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	<title>Wassil Sjulschyn - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T19:19:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wassil_Sjulschyn&amp;diff=1329159&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Pessottino am 5. März 2023 um 22:02 Uhr</title>
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		<updated>2023-03-05T22:02:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wassil Pjatrowitsch Sjulschyn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{beS|Васіль Пятровіч Сюльжын}}; * [[9. Mai]] [[1946]] in Sergejewitschi, [[Minskaja Woblasz]]) ist ein ehemaliger [[Sowjetunion|sowjetischer]] [[Ringen|Ringer]]. Er war [[Weltmeisterschaft|Weltmeister]] 1973 und [[Europameister]] 1972 und 1973 im [[Freistilringen|Freistil]] im Mittelgewicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werdegang ==&lt;br /&gt;
Wassil Sjulschyn, ein Weißrusse, gehörte der Sportorganisation &amp;quot;Dynamo&amp;quot; an und war in [[Minsk]] beheimatet. Er war Angehöriger der sowjetischen Sicherheitsorgane. In der ersten Hälfte der 1970er Jahre gehörte er zu den besten sowjetischen Freistilringern im Mittelgewicht und damit auch zu den besten Ringern in diesem Stil auf der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1972 wurde er erstmals bei einer internationalen Meisterschaft, der Europameisterschaft in [[Kattowitz]], eingesetzt. Er konnte dort auf Anhieb überzeugen und gewann in überlegener Manier den Europameistertitel im Mittelgewicht. Unter den von ihm besiegten Ringern war auch [[Wolfgang Nitschke]] aus der [[DDR]], der nach 1990 für viele Jahre erfolgreicher Bundestrainer der deutschen Freistilringer war. Bei den Olympischen Spielen dieses Jahres in [[München]] kam Wassil Sjulschyn nicht zum Einsatz. Hier startete für die Sowjetunion [[Lewan Tediaschwili]], der die Goldmedaille gewann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1973 wurde zum erfolgreichsten Jahr in der Ringerlaufbahn von Wassil Sjulschyn. Er gewann zunächst bei der Europameisterschaft in [[Lausanne]] erneut den EM-Titel. Er benötigte dazu sechs Siege und ein Unentschieden. Auch [[Benno Paulitz]], der starke Mittelgewichtler aus der DDR, musste dabei die Überlegenheit von Wassil Sjulschyn anerkennen. Im gleichen Jahr wurde er dann in [[Teheran]] auch [[Weltmeisterschaft|Weltmeister]] im Mittelgewicht. Hierbei besiegte er u.&amp;amp;nbsp;a. [[Ismail Abilow]] aus [[Bulgarien]], [[Günter Spindler]] aus der DDR, den Silbermedaillengewinner von [[München]] und späteren [[Olympiasieger]] von 1976 [[John Peterson (Ringer)|John Peterson]] aus den [[USA]] und [[Vasile Iorga]] aus [[Rumänien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1974 war Wassil Sjulschyn bei keinen internationalen Meisterschaften am Start. 1975 war er aber wieder dabei. Er hatte aber nicht mehr die Form von 1973 und schied bei der Europameisterschaft dieses Jahres in [[Ludwigshafen am Rhein]] nach Niederlagen gegen [[Mehmet Uzun (Ringer)|Mehmet Uzun]] aus der [[Türkei]] u. [[Henryk Mazur]] aus [[Polen]] schon nach der 2. Runde aus und belegte nur den 11. Platz. Es überraschte, dass er trotzdem auch bei der Weltmeisterschaft eingesetzt wurde. Möglicherweise hing dies damit zusammen, dass diese in seiner Heimatstadt [[Minsk]] ausgetragen wurde und man sich sowjetischerseits davon natürlich einen Erfolg versprach. Wassil Sjulschyn konnte diese Hoffnungen aber nicht erfüllen, denn er schied auch in Minsk nach Niederlagen gegen Mehmet Uzun und [[Adolf Seger]] aus der [[BRD]] schon nach der 2. Runde aus und belegte wiederum nur den 11. Platz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach diesen beiden Misserfolgen war die internationale Ringerkarriere von Wassil Sjulschyn beendet. Dies mag auch damit zusammenhängen, dass der [[Sowjetunion]] in der Gewichtsklasse von Wassil Sjulschyn in [[Lewan Tediaschwili]], [[Magomedchan Suleimanowitsch Arazilow|Magomedchan Arazilow]], [[Anatoli Konstantinowitsch Prokoptschuk|Anatoli Prokoptschuk]] und [[Wiktor Wladimirowitsch Nowoschilow|Wiktor Nowoschilow]] noch weitere Weltklasseringer zur Verfügung standen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erfolge ==&lt;br /&gt;
(WM = Weltmeisterschaft, EM = Europameisterschaft, F = freier Stil, Mi = Mittelgewicht, damals bis 82&amp;amp;nbsp;kg Körpergewicht, Hs = Halbschwergewicht, damals bis 90&amp;amp;nbsp;kg Körpergewicht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1972, &amp;#039;&amp;#039;1. Platz&amp;#039;&amp;#039;, EM in [[Kattowitz]], F, Mi, mit Siegen über Charles Kelly, [[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]], [[Jan Wypiórczyk]], [[Polen]], [[Leif Andersson (Ringer)|Leif Andersson]], [[Schweden]], [[Wolfgang Nitschke]], DDR, Ion Dumitru, [[Rumänien]] u. einem Unentschieden gegen [[Iwan Iliew]], [[Bulgarien]];&lt;br /&gt;
* 1973, &amp;#039;&amp;#039;1. Platz&amp;#039;&amp;#039;, &amp;quot;Dynamo&amp;quot;-Spartakiade in [[Berlin]] (Ost), F, Hs, vor Deltschew, Bulgarien u. Kielbowski, Polen;&lt;br /&gt;
* 1973, &amp;#039;&amp;#039;1. Platz&amp;#039;&amp;#039;, EM in [[Lausanne]], F, Mi, mit Siegen über [[Frank Andersson]], Schweden, [[André Bouchoule]], [[Frankreich]], Bernhard Dunke, [[BRD]], [[Vasile Iorga]], Rumänien, [[Schukri Ljutwiew]], Bulgarien u. [[Benno Paulitz]], DDR u. einem Unentschieden gegen [[Hayri Polat]], [[Türkei]];&lt;br /&gt;
* 1973, &amp;#039;&amp;#039;1. Platz&amp;#039;&amp;#039;, WM in [[Teheran]], F, Mi, mit Siegen über [[Ismail Abilow]], Bulgarien, Alois Peng, [[Schweiz]], [[Günter Spindler]], DDR, [[John Peterson (Ringer)|John Peterson]], USA u. Vasile Iorga;&lt;br /&gt;
* 1974, &amp;#039;&amp;#039;1. Platz&amp;#039;&amp;#039;, Studenten-WM in Moskau, F, Mi, vor Vasile Iorga u. D. Saberski, Bulgarien;&lt;br /&gt;
* 1975, &amp;#039;&amp;#039;11. Platz&amp;#039;&amp;#039;, EM in [[Ludwigshafen am Rhein]], F, Mi, nach Niederlagen gegen [[Mehmet Uzun (Ringer)|Mehmet Uzun]], Türkei u. [[Henryk Mazur]], Polen;&lt;br /&gt;
* 1975, &amp;#039;&amp;#039;11. Platz&amp;#039;&amp;#039;, WM in [[Minsk]], F, Mi, nach Niederlagen gegen Mehmet Uzun und [[Adolf Seger]], BRD&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Fachzeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Athletik (Zeitschrift)|Athletik]]&amp;#039;&amp;#039; aus den Jahren 1972 bis 1975,&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Documentation of International Wrestling Championships der FILA&amp;#039;&amp;#039;, 1976, Seiten W-109, W-133, E-82, E-90 u. E-108&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{IATRingerProfil|ID=12917309487B403391E6986A4C70F9A4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Sjulschyn, Wassil}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weltmeister (Ringen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Europameister (Ringen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ringer (Sowjetunion)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sowjetbürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1946]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Sjulschyn, Wassil&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Сюльжын, Васіль Пятровіч (belarussisch)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=sowjetischer Ringer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. Mai 1946&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Sergejewitschi, [[Minskaja Woblasz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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