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	<title>Webstuhl - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T05:06:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Webstuhl&amp;diff=43159&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-28428-83: /* Geschichte */</title>
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		<updated>2025-10-10T21:25:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:BN-weaver.jpg|mini|Indischer Handwebstuhl]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Icelandic warp weighted loom.jpg|mini|Isländischer Gewichtswebstuhl]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Simple treadle floorloom, line drawing.png|mini|Arbeit am Trittwebstuhl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Webstuhl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine mechanische Vorrichtung zur Herstellung von [[Gewebe (Textil)|Geweben]]. Nach [[DIN]] [[ISO]] 5247-1 ist die Bezeichnung „Webstuhl“ einer von Hand getriebenen Webeinrichtung vorbehalten.&amp;lt;ref&amp;gt;DIN ISO 5247 -1: Textilmaschinen und Zubehör – Webmaschinen – Einteilung und Begriffe, Mai 2005.&amp;lt;/ref&amp;gt; Tatsächlich benutzt man jedoch in der Umgangssprache und oft auch in der Fachliteratur den Ausdruck Webstuhl für alle Webeinrichtungen einschließlich [[Webmaschine]]n.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Web&amp;quot;&amp;gt;Autorenkollektiv: Weberei-Technik, Arbeitgeberkreis Gesamttextil, Frankfurt/Main 1988, ISBN 3-926685-39-5, S. 0.02&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Da die Vorläufer unserer Webstühle aus vergänglichen Materialien bestanden, gibt es kaum Zeugnisse über deren Aussehen. Man ist folglich auf frühgeschichtliche Texte, bildliche Darstellungen und Ausgrabungen angewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt; Erika Arndt: Handbuch Weben – Geschichte, Materialien und Techniken des Handwebens. 2., überarbeitete Auflage. Haupt Verlag, Bern 2014, ISBN 978-3-258-60102-1, S. 10.&amp;lt;/ref&amp;gt; Obwohl zuverlässige Angaben fehlen, wird angenommen, dass man die Kette ursprünglich waagerecht aufspannte, dann zur senkrechten Anordnung überging und schließlich wieder zur waagerechten zurückkehrte.&amp;lt;ref&amp;gt;Hugo Glafey: &amp;#039;&amp;#039;Die Textilindustrie. Die Herstellung textiler Flächengebilde&amp;#039;&amp;#039;. Verlag von Quelle &amp;amp; Meyer, Leipzig 1913, S. 43/44.&amp;lt;/ref&amp;gt; Manche Forscher sehen aber den senkrechten Gewichtswebstuhl als ältestes Webgerät an. Dieser Webstuhl war zwar sehr weit verbreitet, ob diese Konstruktion aber älter ist als der besonders bei den [[Nomaden]] anzutreffende Pflockwebstuhl oder der vor allem in China schon früh nachweisbare Rückenband- oder [[Hüftwebrahmen]], lässt sich ebenfalls nicht exakt beantworten.&amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Mecheels, Herbert Vogler, Josef Kurz: &amp;#039;&amp;#039;Kultur- &amp;amp; Industriegeschichte der Textilien&amp;#039;&amp;#039;. Wachter GmbH, Bönnigheim 2009, ISBN 978-3-9812485-3-1, S. 70.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Existenz von Webtechniken kann indirekt bereits für das 6. vorchristliche Jahrtausend nachgewiesen werden, da Gewebe im anatolischen [[Çatalhöyük]] gefunden wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Antoinette Rast-Eicher, Sabine Karg, Lise Bender Jørgensen |Titel=The use of local fibres for textiles at Neolithic Çatalhöyük |Sammelwerk=Antiquity |Band=95 |Nummer=383 |Datum=2021-10 |ISSN=0003-598X |DOI=10.15184/aqy.2021.89 |Seiten=1129–1144 |Online=https://www.cambridge.org/core/journals/antiquity/article/abs/use-of-local-fibres-for-textiles-at-neolithic-catalhoyuk/294D8367B55E0A752ACC1825035840FC |Abruf=2023-05-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Marla Mallett |url=http://www.marlamallett.com/ch.htm |titel=A Weaver&amp;#039;s View of the Catal Huyuk Controversy |datum=1989 |sprache=en |abruf=2023-05-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch die ab etwa 6000 v. Chr. übliche Keramikbemalung, die sich von Anatolien über Südosteuropa ([[Sesklo|Sesklo-]], [[Karanowo-Kulturen|Karanowo-]], [[Starčevo-Kultur]]) bis nach Mitteleuropa ([[Linearbandkeramische Kultur|Linearbandkeramik]]) ausbreitete, weist manchmal geometrische Muster auf, wie sie für Web- oder Flechttechniken typisch sind.&lt;br /&gt;
An Fundstellen dieser Kulturen wurden auch keramische Webgewichte für [[Gewichtswebstuhl|Gewichtswebstühle]] gefunden&amp;lt;ref&amp;gt;LBK: Ralph Einicke, Linienbandkeramik (LBK). In: Hans-Jürgen Beier und Ralph Einicke (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Das Neolithikum im Mittelelbe-Saale-Gebiet und in der Altmark. Eine Übersicht und ein Abriß zum Stand der Forschung&amp;#039;&amp;#039;. WILKAU-HASSLAU 1994, 30&amp;lt;/ref&amp;gt;. Der aufrecht stehende Gewichtswebstuhl fand schon früh in verschiedenen Regionen eine weite Verbreitung. Die Germanen und Kelten stellten in Mitteleuropa während der [[Eisenzeit]] Gewebe darauf her. Ein Beweis für die Verwendung des Gewichtswebstuhls in den Regionen nördlich der Alpen existiert in Form einer Vasenzeichnung aus der [[Hallstattzeit]], die in [[Sopron]], Ungarn, gefunden wurde. Dieser Webstuhltyp lässt sich auch in Griechenland, auf Kreta, auf Zypern und Vorderasien nachweisen. Darstellungen auf Vasen aus dem 6.–4. vorchristlichen Jahrhundert belegen dies. Vermutet wird dieser Webstuhl sogar auch für Alt-China, aber die Hinweise darauf sind äußerst spärlich.&amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Mecheels, Herbert Vogler, Josef Kurz: &amp;#039;&amp;#039;Kultur- &amp;amp; Industriegeschichte der Textilien&amp;#039;&amp;#039;. Wachter GmbH, Bönnigheim 2009, ISBN 978-3-9812485-3-1, S. 71/.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt; Erika Arndt: Handbuch Weben – Geschichte, Materialien und Techniken des Handwebens. 2., überarbeitete Auflage. Haupt Verlag, Bern 2014, ISBN 978-3-258-60102-1, S. 13.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die älteste Abbildung eines horizontalen Webrahmens ist eine Ritzzeichnung auf der Innenseite einer Keramikschale vom Fundplatz [[Badari-Kultur|Badari (Ägypten)]], sie wird auf etwa 4400 v. Chr. datiert. Die Schale (Badari, Grab 3802) ist zusammen mit etwa gleich alten Leinresten im Londoner &amp;#039;&amp;#039;[[Petrie Museum of Egyptian Archaeology]]&amp;#039;&amp;#039; ausgestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;E.J.W. Barber: &amp;#039;&amp;#039;Prehistoric Textiles&amp;#039;&amp;#039;. Princeton University Press 1991, ISBN 0-691-00224-X, S. 83.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Almut Bohnsack: Spinnen und Weben – Entwicklung von Technik und Arbeit im Textilgewerbe. Rasch Verlag, Bramsche 2002, ISBN 978-3-935326-81-0, S. 44.&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus dem Mittleren Reich (2137–1781 v. Chr.) in Ägypten, das zeitlich etwa mit der [[Frühbronzezeit]] in Mitteleuropa übereinstimmt, gibt es aus dem Grab des [[Meketre]] eine Modellszene, die das Weben mit horizontalen Webrahmen zeigt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.digitalegypt.ucl.ac.uk/textil/meketre.jpg Abbildung des Modells im Grab des Meketre] (Bild), Quelle: [[University College London]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieses Webgerät wurde aber nicht nur in Ägypten genutzt, sondern stammt wahrscheinlich ursprünglich aus dem nördlichen Teil des [[Fruchtbarer Halbmond|Fruchtbaren Halbmondes]], von wo es sich auch bis nach Indien ausbreitete.&amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Mecheels, Herbert Vogler, Josef Kurz: &amp;#039;&amp;#039;Kultur- &amp;amp; Industriegeschichte der Textilien&amp;#039;&amp;#039;. Wachter GmbH, Bönnigheim 2009, ISBN 978-3-9812485-3-1, S. 67.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;E.J.W. Barber: &amp;#039;&amp;#039;Prehistoric Textiles&amp;#039;&amp;#039;. Princeton University Press 1991, ISBN 0-691-00224-X, S.&amp;amp;nbsp;90.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Anker|Rückenbandwebrahmen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In China war der Rückenband- oder Hüftwebrahmen vermutlich das erste Webgerät, das auch zu der horizontalen Webtechnik gehört. Dabei wurden die Kettfäden zwischen zwei parallel angeordneten Holzstäben gespannt. Der „Kettbaum“ wurde an einem Pfosten oder Baum fest gemacht, der „Warenbaum“ war an einem Gurt, den die Weberin um die Hüfte gelegt hatte, befestigt. Durch die Bewegung des Körpers konnte die Kette gelockert oder gespannt werden. Statt der Befestigung an einem Objekt konnte ein am Boden sitzender Weber den Kettbaum auch mit den Füßen gehalten werden. In Ländern Indochinas und in Japan ist der Rückenbandwebstuhl ebenso nachgewiesen wie bei den Ureinwohnern Südamerikas.&amp;lt;ref&amp;gt;E.J.W. Barber: &amp;#039;&amp;#039;Prehistoric Textiles&amp;#039;&amp;#039;. Princeton University Press 1991, ISBN 0-691-00224-X, S.&amp;amp;nbsp;80/81.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Mecheels, Herbert Vogler, Josef Kurz: &amp;#039;&amp;#039;Kultur- &amp;amp; Industriegeschichte der Textilien&amp;#039;&amp;#039;. Wachter GmbH, Bönnigheim 2009, ISBN 978-3-9812485-3-1, S.&amp;amp;nbsp;71/73.&amp;lt;/ref&amp;gt; Aber in China ergaben sich schon für die [[Zeit der Streitenden Reiche]] (475–221 v. Chr.) und die [[Han-Zeit]] erste Hinweise auf die Nutzung eines Schrägwebstuhls mit Trittvorrichtungen, an dem der Weber mit den Füßen durch das Treten auf Pedale (Tritte), die mittels Schnüren verbundenen Schäfte und die darin eingezogenen Kettfäden hoben und senkten und so das [[Fach (Weberei)|Webfach]] bildeten. Die Webleistung konnte erheblich verbessert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Mecheels, Herbert Vogler, Josef Kurz: &amp;#039;&amp;#039;Kultur- &amp;amp; Industriegeschichte der Textilien&amp;#039;&amp;#039;. Wachter GmbH, Bönnigheim 2009, ISBN 978-3-9812485-3-1, S. 98, S. 210.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Europa erfolgte die Einführung des Trittwebstuhls wahrscheinlich ab dem 11. Jahrhundert. Die Webstühle wurden von &amp;#039;&amp;#039;[[Spillenmacher|Spillenmachern]]&amp;#039;&amp;#039; gebaut, die Spulenmacher fertigten alle hölzernen Teile die man für die Garnherstellung und Weberei benötigte. Eine grundlegende Modernisierung der Webtechnik bis etwa zur Mitte des 18. Jahrhunderts erfolgte nicht mehr. Der [[Schnellschütze|„fliegende Schütze“]], den der Engländer [[John Kay (Erfinder)|John Kay]] 1733 erfand, steigerte die Geschwindigkeit des Webers auf etwa das dreifache (ca. 40 Schuss pro Minute) gegenüber dem von Hand geworfenen Schützen. Dabei wird das Schiffchen mit sogenannten Treibern durch das Webfach „geschossen“. Die Treiber befinden sich an beiden Seiten des Webstuhls im Schützenkasten, verbunden mit einer Schnurvorrichtung. Der Weber bringt durch einen ruckartigen Zug an der Schnur den Treiber in Bewegung.&lt;br /&gt;
[[Edmond Cartwright]] hat im Jahr 1785 mit der Erfindung des sogenannten &amp;#039;&amp;#039;[[Power Loom|power loom]]&amp;#039;&amp;#039; die erste mechanisierte [[Webmaschine]] konstruiert. Die bisher ausschließlich verwendeten (Hand-)Webstühle wurden insbesondere in den Industrieländern verhältnismäßig schnell durch Webmaschinen ersetzt. Ein fünfzehnjähriger Junge konnte angeblich zwei Webmaschinen bedienen und brachte so etwa die dreieinhalbfache Leistung gegenüber einem Handweber.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://spartacus-educational.com/TEXloom.htm &amp;#039;&amp;#039;Power Loom (1875).&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;spartacus-educational.com&amp;#039;&amp;#039; (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau eines Flachwebstuhls ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schema Flachwebstuhl.png|480px|mini|Schema eines Flachwebstuhls. Die Walze rechts (a) ist der Kettbaum. Die Walze links (b) ist der Warenbaum, auf den das fertige Gewebe aufgerollt wird.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem Flachwebstuhl verlaufen die [[Kettfaden|Kettfäden]] waagerecht. Sie werden vom [[Webmaschine#Aufbau und Funktionsweise einer einfachen Webmaschine|Kettbaum]] (a) abgewickelt und zum [[Webmaschine#Aufbau und Funktionsweise einer einfachen Webmaschine|Warenbaum]] (b) transportiert. In der Mitte des Webstuhls sind zwei [[Webmaschine#Aufbau und Funktionsweise einer einfachen Webmaschine|Schäfte]] (c) quer zu den Kettfäden angeordnet. Jeder Schaft besteht aus einer oberen und einer unteren waagerechten Tragschiene, die mit Drähten verbunden sind. An jedem Schaft ist eine Reihe von [[Litze (Weberei)|Litzen]] (f) senkrecht aufgehängt. Durch die sogenannten Augen (Öffnungen) in der Mitte der Litzen verlaufen die Kettfäden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Mechanik wird jeweils ein Schaft angehoben und gleichzeitig der andere Schaft gesenkt. Mit den Schäften werden zugleich die Litzen und damit auch die Kettfäden auf und ab bewegt: Während ein Kettfaden angehoben wird, werden die benachbarten Kettfäden gesenkt. Dadurch wird die Kette (Gesamtheit der Kettfäden) gespreizt und bildet ein [[Fach (Weberei)|Fach]] für den [[Schützen (Weben)|Schützen]] (i), auch „Schiffchen“ genannt. Durch den Schuss mit dem Schiffchen wird der [[Schussfaden]] quer zu den Kettfäden eingetragen (anschauliches Video: siehe &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=VAXz1oU2uws Wie funktioniert ein Webstuhl?] Video mit anschaulicher Erläuterung, entstanden im LVR-Industriemuseum Euskirchen ([[Tuchfabrik Müller]]).&amp;lt;/ref&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Weberblatt]] (h) befindet sich zwischen den Schäften und dem Warenbaum. Nach jedem Schuss wird das Weberblatt in Richtung Warenbaum bewegt. Das Weberblatt drückt dadurch den neu eingetragenen Schussfaden an das schon fertige Gewebe an und presst die Fäden aneinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ähnliche Darstellung desselben Aufbaus befindet sich auch unter [[Webmaschine#Aufbau und Funktionsweise einer einfachen Webmaschine|Aufbau und Funktionsweise einer einfachen Webmaschine]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Funktionsprinzip eines Webstuhls kann durch den Nachbau als [[Open-Source-Hardware]] dokumentierter Webstühle wie &amp;#039;&amp;#039;OHLOOM&amp;#039;&amp;#039; praktisch veranschaulicht werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=case06 |url=https://www.instructables.com/OHLOOM-an-Open-Hardware-Loom/ |titel=OHLOOM - an Open Hardware Loom |werk=Autodesk Instructables |sprache=en |abruf=2024-02-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wiki.opensourceecology.de/Open_Hardware-Webstuhl_%E2%80%93_OHLOOM |titel=Open Hardware-Webstuhl – OHLOOM |werk=[[Open Source Ecology]] - Germany |abruf=2024-02-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Webstuhl seit 2000 ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Correctional Activities at Central Jail Faisalabad, Pakistan in 2010 - Convict weaver busy in weaving a Hospital Bed Sheet on a traditional manual loom.jpg|mini|Pakistanische Gefängnisinsassen bei der Arbeit an Webstühlen (2010)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Tanta buna Sambalpuri Saree Weaving Sonepur Odisha1.jpg|mini|Handgewebter indischer Sari]]&lt;br /&gt;
[[Datei:GS alt Webstuhl.ogg|mini|150px|Tonaufnahme eines Handwebstuhls]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In einigen Entwicklungsländern sind immer noch mehr Handwebstühle als Webmaschinen für gewerbliche Zwecke im Betrieb. In Indien wurden im Jahr 2010 auf ca. 2,4 Millionen Handwebstühlen (über 80 % Anteil an der weltweiten Kapazität) mehr als 7 Milliarden m² Gewebe produziert.&amp;lt;ref&amp;gt; [http://handlooms.nic.in/writereaddata/2486.pdf &amp;#039;&amp;#039;Note on Handloom Sector&amp;#039;&amp;#039;] Government of India, Ministry of Textiles, 30. Dezember 2015 (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; Neue Webstühle werden in Indien für etwa 1000 Euro angeboten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://dir.indiamart.com/impcat/handloom-machine.html Angebote neuer Webstühle in Indien] (Beispiel)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* In Europa gibt es nur noch Designer-Webwerkstätten für exklusive Erzeugnisse.&amp;lt;ref&amp;gt;Beispiel: [http://www.sakko-manufaktur.de Sakkomanufaktur in Hamburg], [http://www.isabel-buergin.ch/philosophie/produktion/ Teppichweberei in Basel]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Beschäftigung von Betreuten in karitativen und erzieherischen Anstalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Beispiel für Handweberei in einer sozialtherapeutischen Anstalt: [http://www.himmelschluesselhof.net/werkstaetten/weberei Himmelschlüsselhof Texing]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Privatpersonen betreiben Handweben als Hobby.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Weben]]&lt;br /&gt;
* [[Liste von Textilmuseen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Handlooms|Webstuhl}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4064913-1}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arbeitsmittel (Weberei)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-28428-83</name></author>
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