [[Geologie]] eine [[Schichtung]] verstanden, in der abwechselnd Schichten (meist von [[Sedimente und Sedimentgesteine|Sedimentgesteinen]]) mit deutlich unterschiedlichen [[Petrographie|petrographischen]] Eigenschaften ([[Lithologie]]n), beispielsweise einer deutlich unterschiedlichen chemischen Zusammensetzung, aufeinanderfolgen.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Murawski, Wilhelm Meyer: Geologisches Wörterbuch. 12. Auflage. Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg 2010, ISBN 978-3-8274-1810-4, S.&amp;amp;nbsp;187&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine derartig aufgebaute Schichtenfolge wird als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wechselfolge&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Bei Abfolgen, in denen sich lediglich zwei verschiedene Lithologien abwechseln, spricht man auch von &amp;#039;&amp;#039;alternierendem Schichtwechsel&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begrifflichkeit ==&lt;br /&gt;
Der Ausdruck &amp;#039;&amp;#039;Wechsellagerung&amp;#039;&amp;#039; findet sich bereits bei [[Carl Friedrich Naumann]] im ersten Band seines &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der Geognosie&amp;#039;&amp;#039; (1850), in dem er ihn [[Karl Georg von Raumer (Geologe)|Karl von Raumer]] zuschreibt.&amp;lt;ref&amp;gt;Carl Friedrich Naumann: &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der Geognosie.&amp;#039;&amp;#039; Erster Band. Verlag von Wilhelm Engelmann, Leipzig 1850, {{URN|nbn:de:bvb:12-bsb10284276-7}}, S.&amp;amp;nbsp;[https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10284276_00925.html 903], [https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10284276_00956.html 934]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vortisch (1930) hat den Überbegriff &amp;#039;&amp;#039;Schichtung&amp;#039;&amp;#039; „genetisch“ allgemein als Wechsellagerung definiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Vortisch: &amp;#039;&amp;#039;Ursache und Einteilung der Schichtung.&amp;#039;&amp;#039; Jahrbuch der geologischen Bundesanstalt. Bd.&amp;amp;nbsp;80, 1930, S.&amp;amp;nbsp;455–496 ([https://www.zobodat.at/pdf/JbGeolReichsanst_80_0453-0496.pdf PDF] 2&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Wechsellagerung im eigentlichen Sinn gilt jedoch nur eine solche Schichtung, bei der mindestens zwei Lithologien ungefähr zu gleichen Anteilen an der Ausbildung der Abfolge beteiligt und jeweils selbst deutlich als Schichten im [[Aufschluss (Geologie)|aufgeschlossenen]] Gesteinsverband wahrnehmbar sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lavernock beach and cliff - geograph.org.uk - 160660.jpg|mini|hochkant=1.2|Ungefaltete Kalkstein-Tonstein-Wechsellagerung, unterer Abschnitt der [[Blue-Lias-Formation]], [[Unterjura]], Küstenaufschluss bei Lavernock Point am [[Bristolkanal]], Wales]]&lt;br /&gt;
Typische Wechselfolgen sind zum Beispiel Abfolgen von [[Mergel]] und [[Kalkstein]]. Im Idealfall kann eine solche Wechsellagerung an einer Steinbruchwand aussehen wie ein Zebrastreifen: auf eine zum Beispiel zwanzig Zentimeter mächtige dunkelgraue Mergelschicht folgt eine halbmeter-mächtige helle Kalksteinbank, die wiederum von einer Mergelschicht und diese wieder von Kalkstein überlagert wird und so fort. Solche gleichmäßig gebändert wirkenden Schichtpakete können aus hunderten von alternierenden Schichten bestehen und mehrere hundert Meter Mächtigkeit aufweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wechsellagerung spiegelt häufig einen zyklischen Wechsel der [[Ablagerungsmilieu|Sedimentationsbedingungen]] wider. So repräsentieren Kalk-Mergel-Wechselfolgen die zyklische Ablösung einer hohen Karbonatproduktion durch stärkeren Einfluss der [[terrigen]]en Hintergrundsedimentation, was sedimentologisch üblicherweise auf eine Zunahme der Meerestiefe und Küstenferne zur Ablagerungszeit am entsprechenden Ablagerungsort zurückgeführt wird (vgl. →&amp;amp;nbsp;[[Eustasie]]). Wechselfolgen können aber auch durch wiederkehrende besondere Ereignisse entstehen, etwa durch die Ablagerung grobkörniger [[Turbidit|Trübestromsedimente]], die die ansonsten ruhig und kontinuierlich verlaufende Hintergrundsedimentation von [[Ton (Bodenart)|Ton]] regelmäßig unterbricht. Solche Lagerungsverhältnisse sind beispielsweise in der [[Kulm-Fazies]] des mitteleuropäischen [[Karbon]] anzutreffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sedimentgestein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sedimentation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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