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	<title>Watzenborn-Steinberg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Watzenborn-Steinberg&amp;diff=567229&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fan-vom-Wiki: /* Mittelalter */ Leerzeichen</title>
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		<updated>2026-04-30T10:30:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Mittelalter: &lt;/span&gt; Leerzeichen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Watzenborn-Steinberg&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Pohlheim&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Wappen Watzenborn-Steinberg.png&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/32/01/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 08/42/37/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-HE&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 202 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = 174&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = 236&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 8.91&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 8077 &amp;lt;!-- hier nur Hauptwohnsitze --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2018-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.pohlheim.de/rathaus-und-politik/rathaus/zahlen-und-daten/zahlen-und-daten_copy.html |titel=Zahlen und Daten |titelerg=Einwohner-Struktur |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Pohlheim |zugriff=2019-04 |offline=1|archiv-url=https://web.archive.org/web/20190416203213/https://www.pohlheim.de/rathaus-und-politik/rathaus/zahlen-und-daten/zahlen-und-daten_copy.html |archiv-datum=2019-04-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1970-12-31&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 35415&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 06403&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Watzenborn-Steinberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der nach Einwohnerzahl größte Ortsteil der Stadt [[Pohlheim]] im [[Mittelhessen|mittelhessischen]] [[Landkreis Gießen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Geografische Lage ===&lt;br /&gt;
Watzenborn-Steinberg liegt am [[Obergermanisch-Raetischer Limes|Obergermanischen Limes]] am Rande der [[Wetterau]] in [[Mittelhessen]]. Der Ortsteil liegt 6 km südöstlich [[Gießen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Siedlungsplätze ===&lt;br /&gt;
Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung waren oder sind:&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Dickmühle&lt;br /&gt;
* Neumühle&lt;br /&gt;
* Schiffenberger Mühle&lt;br /&gt;
* Ziegelei&lt;br /&gt;
* [[Wüstung]] Erlebach&lt;br /&gt;
* Wüstung Koden&lt;br /&gt;
* Wüstung Konradsrode&lt;br /&gt;
* Wüstung Pohlheim&lt;br /&gt;
* Wüstung Steinberg (Ober-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsgeschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Mädchen in Watzenborner Tracht (Retusche).jpg|mini|Mädchen in Watzenborner [[Tracht (Kleidung)|Tracht]], 1901]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Erstmals urkundlich erwähnt wurde &amp;#039;&amp;#039;Wazemburne&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Wazenburnen&amp;#039;&amp;#039; als eines von fünf durch Rodung entstehenden Dörfern im Jahre 1141.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt; Allerdings war dies eine Fälschung des 13. Jahrhunderts.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Arthur Wyss (Archivar)|Arthur Wyss]]:  Urkundenbuch der [[Deutschordensballei Hessen|Deutschordens-Ballei 3]], Nr. 1331, 1333.&amp;lt;/ref&amp;gt; Damals übertrug der Erzbischof von Trier dem [[Kloster Schiffenberg]] die Seelsorge des durch Rodung entstandenen Ortes Watzenborn. Hier wird die Siedlungsform von Watzenborn als [[Dorf]] bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Arthur Wyss: Urkundenbuch der Deutschordensballei Hessen 3. Nr. 1331, S. 304.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kloster Thron]] und der von Bienheim verglichen sich 1278 wegen eines Lehnshofes und Weinbergs bei Watzenborn.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Heinrich Reimer (Archivar)|Heinrich Reimer]]: Urkundenbuch zur Geschichte der Herren von Hanau. Band 1 – 4. Band 1. Leipzig 1891 – 1897. Nr. 556.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In späteren Urkunden wurde Watzenborn u.&amp;amp;nbsp;a. 1353 erwähnt, als der [[Münzenberg]]er Bürger Heinz Schurge dem [[Kloster Arnsburg]] einen Morgen Wiese zu Watzenborn verkauft: „…&amp;amp;nbsp;zu Watzenburnen obene an den frouwen von Schiffenburg&amp;amp;nbsp;…“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ludwig Baur (Archivar)|Ludwig Baur]]: Urkundenbuch des Klosters Arnsburg (= AUB) in der Wetterau. Darmstadt 1851. Nr. 808, S. 304.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Mühle „…&amp;amp;nbsp;dy molen, dy gelegen ist under Watzenbuorne&amp;amp;nbsp;…“ wird 1376 genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Arthur Wyss: Urkundenbuch der Deutschordensballei Hessen 3. Nr. 1147, S. 138&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Ortsname]] Watzenborn wird in der Namensforschung als „Siedlung an der Quelle des Wazo“ erklärt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Lutz Reichardt]]: Die Siedlungsnamen der Kreise Gießen, Alsfeld und Lauterbach in Hessen. Namenbuch. Dissertation. Göppingen 1973. S. 385.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 19. Jahrhundert ist Steinberg mit Watzenborn zu einer Gemeinde verbunden.&amp;lt;ref&amp;gt;Lutz Reichardt: Siedlungsnamen. S. 359.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Hochmittelalter wurde zwischen Unter- und Obersteinberg unterschieden. In einem Transsumpt von 1307, welches auf das Jahr 128 datiert, heißt es: „…&amp;amp;nbsp;duos mansos terre arabilis apud inferius Steinberg sitos&amp;amp;nbsp;…“ (Zwei [[Manse]]n Ackerland in Unter-Steinberg gelegen).&amp;lt;ref&amp;gt;Arthur Wyss: Urkundenbuch der Deutschordensballei Hessen 3. Nr. 1373, S. 351.&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus dem Jahr 1307 stammt eine zweite Quelle: „…&amp;amp;nbsp;in villa Obirsteinberg&amp;amp;nbsp;…“.&amp;lt;ref&amp;gt;Arthur Wyss: Urkundenbuch der Deutschordensballei Hessen 3. Nr. 1408, S. 381.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ober-Steinberg wird hier mit der Siedlungsform [[Dorf|villa]] bezeichnet. Der Ortsname ist ein Flurname, der auf das Dorf übertragen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Lutz Reichardt: Siedlungsnamen. S. 359.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1161 wird eine [[Taufkapelle]] genannt. Steinberg wurde 1288 erstmals urkundlich genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Schule stammt aus dem Jahre 1680. 1765 kam das Pfarrhaus dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Statistisch-topographisch-historische Beschreibung des Großherzogthums Hessen&amp;#039;&amp;#039; berichtet 1830 über Watzenborn und Steinberg:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Watzenborn (L. Bez. Giessen) evangel. Pfarrdorf; liegt {{Bruch|1|1|4}} St. von Giessen, hat 106 Häuser und 642 Einwohner, die außer 1 Katholiken und 9 Juden evangelisch sind. Man findet 1 Kirche, 1 Schulhaus und 1 Mahl und Oelmühle. – Die Gräfin Clementia von Gleiberg hatte eine Stiftung für Kanoniker von der Regel des heil. Augustins auf dem Schiffenberg gegründet. Durch eine Urkunde bestimmte die Gräfin, daß die sechs Dörfer, welche auf den neuen Anrodungen angelegt seyen, nach Schiffenberg eingepfarrt werden sollten, und durch eine Urkunde von 1145 weiset der Erzbischof Albero diese sechs neu entstandene Dörfer der Kirche zu Schiffenberg zu. Diese Dörfer waren: &amp;#039;&amp;#039;Steinbach&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Wazemburne&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Erlebach&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Gariwarthseich&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Lotthen&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Vronebach&amp;#039;&amp;#039;, von welchen Steinbach, Watzenborn und Garbenteich noch vorhanden, die andern aber ausgegangen sind. Die Namen des Erlebacher und Fronbacher Feldes haben sich noch erhalten. Steinberg ist ohne Zweifel später entstanden, da es nach Watzenborn eingepfarrt ist. Demnach ist Watzenborn erst im 12. Jahrhundert entstanden.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;GW&amp;quot;&amp;gt;{{BibOCLC|312528126|Seite=310}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steinberg wurde bereits in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts mit Watzenborn zusammengeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Steinberg (L. Bez. Giessen) evangel. Filialdorf; liegt 1 St von Giessen, hat 51 Häuser und 300 Einwohner, die außer 2 Katholiken und 11 Juden evangelisch sind, so wie eine Mahlmühle. – Dieses Dorf ist wohl noch spätern Ursprungs als das im 12 Jahrhundert im Wiesecker Wald entstandene Dorf Watzenborn, da es in dessen Kirche eingepfarrt ist &lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;GW-S&amp;quot;&amp;gt;{{BibOCLC|312528126|Seite=274}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1955 wurde die [[Christuskirche (Watzenborn-Steinberg)|Christuskirche]] errichtet, danach wurde die [[Alte Kirche Watzenborn-Steinberg|Alte Kirche]] wieder katholisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 18. Jahrhundert bis 1942 bestand im Ort eine [[Kehillah|jüdische Gemeinde]], die ab 1887 sogar einen eigenen Friedhof und ab 1892 eine eigene [[Synagoge]] hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hessische Gebietsreform (1970–1977)&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Pohlheim wurde zum 31. Dezember 1970 im Zuge der [[Gebietsreform in Hessen]] durch freiwilligen [[Gemeindefusion|Zusammenschluss]] der Gemeinden [[Dorf-Güll]], [[Garbenteich]], [[Grüningen (Pohlheim)|Grüningen]], [[Hausen (Pohlheim)|Hausen]], [[Holzheim (Pohlheim)|Holzheim]] und Watzenborn-Steinberg gegründet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=STAZ |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren |titel=Zusammenschluss von Gemeinden zur Gemeinde „Pohlheim“, Landkreis Gießen |nr=4 |jahr=1971 |datum=1971-01-06 |seite=4 |seiten=140 |fundstelle=Punkt 165 |kbytes=6230}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibOCLC|180532844|Seiten=307}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für Watzenborn-Steinberg wurde, wie für die übrigen ehemaligen Gemeinden von Pohlheim, ein [[Ortsbezirk]] mit [[Ortsbeirat]] und [[Ortsvorsteher]] nach der [[Hessische Gemeindeordnung|Hessischen Gemeindeordnung]] gebildet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.stadt-pohlheim.org/rathaus/satzungen/Hauptsatzung.pdf |titel=Hauptsatzung |titelerg=§&amp;amp;nbsp;6|werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Pohlheim |format=PDF;&amp;amp;nbsp;97&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2020-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft des Ortsnamens „Watzenborn“ ===&lt;br /&gt;
Einer Ortslegende zufolge geht der Name „Watzenborn“ auf eine Dorfversammlung zurück, bei der ein Name für die neu geschaffene Ortschaft gefunden werden musste. Die Einwohner des noch namenlosen Dorfes hatten keine Ideen, also einigte man sich darauf, dass der nächste hervorgebrachte Vorschlag angenommen wird. Just in diesem Moment traf ein Bauer bei der Dorfversammlung ein, der im Ortsdialekt panisch darauf aufmerksam machte, dass sein Schwein („Watz“) in („en“) den Brunnen („Born“) gefallen sei und er Hilfe bräuchte. Dieser Ausruf wurde niedergeschrieben und so war der Name „Watzenborn“ geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgeschichte im Überblick ===&lt;br /&gt;
Die folgende Liste zeigt die Staaten und deren Verwaltungseinheiten,&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Bis zur [[Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung]] waren die [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Ämter]] und frühen Gerichte sowohl [[Gericht]] als auch [[Öffentliche Verwaltung|Verwaltungsorgan]].&amp;lt;/ref&amp;gt; denen Watzenborn angehört(e):&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=land_hessen.html|name=Land Hessen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibOCLC|162730471|Seite=RA1-PA12|Seiten=12 ff}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* vor 1567: [[Heiliges Römisches Reich]], [[Landgrafschaft Hessen]], [[Amt Gießen]], Gericht Steinbach&amp;lt;ref name=&amp;quot;Amt&amp;quot;&amp;gt;Die Zugehörigkeit des Amtes Gießen anhand von Karten aus dem &amp;#039;&amp;#039;Geschichtlicher Atlas von Hessen&amp;#039;&amp;#039;: {{LAGIS|ref=LNK|ID=de/subjects/gsrec/viewmethod/zoomify/current/3/sn/ga?q=Hessen-Darmstadt|titel=Hessen-Marburg 1567–1604}}, {{LAGIS|ref=LNK|ID=de/subjects/idrec/viewmethod/zoomify/sn/ga/id/25?q=|titel=Hessen-Kassel und Hessen-Darmstadt 1604–1638}} und {{LAGIS|ref=LNK|ID=de/subjects/gsrec/viewmethod/zoomify/current/1/sn/ga?q=Hessen-Darmstadt|titel=Hessen-Darmstadt 1567–1866}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1567: Heiliges Römisches Reich, [[Hessen-Marburg|Landgrafschaft Hessen-Marburg]], Amt Gießen, Gericht Steinbach&lt;br /&gt;
* 1604–1648: Heiliges Römisches Reich, strittig zwischen [[Landgrafschaft Hessen-Darmstadt]] und [[Landgrafschaft Hessen-Kassel]] ([[Hessenkrieg]])&lt;br /&gt;
* ab 1648: Heiliges Römisches Reich, Landgrafschaft Hessen-Darmstadt, &amp;lt;abbr title=&amp;quot;Regierung zu Gießen&amp;quot;&amp;gt;Oberfürstentum Hessen&amp;lt;/abbr&amp;gt;, Oberamt Gießen (ab 1789), Gericht Steinbach&amp;lt;ref name=&amp;quot;Adr-LG-HD&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1806: [[Großherzogtum Hessen]], Fürstentum Ober-Hessen, Landamt Gießen&amp;lt;ref name=&amp;quot;PR&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Adr-LG-HD-1806&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1815: Großherzogtum Hessen, [[Oberhessen (Provinz Hessen-Darmstadt)|Provinz Oberhessen]], Landamt Gießen&amp;lt;ref name=&amp;quot;NLVK&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1821: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, [[Landratsbezirk Gießen]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Trennung zwischen Justiz ([[Landgericht Gießen (1821–1879)|Landgericht Gießen]]) und Verwaltung.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1832: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, [[Kreis Grünberg (Hessen)|Kreis Grünberg]]&lt;br /&gt;
* ab 1837: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, [[Kreis Gießen]]&lt;br /&gt;
* ab 1848: Großherzogtum Hessen, [[Regierungsbezirk Gießen (Oberhessen)|Regierungsbezirk Gießen]]&lt;br /&gt;
* ab 1852: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Gießen&lt;br /&gt;
* ab 1867: [[Norddeutscher Bund]], Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Gießen&lt;br /&gt;
* ab 1871: [[Deutsches Reich]], Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Gießen&lt;br /&gt;
* ab 1918: Deutsches Reich, [[Volksstaat Hessen]], Provinz Oberhessen, Kreis Gießen&lt;br /&gt;
* ab 1938: Deutsches Reich, Volksstaat Hessen, [[Landkreis Gießen]]&lt;br /&gt;
* ab 1945: Deutsches Reich, [[Amerikanische Besatzungszone]], [[Groß-Hessen]], [[Regierungsbezirk Darmstadt]], Landkreis Gießen&lt;br /&gt;
* ab 1946: Deutsches Reich, Amerikanische Besatzungszone, [[Hessen]], Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Gießen&lt;br /&gt;
* ab 1949: [[Bundesrepublik Deutschland]], Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Gießen&lt;br /&gt;
* ab 1971: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Gießen, Stadt Pohlheim&lt;br /&gt;
* ab 1977: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, [[Lahn-Dill-Kreis]], Stadt Pohlheim&lt;br /&gt;
* ab 1979: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Gießen, Stadt Pohlheim&lt;br /&gt;
* ab 1981: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, [[Regierungsbezirk Gießen]], Landkreis Gießen, Stadt Pohlheim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gerichte seit 1803 ===&lt;br /&gt;
In der [[Landgrafschaft Hessen-Darmstadt]] wurde mit Ausführungsverordnung vom 9. Dezember 1803 das Gerichtswesen neu organisiert. Für die [[Oberhessen (Provinz Hessen-Darmstadt)|Provinz Oberhessen]] wurde das „Hofgericht Gießen“ eingerichtet. Es war für normale bürgerliche Streitsachen Gericht der zweiten Instanz, für standesherrliche Familienrechtssachen und Kriminalfälle die erste Instanz. Die Rechtsprechung der ersten Instanz wurde durch die [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Ämter]] bzw. [[Standesherr (Deutscher Bund)|Standesherren]] vorgenommen und somit war für Watzenborn-Steinberg das „Landamt Gießen“ zuständig. Nach der Gründung des [[Großherzogtum Hessen|Großherzogtums Hessen]] 1806 wurden die Aufgaben der ersten Instanz 1821 im Rahmen der Trennung von Rechtsprechung und Verwaltung auf die neu geschaffenen Land- bzw. Stadtgerichte übertragen. „[[Landgericht Gießen (1821–1879)|Landgericht Gießen]]“ war daher von 1821 bis 1879 die Bezeichnung für das erstinstanzliche Gericht, das für Watzenborn-Steinberg zuständig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich der Einführung des [[Gerichtsverfassungsgesetz]]es am 1. Oktober 1879 wurden die bisherigen Land- und Stadtgerichte im Großherzogtum Hessen aufgehoben und durch Amtsgerichte an gleicher Stelle ersetzt; ebenso verfuhr man mit den als Obergerichten fungierenden Hofgerichten, deren Funktion nun die neu errichteten Landgerichte übernahmen. Die Bezirke des Stadt- und des Landgerichts Gießen wurden zusammengelegt und bildeten nun zusammen mit den vorher zum Landgericht Grünberg gehörigen Orten [[Allertshausen (Rabenau)|Allertshausen]] und [[Climbach (Allendorf/Lumda)|Climbach]] den Bezirk des neu geschaffenen Amtsgerichts Gießen, das seitdem zum Bezirk des als Obergericht neu errichteten [[Landgericht Gießen|Landgerichts Gießen]] gehört.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=HRBL |hrsg=Großherzog von Hessen und bei Rhein |titel=Verordnung zur Ausführung des Deutschen Gerichtsverfassungsgesetzes und des Einführungsgesetzes zum Gerichtsverfassungsgesetze |nr=15 |jahr=1879 |datum=1879-05-14 |seite=197 |seiten=197–211|kbytes=17800}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwischen dem 1. Januar 1977 und 1. August 1979 trug das Gericht den Namen „Amtsgericht Lahn-Gießen“, mit der Auflösung der Stadt Lahn wurde es wieder in „Amtsgericht Gießen“ umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
=== Einwohnerstruktur 2011 ===&lt;br /&gt;
Nach den Erhebungen des [[Zensus 2011]] lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Watzenborn-Steinberg 7206 Einwohner. Darunter waren 456 (6,3 %) Ausländer. Nach dem Lebensalter waren 1314 Einwohner unter 18 Jahren, 3162 zwischen 18 und 49, 1404 zwischen 50 und 64 und 1326 Einwohner waren älter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt; Die Einwohner lebten in 3144 Haushalten. Davon waren 1068 [[Alleinstehender|Singlehaushalte]], 894 [[Ehe|Paare]] ohne Kinder und 861 Paare mit Kindern, sowie 249 [[Alleinerziehender|Alleinerziehende]] und 75 [[Wohngemeinschaft]]en. In 612 Haushalten lebten ausschließlich [[Senior]]en und in 2256 Haushaltungen lebten keine Senioren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1502: || 12 + 7 Männer&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1577: || 61 [[Hausgesess]]e&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1630: || {{0}}6 zweispännige, 22&amp;amp;nbsp;einspännige Ackerleute, 18&amp;amp;nbsp;&amp;lt;abbr title=&amp;quot;Die mit ihrem Leib dienen&amp;quot;&amp;gt;Einläuftige&amp;lt;/abbr&amp;gt;, 8&amp;amp;nbsp;Witwen, 8&amp;amp;nbsp;Vormundschaften&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1669: || 353 Seelen&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1742: || {{0}}5 Geistliche/Beamte, 149&amp;amp;nbsp;Untertanen, 51&amp;amp;nbsp;Junge Mannschaften, 2&amp;amp;nbsp;[[Beisasse]]n/Juden&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1791: || 622 Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;Adr-LG-HD&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1800: || 421 (Steinberg 235) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;Adr-LG-HD-1800&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1806: || 763 Einwohner, 138 Häuser&amp;lt;ref name=&amp;quot;Adr-LG-HD-1806&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1829: || 942 Einwohner, 157 Häuser&amp;lt;ref name=&amp;quot;GW&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;GW-S&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1867: || 1247 Einwohner, 217 Häuser&amp;lt;ref name=&amp;quot;WP&amp;quot;&amp;gt;{{BibOCLC|162355422|Seite=92}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{LAGIS Einwohner Diagramm|Name=Watzenborn-Steinberg|width=450|float=none|maxEinwohner=7200&lt;br /&gt;
|1008|1080|1141|1231|1137|1188|1318|1373|1462|1585|1909|2044|2149|2690|3437|3665|3855|4247|4848&lt;br /&gt;
|vor1834=(1791,622)(1800,656)(1806,763)(1829,942)&lt;br /&gt;
|nach1967=(1980,-1)(1990,-1)(2000,-1)(2011,7206)&lt;br /&gt;
|quelle=&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;; [[Zensus 2011]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Religionszugehörigkeit ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|Quelle: Historisches Ortslexikon&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1830: || 632 [[Evangelische Kirche|evangelische]], ein&amp;amp;nbsp;[[Römisch-katholische Kirche|katholischer]], 9&amp;amp;nbsp;[[Judentum|jüdische]] Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1861: || 284 [[Evangelisch-lutherische Kirchen|evangelisch-lutherische]], 2&amp;amp;nbsp;katholische Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1961: || 3289 [[Evangelische Kirche in Deutschland#Geschichte|evangelische]], 739&amp;amp;nbsp;katholische Einwohner&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Erwerbstätigkeit ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1747: || Erwerbspersonen: 2&amp;amp;nbsp;Schmiede, 2&amp;amp;nbsp;Leineweber, 1&amp;amp;nbsp;Drechsler, 1&amp;amp;nbsp;Schuhflicker, 2&amp;amp;nbsp;Tagelöhner.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1961: || Erwerbspersonen: 308&amp;amp;nbsp;Land- und Forstwirtschaft, 1028&amp;amp;nbsp;Prod. Gewerbe, 373&amp;amp;nbsp;Handel, Verkehr und Nachrichtenübermittlung, 326&amp;amp;nbsp;Dienstleistungen und Sonstiges.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Das Wappen und die Flagge wurden am 23. Dezember 1953 durch das Hessische Innenministerium genehmigt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wappen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
; Wappen&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung = Wappen von Watzenborn-Steinberg&lt;br /&gt;
|Blasonierung = Schild schräglinks geteilt. Oben im silbernen Feld ein schwarzes Deutschordensritterkreuz, unten im blauen Feld zwei silberne Noten (verbundene Achtel) im Notenliniensystem.&lt;br /&gt;
|Zusatz = Watzenborn und das in neuerer Zeit eingemeindete Steinberg gehörten zum ursprünglichen Besitz des [[Kloster Schiffenberg|Klosters Schiffenberg]], der 1323 der [[Deutschordensballei Hessen|Kommende Marburg]] des [[Deutscher Orden|Deutschen Ordens]] [[Inkorporation (Kirche)|inkorporiert]] wurde. Daher steht das Ordenskreuz im Gemeindewappen. Die Musiknoten stellen einen in der kommunalen Heraldik bisher einmaligen Einfall dar. Sie symbolisieren die Sangesfreudigkeit der Gemeindebevölkerung, die sich in den zahlreichen bekannten Gesangvereinen des Dorfes äußert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Klemens Stadler]] |Titel=Die Gemeindewappen des Landes Hessen |TitelErg=Neuausgabe des Sammelwerks &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Ortswappen&amp;#039;&amp;#039; von Prof. [[Otto Hupp]] im Auftrage der [[Kaffee Hag#Geschichte|HAG Aktiengesellschaft]] in Bremen, bearbeitet von Dr. Klemens Stadler, Zeichnungen von [[Max Reinhart (Wappenmaler)|Max Reinhart]] |Datum=1967 |Reihe=Deutsche Wappen – Bundesrepublik Deutschland |BandReihe=3 |Seiten=91 |Verlag=Angelsachsen-Verlag |Ort=Bremen }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Quelle = {{HessAmtsBL|typ=STAZ |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren |titel=Genehmigung eines Wappens und einer Flagge der Gemeinde Watzenborn-Steinberg im Landkreis Gießen, Regierungsbezirk Darmstadt |fundstelle=Punkt 16 |nr=2 |jahr=1954 |datum=1953-12-23 |seite=6 |seiten=14 |kbytes=2740}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
; Flagge&lt;br /&gt;
Flaggenbeschreibung: „Auf der weißen Mittelbahn des blau-weiß-blauen Flaggentuches das Wappen der Gemeinde Watzenborn-Steinberg.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wappen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereine ==&lt;br /&gt;
Watzenborn ist überregional als „singendes Dorf“ bekannt, weswegen es mehrere bekannte Gesangvereine gibt, darunter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gesangverein „Germania“ 1868 Watzenborn-Steinberg e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* Gesangverein „Eintracht“ 1869 Watzenborn-Steinberg e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* Gesangverein „Sängerkranz“ 1876 Watzenborn-Steinberg e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* Gesangverein „Jugendfreund“ 1888 Watzenborn-Steinberg&lt;br /&gt;
* Gesangverein „Harmonie“ 1906/83 Watzenborn-Steinberg e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Watzenborn-Steinberg sind die Vereine [[FC Gießen]] (Fußball, hervorgegangen aus der Fusion des VfB Gießen und der SC Teutonia Watzenborn-Steinberg) und [[NSC Watzenborn-Steinberg]] (Tischtennis) beheimatet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
* Im Ort gibt es ein [[Dorfgemeinschaftshaus]], eine [[Turnhalle|Sporthalle]] und mehrere [[Kindergarten|Kindergärten]].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Limesschule&amp;#039;&amp;#039; ist der Name der örtlichen [[Grundschule]]. Die Grundschule erhält derzeit einen Neubau, der noch im Bau ist (Stand: März 2023).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.giessener-allgemeine.de/kreis-giessen/pohlheim-ort848776/schulbau-fuer-15-millionen-euro-91755271.html |titel=Schulbau für 15,7 Millionen Euro |sprache=de |abruf=2023-03-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dazu gibt es noch die &amp;#039;&amp;#039;Adolf-Reichwein-Schule&amp;#039;&amp;#039;, eine [[Gesamtschule]] benannt nach dem [[Adolf Reichwein|Widerstandskämpfer]] mit über 800 Schülern.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.giessener-anzeiger.de/lokales/kreis-giessen/pohlheim/8691352.htm Schülerzahlen an ARS steigen auf über 800 an], Gießener Anzeiger vom 31. März 2010, abgerufen am 29. Juni 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Das expandierende Wohn- und Industriegebiet „Neue Mitte“ bildet das wirtschaftliche Zentrum Pohlheims. Dort befinden sich vor allem Supermärkte und Discounter, aber auch die Pohlheimer Hauptfiliale der Volksbank Mittelhessen. Außerdem etablierte sich in den letzten Jahren ein Ärztezentrum in der Neuen Mitte, in dem sich Praxen verschiedener Richtungen niederließen.&lt;br /&gt;
* 1972 bekam Watzenborn-Steinberg ein Hallenbad. Im gesamten Landkreis Gießen ist es das einzige mit einem 50 Meter langen Schwimmerbecken.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.giessener-allgemeine.de/kreis-giessen/fernwald-ort848762/sehnlich-erwartet-nach-171-tagen-darf-diese-besucherattraktion-in-pohlheim-wieder-oeffnen-92075555.html |titel=Sehnlich erwartet: Nach 171 Tagen darf diese Besucherattraktion in Pohlheim wieder öffnen |sprache=de |abruf=2023-03-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnhof Watzenborn-Steinberg.jpg|mini|[[Haltepunkt]] Watzenborn-Steinberg]]&lt;br /&gt;
* Im Ort treffen sich die [[Landesstraße]]n 3129 und 3132.&lt;br /&gt;
* Seit 1869 besteht ein Bahnhof bzw. [[Haltepunkt]] an der [[Bahnstrecke Gießen–Gelnhausen]] (&amp;#039;&amp;#039;Lahn-Kinzig-Bahn&amp;#039;&amp;#039;). Es verkehrt die [[Liste der Eisenbahnlinien im Rhein-Main-Verkehrsverbund|RB 46]] Gießen–Hungen–Nidda–Gelnhausen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[St. Martin (Watzenborn-Steinberg)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HessBib |NAME=Watzenborn-Steinberg |GND=2026159-7}}&lt;br /&gt;
* {{HessBib |NAME=Polheim-Watzenborn-Steinberg |GND=4357637-0}}&lt;br /&gt;
* {{DDB-Suche|SUCHE=Archiv|Watzenborn AND (NOT Baden-Württemberg)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.pohlheim.de/rathaus-und-politik/rathaus/geschichte/ &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Ortsteile.&amp;#039;&amp;#039;] In: Webauftritt der Stadt Pohlheim.&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein| titel=Watzenborn-Steinberg, Landkreis Gießen| ID=531014060}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein| titel=Steinberg, Landkreis Gießen| ID=53101406007}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot;&amp;gt;{{LAGIS|ref=nein| titel=Watzenborn-Steinberg, Landkreis Gießen| ID=531014060| datum=2018-05-08}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Adr-LG-HD&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
| Titel  = Hessen-Darmstädter Staats- und Adresskalender 1791&lt;br /&gt;
| Verlag = Im Verlag der Invaliden-Anstalt&lt;br /&gt;
| Ort    = Darmstadt&lt;br /&gt;
| Datum  = 1791&lt;br /&gt;
| Seiten = 172&lt;br /&gt;
| Online =&lt;br /&gt;
{{HathiTrust Buch&lt;br /&gt;
 | BuchID   = njp.32101065184952&lt;br /&gt;
 | Seq      = 192&lt;br /&gt;
 }}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Adr-LG-HD-1800&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
| Titel  = Hessen-Darmstädter Staats- und Adresskalender 1800&lt;br /&gt;
| Verlag = Im Verlag der Invaliden-Anstalt&lt;br /&gt;
| Ort    = Darmstadt&lt;br /&gt;
| Datum  = 1800&lt;br /&gt;
| Seiten = 181&lt;br /&gt;
| Online =&lt;br /&gt;
  {{HathiTrust Buch&lt;br /&gt;
  | BuchID   = njp.32101065184895&lt;br /&gt;
  | Seq      = 205&lt;br /&gt;
  }}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Adr-LG-HD-1806&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
| Titel  = Hessen-Darmstädter Staats- und Adresskalender 1806&lt;br /&gt;
| Verlag = Im Verlag der Invaliden-Anstalt&lt;br /&gt;
| Ort    = Darmstadt&lt;br /&gt;
| Datum  = 1806&lt;br /&gt;
| Seiten = 220&lt;br /&gt;
| Online =&lt;br /&gt;
  {{HathiTrust Buch&lt;br /&gt;
  | BuchID   = njp.32101065184853&lt;br /&gt;
  | Seq      = 240&lt;br /&gt;
  }}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;PR&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{BibOCLC|165696316|Seiten=6|Seite=PA22-IA40}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;NLVK&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
| Titel    = Neuste Länder und Völkerkunde. Ein geographisches Lesebuch für alle Stände.&lt;br /&gt;
| TitelErg = Kur-Hessen, Hessen-Darmstadt und die freien Städte. &lt;br /&gt;
| Band     = 22&lt;br /&gt;
| Online   = {{Google Buch|Linktext=online bei Google Books|KeinText=1|BuchID=Z7PdlcTHFukC|Seite=413}}&lt;br /&gt;
| Seiten   = 413&lt;br /&gt;
| Ort      = Weimar&lt;br /&gt;
| Jahr     = 1821&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_b.pdf#page=12 |seiten=8 und 48 |titel=Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen |werk=[[Zensus 2011]] |hrsg=[[Hessisches Statistisches Landesamt]] |abruf=2022-04 |format=PDF;&amp;amp;nbsp;1,1&amp;amp;nbsp;MB |abruf-verborgen=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20201027220518/https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_b.pdf#page=12 |archiv-datum=2020-10-27 |offline=1}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Pohlheim}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4357637-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Gießen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Pohlheim)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Gießen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1141]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1970]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fan-vom-Wiki</name></author>
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