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	<title>Wasserwerk - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wasserwerk&amp;diff=210481&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Funktionsprinzip */ Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2026-02-18T19:29:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Funktionsprinzip: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|erläutert das Wasserwerk zur Wasserförderung und -aufbereitung. Zu anderen Bedeutungen siehe „[[Das Wasserwerk]]“ (Roman), [[Burg Wasserwerk]], [[Altes Wasserwerk (Bonn)]] (Bundestag).}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Wasserwerk Hosterwitz (08).jpg|mini|Blick in das Maschinenhaus eines modernen Wasserwerks]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Norsborgs vattenverk långsamfilter nov 2010.jpg|mini|Außenanlagen eines Wasserwerks]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wasserwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine technische Anlage zur Bereitstellung von [[Trinkwasser]], sekundär auch von [[Betriebswasser|Brauchwasser]]. Die Anlage besteht aus der Wassergewinnung (Rohwasser), gegf. [[Wasseraufbereitung|Aufbereitung]] und Wasserverteilung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktionsprinzip ==&lt;br /&gt;
Wesentliche technische Bestandteile des Wasserwerks sind die Wassergewinnungsanlagen z.&amp;amp;nbsp;B. Quellen, Brunnen und Entnahmebauwerke an Flüssen, Seen oder Talsperren. Dazu können kommen Rechen- und Siebanlagen, Aufbereitungsanlagen ([[Filter (Fluidtechnik)|Filter]]) und [[Wasserbehälter (Wasserwirtschaft)|Wasserbehälter]] und gegf. [[Hochbehälter]]. [[Pumpe]]n sind erforderlich wenn das Wasser nicht in freiem Gefälle zum Verbraucher fließen kann. Zu einem Wasserwerk können außerdem gehören elektrische Schalt- und Steueranlagen für die Verteilung und Überwachung des Trinkwassers in das Leitungsnetz. In größeren Wasserwerken werden auch Laboratorien betrieben, die die chemische und biologische Zusammensetzung des Wassers kontrollieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfolgt die Wasserversorgung aus dem [[Grundwasser]], befindet sich das Wasserwerk oder die Fassungsanlage meist direkt bei den [[Grundwasserkörper]]n. Das Gelände ist meist als Zone I eines [[Schutzgebiete in Wasserwirtschaft und Gewässerschutz|Trinkwasserschutzgebietes]] ausgewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bernward Hölting]]: &amp;#039;&amp;#039;Hydrogeologie. Einführung in die Allgemeine und Angewandte Hydrogeologie&amp;#039;&amp;#039;. 3. neu bearbeitete Auflage, Ferdinand Enke Verlag, Stuttgart 1989, S. 349.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch [[Grundwasseranreicherung]]sanlagen, welche zusätzliches Fließwasser aus Flüssen oder Bächen als [[Uferfiltrat]] gewinnen, können Bestandteil eines solchen Wasserwerks sein.&amp;lt;ref&amp;gt;Bernward Hölting: &amp;#039;&amp;#039;Hydrogeologie. Einführung in die Allgemeine und Angewandte Hydrogeologie&amp;#039;&amp;#039;. 3. neu bearbeitete Auflage, Ferdinand Enke Verlag, Stuttgart 1989, S. 72.&amp;lt;/ref&amp;gt; Je nach Art des Untergrundes sowie der hydrogeologischen Gegebenheiten werden darauf abgestimmte Entnahmebauwerke errichtet. Von diesen Lokalitäten wird das Rohwasser zum Wasserwerk befördert.&amp;lt;ref&amp;gt;Nicola Fohrer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Hydrologie&amp;#039;&amp;#039;. Haupt Verlag, Bern 2016, S. 105.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Versorgung aus [[Quelle]]n oder aus [[Oberflächenwasser]] ([[See]]n (&amp;#039;&amp;#039;siehe auch: [[Seewasserwerk]]&amp;#039;&amp;#039;), [[Fließwasser]]) erfolgt, wird das Wasser über Leitungen von den Quellfassungen zum Wasserwerk transportiert. Im letzten Fall sind auch [[Aufbereitungsanlage]]n zur [[Wasseraufbereitung]] im Wasserwerk notwendig, wo die chemische und biologische Qualität des Trinkwassers hergestellt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Bernward Hölting: &amp;#039;&amp;#039;Hydrogeologie. Einführung in die Allgemeine und Angewandte Hydrogeologie&amp;#039;&amp;#039;. 3. neu bearbeitete Auflage, Ferdinand Enke Verlag, Stuttgart 1989, S. 279–282.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das auffälligste Merkmal eines Wasserwerkes war früher der im [[Ebene (Geographie)|Flachland]] häufig anzutreffende [[Wasserturm]]. Häufig war er [[Architektur|architektonisch]] besonders ansprechend ausgeführt und besteht heute nur noch als geschütztes Kulturdenkmal ohne seine ursprüngliche Funktion und Nutzung. An seine Stelle sind die Hochbehälter getreten, die bei deutlich günstigeren Baukosten an hochgelegenen Stellen im Gemeindegebiet errichtet werden können. Damit kann der Wasserdruck gleichmäßig aufrechterhalten werden und sorgen für einen Ausgleich bei den Wasserentnahmen im Netz. Ohne natürlichen Zulauf muss das Wasser zunächst dorthin gepumpt werden. Ist aus topografischen Gründen der Bau von Hochbehältern nicht möglich, wird der nötige Netzdruck mit drehzahlgeregelten Pumpen erzeugt, die das Wasser aus Tiefbehältern entnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Unterschied zum kommunalen Trinkwasserwerk gibt es auch Wasserwerke, die für die Gewinnung von [[Betriebswasser]] ausgelegt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moderne Wasserwerke, die ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts eingerichtet wurden, waren im Sinne des [[Munizipalsozialismus]] in der Regel als kommunale Betriebe organisiert worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nun&amp;#039;s Well, Europa Point, Gibraltar.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Nun’s well&amp;#039;&amp;#039; in Gibraltar&lt;br /&gt;
Mühlrad Oberes Wasserwerk.JPG|Mühlrad am oberen Wasserwerk des Schwetzinger Schlosses&lt;br /&gt;
SCREENHOUSE, ROTATING SCREEN FOR FILTERING WATER - Yosemite Hydroelectric Power Plant, Highways 120 and 140, Yosemite Village, Mariposa County, CA HAER CAL,22-YOSEM,4-16.tif|Historisch: Rotierendes Wasser-Grobfilter-Sieb im &amp;#039;&amp;#039;Yosemite Hydroelectric Power Plant&amp;#039;&amp;#039;, Yosemite Village, [[Mariposa County]], [[Kalifornien]], [[USA]]&lt;br /&gt;
Budapest, Kőbányai víztározó, 20.jpg|Zisterne eines Wasserwerks in Budapest&lt;br /&gt;
Molteno Dam-001.jpg|Das Molteno-Reservoir in Kapstadt&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte des Wasserwerks ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Deutsche Wasserwerke AG 1898.jpg|mini|[[Anleihe]] der Deutschen Wasserwerke AG vom 25. Mai 1898: Die Gesellschaft baute und betrieb Wasserwerke u.&amp;amp;nbsp;a. in [[Lüdenscheid]], [[Gnesen]], [[Sowetsk (Kaliningrad)|Tilsit]], [[Bad Oeynhausen|Oeynhausen]], [[Zehdenick]], [[Pyrzyce|Pyritz]], [[Ludwigslust]], [[Templin]], [[Wałcz|Deutsch-Krone (Westpr.)]], [[Uelzen]] und [[Rheda-Wiedenbrück]]]]&lt;br /&gt;
In der griechischen Stadt [[Pergamon]] (Bergama), etwa 100 Kilometer nördlich des heutigen [[Izmir]] in der Türkei, entstand schon rund 200 Jahre v. Chr. ein Wasserwerk, das die Bewohner mit [[Quelle|Quell-]] und [[Gewässer|Oberflächenwasser]] aus bis zu 40 Kilometern entfernten Zuflüssen versorgte. Glanzstück war eine drei Kilometer lange Hochdruckleitung, die ein Tal nach dem Prinzip [[kommunizierende Röhren|kommunizierender Röhren]] querte. Bisher hatte man in ähnlichen Fällen teure [[Aquädukt]]e gebaut, so etwa schon um 800 v. Chr. im Süden des späteren [[Armenien]], wo eine 56 Kilometer lange Leitung jährlich etwa 40 Millionen Kubikmeter Bergquellwasser in die Stadt [[Tuschpa]] der [[Urartäer]] brachte. Die assyrische Stadt [[Ninive]] wurde im 7. Jahrhundert v. Chr. über ein insgesamt 80 Kilometer Leitungen umfassendes System aus 18 Quellflüssen versorgt. Über ein [[Pumpwerk]] wurden die [[Hängende Gärten der Semiramis]] in [[Babylon]] – um 600 v. Chr. – bewässert: Ein göpelbetriebenes [[Schöpfwerk]] hob eine endlose Kette mit Wasser gefüllter Eimer an den oberen Rand der abschüssigen Gärten. Bekannt sind die [[Aquädukte in Rom]] um die Zeitenwende. [[Vitruv]] beschreibt im 1. Jahrhundert v. Chr. römische Treträder, die durch trampelnde Männer im oberen Teil in Betrieb gehalten wurden, die damit die Kraft des fließenden Wassers ersetzten und das Nass aus tiefer liegenden Becken in höher gelegene Rinnen „pumpten“. Zu den Wasserwerken [[Córdoba (Spanien)|Córdobas]] gehörten um 900, als dieses [[Mauren]]zentrum die größte Stadt Europas war, haushohe Schöpfräder (Norias), die das Flusswasser in höhere gelegene Primärkanäle beförderten, von wo es über Sekundärkanäle flächendeckend verteilt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Wasserversorgung von Burgen, Schlössern und Lustgärten (sogen. &amp;#039;&amp;#039;Wasserkünsten&amp;#039;&amp;#039;) stellte man neben Kanonenrohren in den mittelalterlichen Hüttenwerken und Gießereien auch gusseiserne Röhren her. Das älteste erhaltene, im [[Lahn-Dill-Gebiet]] hergestellte gusseiserne Rohr, stammt von der im Jahre 1455 verlegten Wasserleitung für die Burg/Schloss [[Dillenburg]]. Auch für die Wasserversorgung der Burg [[Braunfels]] verlegte man 1661 eine gusseiserne Druckwasserleitung.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans von Rezori: &amp;#039;&amp;#039;Das Gußrohr, Kurze geschichtliche Entwicklung&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;GWF&amp;#039;&amp;#039; (Wasser), Mai 1952, 93. Jahrg., Heft 10, S.&amp;amp;nbsp;295–297.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Bautzen]] hob ab dem Jahr 1496 ein wasserradgetriebenes System von [[Kolbenpumpe]]n das [[Spree]]wasser in einen Hochbehälter, von wo es auf den höchsten Punkt der Stadt am Fleischmarkt und von dort schließlich in 86 Brunnen strömte. Im 16. Jahrhundert trieben in Deutschland an mehreren Orten große Mühlräder in fließenden Gewässern [[Wasserpumpe]]n, die später Höhenunterschiede bis zu 250 Metern überwanden. Vor allem in Norddeutschland waren es vor allem die Brauer, die sich zu Gemeinschaften zum Bau solcher „Wasserkünste“ zusammentaten. 1681 staunte die Welt über eine Wasserhebemaschine mit 14 gewaltigen Wasserrädern bei [[Le Port-Marly]] an der [[Seine]], die das Flusswasser in die sechs Kilometer entfernten Gärten von [[Schloss Versailles|Versailles]] schickten. Frühe [[Archimedische Schraube|Wasserhebeanlagen]] sind auch aus [[Marburg]] an der Lahn, [[Bad Wildungen]] und [[Rothenburg ob der Tauber]] bekannt (1573–1599). 1696 staute der Philosoph und Techniker [[Gottfried Wilhelm Leibniz]] die [[Leine (Aller)|Leine]] auf und nutzte das herabstürzende Wasser als Energiequelle für ein Wasserhebewerk, das die Herrenhäuser Gärten in [[Hannover]] versorgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für kleinere Wassermengen in hügeligen Gegenden wurden ab Ende des 18. Jahrhunderts [[Hydraulischer Widder|hydraulische Widder]] eingesetzt. Der französische Physiker [[Denis Papin]] pumpte mit Hilfe einer von ihm weiter entwickelten [[Dampfmaschine]] 1706 Wasser in einen Hochbehälter, das dann Brunnen und Fontänen des [[Schloss Wilhelmshöhe|Kasseler Schlosses]] sprudeln ließ. Der preußische König [[Friedrich Wilhelm IV.]] ließ 1842 für die Wasserspiele am [[Schloss Sanssouci]] ein Pumpwerk im Stil einer maurischen [[Moschee]] bauen. Das [[Minarett]] verbirgt den 36 Meter hohen Schornstein der Dampfmaschine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1600 existierten in 33 deutschen Städten und über 100 kleineren Orten [[Wasserkunst|Wasserkünste]], meist technisch interessante Druckanlagen, die Wasser in Brunnen und in eine mehr oder weniger große Anzahl von Häusern und Gärten beförderten. Die erste zentrale öffentliche Wasserversorgung im heutigen Sinn errichtete [[Hamburg]] 1848 mit der „Zentralen Stadtwasserkunst“ in [[Rothenburgsort]]. Zwei aus England importierte Dampfpumpmaschinen von je 70 PS schickten das gereinigte Elbwasser in einen 76 Meter hohen Wasserturm, der neben Behältern, Steig- und Fallleitungen auch den Schornstein für die Abgase der mit Kohle gefeuerten Dampfkessel umhüllte. Über 62 Kilometer Leitungen floss das Wasser dann auf die Dachböden von 4000 Stadthäusern (einem Drittel der vorhandenen). [[Berlin]], das von leicht zu förderndem Grundwasser profitierte, folgte 1856, [[Frankfurt am Main]] 1873.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Wasserwerk in Cond gebaut 1911.jpg|Wasserwerk [[Cond]], 1911 (Juni 2014)&lt;br /&gt;
 Wasserwerk Essen 1870.jpg|Wasserwerk [[Essen]] (1870)&lt;br /&gt;
 Water works on seafront, Funchal, Madeira.jpg|Wasserwerk [[Funchal]], [[Madeira]] (Februar 2009)&lt;br /&gt;
 1895 Castle of the Water.jpg|„Wasserreservoir“ [[Kanton St. Gallen]], 1895, Schweiz (März 2009)&lt;br /&gt;
 Waterworks in Maryino.jpg|[[Wasserturm]] Maryino (Rajon Tosno, [[Oblast Leningrad]]), [[Russland]] (August 2015)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umweltaspekte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grundwasserabsenkung ===&lt;br /&gt;
Die Entnahme von Grundwasser durch Wasserwerke kann zu einer [[Grundwasserabsenkung|Absenkung des Grundwasserspiegels]] führen, wenn mehr Wasser entnommen wird als der Grundwasserstrom zuführt. Dabei kann es zur Bildung eines [[Absenkungstrichter]]s um den Entnahmebrunnen, die Beeinträchtigung benachbarter Brunnen und Feuchtgebiete, einer Veränderung der Vegetation durch sinkende Wasserstände und bei größeren Absenkungen zu [[Setzung (Bauwesen)|Setzungen]] an Gebäuden kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundwasserabsenkung bedarf der wasserrechtlichen [[Erlaubnis]] durch die zuständige [[Wasserbehörde]]. Dabei sind auch die Auswirkungen auf die Standsicherheit benachbarter Gebäude und den [[Naturhaushalt]] zu berücksichtigen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gesetze-im-internet.de/whg_2009/__8.html |titel=§ 8 WHG - Einzelnorm |abruf=2025-11-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Besonders problematisch sind die Trinkwassergewinnung bei zeitgleich großflächiger Grundwasserabsenkungen, zum Beispiel durch den [[Braunkohlebergbau|Braunkohletagebau]], welcher bereits zur Schließung mehrerer Trinkwasserwerke geführt hat.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://weiterdenken.de/de/2017/06/05/wasser-fuer-jahrzehnte-saure-zeiten |titel=Wasser: Für Jahrzehnte saure Zeiten {{!}} Weiterdenken {{!}} Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen |sprache=de |abruf=2025-11-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klimawandel ===&lt;br /&gt;
Der [[Klimawandel]] stellt die [[Wasserversorgung]] vor erhebliche Herausforderungen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dvgw.de/themen/wasser/ressourcenmanagement-und-gewaesserschutz/klimawandel-und-wasserversorgung |titel=DVGW e.V.: Klimawandel und Wasserversorgung |abruf=2025-11-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Längere Trockenperioden führen zu einer verringerten Grundwasserneubildung, wodurch sinkende Grundwasserstände Brunnen „trockenfallen“ lassen können. Zudem beeinträchtigen Niedrigwasserstände in Talsperren und Flüssen die Oberflächenwassernutzung, während steigende Temperaturen zu einer erhöhten Verdunstung führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem haben Veränderungen des Klimas auch Auswirkungen auf die [[Wasserqualität]]. Bei [[Starkregen]] werden vermehrt Stoffe aus Böden in Gewässer geschwemmt. Höhere Wassertemperaturen begünstigen mikrobielles Wachstum, was zu einer verstärkten [[Algenblüte]] in [[Oberflächengewässer]]n führt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Verband kommunaler Unternehmen e.V |url=https://www.vku.de/klimaanpassung/ |titel=Klimaanpassung – Herausforderungen für die kommunale Wasserwirtschaft: VKU |sprache=de |abruf=2025-11-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wasserwirtschaftlichen Verbände [[Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft|BDEW]], [[Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches|DVGW]], DWA und VKU fordern bessere Rahmenbedingungen für die Anpassung an den Klimawandel, darunter beschleunigte Genehmigungsverfahren und politische Unterstützung für überregionale Verbindungen von Wasserversorgungssystemen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=BDEW |url=https://www.bdew.de/presse/presseinformationen/wasserwirtschaft-im-spannungsfeld-zwischen-klimawandel-und-klimaschutz/ |titel=Wasserwirtschaft im Spannungsfeld zwischen Klimawandel und Klimaschutz |sprache=de |abruf=2025-11-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Harald Bruckert: &amp;#039;&amp;#039;Vom Laufbrunnen zum Wasserwerk : der Ausbau der Trinkwasserversorgung in der Pfalz im 19. und 20. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde, Kaiserslautern 2022, ISBN 978-3-948913-05-2.&lt;br /&gt;
* A. Gericke: &amp;#039;&amp;#039;100 Jahre Berliner Wasserwerke (1856–1956)&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Technik, Berlin 1956&lt;br /&gt;
* Eberhard Jüngel et al.: &amp;#039;&amp;#039;Die Talsperre Eibenstock, das Wasserwerk Burkersdorf : die Trinkwasserversorgung aus Talsperren in Südsachsen&amp;#039;&amp;#039;. (= &amp;#039;&amp;#039;Am Auersberg&amp;#039;&amp;#039;; 11) Eibenstock 2019, ISBN 978-3-00-064498-6.&lt;br /&gt;
* [[Otto Lueger]] et al.: &amp;#039;&amp;#039;Der städtische Tiefbau, Bd. 2, Die Wasserversorgung der Städte&amp;#039;&amp;#039;. 1. Auflage, Leipzig 1914 (2. Teil erschien 1916).&lt;br /&gt;
* Shahrooz Mohajeri: &amp;#039;&amp;#039;100 Jahre Berliner Wasserversorgung und Abwasserentsorgung 1840–1940&amp;#039;&amp;#039;. (= &amp;#039;&amp;#039;Blickwechsel&amp;#039;&amp;#039;; 2) Steiner, Stuttgart 2005, ISBN 978-3-515-08541-0.&lt;br /&gt;
* Wilhelm Thürnagel, Heinz Beckmann: &amp;#039;&amp;#039;Trinkwasserversorgung und Abwasserbehandlung in der DDR : die VEB Wasserversorgung und Abwasserbehandlung ; Abriss der Entwicklung, der Organisation, des Leistungsstandes und der Schwächen und Hemmnisse&amp;#039;&amp;#039;. Hochschule Neubrandenburg, Institut für Umweltgeschichte und Regionalentwicklung, Friedland 2014, ISBN 978-3-941681-74-3.&lt;br /&gt;
* [[Hanno Trurnit]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte(n) hinterm Hahn. Von Wasserkunst und Wasserwerk.&amp;#039;&amp;#039; Frank Trurnit &amp;amp; Partner Verlag GmbH, Ottobrunn 2006, ISBN 978-3-9806986-9-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Water works|Wasserwerke}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4135100-9}}&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=LvL_nFRx1A0 Funktionsweise eines Wasserwerkes mit Ultrafiltration - Lehrfilm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4135100-9|LCCN=sh85145757|NDL=01041571}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauform (Wasserbau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verfahrenstechnische Anlage]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wasseraufbereitung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommunalpolitik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wasserwerk| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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