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	<title>Wealdenkohle - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T04:52:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wealdenkohle&amp;diff=978026&amp;oldid=prev</id>
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		<updated>2025-11-30T07:30:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Wealdenkohle.JPG|mini|Wealdenkohle aus Barsinghausen]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wealdenkohle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird in Deutschland [[Kohle]] genannt, die in der [[Unterkreide|Unteren Kreide]] (genauer: dem [[Berriasium]]) entstanden ist. Namensgebend ist die terrestrische Wealden-[[Fazies]], in deren Schichten die Wealdenkohleflöze eingeschaltet sind. Die Wealden-Fazies ist wiederum nach dem englischen District [[Wealden]] benannt, in dem entsprechende Schichten erstmals erforscht und beschrieben wurden. Die Hauptvorkommen der etwa über 5 Millionen Jahre hinweg abgelagerten Wealdenkohle liegen im [[Regierungsbezirk Weser-Ems|Weser-Ems]]-Gebiet und südwestlich von Hannover.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Mit der Unterkreide begann vor etwa 146&amp;amp;nbsp;Millionen Jahren die letzte Periode des [[Erdmittelalter]]s. Der erste 5&amp;amp;nbsp;Millionen Jahre andauernde Zeitabschnitt wurde früher nach dem englischen District [[Wealden]] benannt, heute wird dieser Name in der Geologie nur noch als [[Fazies]]begriff genutzt, da die englischen Ablagerungen nicht aus dem gleichen Zeitabschnitt stammen wie die des Weser-Ems-Gebietes, aber vergleichbar ausgebildet sind. In jüngerer Zeit wurden die Grenzen zwischen [[Jura (Geologie)|Jura]] und [[Kreide (Geologie)|Kreide]] mehrfach angepasst und die deutsche Schichtenfolge wird heute in das [[Berriasium]] gestellt. Sie wird auch als [[Bückeburg]]&amp;amp;shy;folge bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie in der [[Karbon]]zeit herrschte ein tropisch-subtropisches Klima, in der [[Zypressen]]ähnliche Bäume, [[Ginkgo]]arten, [[Koniferen]], [[Farne]] und [[Palmengewächse|Palmen]] wuchsen. Ganz Norddeutschland glich einem Sumpfwald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entscheidend für die Kohlebildung war der Wechsel zwischen Meer und Land. Seit dem Jura bestand in Norddeutschland mit dem „Niedersächsischen Becken“ ein sinkender Trog, der sich mit brackischen und festländischen Ablagerungen füllte. Sein Südrand war von einem Hochplateau mit Mittelgebirgscharakter, der Rheinischen Masse, festgelegt. Während der Wealdenzeit schütteten Flüsse im heutigen [[Osnabrücker Land]] und südlich von [[Hannover]] Sand in das Becken, im östlichen Teil auch Ton. So dienten die Sumpfwaldmoore als Grundlage für entstehende [[Kohleflöz]]e.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zutage treten die Schichten des Wealden heute am Nordrand der deutschen [[Mittelgebirgsschwelle]] im nördlichen [[Teutoburger Wald]], im nördlichen [[Wiehengebirge]], im [[Bückeberg (Landkreis Schaumburg)|Bückeberg]] und auf der Nordseite des großen und kleinen [[Deister]]s. Die Mächtigkeit des Wealden schwankt mit zunehmender Entfernung von der Küste zwischen 500&amp;amp;nbsp;m im Süden und 1000&amp;amp;nbsp;m im Norden. Bis zu fünf Kohleflöze wurden während der Wealdenzeit gebildet. Die größten Vorkommen liegen östlich der [[Weser]] am Deister und nördlich des Wesergebirges. Steinkohleführende Schichten des Wealden sind auch Teil der Osning-Verschiebung des Teutoburger Waldes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inkohlung ==&lt;br /&gt;
Die [[Inkohlung]] der Wealdenkohle ist je nach Fundort verschieden. Sie reicht von [[Braunkohle]]nstadium bis zum [[Anthrazitkohle|Anthrazitstadium]]. Am stärksten umgewandelt ist die Wealdenkohle bei [[Recke (Westfalen)|Recke]] und [[Bohmte]] im Osnabrücker Raum. Auch die bituminösen Einschaltungen älterer Schichten, wie des Juras und des Karbons, sind hier stark inkohlt (&amp;#039;&amp;#039;siehe&amp;#039;&amp;#039; [[Schafberg (Ibbenbüren)]], [[Piesberg]]). Dies wurde vom [[Bramscher Pluton]] hervorgerufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Analysen der Kohle ergaben für das Wealdenkohlegebiet bei [[Wellingholzhausen]] und [[Borgloh]]-[[Oesede (Georgsmarienhütte)|Oesede]] Schwefelgehalte von 1 bis 10 Prozent  und 10 bis 35 Prozent Asche. Sämtliche Vorkommen sind als [[Fettkohle]] einzuordnen mit 20 bis 35 Prozent flüchtigen Bestandteilen.&lt;br /&gt;
Für das Revier Bohmte zeigten sich ein Schwefelanteil 0,75&amp;amp;nbsp;[[Massenanteil|Gew.-%]], Asche 1,55–5&amp;amp;nbsp;Gew.-% und 4,2 bis 10 Prozent flüchtige Bestandteile. Das Vorkommen ist als [[Anthrazitkohle|Anthrazit]] einzustufen. In Minden wurde eine gasarme [[Fettkohle]] mit Schwefelanteilen von 8 bis 9 Prozent und 22 Prozent flüchtigen Bestandteilen gefördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bergbaureviere auf Wealdenkohle ==&lt;br /&gt;
Die Wealdenkohle wurde abgebaut im [[Ottoschacht]] in [[Hilter am Teutoburger Wald|Borgloh]]-[[Oesede (Georgsmarienhütte)|Oesede]], in der [[Zeche Hilterberg]] in [[Bad Iburg]] am [[Limberg (Teutoburger Wald)|Limberg]], der [[Zeche Beharrlichkeit]] in Bohmte, der [[Zeche Minden]] in Minden {{Coordinate|text=ICON0|NS=52.270567|EW=8.955483|type=landmark|region=DE-NW|name=Zeche Minden-Meißen}} und bei [[Wellingholzhausen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Versuche gab es im [[Tecklenburger Land]] bei [[Brochterbeck]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren gab es einen regional bedeutsamen Abbau südwestlich von Hannover im [[Steinkohle-Bergbau im Deister|Deister]], in den [[Bückeberg (Landkreis Schaumburg)|Bückebergen]], in den [[Rehburger Berge]]n, im [[Süntel]] sowie im [[Osterwald (Höhenzug)|Osterwald]] (im [[Hüttenstollen Osterwald|Hüttenstollen]] {{Coordinate|text=ICON0|NS=52.114204|EW=9.625766|type=landmark|region=DE-NI|name=Hüttenstollen Osterwald}}) und am [[Nesselberg (Calenberger Bergland)|Nesselberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
|Autor=Konrad Droste |Titel=Pingen, Stollen, Schächte. Vom Steinkohlenbergbau in den Rehburger Bergen |Reihe=Historische Schriftenreihe des Landkreises Nienburg/Weser |BandReihe=3 |HrsgReihe=Landkreis Nienburg/Weser |Ort=Nienburg |Datum=1987 }}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
|Autor=[[Horst Falke (Geologe)|Horst Falke]] |Titel=Der Wealden-Steinkohlenbergbau in Niedersachsen |Reihe=Schriften der Wirtschaftswissenschaftlichen Gesellschaft zum Studium Niedersachsens N.F. |BandReihe=23 |Verlag=Stalling |Ort=Oldenburg&lt;br /&gt;
|Datum=1944 }}&lt;br /&gt;
* [[Hans Röhrs]]: &amp;#039;&amp;#039;Erz und Kohle. Bergbau und Eisenhütten zwischen Ems und Weser&amp;#039;&amp;#039;. Ibbenbürener Vereinsdruckerei (IVD), Ibbenbüren 1992, ISBN 3-921290-62-7.&lt;br /&gt;
* Klaus Skupin: &amp;#039;&amp;#039;Kreide.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Geologie im Weser- und Osnabrücker Bergland.&amp;#039;&amp;#039; Geologischer Dienst NRW, Krefeld 2003, S.&amp;amp;nbsp;65–73. ISBN 3-86029-932-8&lt;br /&gt;
* Wilhelm Weiland: &amp;#039;&amp;#039;Die Schaumburger Kohlenbergwerke.&amp;#039;&amp;#039; Stadthagen 1976.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Karl-Heinz Grimme: [https://www.hagenburg.de/assets/Dokumente-und-Formulare/Bergbau/Heft%2014%20Wealden-%20Steinkohlen.pdf &amp;#039;&amp;#039;Der Wealden Steinkohlenbergbau in Niedersachsen&amp;#039;&amp;#039;].&lt;br /&gt;
* Carsten Helm (LBEG): [https://www.bgr.bund.de/DE/Themen/Sammlungen-Grundlagen/GG_Sammlungen/Objekt_Monat/Downloads/wealdenkohle_in_niedersachsen.pdf?__blob=publicationFile&amp;amp;v=3 &amp;#039;&amp;#039;Wealdenkohle in Niedersachsen&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 585 kB).&lt;br /&gt;
* Thomas Krassmann: [https://www.mineral-exploration.de/mepub/schaumburgteil2.pdf &amp;#039;&amp;#039;Materialien zur Geologie und zum Bergbau des Schaumburger Landes&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 2,7&amp;amp;nbsp;MB).&lt;br /&gt;
* [http://www.deisterbergbau.de/index.html Deisterbergbau.de]&lt;br /&gt;
* [https://www.der-huettenstollen.de/besucherbergwerk/geschichte-des-huettenstollens/ Besucherbergwerk &amp;amp; Museum &amp;#039;&amp;#039;Der Hüttenstollen&amp;#039;&amp;#039; (Osterwald)].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hinweis Seiten-Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kohle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ibbenbürener Steinkohlenrevier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergbau (Mindener Revier)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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