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	<title>Wattasiden - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T18:00:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Jesi: /* Herrscherliste */ BKL-Link</title>
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		<updated>2023-02-05T16:55:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Herrscherliste: &lt;/span&gt; BKL-Link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wattasiden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{zghS|ⵉⵡⵟⵟⴰⵙⵉⵢⵏ|Iwṭṭasiyen}}, {{arS|وطاسيون|d=Waṭṭāsīyūn}}) waren eine [[islam]]ische [[Berber]]-Dynastie. Als Regenten des letzten [[Meriniden]]-Sultans übernahmen sie in den 1420er Jahren de facto die Macht in [[Marokko]], das sie – ab 1472 völlig unabhängig – bis zu ihrem eigenen Sturz durch die [[Saadier]] 1554 beherrschten.&lt;br /&gt;
[[Datei:Wattasids - Simplified map.PNG|mini|Herrschaftsbereich der Wattasiden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Banu Ouattas ({{arF|بنو وطاس|d=Banū Waṭṭās}}) waren [[Zanata]]-Berber und mit den [[Meriniden]] verwandt. Im 13. Jahrhundert waren sie von [[Tripolitanien]] bis nach Ostalgerien gezogen, wo sie sich niedergelassen hatten. Unter den Meriniden errangen die Wattasiden bald Einfluss und konnten nach dem Sturz von [[Abu Inan Faris]] (1358) ihre beherrschende Stellung sichern. Auch wenn sie nicht die Dynastie der Meriniden beseitigten, so waren deren Herrscher doch völlig von den Wattasiden abhängig. Nachdem [[Abdalhaqq II.]] (1421–1465) vergeblich den Sturz der Wattasiden betrieben hatte, errangen diese 1472 unter [[Mohammed ach-Chaykh al-Mahdi]] die Herrschaft in Marokko.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Wattasiden gelang trotz der Entmachtung der Meriniden keine Befriedung von Marokko. Ihre Autorität gegenüber den [[Beduinen]]- und Berberstämmen war nur gering. Auch die Eroberung der Häfen am [[Atlantischer Ozean|Atlantik]] durch die [[Portugal|Portugiesen]] konnte nicht verhindert werden. Mit Portugal musste sogar ein Waffenstillstand über 20 Jahre geschlossen werden, nachdem diese 1471 [[Tanger]] erobert hatten. Auch konnten einige Fürstentümer der Meriniden und [[Idrisiden]] im Rifgebirge lange Zeit nicht unterworfen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Opposition zur machtlosen Politik der Wattasiden gegenüber Portugal bauten in Südmarokko die [[Saadier]] unter [[Cherif]] [[Abu Abdallah al-Qaim]] (1505–1517) einen eigenen Machtbereich, als Basis für den Kampf gegen die Portugiesen auf. Zwar konnten die Saadier zeitweise von den Wattasiden unter dem Regenten [[Bou Hassoun]] aufgehalten werden, doch gewannen sie durch ihren erfolgreichen Kampf gegen die Portugiesen breite Unterstützung in der Bevölkerung und eroberten 1549 [[Fès]], womit die Herrschaft der Wattasiden beendet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herrscherliste ==&lt;br /&gt;
* Abu Zakariya Yahya I. (1420–1448)&lt;br /&gt;
* Ali (1448–1458)&lt;br /&gt;
* Yahya II. (1458–1459)&lt;br /&gt;
* [[Muhammad asch-Schaich al-Mahdi|Abu Abdallah Muhammad I. asch-Schaich]] (1472–1505)&lt;br /&gt;
* [[Abdallah Muhammad|Abu Abdallah Muhammad II. al-Burtuqali]] (1505–1524)&lt;br /&gt;
* [[Bou Hassoun|Abu Hassun Ali]] (1526 und 1554)&lt;br /&gt;
* [[Abu l-Abbas Ahmad (Wattasiden)|Ahmad]] (1524–1545 und 1547–1549)&lt;br /&gt;
* Nasir ad-Din Muhammad III. al-Qasri (1545–1547)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* A. Cour: &amp;#039;&amp;#039;La dynastie marocaine des Beni Wattas (1420–1554).&amp;#039;&amp;#039; Constantine 1920.&lt;br /&gt;
* [[Ulrich Haarmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Arabischen Welt.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben von [[Heinz Halm]]. 4. überarbeitete und erweiterte Auflage. C. H. Beck, München 2001, ISBN 3-406-47486-1 (&amp;#039;&amp;#039;Beck&amp;#039;s historische Bibliothek&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Muslimische Dynastie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berberische Dynastie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politikgeschichte (Marokko)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marokkanische Monarchie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte des Islam in Marokko]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jesi</name></author>
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