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	<title>Wattendorf - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Der X an alle Rahm am 18. Dezember 2025 um 17:58 Uhr</title>
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		<updated>2025-12-18T17:58:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Gemeinde in Oberfranken. Für weitere Bedeutungen siehe [[Wattendorf (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Wattendorf COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 50/02/00/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 11/08/00/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Wattendorf in BA.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Bayern&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Oberfranken&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Bamberg&lt;br /&gt;
|Verwaltungsgemeinschaft= Steinfeld&lt;br /&gt;
|Höhe              = 530&lt;br /&gt;
|PLZ               = 96196&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 09504&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 09471209&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 5 [[Gemeindeteil]]e&lt;br /&gt;
|Straße            = Hauptstraße 9&lt;br /&gt;
|Website           = [http://www.wattendorf-oberfranken.de www.wattendorf-oberfranken.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Thomas Betz&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel= [[Bürgermeister#Bayern|Erster Bürgermeister]]&lt;br /&gt;
|Partei            = CSU/Bojendorfer Wählergemeinschaft&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wattendorf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die kleinste [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] im [[Oberfranken|oberfränkischen]] [[Landkreis Bamberg]], Mitglied der [[Verwaltungsgemeinschaft Steinfeld]] und zählt zur [[Metropolregion Nürnberg]]. Seit den 2004 gestarteten Grabungskampagnen im Wattendorfer Steinbruch gilt der [[Wattendorf#Wattendorfer Plattenkalk|Wattendorfer Plattenkalk]] als bedeutende [[Fossillagerstätte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Das [[Pfarrdorf]] liegt am Rande der [[Fränkische Schweiz|Fränkischen Schweiz]] am Juraaufstieg im östlichen Teil des Landkreises Bamberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Nachbargemeinden sind (von Norden beginnend im Uhrzeigersinn): [[Weismain]] ([[Landkreis Lichtenfels]]), [[Stadelhofen]], [[Scheßlitz]], [[Bad Staffelstein]] und [[Lichtenfels (Oberfranken)|Lichtenfels]] (beide Landkreis Lichtenfels).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Es gibt fünf [[Gemeindeteil]]e (in Klammern sind der [[Siedlungstyp]] und die Einwohnerzahl mit Stand 1. Januar 2022 angegeben):&amp;lt;ref&amp;gt;{{BLO Ortsdatenbank|objekt=Gemeinde Wattendorf |val=1138|zugriff=2021-03-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BayernPortal Ortsteile|val=85885371758 |objekt=Gemeinde Wattendorf |abruf=2021-12-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Verwaltungsgemeinschaft Steinfeld |Titel=Einwohnerzahlen der VG Steinfeld zum 01.01.2022 – Gemeinde Wattendorf |Sammelwerk=Mitteilungsblatt der Verwaltungsgemeinschaft Steinfeld – Amtliches Bekanntmachungsorgan für die Verwaltungsgemeinschaft Steinfeld und die Mitgliedsgemeinden Königsfeld, Stadelhofen, Wattendorf |Band=Jahrgang 39 |Nummer=1 |Datum=2022-01-14 |Seiten=3}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Bojendorf]] ([[Kirchdorf (Siedlungstyp)|Kirchdorf]], 132)&lt;br /&gt;
* [[Gräfenhäusling]] (Kirchdorf, 201)&lt;br /&gt;
* [[Mährenhüll]] ([[Dorf]], 76)&lt;br /&gt;
* [[Schneeberg (Wattendorf)|Schneeberg]] (Dorf, 56)&lt;br /&gt;
* Wattendorf ([[Pfarrdorf]], 178)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Gemarkungen}}Es gibt auf dem Gemeindegebiet die [[Gemarkung]]en Bojendorf, Gräfenhäusling und Wattendorf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ldbv.bayern.de/service/publikationen/arbeitshilfen.html |titel=Gemarkungs- und Gemeindeverzeichnis |hrsg=Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung |datum=2025-04-17 |abruf=2025-12-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gemarkung Wattendorf hat eine Fläche von 10,925&amp;amp;nbsp;km². Sie ist in 1299 [[Flurstück]]e aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 8410,48&amp;amp;nbsp;m² haben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/092331 |titel= Gemarkung Wattendorf (092331) |werk=geoindex.io |hrsg=Geoindex Aktiengesellschaft |abruf=2025-12-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In ihr liegt neben dem namensgebenden Ort der Gemeindeteil [[Schneeberg (Wattendorf)|Schneeberg]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://v.bayern.de/Fwyxb |titel=Webkarte |titelerg= [[Amtliches Liegenschaftskatasterinformationssystem|ALKIS®]]-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen |werk=[[BayernAtlas]] |hrsg=[[Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Bayern|LDBV]] |abruf=2025-12-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Bis zur Gemeindegründung ===&lt;br /&gt;
Wattendorf ist ein altes Siedlungsgebiet, das schon seit der Zeit der [[Linienbandkeramik]], im ausgehenden 6. bzw. frühen 5. Jahrtausend v. Chr., besiedelt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung geht auf das Jahr 1180 zurück; damals war der Ort im Besitz der [[Andechs (Adelsgeschlecht)|Grafen von Andechs]]. Von 1260 bis 1274 war Wattendorf im Besitz des Grafen von [[Truhendingen (Adelsgeschlecht)|Truhendingen]]. Dieser schenkte das Gut Wattendorf im Jahr 1274 dem [[Zisterzienserkloster]] [[Kloster Langheim|Langheim]], dem es bis zur [[Säkularisation in Bayern|Säkularisation]] 1803 gehörte. Die Stellung des Klosters gegenüber dem Hochstift Bamberg wurde mit der Zeit immer schwächer, so dass man am Ende des [[Heiliges Römisches Reich|Alten Reiches]] fast von einem [[Mediat]] des Hochstiftes sprechen kann. Seit dem [[Reichsdeputationshauptschluss]] von 1803 gehören der Ort wie weite Teile [[Franken (Region)|Frankens]] zu Bayern (Siehe auch [[Geschichte Frankens]]).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.humanistische-union.de/uploads/media/2003-04_tsk_neumann.pdf |wayback=20160304191344 |text=Johannes Neumann: Der Reichsdeputationshauptschluss von 1803: Voraussetzungen und Folgen |archiv-bot=2023-02-10 03:10:59 InternetArchiveBot }} (PDF-Datei; 179 kB)&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Zuge der Verwaltungsreformen im [[Königreich Bayern]] entstand mit dem [[Gemeindeedikt von 1818]] die heutige Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindungen ===&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Gebietsreform in Bayern]] wurden am 1. Mai 1978 die Gemeinden [[Bojendorf]] (mit [[Mährenhüll]]) und [[Gräfenhäusling]] eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631 | Seiten = 673}} &amp;lt;!--Gemeindeverzeichnis--&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Im Zeitraum von 1988 bis 2018 sank die Einwohnerzahl von 716 auf 646 um 70 bzw. um 9,8 %, das ist der deutlichste Einwohnerrückgang im Landkreis im genannten Zeitraum. Ein Höchststand wurde am 31. Dezember 1994 mit 727 Einwohnern erreicht.&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Jahr&lt;br /&gt;
! 1961&lt;br /&gt;
! 1970&lt;br /&gt;
! 1987&lt;br /&gt;
! 1991&lt;br /&gt;
! 1995&lt;br /&gt;
! 2000&lt;br /&gt;
! 2005&lt;br /&gt;
! 2010&lt;br /&gt;
! 2015&amp;lt;ref name=&amp;quot;datenfakten&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
! 2020&amp;lt;ref name=&amp;quot;datenfakten&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wattendorf-oberfranken.de/gemeinde/daten-fakten/ |titel=Daten &amp;amp; Fakten |hrsg=Gemeinde Wattendorf |abruf=2023-12-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Einwohner&lt;br /&gt;
| {{0}}814 &lt;br /&gt;
| {{0}}753 &lt;br /&gt;
| {{0}}723 &lt;br /&gt;
| {{0}}719 &lt;br /&gt;
| {{0}}721 &lt;br /&gt;
| {{0}}722 &lt;br /&gt;
| {{0}}707 &lt;br /&gt;
| {{0}}680 &lt;br /&gt;
| {{0}}662 &lt;br /&gt;
| {{0}}642&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
Laut Zensus am 9. Mai 2011 sind 97,0 % (674) der Einwohner römisch-katholisch und 2,2 % (15) evangelisch-lutherisch. 0,8 % (6) haben eine andere Religion oder sind konfessionslos. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
[[Bürgermeister#Bayern|Erster Bürgermeister]] ist seit [[Kommunalwahlen in Bayern 2014|2014]] Thomas Betz (CSU/Bojendorfer Wählergemeinschaft), der bei einem Gegenkandidaten 71,57 % der Stimmen erhielt und 2020 ohne Gegenkandidaten mit 86,86 % der Stimmen im Amt bestätigt wurde. Sein Vorgänger war seit 1978 Rudolf Krapp von der [[Christlich-Soziale Union in Bayern|CSU]], der [[Kommunalwahlen in Bayern 2008|2008]] mit 86,96 % der Stimmen zum fünften Mal wiedergewählt worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
!| Wahlvorschlag&lt;br /&gt;
!| Wahl 2002&lt;br /&gt;
!| [[Kommunalwahlen in Bayern 2008|Wahl 2008]]&lt;br /&gt;
!| [[Kommunalwahlen in Bayern 2014|Wahl 2014]]&lt;br /&gt;
!| [[Kommunalwahlen in Bayern 2020|Wahl 2020]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.statistik.bayern.de/mam/produkte/veroffentlichungen/statistische_berichte/b7361c_202051.pdf |titel=Kommunalwahlen in Bayern am 15. März 2020: Endgültige Ergebnisse |hrsg=Bayrisches Landesamt für Statistik |format=PDF |datum=2020-11 |abruf=2023-12-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Wählergruppe|Wählergemeinschaft Gräfenhäusling]]                              ||     25,6 % (2 Sitze) ||     28,3 % (2 Sitze) ||     27,4 % (2 Sitze) ||     32,0 % (3 Sitze) &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Wählergruppe|Bojendorfer Wählergemeinschaft]]                                 ||     27,6 % (2 Sitze) ||     22,9 % (2 Sitze) ||     22,3 % (2 Sitze) ||     24,8 % (2 Sitze)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Christlich-Soziale Union in Bayern|Christlich-Soziale Union in Bayern (CSU)]] ||     30,9 % (3 Sitze) ||     30,2 % (3 Sitze) ||     29,4 % (2 Sitze) ||     23,9 % (2 Sitze)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Freie Wähler Bayern|Freie Wähler Mährenhüll]]                                 ||     10,7 % (1 Sitz)  || {{0}}9,5 % (1 Sitz)  ||     11,6 % (1 Sitz)  ||     14,1 % (1 Sitz)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Freie Wähler Bayern|Freie Wähler Schneeberg]]                                 || {{0}}5,2 % (0 Sitze) || {{0}}9,1 % (0 Sitze) || {{0}}9,3 % (1 Sitz)  || {{0}}5,2 % (0 Sitze)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung=&lt;br /&gt;
|Blasonierung   = In Blau vorne ein nach links sehender silberner Adler; hinten ein goldener Kelch, aus dem ein goldener Abtstab wächst.&lt;br /&gt;
|Quelle         = {{HdBG GKZ}}&lt;br /&gt;
|Begründung     =&lt;br /&gt;
|Zusatz         =Der Adler und die Farbe Blau erinnern an die Herzöge von [[Andechs-Meranien]], die bis 1248 die Herrschaftsrechte über Wattendorf ausübten. Der Kelch und der Abtstab erinnern an die Schenkung des Ortes an das Zisterzienserkloster [[Kloster Langheim|Langheim]] durch die Grafen von Truhendingen im Jahr 1260.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bau- und Bodendenkmäler ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Baudenkmäler in Wattendorf|Liste der Bodendenkmäler in Wattendorf}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Brauereien ===&lt;br /&gt;
In Wattendorf gibt es noch zwei kleine Familienbrauereien, die Brauerei Hübner und die Brauerei Dremel. In beiden werden fränkische Bierspezialitäten gebraut und ausgeschenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freiwillige Feuerwehren ===&lt;br /&gt;
In Bojendorf, Gräfenhäusling und Wattendorf gibt es [[Freiwillige Feuerwehr]]en. Die Feuerwehr Gräfenhäusling verfügt über ein [[Tragkraftspritzenfahrzeug#Tragkraftspritzenfahrzeug|TSF]] (mit Gruppenbesatzung auf Basis eines ehemaligen [[Löschgruppenfahrzeug]]s); die Feuerwehr Wattendorf kann auf ein [[Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug#Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug 10|HLF 10]] und ein [[Mehrzweckfahrzeug (Feuerwehr)#Ausführung im Bundesland Bayern|MZF]] zurückgreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft ===&lt;br /&gt;
Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Arbeitsort. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 305. Im verarbeitenden Gewerbe gab es neun Betriebe, im Bauhauptgewerbe keine Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 79 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1220 Hektar, davon waren 1078 Hektar Ackerfläche und 140 Hektar Dauergrünfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wattendorfer Plattenkalk ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wattendorf pterodactyloid.jpg|mini|Der 2012 im Wattendorfer Plattenkalk gefundene Flugsaurier in der Ausstellung des Naturkunde-Museums Bamberg]]&lt;br /&gt;
In einem Steinbruch bei Wattendorf wird hochreiner [[Kalkstein]] (Wattendorfer Kalk) und [[Dolomit (Gestein)|Dolomit]] (dolomitisierter [[Riffkalk]]) aus der Zeit des [[Oberjura|Späten Jura]] ([[Kimmeridgium]], ca. 155 Millionen Jahre alt) abgebaut. 2002 stieß Thomas Bechmann, der Präparator des [[Naturkunde-Museum (Bamberg)|Naturkundemuseums Bamberg]], dort in einem der Intervalle aus dünnplattigem, [[Lamination|laminiertem]] Kalkstein („[[Plattenkalk]]“), die in die Abfolge zwischen dem Wattendorfer Kalk und dem Riffdolomit eingeschaltet sind, auf [[Fossil]]ien von Fischen und Krebsen. Seit 2004 führt das Naturkundemuseum Bamberg Grabungskampagnen durch.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.cfk-fossilien.de/die-plattenkalke-von-wattendorf/ Die &amp;#039;&amp;#039;Plattenkalke von Wattendorf. Wattendorf Grabung 2014.&amp;#039;&amp;#039;] CFK-Fossilien Coburg (private Fossiliensammler-Webseite), abgerufen am 4. Juli 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.cfk-fossilien.de/wattendorf-grabung-2017/ &amp;#039;&amp;#039;Wattendorf-Grabung 2017.&amp;#039;&amp;#039;] CFK-Fossilien Coburg (private Fossiliensammler-Webseite), abgerufen am 4. Juli 2018&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Teil des fossilführenden Schichtpakets wird für die Grabung durch einen Bagger von den auflagernden, fossilarmen Schichten befreit und dann im Laufe mehrerer Wochen komplett abgebaut. Aus Sicherheitsgründen ist das Betreten des Steinbruches durch unbefugte Personen strengstens verboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entdeckung der [[Fossillagerstätte]] in den Wattendorfer Plattenkalken, am nördlichen Ende des oberflächlichen Verbreitungsgebietes der [[Weißjura]]kalke, führte in den folgenden Jahren zu spektakulären Funden von zum Teil bisher unbekannten [[Art (Biologie)|Arten]]. So wurde 2012 ein [[Flugsaurier]] mit langen Stelzbeinen und Reusengebiss freigelegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SPON-851928&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/wattendorf-forschern-gelingt-sensationeller-flugsaurier-fund-a-851928.html |titel=Bayern: Forscher feiern sensationellen Flugsaurier-Fund |autor= |werk=[[Spiegel Online]] |datum=2012-08-24 |zugriff=2016-12-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wattendorfer Plattenkalke werden als lagunäre Ablagerungen interpretiert. Sie sind damit auf ähnliche Weise entstanden wie die [[Solnhofener Plattenkalk|Solnhofener Plattenkalke]], nur einige Millionen Jahre früher. Die Lagerstätte in Wattendorf weist nach den bisherigen Erkenntnissen eine noch größere Fossiliendichte auf als die weltberühmte Fossillagerstätte in Solnhofen. Präparierte Fundstücke werden im Naturkundemuseum Bamberg präsentiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.naturkundemuseum-bamberg.de/index.php/de/sonderausstellung/frankenland-am-jurastrand &amp;#039;&amp;#039;Frankenland am Jurastrand – versteinerte Schätze aus der Wattendorfer Lagune.&amp;#039;&amp;#039;] Internetpräsenz des Naturkunde-Museums Bamberg, abgerufen am 4. Juli 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* {{LStDV GKZ|9471209}} (PDF; 1,24 MB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Bamberg&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Gemeindeteile der Gemeinde Wattendorf&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4312519-0|LCCN=n2008021969|VIAF=150739631}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Bamberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Fränkische Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1180]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wattendorf| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1818]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemarkung im Landkreis Bamberg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Der X an alle Rahm</name></author>
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