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	<title>Webicht - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-17T15:13:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[File:Karl Buchholz Vorfrühling im Webicht bei Weimar Hamburger Kunsthalle Detail ArishG.tiff|mini|Karl Buchholz: Vorfrühling bei Weimar 1876; [[Hamburger Kunsthalle]]]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Webicht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Wald]]landschaft im Stadtgebiet von [[Weimar]] in [[Thüringen]]. Es erstreckt sich nordöstlich der Stadt zwischen dem Ortsteil [[Tiefurt (Weimar)|Tiefurt]], der [[Bahnstrecke Halle–Bebra]] unweit der [[Webichtallee]] bis zum Ortsausgang an der [[Jenaer Straße (Weimar)|Jenaer Straße]] am [[Lindenberg (Weimar)|Lindenberg]], wo sich auch das [[Forstamt]] befindet. Teilstücke des Webichts sind auch das &amp;#039;&amp;#039;[[Schießhaus (Weimar)|Schießhaushölzchen]]&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;[[Fuchsleite (Weimar)|Fuchsleite]]&amp;#039;&amp;#039;. Benachbart ist auch die [[Parkvorstadt]] und damit die [[Gartenstadtsiedlung Großmutter]]. Es besteht überwiegend aus [[Laubwald]] und zwar hauptsächlich aus [[Gemeine Esche|Esche]], [[Ahorn]] und [[Ulme]]. Zum Pflanzenbestand zählen zudem [[Gefleckter Aronstab]], [[Hohler Lerchensporn]], [[Wolfs-Eisenhut]]. Der Name lautete 1378 &amp;#039;&amp;#039;Webit&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Wepet&amp;#039;&amp;#039;, was so viel wie [[Morast]] bedeutet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gitta Günther]], [[Wolfram Huschke (Musikwissenschaftler)|Wolfram Huschke]], [[Walter Steiner (Geologe)|Walter Steiner]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Weimar. Lexikon zur Stadtgeschichte]].&amp;#039;&amp;#039; Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1998, S. 483.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es ist auch forstwirtschaftlich nicht unbedeutend, was sich auch darin äußert, dass sich dort das Weimarer Forstamt befindet. Der Weg heißt &amp;#039;&amp;#039;Im Webicht&amp;#039;&amp;#039;, „eine Namensgebung lokalen Charakters“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gitta Günther]], [[Rainer Wagner (Museumsleiter)|Rainer Wagner]]: &amp;#039;&amp;#039;Weimar Straßennamen&amp;#039;&amp;#039; S. 80, RhinoVerlag Ilmenau. ISBN 978-3-939399-49-0.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
In der Barockzeit war das Webicht ein beliebtes Jagdgebiet, in dem viele fürstliche Jagdveranstaltungen stattgefunden hatten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hannelore Henze]], [[Ilse-Sibylle Stapff]]: &amp;#039;&amp;#039;Streifzüge durch das alte Weimar.&amp;#039;&amp;#039; Weimar 2004, ISBN 3-86160-156-7, S. 101 f. -Zum Sachsen-Weimarischen Jagd- und Forstwesen und den Beziehungen Goethes dazu überhaupt: Maria Wagner: &amp;#039;&amp;#039;Goethe und die Forstwirtschaft&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Kessel, Remagen 2011. ISBN 3-935638-86-8 -Ilse-Sibylle Stapff: &amp;#039;&amp;#039;Jagd im weimarischen Land : vom Mittelalter bis ins neunzehnte Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039; (Weimarer Schriften  Heft 47), hrsg. vom [[Stadtmuseum Weimar]], Verlag Stadtmuseum Weimar 1992. ISBN 978-3-910053-23-6&amp;lt;/ref&amp;gt; Von der Fasanerie ging der Jagdstern Webicht aus. Im Jahr 1778 hatte der [[Kartograph]] [[Franz Ludwig Güssefeld]] einen Plan des Webichts gezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2023-02 |url=https://www.klassik-stiftung.de/service/fotothek/digitalisat/default-d65e79f48a/ |text=Plan des Webichts von Franz Ludwig Güssefeld |archivebot=2023-02-10 06:46:16 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Webicht war ein beliebter Studienort der [[Weimarer Malerschule]]. So wurde z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;#039;&amp;#039;Waldlandschaft (Webicht bei Weimar)&amp;#039;&amp;#039; 1875 von dem Maler [[Karl Buchholz (Maler)|Karl Buchholz]] gemalt, welcher von [[Lovis Corinth]] „das Genie der [[Großherzoglich-Sächsische Kunstschule Weimar|Weimarer Malschule]]“ genannt wurde. Das Werk befindet sich in der Gemäldesammlung im [[Lindenau-Museum]] in [[Altenburg]] unter der Inv.-Nr. 1142. Auch [[Christian Rohlfs]] ließ sich hiervon inspirieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Mitte des Webichts befand sich die 2011 abgerissene [[Fasanerie]], die im Bezug zum [[Klassisches Weimar|Klassischen Weimar]] durch seine Nähe zu [[Schloss Tiefurt]] bzw. zu [[Kromsdorf]] steht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1911 bis 1936 befand sich der [[Flugplatz Weimar-Lindenberg]], auch Flugplatz „Neunzig Äcker“ oder „Flugplatz am Webicht“ genannt, an der südlichen Seite des Webichts. Zwischen dem Flugplatz und der Hauptstadt [[Berlin]] ([[Flugplatz Johannisthal]]) wurde die erste Fluglinie Deutschlands betrieben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;mdr&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Rainer Erices |url=https://www.mdr.de/thueringen/mitte-west-thueringen/weimar/erste-fluglinie-berlin-weimar-100.html |titel=Erste Fluglinie Deutschlands: Berlin – Weimar |hrsg=[[Mitteldeutscher Rundfunk]] |datum=2019-02-05 |abruf=2020-12-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Webicht ist mit den als [[Endphaseverbrechen]] des [[Drittes Reich|Dritten Reiches]] bezeichneten Ereignissen verbunden.&lt;br /&gt;
[[Datei:Webicht Memorial 06 2016 03.jpg|mini|Gedenkstein (2016)]]&lt;br /&gt;
Neben dem angrenzenden Ortsteil Tiefurt mit seinem [[Schloss Tiefurt|Schlosspark]]  verübte die Weimarer [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] unter der Leitung von [[SS-Obersturmbannführer]] [[Hans Helmut Wolff]] am 5. April 1945 vor der kampflosen Übergabe an die 80. Division der [[United States Army]] einen Massenmord an 149 Häftlingen (142 männliche und sieben weibliche). Die Erschießungen fanden einige hundert Meter weit entfernt vom heutigen Standort des Gedenksteines statt. Bei der [[Exhumierung]] der Toten konnten im Juli 1945 43 Personen namentlich identifiziert werden. Die Opfer wurden im Juli 1945 eingeäschert und im August 1946 in einem Grabfeld auf dem Weimarer Hauptfriedhof beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Gedenkstein]] wurde am 3. August 1963 im Webicht eingeweiht, aber später an die [[Tiefurter Allee]] nahe dem Ortseingangsschild Tiefurt versetzt, damit er seiner Funktion besser entsprechen konnte. Die Anlage ist heute (2016) jedoch fast zugewachsen und schwer zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Webicht bzw. der [[Gartenstadtsiedlung Großmutter]] vorbei führt die [[Bahnstrecke Weimar–Gera]] über das [[Ilmviadukt (Weimar)|Ilmviadukt]], das als technisches Denkmal auf der [[Liste der Kulturdenkmale in Weimar]] steht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20141112011441/https://stadt.weimar.de/fileadmin/redaktion/stadtverwaltung/stadtentwicklung/Denkmalliste_Weimar_20112013.pdf Denkmalliste Weimar Stand 2011/2013]&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Webicht selbst steht auf der [[Liste der Kulturdenkmale in Weimar (Sachgesamtheiten und Ensembles)]]. Durch das Webicht verläuft die denkmalgeschützte [[Karolinenpromenade]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.weimar-im-ns.de/denkmale-friedhoefe/gedenkstein-im-webicht Gedenkstein im Webicht - Tiefurter Allee]&lt;br /&gt;
* [https://www.weimar-lese.de/index.php?article_id=913 Spuk im Webicht]&lt;br /&gt;
* [https://www.klassik-stiftung.de/service/fotothek/digitalisat/default-d65e79f48a/ Plan des Webichts von Franz Ludwig Güssefeld]&lt;br /&gt;
* https://www.biologie-seite.de/Biologie/Webicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;References /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=50.9823 |EW=11.3557 |type=forest |region=DE-TH}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7857925-9}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Weimar)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waldgebiet in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waldgebiet in Thüringen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Endphaseverbrechen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Massengrab in Deutschland|Weimar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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