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	<title>Water Makes Money - Versionsgeschichte</title>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-17T15:13:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Film&lt;br /&gt;
| Bild             = &lt;br /&gt;
| Originaltitel    = Water Makes Money&lt;br /&gt;
| Produktionsland  = [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
| Erscheinungsjahr = 2010&lt;br /&gt;
| Länge            = 82&lt;br /&gt;
| Originalsprache  = [[Deutsche Sprache|Deutsch]], [[Französische Sprache|Französisch]]&lt;br /&gt;
| FSK              = &lt;br /&gt;
| JMK              = &lt;br /&gt;
| Regie            = Leslie Franke, [[Herdolor Lorenz]]&lt;br /&gt;
| Drehbuch         = Leslie Franke, Herdolor Lorenz&lt;br /&gt;
| Produktionsunternehmen = Kernfilm, in Koproduktion mit La Mare aux Canards und Achille du Genestoux&lt;br /&gt;
| Musik            = „O-TonStudio“, Hinrich Dageför und Stephan Wulf&lt;br /&gt;
| Kamera           = Lorenzo de Bandini, Stefan Corinth&lt;br /&gt;
| Schnitt          = Hermann Dolores, Leslie Franke&lt;br /&gt;
| Besetzung        = Jean-Luc Touly, André Santini, Philippe Kaltenbach, Raymond Avrillier, Francois Carlier, Patrick du Fau de Lamothe, Hélène Valade, Gérard Chausset, Anne Bouzinac, Nicolas Tissot, Gert Hoffmann, Peter Rosenbaum, Anne le Strat, Hélène Valade, Manon Zakeossian, Raymond Avrillier, Gérard Chausset, André Ollivro, Marc Laimé, Julien Pondaven, Christian Ude, Rainer List, Evelyn Huytebroeck, Arnaud Pinxteren, Martin Pigeon, Nathalie Gaudier Medeiros, Jean-Louis Couture, Philippe Machetel, Séverine Tessier, Danielle Mitterrand, Loic Fauchon, Maude Barlow, Richard Girard, Wangui Mbati, Wenonah Hauter, Adriana Marquisio&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Water Makes Money&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Dokumentarfilm von [[Leslie Franke]] und [[Herdolor Lorenz]] aus dem Jahr 2010. Er kritisiert das Modell der [[Public Private Partnership]] (PPP).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handlung ==&lt;br /&gt;
Die Autoren und PPP-Gegner liefern Hinweise darauf, dass durch privat-öffentliche Partnerschaften in der [[Wasserwirtschaft]] die Verbraucherpreise steigen und die Qualität der [[Wasserversorgung]] sinkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zentrum der Kritik stehen die französischen Wasserversorgungsunternehmen [[GDF Suez]] und &amp;#039;&amp;#039;Compagnie Générale des Eaux&amp;#039;&amp;#039; (heute [[Veolia Environnement]]).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://watermakesmoney.com/index.php/de/der-film/themen &amp;#039;&amp;#039;Unaufhaltsame Expansion der Weltwassergiganten?&amp;#039;&amp;#039;] watermakesmoney.com, aufgerufen am 23. März 2011, Fehler am 28. Juli 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Anhand von Beispielen, vornehmlich aus Frankreich und zum Teil aus Deutschland, werden die wirtschaftlichen Folgen von Privatisierungen im Bereich der Wasserwirtschaft aufgezeigt. Wiederholt klagen die Filmemacher undurchsichtige Finanzierungsverträge&amp;lt;ref name=&amp;quot;Berliner Zeitung&amp;quot; /&amp;gt; zwischen Kommunen und privaten Versorgern an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;tazBS&amp;quot;&amp;gt;[https://www.taz.de/1/nord/artikel/1/blaues-wunder-in-braunschweig/ &amp;#039;&amp;#039;Privatisierung – Blaues Wunder in Braunschweig&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Tageszeitung|taz]] Nord&amp;#039;&amp;#039;, 7. Oktober 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Film kritisiert zudem steigende [[Wasser- und Abwasserkosten in Deutschland|Wasserpreise]] bei geringerem Wartungsaufwand. Angebliche Erlöse der Kommunen bei der Vergabe (sogenanntes &amp;#039;&amp;#039;Eintrittsgeld&amp;#039;&amp;#039;) werden als Kredite der Kommunalpolitiker bei den Versorgern erwiesen, deren Kosten von den Versorgern vereinbarungsgemäß auf die Wasserpreise aufgeschlagen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Behandelt werden die Themen&lt;br /&gt;
* Begriffsstreit [[Public Private Partnership]] = [[Privatisierung]]?,&lt;br /&gt;
* nachgewiesene [[Korruption]] und gerichtliche Verurteilungen von [[Kommunalpolitik]]ern und Veolia-Managern in Frankreich,&lt;br /&gt;
* das sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Eintrittsgeld&amp;#039;&amp;#039;, einer Zahlung des privaten PPP-Vertragspartners an die [[Gemeinde|Kommune]] zu Beginn der Laufzeit eines PPP-Vertrages,&lt;br /&gt;
* [[Preis (Wirtschaft)|Preiserhöhungen]],&lt;br /&gt;
* Qualität der Wartung des Rohrleitungsnetzes und anderer Infrastruktur im Bereich der Wasserversorgung und Wasserentsorgung,&lt;br /&gt;
* Entwicklung der [[Wasserqualität]],&lt;br /&gt;
* Auswirkungen der Nutzung der [[Wasserquelle]]n auf die Umwelt,&lt;br /&gt;
* [[Finanzrisiko|finanzielle Risiken]] für Kommunen,&lt;br /&gt;
* der Konflikt zwischen (kurzfristiger) Gewinnorientierung der Privatwirtschaft und der langfristigen nachhaltigen Sicherung der Trinkwasserversorgung und -qualität,&lt;br /&gt;
* stark eingeschränkte [[Informationsrecht]]e und Einwirkungsmöglichkeiten auf die Wasserbewirtschaftung für die Bürger und deren gewählte Vertreter während der Laufzeit von PPP-Verträgen,&lt;br /&gt;
* Verlust von technischem [[Know-how]] bei den Kommunen,&lt;br /&gt;
* personelle Verflechtungen und berufliche Wechsel von leitenden Angestellten zwischen Posten in staatlichen Institutionen und privaten PPP-Unternehmen,&lt;br /&gt;
* Finanzierung von Lehrstühlen an [[Hochschule]]n in Frankreich und Deutschland durch private PPP-Unternehmen,&lt;br /&gt;
* [[Rekommunalisierung]],&lt;br /&gt;
* Kritik am [[Weltwasserforum]] und dem [[Weltwasserrat]], einer [[Denkfabrik]] zur Beeinflussung der künftigen Entwicklung der Wasserversorgung und&lt;br /&gt;
* [[Bürgerbegehren]] und [[Bürgerentscheid]]e zur [[Volksentscheid über die Offenlegung der Teilprivatisierungsverträge bei den Berliner Wasserbetrieben|Offenlegung von PPP-Vertragsinhalten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzelne Kommunen vertreten die verschiedenen Themen: [[Paris]], [[Bordeaux]], [[Grenoble]], [[Brest (Finistère)|Brest]], [[Montpellier]], [[Braunschweig]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;tazBS&amp;quot; /&amp;gt; [[Berlin]] und [[Brüssel]]. Die [[Türkei|türkische]] Staatsregierung erläutert ihre PPP-Gesetzgebung. Paris, [[Stuttgart]], [[Nairobi]] sowie [[Uruguay]] dienen als Beispiele für [[Rekommunalisierung]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Beispiel der [[Stadtwerke München]] erläutert der Münchner Oberbürgermeister [[Christian Ude]], weshalb sich PPPs aus seiner Sicht nur kurzfristig vermögenserhöhend für die Kommune, aber langfristig nachteilig für die betroffenen Kommunen und deren Bürger auswirken. Anhand des &amp;#039;&amp;#039;Münchner Modells&amp;#039;&amp;#039; der Förderung des [[Ökologische Landwirtschaft|ökologischen Landbaus]] durch die Stadtwerke München in den [[Quellgebiet]]en des Münchener Wassers zeigt der Film, wie auf kommunaler Ebene eine hohe Wasserqualität erhalten werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferner beleuchtet der Film das berufliche Schicksal von Jean-Luc Touly, einem ehemaligen Angestellten in der Unternehmensleitung und Betriebsratsmitglied bei Veolia. Er wurde entlassen, nachdem er veröffentlicht hatte, wie die hohen Preise von Veolia zustande kommen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.taz.de/1/zukunft/umwelt/artikel/1/schweigegeld-habe-ich-abgelehnt/ &amp;#039;&amp;#039;Attac-Aktivist über Wasser-Privatisierung – „Schweigegeld habe ich abgelehnt“&amp;#039;&amp;#039;.] taz.de, 6. August 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt; Paris hat im Jahr 2010 nach einem Vierteljahrhundert PPP mit Veolia und GDF-Suez seine Wasserversorgung als &amp;#039;&amp;#039;Eau de Paris&amp;#039;&amp;#039; wieder in kommunale Bewirtschaftung überführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Menschen kommen in Water Makes Money zu Wort:&lt;br /&gt;
* Jean-Luc Touly&lt;br /&gt;
* André Santini, Präsident des Wasserverbandes, Ile de France, Präsident des Wassereinzugsgebietes Seine-Normandie, Bürgermeister von Issy-les-Moulineaux, Staatssekretär des Ministeriums für den Öffentlichen Dienst&lt;br /&gt;
* Philippe Kaltenbach, Bürgermeister von Clamart&lt;br /&gt;
* Raymond Avrillier, ehemaliger stellvertretender Bürgermeister von Grenoble&lt;br /&gt;
* Francois Carlier, [[UFC Que Choisir]] (franz. Verbraucherorganisation)&lt;br /&gt;
* Patrick du Fau de Lamothe, Wirtschaftsprüfer&lt;br /&gt;
* Hélène Valade, Direktorin für nachhaltige Entwicklung bei SUEZ&lt;br /&gt;
* Anne Bouzinac, Vorsitzende [[EAU Secours 31]], einer Bürgerinitiative gegen die Privatisierung des Wassers&lt;br /&gt;
* Nicolas Tissot, Stellvertretender Bürgermeister von Toulouse&lt;br /&gt;
* Dr. Gerd Hoffmann, Oberbürgermeister von Braunschweig&lt;br /&gt;
* Peter Rosenbaum, Ratsherr und Vertreter der Bürgerinitiative „Bürger Braunschweig“&lt;br /&gt;
* Anne le Strat, Stellvertretende Bürgermeisterin, Paris&lt;br /&gt;
* Manon Zakeossian, Verantwortliche für den Ressourcenschutz bei Eau de Paris&lt;br /&gt;
* Gérard Chausset, Vizepräsident des Gemeindeverbandes Bordeaux&lt;br /&gt;
* Professor Philippe Valette, Universität Toulouse II, Spezialgebiet „Garonne“&lt;br /&gt;
* André Ollivro, Präsident von „Halte aux Marées Vertes“, ehem. Präsident des Wasserverbandes Cergy-Pontoise&lt;br /&gt;
* Michel Merceron, ehem. Ifremer-Forscher (French Institute for the Research and Exploration of the Sea), Vizepräsident Que Choisir Bretagne, Leiter, Wasserwerks Brest, Veolia&lt;br /&gt;
* Maxim Paul, Vize-Bürgermeister von Brest, verantwortlich für die Wasserversorgung&lt;br /&gt;
* Marc Laimé, Fachjournalist für Wasser, Berater&lt;br /&gt;
* Olivier Cuzon, Bürgerinitiative zur Rekommunalisierung des Wassers „Eau publique á Brest“&lt;br /&gt;
* Julien Pondaven, Umweltnetzwerk Cohérence Est&lt;br /&gt;
* Christian Ude, Oberbürgermeister von München, Vorsitzender des Städtetages bis 2009&lt;br /&gt;
* Rainer List, Leiter der Wasserversorgung bei den Stadtwerken München&lt;br /&gt;
* André Leducq, Touristenführer&lt;br /&gt;
* Evelyn Huytebroeck, Umweltministerin (Stadt und Region Brüssel)&lt;br /&gt;
* Arnaud Pinxteren, Abgeordneter im Stadtparlament Brüssel&lt;br /&gt;
* Martin Pigeon, Lobby Specialist, Corporate Europe Observatory&lt;br /&gt;
* Nathalie Gaudier Medeiros, Councilor, Montpellier&lt;br /&gt;
* Jean-Louis Couture, ehem. Koordinator des Euro-Mediterranen Regionalprogrammes für Wassermanagement&lt;br /&gt;
* Philippe Machetel, Leiter der Forschungsabteilung, CNRS, Uni Montpellier 2, Bürgermeister von Saint-Guilhem Le Désert&lt;br /&gt;
* Séverine Tessier, [[Anticor]] anti-corruption committee&lt;br /&gt;
* [[Danielle Mitterrand]], Präsidentin der Stiftung „France Libertés“&lt;br /&gt;
* Loic Fauchon, Präsident des [[Weltwasserrat]]s, Veolia&lt;br /&gt;
* [[Maude Barlow]], Trägerin des alternativen Nobelpreises “Right Livelihood Award” 2005, Präsidentin der NGO „Council of Canadians“&lt;br /&gt;
* Wenonah Hauter, [[Food and Water Watch]], USA&lt;br /&gt;
* Adriana Marquisio, Präsidentin der Gewerkschaft Wasser und Abwasser in Uruguay&lt;br /&gt;
* Veysel Eroglu, Türkischer Umweltminister&lt;br /&gt;
* Hasan Z.Sarikaya, Staatssekretär, Türkisches Umweltministerium&lt;br /&gt;
* Wangui Mbati, Anwältin, Mitglied des „Peoples Parlament“, Kenia&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
=== Kritik ===&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; bemängelt fehlende journalistische Distanz und meint, eine Klage in Frankreich gegen Jean-Luc Touly würde in Deutschland mit dem Slogan „Sehen Sie den Film, solange er noch nicht verboten ist“ aufgebauscht, um mehr Zuschauer zu bekommen, obwohl Veolia gar keine Anstalten mache, ihn zu verbieten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Berliner Zeitung&amp;quot; /&amp;gt; „Jede Szene mit kommunalen Helden wird mit harmonisch plätschernden Klängen unterlegt.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Berliner Zeitung&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derzeit strengt der Konzern [[Veolia]] in Frankreich eine Klage gegen Touly, einen der Akteure des Films, an,&amp;lt;ref&amp;gt;tkl: {{Toter Link |datum=2023-02 |url=http://www.watermakesmoney.com/images/stories/pdf/stuttgarter_zeitung_20110122.pdf |text=&amp;#039;&amp;#039;Neu auf DVD: „Water makes Money“. Wässrige Geschäfte&amp;#039;&amp;#039;. |archivebot=2023-02-10 02:18:18 InternetArchiveBot}} (PDF; 164&amp;amp;nbsp;kB) In: &amp;#039;&amp;#039;[[Stuttgarter Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;. watermakesmoney.com, 22. Januar 2011, S. 32, abgerufen am 23. März 2011 (Nr. 17).&amp;lt;/ref&amp;gt; weil er Veolia &amp;#039;&amp;#039;mafiöses und korruptes&amp;#039;&amp;#039; Verhalten vorwarf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Berliner Zeitung&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://teleobs.nouvelobs.com/articles/un-documentaire-d-arte-dans-le-collimateur-de-veolia | titel=Un documentaire d’Arte dans le collimateur de Veolia | autor= | hrsg=Le Nouvel Observateur | werk=nouvelobs.com | datum=2011-01-13 | zugriff=2011-03-22 | sprache=fr | format= | zitat=Certains passages de ce film nous accusent de pratiquer la corruption et d’avoir des liens avec la Mafia. On ne cherche pas à empêcher la diffusion donc il ne s’agit en aucun cas d’un acte de censure. L’instruction lancée établira les responsabilités et la matérialité des propos en question. A l’issue de l’enquête, les personnes impliquées seront convoquées. Nous demandons réparation. | offline=1 | archiv-bot=2023-06-07 01:57:16 APPERbot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Versuch des Konzerns, einen Prozess gegen die deutschen Produzenten und Regisseure zu beginnen, ist an deutschen Behörden sowie der deutschen Tochter des Konzerns gescheitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von der &amp;#039;&amp;#039;Berliner Zeitung&amp;#039;&amp;#039; wahrgenommene „fehlende journalistische Distanz“ wird mit den vielen „Auftraggebern“ in Zusammenhang gebracht, die den Film gemeinsam finanzierten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Berliner Zeitung&amp;quot;&amp;gt;Torsten Wahl: [https://www.berliner-zeitung.de/archiv/arte-doku-klagt-franzoesische-wassermultis-an-nur-kommunales-wasser-plaetschert-rein,10810590,10777984.html &amp;#039;&amp;#039;Nur kommunales Wasser plätschert rein&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 22. März 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Positive Stimmen ===&lt;br /&gt;
Lob erhielt der Film vor allem für die umfangreichen Recherchen der Filmemacher. So schreibt Thomas Pany auf [[Telepolis]]: „Die Dokumentarfilmer Franke und Lorenz haben eine beachtliche Materialsammlung zusammengestellt. Ihr Fazit: Privatisierung von Wasser macht soviel Sinn wie Sozialabbau: gar keinen.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Telepolis&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.heise.de/tp/news/Der-freie-Markt-im-Berliner-Wasser-gespiegelt-2003992.html|titel=Der „freie Markt“ im Berliner Wasser gespiegelt |autor=Thomas Pany|hrsg=Telepolis|werk=|datum=2010-10-30|zugriff=2011-12-14|format=|offline=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Presse hielt Water Makes Money auch zugute, dass der Film nicht nur Missstände anprangert, sondern auch Handlungsalternativen aufzeigt und Bürger zu aktiver Teilhabe motiviert: „‚Water Makes Money‘ garantiert nicht nur einen spannenden Kinoabend. Weil in den nächsten Jahren bundesweit tausende Konzessionsverträge der Kommunen mit privaten Energiekonzernen auslaufen, könnte der Film kommunale Akteure aufrütteln und dazu animieren, notfalls über Bürgerentscheide die Energie- und Wasserversorgung wieder in kommunales Eigentum zurückzuführen und zu demokratisieren.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;derFunke&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.derfunke.de/index.php/rubriken/kultur/945-filmbesprechung-water-makes-money|titel=Filmbesprechung: Water Makes Money |autor=Hans-Gerd Öfinger|hrsg=derFunke|werk=|datum=2010-09-26|zugriff=2018-06-16|format=|offline=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gerichtsverfahren ===&lt;br /&gt;
Am 14. Februar 2013 begann ein Prozess des Veolia-Konzerns gegen den französischen Vertreiber des Films, La Mare aux Canards, und den ehemaligen Veolia-Mitarbeiter Jean-Luc Touly. Bereits früher gab es eine Klage von Veolia gegen die Regisseure Herdolor Lorenz und Leslie Franke, die jedoch nicht weiter verfolgt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.labournet.de/politik/wipo/privatisierung/wasser/der-prozess-gegen-den-film-water-makes-money/?cat=6757 Prozess gegen den Film „Water makes money“.] labournet.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://watermakesmoney.com/index.php/de/der-prozess |wayback=20130113064416 |text=&amp;#039;&amp;#039;Verbot des Films ist zu befürchten!&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2023-02-10 02:18:18 InternetArchiveBot }} watermakesmoney.com&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
=== Aufführungen ===&lt;br /&gt;
Kinostart war der 23. September 2010. Der deutsch-französische Sender [[ARTE]] strahlte den Film am 22. März 2011 zum ersten Mal im Fernsehen aus.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://programm.ard.de/Homepage?sendung=287246263788629 Water Makes Money Wie private Konzerne aus Wasser Geld machen – Thema: Geldquelle Wasser], programm.ard.de, aufgerufen am 23. März 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er dementierte Gerüchte, wonach der Chef des Energiekonzerns GDF Suez bei ARTE angerufen habe, um die Ausstrahlung zu verhindern, wahrscheinlich läge eine Verwechslung vor, Suez klage nämlich in einer anderen Angelegenheit aus dem Jahr 2008 gegen ARTE.&amp;lt;ref&amp;gt;Ralf Hutter: [https://taz.de/Privatisierungsdoku-auf-Arte/!5124311/ &amp;#039;&amp;#039;Privatisierungsdoku auf ARTE – Kritik, unverwässert&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;taz.&amp;#039;&amp;#039; vom 22. März 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seit September 2010 fanden mehr als 500 (Kino-)Aufführungen statt: in Deutschland, Österreich, Schweiz, Frankreich, Spanien, Italien, Kanada, USA, Brasilien u.&amp;amp;nbsp;a.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.watermakesmoney.com/index.php/de/auffuehrungen Webseite des Films], abgerufen am 25. November 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Autoren des Films ===&lt;br /&gt;
Vorausgegangene Filmprojekte der beiden Autoren, die sich kritisch mit [[Privatisierung]]en auseinandersetzen, sind &amp;#039;&amp;#039;[[Bahn unterm Hammer]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Wasser unterm Hammer&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Herdolor Lorenz, Leslie Franke: [http://www.wasseruntermhammer.de/site/inhalte/wasser-unterm-hammer.html &amp;#039;&amp;#039;Wasser unterm Hammer&amp;#039;&amp;#039;.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Autoren drehen regelmäßig sogenannte „engagierte Dokumentarfilmproduktionen unter dem Motto &amp;#039;&amp;#039;Von und für Betroffene&amp;#039;&amp;#039;“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.kulturportal.de/-/kulturschaffende/detail/20199|titel=Herdolor Lorenz |autor=|hrsg=kulturportal.de|werk=Kulturportal|datum=|zugriff=2011-03-23|format=|offline=1 |archiv-bot=2023-06-07 01:57:16 APPERbot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://kerntv.de/site/inhalte/leslie-franke.html |titel=Leslie Franke|autor=|hrsg=|werk=kerntv.de|datum=2011-03-23|zugriff=2011-03-23|format=|offline=1 |archiv-bot=2023-06-07 01:57:15 APPERbot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://agdok.de/de_DE/members_detail/20199/vita Webvisitenkarte Herdolor Lorenz] bei der Arbeitsgemeinschaft Dokumentarfilm e.&amp;amp;nbsp;V., abgerufen am 25. November 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Finanzierung ===&lt;br /&gt;
Die Firma Kernfilm produzierte Water Makes Money mit der Unterstützung von vielen Organisationen (u.&amp;amp;nbsp;a. [[ver.di]], [[attac]], [[BUND]], [[Robin Wood]], [[Naturfreunde]]), Initiativen und Einzelpersonen nach dem Prinzip des [[Crowdfunding]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://watermakesmoney.com/index.php/de/partner-links Unterstützer des Filmprojekts „Water Makes Money“]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Abgefüllt]]&lt;br /&gt;
* [[Bottled Life]]&lt;br /&gt;
* [[Wasser als Handelsware]]&lt;br /&gt;
* [[Recht auf Zugang zu sauberem Wasser]]&lt;br /&gt;
* [[Daseinsgrundfunktionen]]&lt;br /&gt;
* [[Der große Ausverkauf]], ein Film, der sich mit Privatisierung im Allgemeinen auseinandersetzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.watermakesmoney.com/ Water Makes Money]&lt;br /&gt;
* [https://www.kino-zeit.de/filme/trailer/water-makes-money Trailer von Water Makes Money]&lt;br /&gt;
* [http://www.schattenblick.de/infopool/medien/redakt/mrrz0021.html/ Filmrezension] in der Elektronischen Zeitung Schattenblick&lt;br /&gt;
* [http://www.documentary-scene.de/water-makes-money-makes-documentary/ Kritische Auseinandersetzung mit den filmischen Aspekten des Werkes]&lt;br /&gt;
* {{IMDb|tt1872225}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmtitel 2010]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Film]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dokumentarfilm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Privatisierung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wasserwirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftskritischer Film]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wasser und Politik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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