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	<title>Wasserwerfer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Mosbatho: /* DDR */ + Bild</title>
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		<updated>2025-07-02T21:32:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;DDR: &lt;/span&gt; + Bild&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt Wasserwerfer der Polizei. Die Wasserwerfer der Feuerwehr heißen bei den deutschen Feuerwehren &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Monitore&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und werden im Artikel [[Sonderstrahlrohr#Monitore|Sonderstrahlrohr]] behandelt.}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Wasserwerfer der Polizei Berlin.jpg|mini|[[Wasserwerfer 10000]] der [[Der Polizeipräsident in Berlin|Berliner Polizei]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Camion canon à eau Police-CRS à Paris - 2.jpg|mini|Wasserwerfer der französischen Polizei]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Warszawa, Marsz Niepodległości 2011 18.jpg|mini|Polnischer Wasserwerfer „Tajfun&amp;amp;nbsp;1“]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Waterspuit.jpg|mini|Wasserwerfer der niederländischen Polizei]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wasserwerfer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (im Sprachgebrauch der [[Polizei (Deutschland)|deutschen Polizei]] „WaWe“ genannt) sind Spezialfahrzeuge mit großen Wassertanks und beweglichen Strahlrohren zum Schießen („Werfen“) des Wassers auch unter hohem Druck (bis 20&amp;amp;nbsp;[[Bar (Einheit)|bar]] = 2&amp;amp;nbsp;[[Pascal (Einheit)#Megapascal|MPa]]). Wasserwerfer sind [[Fernwaffe]]n, die von Polizeien und Sicherheitsbehörden weltweit eingesetzt werden. In Deutschland sind dies die geschlossenen Verbände der [[Bundespolizei (Deutschland)|Bundespolizei]] und die [[Bereitschaftspolizei]]en der Bundesländer. Darüber hinaus sind die [[Feldjäger]] der [[Bundeswehr]] mit Wasserwerfern ausgerüstet, die diese aber nur im Auslandseinsatz im Rahmen der [[Crowd and Riot Control]] einsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatzprofil ==&lt;br /&gt;
Wasserwerfer werden als Einsatzmittel zur [[Gefahrenabwehr]] vor allem bei Demonstrationen und Straßenschlachten eingesetzt, um größere Menschengruppen unter Kontrolle zu halten. Dies geschieht, um im Rahmen des [[Unmittelbarer Zwang|unmittelbaren Zwangs]] Maßnahmen gewaltsam durchzusetzen. Wann dies geschehen darf, ist in Deutschland durch die Polizeidienstvorschrift [[PDV&amp;amp;nbsp;122]] eindeutig geregelt. Dies können auch Einsätze sein, deren Einsatzziel nicht mit personellen Mitteln allein oder nicht in der erforderlichen Zeit erbracht werden kann, wie das Räumen von [[Sitzblockade]]n. Weiterhin können Wasserwerfer auch in der Brandbekämpfung eingesetzt werden, etwa bei in Brand gesetzten Barrikaden oder aufgrund des meist vorhandenen [[Allradantrieb]]s und ihrer Geländegängigkeit auch bei Waldbränden. In einigen Staaten verfügen diese Fahrzeuge über Räum- oder Absperrvorrichtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einsatzgebiete ===&lt;br /&gt;
* Räumung insbesondere von Straßen, Plätzen und sonstigen Geländeteilen&lt;br /&gt;
* Sicherung polizeilicher Absperrungen&lt;br /&gt;
* Sicherung und zum Schutz von Gebäuden, Anlagen, Einrichtungen und Ähnlichem&lt;br /&gt;
* Brandbekämpfung bei polizeilichen Einsätzen wie Barrikadenbränden sowie zur Unterstützung der [[Feuerwehr]] (Die Feuerwehr verfügt jedoch auch selbst über [[Monitor (Feuerwehr)|Wasserwerfvorrichtungen]])&lt;br /&gt;
* Sicherstellung der Trinkwasserversorgung bei Katastrophen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einsatzarten ===&lt;br /&gt;
Das Wasser kann als &amp;#039;&amp;#039;Wasserstoß&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Wasserregen&amp;#039;&amp;#039; oder als &amp;#039;&amp;#039;Wassersperre&amp;#039;&amp;#039; abgegeben werden:&lt;br /&gt;
* Der Wasserstoß wird gezielt gegen einzelne Personen gerichtet. Bei zu hohem Betriebsdruck kann ein direkter Wasserstoß zu schweren Verletzungen führen, daher gelten Beschränkungen bei der Druckregulierung.&lt;br /&gt;
* Beim Wasserregen wird der Strahl indirekt und flächendeckend abgegeben, um größere Personengruppen durch Nässe zurückzudrängen. Bei längerem, ununterbrochenem Einwirken auf die Personengruppen wird durch den Wassernebel der Umgebungsluft Sauerstoff entzogen, so dass bei den Demonstranten (z.&amp;amp;nbsp;B. in Sitzblockaden) Erschöpfungszustände einsetzen und eine eigenständige Aufgabe erzwungen werden soll.&lt;br /&gt;
* Mit der Wassersperre sollen bereits geräumte Bereiche gegen erneute Besetzung gesichert oder hinter der Sperre die Möglichkeit für die Formierung von Einsatzkräften geschaffen werden. Bei älteren Wasserwerfern mit einfachen Vollstrahlrohren geschieht dies durch pendelweises, auf den Boden gerichtetes Bewegen der Strahlrohre. Moderne Wasserwerfer, darunter auch der für die deutschen Behörden neue [[Wasserwerfer 10000]] bieten dazu auch die Möglichkeit, durch veränderbare Strahlbilder der Hauptstrahlrohre den Wasserstrahl aufzufächern sowie mit zusätzlichen Seitendüsen einen sogenannten Wasserschild aufzubauen, der als Absperrung wirken soll.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wasserwerfer.jpg|Wasserwerfer am [[Erster Mai in Kreuzberg|1.&amp;amp;nbsp;Mai 2001 in Berlin-Kreuzberg]]&lt;br /&gt;
Polizei-Wasserwerfer.jpg|Wasserwerfereinsatz in Rostock bei einer Demonstration gegen den [[G8-Gipfel in Heiligendamm 2007]]&lt;br /&gt;
Raeumung Topf und Soehne-10.jpg|Löschen einer brennenden Barrikade durch einen Wasserwerfer&lt;br /&gt;
Euro-manifestation - Brussels - 24-03-2011 (19).jpg|Drei Wasserwerfer der belgischen Polizei anlässlich einer Demonstration in Brüssel im März 2011&lt;br /&gt;
2020-Jul-01-灣仔-水砲-擊中記者.webm|Einsatz eines Wasserwerfers während der [[Proteste in Hongkong 2019/2020]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Chemische Beimengungen ===&lt;br /&gt;
Dem Wasser können [[Reizstoff]]e wie [[2-Chlorbenzylidenmalonsäuredinitril]] (CS) oder [[ω-Chloracetophenon]] (CN) in Promillekonzentration zugemischt werden, die als [[Aerosol]] niederregnen. Hierzu verfügen die Fahrzeuge über Zusatztanks oder Kanisterhalterungen im Tankaufbau für mehrere Behälter. In vielen Ländern ist die Zumischung von Reizstoffen gesetzlich reglementiert, teils verboten. Teilweise werden in manchen Ländern dem Wasser auch Farbstoffe zugemischt, um Teilnehmern von Demonstrationen durch Einfärben auch nachträglich habhaft werden zu können. Löschmittel wie Schaumzusätze gehören ebenfalls zur Ausstattung vieler Polizei-Wasserwerfer weltweit, da sie sich auch genauso zur Brandbekämpfung eignen. Dementsprechend wird in vielen Fahrzeugen auch eine Grundausstattung an Feuerlöschtechnik mitgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deutschland ==&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
Wasserwerfer wurden für ordnungspolizeiliche Aufgaben bereits in den 1930er Jahren eingesetzt. Bei der Premiere des Films &amp;#039;&amp;#039;[[Im Westen nichts Neues (1930)|Im Westen nichts Neues]]&amp;#039;&amp;#039; wurden Wasserwerfer genutzt, um Demonstrationsverbote durchzusetzen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gulli_com&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://archive.today/20130125060847/http://www.gulli.com/news/14583-wie-viele-wasserwerfer-braucht-eine-demokratie-2010-10-26 |titel=Wie viele Wasserwerfer braucht eine Demokratie? |hrsg=[[gulli.com]] |datum=2010-10-26 |offline=1 |abruf=2010-12-28 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1949 gab es in Hamburg den ersten, aus einem Feuerwehrfahrzeug umgebauten Polizei-Wasserwerfer, 1952 folgte dort der erste „richtige“ Wasserwerfer auf Basis eines Magirus S3500.&amp;lt;ref&amp;gt;Hamburger Morgenpost - Polizei bekommt &amp;#039;nen Super-Wasserwerfer vom 14. August 2009&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis in die 1960er Jahre spielten Wasserwerfer im Polizeialltag sonst praktisch keine Rolle. Der Einsatz von Wasser zum Kontrollieren von mutmaßlich gewalttätigen Gruppen (Gesetzeswortlaut: „[[Störer]]“) beschränkte sich auf Wasserschläuche an den ortsfesten [[Hydrant]]en. Erst beginnend mit der [[68er-Bewegung]] kauften die Landespolizeien in Deutschland, ab 1974 auch der [[Bundesgrenzschutz]],&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Jürgen Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Wir tragen den Adler des Bundes am Rock – Chronik des Bundesgrenzschutzes 1951–1971&amp;#039;&amp;#039;. Fiedler-Verlag, Coburg 1995, ISBN 3-923434-17-0, S. 59&amp;lt;/ref&amp;gt; in größeren Stückzahlen den geländegängigen [[WaWe&amp;amp;nbsp;4000]] (4000&amp;amp;nbsp;l Wasservorrat), der überwiegend auf dem [[Mercedes-Benz-Lkw#Kurzhauber|Mercedes-Kurzhauberfahrgestell]] LA&amp;amp;nbsp;1113 mit einem Aufbau von [[Metz Aerials|Metz]] basierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im damaligen [[West-Berlin]], wo der [[WaWe 64]] auch schon Mitte der 1960er Jahre beschafft worden war, entwarf man einen eigenen Typ Wasserwerfer, den [[WaWe 69]] ([[Mercedes-Benz-Lkw#Rundliche Frontlenker|Mercedes LPS 338]]) mit sondergeschütztem Hodermann-Aufbau aus 7&amp;amp;nbsp;mm starkem Panzerstahl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Vorstellung der neuen Mercedes-[[Frontlenker]]kabine wurde Mitte der 1970er Jahre ein Nachfolgemodell für den WaWe 4000 entwickelt, der [[WaWe 6000]]. Dieses Modell kam dann auch in Berlin zum Einsatz; kennzeichnend für die Berliner Wasserwerfer war noch bis zum Nachfolgemodell WaWe 9000 die Aufschrift „Bitte Abstand halten“ am Tankaufbau. Der WaWe 6000 basierte auf einem zweiachsigen Allrad-Fahrgestell des Typs Mercedes 1719. Das Frontlenker-Fahrerhaus der damals aktuellen [[Mercedes-Benz NG|NG-Reihe]] mit einer eher feuerwehr-typischen [[Doppelkabine]] wurde mit einer aufgesetzten Werferkanzel im hinteren Teil erhöht. Von diesem Typ gab es nur wenige Exemplare; sie waren neben Berlin vorwiegend in Norddeutschland stationiert. Die meisten Polizeibehörden wechselten direkt vom WaWe 4000 auf den [[WaWe 9000]], der 1979 entwickelt und ab Mitte der 1980er Jahre in Serie gefertigt wurde. Der letzte WaWe 4000 schied 1996 bei der sächsischen Bereitschaftspolizei aus dem Dienst. Seit 2011 wird der [[Wasserwerfer 10000]] als aktuelles Modell eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang der 2010er Jahre beschafften die Feldjäger der Bundeswehr für die Crowd and Riot Control sechs &amp;#039;&amp;#039;Geschützte Führungs- und Funktionsfahrzeuge mit Mehrzweckaufbau Wasserwerfer&amp;#039;&amp;#039; (GFF MZA WW). Das gegen Beschuss bis zum Kaliber [[7,62 × 51 mm NATO]], [[7,62 × 54 mm R]] oder ähnlichen [[Geschütztes Fahrzeug|geschützte Fahrzeug]] [[Rheinmetall YAK]] 6×6 basiert auf dem gepanzerten [[Mowag Duro]] IIIP und wird von [[Rheinmetall Landsysteme]] geliefert. Der Wasserwerfer hat ein Fassungsvermögen von 1000 Liter und besitzt einen Turm mit einem zweirohrigeren Dual-Intruder mit Impulstechnologie. Mit Druckluft verschießt dieser im Einzelschuss 12 Liter oder im Doppelschuss 24 Liter mit bis zu 300 bar bei einer Kadenz von 10 Schuss pro Minute und Rohr. Die Einsatzweite liegt bei 15 bis 55 Meter.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://bos-fahrzeuge.info/einsatzfahrzeuge/123963/Hannover_-_Feldjaeger_-_Wasserwerfer/photo/337220 Y-450 611 der Schule für Feldjäger und Stabsdienst der Bundeswehr (SFJg/StDstBw) in Hannover]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.panzer-modell.de/referenz/in_detail/yak_ww/yak.htm Infoseite mit Bildergalerie]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
ILÜ der Bundeswehr am 24.09.2012 --11 (cropped).jpg|Rheinmetall YAK Wasserwerfer, Informations- und Lehrübung 2012&lt;br /&gt;
Bundesarchiv Bild 102-10865, Berlin, Wasserwerfer der Schutzpolizei.jpg|Berliner Wasserwerfer (1930)&lt;br /&gt;
Polizei Wasserwerfer.jpg|Wasserwerfer 9000 (neuere SK 94-Ausführung) auf einer Demonstration in Leipzig&lt;br /&gt;
Wasserwerfer der Polizei ST1 und ST2 - Sachsen-Anhalt - Einsatzraum Dresden - vor dem Polizeirevier Dresden Schießgasse - am Samstag 17.April 2021 - Querdenkerdemo Einsatz - Bild 002.jpg|WaWe 10000 in [[Dresden]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politische und rechtliche Situation ===&lt;br /&gt;
Der Einsatz von Wasserwerfern ist häufig umstritten und für den Einsatzleiter immer mit der Gefahr von juristischen Folgen verbunden, wobei die Frage nach der Verhältnismäßigkeit des Wasserwerfer-Einsatzes zu klären ist. Das Magazin &amp;#039;&amp;#039;[[Stern (Zeitschrift)|Stern]]&amp;#039;&amp;#039; kritisierte 1984, also etwa zum Zeitpunkt der Einführung der heutigen Wasserwerfer 9000, dass Hochdruckwasserwerfer von ihrer Wirkung her mit einer Geschosswaffe mit Breitflächenwirkung vergleichbar wären, im Gesetzestext jedoch nur als Hilfsmittel definiert sind. Damit liege die Entscheidung über den Einsatz auf den unteren Führungsebenen und sei auch nicht in der Art und Weise berichtspflichtig wie ein möglicher Schusswaffengebrauch. So sei auch die Schwelle eines möglichen Einsatzes eher niedrig anzusiedeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mischen sich gewalttätige Störer unter friedliche Demonstranten, kann der Wasserwerfer nicht mehr verwendet werden, um &amp;#039;&amp;#039;nur&amp;#039;&amp;#039; die Störer auf Distanz zu halten, es werden bei einem Einsatz zwangsläufig beide Gruppen getroffen. Die eingangs genannte Polizeidienstvorschrift 122 regelt zumindest, dass der Einsatz von Wasserwerfern –&amp;amp;nbsp;auch zur Information der Einsatzkräfte&amp;amp;nbsp;– mehrmals über Lautsprecher anzukündigen ist, um Unbeteiligten die Möglichkeit zu geben, sich in Sicherheit zu bringen. Die Androhung des Einsatzes geht mit [[Platzverweis]]en einher, so dass Personen, die sich nach einem Platzverweis im Wirkungsbereich eines Wasserwerfers aufhalten, dies [[Ordnungswidrigkeit|ordnungswidrig]] tun und sich dem Risiko polizeilicher Zwangsmittel (u.&amp;amp;nbsp;a. Wassereinsatz) aussetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Opfer ===&lt;br /&gt;
Der Einsatz von Reizstoff oder gezielte Wasserstöße führten in der Vergangenheit häufiger zu Verletzungen und waren auch Gegenstand von Prozessen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gulli_com&amp;quot; /&amp;gt; Ein Fall war Mitte der 1980er Jahre Gegenstand von Medienberichten, als der 36-jährige Maschinenschlosser [[Günter Sare]] während einer Ausschreitung bei einer [[Nationaldemokratische Partei Deutschlands|NPD]]-Gegendemonstration in Frankfurt am Main von einem Wasserwerfer überfahren und getötet wurde. Am 30. September 2010 wurde bei [[Protest gegen Stuttgart 21|Demonstrationen gegen das]] Projekt [[Stuttgart&amp;amp;nbsp;21]] der Versammlungsteilnehmer [[Dietrich Wagner]] mit Wasserwerfern frontal in die Augen getroffen, so dass er nahezu erblindete.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,736829,00.html Fast erblindeter Aktivist will Entschuldigung von Mappus.] In: [[Spiegel Online]], 28. Dezember 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://rp-online.de/politik/deutschland/stuttgarter-demonstrant-droht-zu-erblinden_aid-8743843 Wasserwerfer verletzte Dietrich Wagner schwer: Stuttgarter Demonstrant droht zu erblinden.] [[RP Online#Internet-Auftritt|RP Online]], 9. Oktober 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausrüstung ===&lt;br /&gt;
In Deutschland waren im März 2015 noch insgesamt 61 von ursprünglich 116 Wasserwerfern im Einsatz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://fragdenstaat.de/anfrage/anzahl-der-wasserwerfer-bei-bundes-und-landesbehorden/ |titel=Anzahl der Wasserwerfer bei Bundes- und Landesbehörden |datum=2015-03-15 |abruf=2017-08-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei hatten die Bundespolizei insgesamt 15 und die Landesbereitschaftspolizeien 46 Wasserwerfer des Typs [[Wasserwerfer 9000|WaWe 9000]] und des Nachfolgemodells [[Wasserwerfer 10000]] (WaWe 10) schwerpunktmäßig an einigen ihrer Bundes- und Bereitschaftspolizeiabteilungen stationiert. Ältere Modelle (WaWe 4000/6000) sind nicht mehr oder nur zu Brandbekämpfungszwecken im Einsatz und vereinzelt an [[Freiwillige Feuerwehr]]en abgegeben worden. Die WaWe 9000 basieren ausschließlich auf Mercedes-Benz-Allradfahrgestellen der [[Mercedes-Benz NG|Mercedes-NG-]] und später [[Mercedes-Benz SK|SK-Reihe]], der Aufbau erfolgte durch die Firmen [[Metz Aerials|Metz]] (Prototypen) und [[Ziegler (Feuerwehrbedarf)|Ziegler]] (Serie), die als Aufbauhersteller hauptsächlich [[Feuerwehrfahrzeug]]e ausrüsten. Fahrzeuge der ersten Beschaffungsjahre sind inzwischen ausgesondert, dienen als Teilespender oder werden ebenfalls an Freiwillige Feuerwehren abgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== DDR ==&lt;br /&gt;
In der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] waren Wasserwerfer des Typs SK-2 (Sonderkraftfahrzeug&amp;amp;nbsp;2, ein Wasserwerfer auf der Basis des DDR-[[IFA G5|Lkw&amp;amp;nbsp;G5]]) und später des Typs Hydromil (ein Wasserwerfer auf der Basis des polnischen Lkw [[Star Trucks|Star]]&amp;amp;nbsp;29) im Einsatz. Einsätze des SK-2 erfolgten u.&amp;amp;nbsp;a. beim [[Mauerbau|Bau der Berliner Mauer]] am Brandenburger Tor 1961.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 East German Army Trucks - Flickr - The Central Intelligence Agency.jpg|[[IFA G5]] SK-2 Wasserwerfer am [[Brandenburger Tor]]&lt;br /&gt;
 Bundesarchiv Bild 173-1282 Berlin Brandenburger Tor Wasserwerfer-Colorized.jpg|IFA G5 SK-2 Wasserwerfer im Einsatz während des [[Berliner Mauer|Mauerbaus]]&lt;br /&gt;
 Hydromil-Wasserwerfer der Volkspolizei.jpg|Hydromil-Wasserwerfer&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Österreich ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wasserwerfer Wiener Polizei (8125736094).jpg|mini|Wasserwerfer „W2“ der österreichischen Bundespolizei vor der Modernisierung]]&lt;br /&gt;
Die [[Bundespolizei (Österreich)|österreichische Bundespolizei]] verwendet für ihre Wasserwerfer zweiachsige Scania-Fahrgestelle des Typs P 114 CB mit höher gesetzter Mannschaftskabine und Aufbauten der [[Rosenbauer (Unternehmen)|Fa. Rosenbauer]], die mit einem weitgehend identischen Aufbau auch in Dänemark Verwendung finden, dort allerdings basierend auf einem Mercedes Actros 2041. Die Bedienung erfolgt durch fünf Personen. Der Tank fasst 4.000 Liter, dem angeschlossen ist ein Pumpenmotor von [[Mercedes-Benz]] mit 95 kW, mit dem die Wasserabgabe bis 1.200 l/min unabhängig vom Fahrzustand erfolgen kann (sog. „pump- and roll-Betrieb“).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bmi.gv.at/cms/BMI_Presse/_news/BMI.aspx?id=4D684A58524C48484153513D&amp;amp;page=0&amp;amp;view=1 &amp;#039;&amp;#039;Die Dienstwaffen der Bundespolizei&amp;#039;&amp;#039;.] BM.I-Pressetext; abgerufen am 11. Mai 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Auffällig an diesen sind die zusätzliche Vergitterung der Fenster, der Geräteträger mit Räumschild, die Rundumverkleidung des Fahrzeugbodens und der Radkästen mit Schutzlappen gegen Brandsatzwürfe. Die Anordnung der Werferanlage war ursprünglich diagonal mit einem vorn rechts und hinten links auf dem Dach der Mannschaftskabine angebrachten Strahlrohr. Im Jahr 2020 erhielten die Fahrzeuge im Rahmen einer Modernisierung zwei frontale Dachwerfermonitore des Typs RM12C mit Hohlstrahl- und Videotechnik, wie sie auch beim deutschen WaWe 10.000 verwendet werden. Im Zuge dieser Modernisierung wurden die Fahrzeuge in der unteren Hälfte, ab dem Verlauf des alten roten Seitenstreifens, nunmehr blau lackiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dänemark ==&lt;br /&gt;
Die dänische Polizei (Politi) verfügt wie die österreichische Bundespolizei seit 2009 über einen Wasserwerfer der Firma Rosenbauer mit 4.000 Litern Tankinhalt. Fahrzeugbasis ist ein Mercedes Actros 2041. Der Aufbau ist weitgehend mit den österreichischen Werfern identisch; zu den diagonal angebrachten Dachwerfern verfügt die dänische Version noch über ein drittes Frontstrahlrohr unterhalb der Frontscheibe. Die dänischen Behörden bezeichnen dieses Fahrzeug mit entsprechender Beschriftung als &amp;#039;&amp;#039;brand- og rydningskøretøj&amp;#039;&amp;#039; (Feuer-, bzw. Lösch- und Räumfahrzeug), da hiermit der Einsatz gegen brennende Barrikaden anstelle von Personen in den Fokus gerückt, bzw. suggeriert werden soll.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.berlingske.dk/content/item/976645 |titel=Berlingske Nyheder – Politiet har fået sin vandkanon |datum=2009-12-03 |sprache=da |abruf=2021-11-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belgien ==&lt;br /&gt;
Die belgische Polizei (Federale Politie) nutzte bis etwa 2010 sondergeschützte Fahrzeuge des Aufbauherstellers [[Mol (LKW)|MOL]]. Von diesem Typ MOL MSB 18, im Jargon „Arro“ ([[Französische Sprache|frz]]. f. &amp;#039;&amp;#039;arroseuse, [[Sprengwagen]]&amp;#039;&amp;#039;) waren seit 1989 18 Fahrzeuge im Einsatz. Neben den originären polizeilichen Aufgaben können diese Fahrzeuge auch zur Notstandsversorgung (Feuer, Überschwemmungen) eingesetzt werden. Die Abmessungen entsprechen etwa dem deutschen WaWe 9000, das zulässige Gesamtgewicht jedoch 28&amp;amp;nbsp;t, der Wasservorrat beträgt ebenfalls 9000 Liter. Angetrieben werden die Fahrzeuge von einem Caterpillar-Dieselmotor mit 6 Zylindern und 201&amp;amp;nbsp;kW, die Pumpenleistung der Werferanlage beträgt 900&amp;amp;nbsp;l/min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese in die Jahre gekommenen Fahrzeuge wurden ab 2010 durch Modelle aus deutscher Fertigung ersetzt (siehe Abbildung). Basisfahrzeug ist ein einzelbereiftes [[MAN Nutzfahrzeuge|MAN]]-Fahrgestell, der Aufbau inkl. der Besatzungskabine stammt von der Fa. Ziegler. Diese Fahrzeuge mit der Bezeichnung „PSV 9000“ (PSV für &amp;#039;&amp;#039;public safety vehicle&amp;#039;&amp;#039; und 9.000 Litern Tankinhalt) werden zunehmend auch in der Schweiz eingesetzt. Dort basieren sie auf Actros-Fahrgestellen von Mercedes-Benz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schweiz ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wasserwerfer der Stadt Zürich.jpg|mini|Ziegler PSV (Wasserwerfer) der Stadt Zürich]]&lt;br /&gt;
In der Schweiz sind verschiedene, auch mit den deutschen WaWe 9000 baugleiche Modelle im Einsatz, neuerdings basieren diese auch auf Actros-Fahrgestellen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.resca.ch/fiche.php?id=184&amp;amp;vue=a |text=Bild eines WaWe 9 auf DC Actros bei der Kantonspolizei Zürich. |wayback=20090629044710}} (französisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch das in Belgien verwendete neue Modell PSV 9000 der Fa. Ziegler wird dort eingesetzt, dort allerdings mit einer Actros-Basis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Polen ==&lt;br /&gt;
In Polen werden hauptsächlich Wasserwerfer des Feuerwehr-Aufbauherstellers ISS Wawrzaszek unter der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Tajfun (I-III)&amp;#039;&amp;#039; eingesetzt. Diese basieren je nach Typ auf zwei- oder dreiachsigen [[Scania]]- oder [[Renault Kerax|Renault-Kerax-Fahrgestellen]] und verfügen je nach Typ über einen Wassertank zwischen 5000 und 9000 Litern. Die beiden Werfermonitore sind mittig übereinander eingeordnet, wobei der obere auf dem Fahrzeugdach und der untere am Fahrzeugbug unterhalb der Frontscheibe angebracht ist. Diese Fahrzeuge verfügen außerdem über Räumschilde, seitlich ausfahrbare Absperr- bzw. Schutzschilde sowie seitliche Abwehrbrausen. Bedient werden die Fahrzeuge von einem Fahrer und zwei ebenfalls vorn sitzenden Werfern. Sie ersetzen die alten Fahrzeuge des Typs &amp;#039;&amp;#039;Hydromil II&amp;#039;&amp;#039;, die auf Fahrgestellen von [[Jelcz]] basierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Niederlande ==&lt;br /&gt;
Die Niederländische Bereitschaftspolizei (mobiele eenheid) unterhält an drei Standorten derzeit sechs der abgebildeten Wasserwerfer des niederländischen Aufbauherstellers Terberg. Aufgebaut sind die Fahrzeuge auf Volvo-Fahrgestellen, ihr Wasservorrat beträgt 8.000 Liter. Aufgrund eines technischen Problems sind sämtliche dieser Fahrzeuge seit Sommer 2022 abgestellt. Bei Bedarf greift die niederländische Polizei derzeit auf Wasserwerfer aus Belgien und Deutschland zurück, welche mit einem niederländischen Kommandeur und Bedienern der jeweiligen Herkunftsländer besetzt sind.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.mimikama.org/deutsche-wasserwerfer-niederlaendische-bauern/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Türkei ==&lt;br /&gt;
Wasserwerfer wurden in der Türkei unter dem Begriff &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;TOMA&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (tr: &amp;#039;&amp;#039;Toplumsal Olaylara Müdahale Aracı&amp;#039;&amp;#039;, Fahrzeug zur Intervention bei gesellschaftlichen (sozialen) Ereignissen) vor allem bei den [[Proteste in der Türkei 2013|Protesten in der Türkei 2013]] bekannt. Sie werden von dem in [[Izmir]] ansässigen Unternehmen Katmerciler AG,&amp;lt;ref&amp;gt;Der komplette Name des Unternehmens, das von dem ehemaligen Abgeordneten der regierenden Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung ([[Adalet ve Kalkınma Partisi|AKP]]), Ismail Katmerci gegründet wurde, ist &amp;#039;&amp;#039;Katmerciler Araç Üstü Ekipman Sanayi ve Ticaret A.Ş.&amp;#039;&amp;#039; (Industrie und Handel für Ausrüstung auf Fahrzeugen AG) und verfügt über eine [http://www.katmerciler.com.tr/L/EN/mid/ Homepage in mehreren Sprachen; hier Englisch.] katmerciler.com.tr; abgerufen am 10. April 2014&amp;lt;/ref&amp;gt; der Firma Nurol in [[Ankara]]&amp;lt;ref&amp;gt;Vollständiger Name ist: &amp;#039;&amp;#039;Nurol Makina ve Sanayi A.S&amp;#039;&amp;#039; (Nurol Maschinen und Industrie AG) mit einer [https://www.nurolmakina.com.tr/en/main-page.html Homepage.] nurolmakina.com.tr (englisch); abgerufen am 10. April 2014&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Otokar]], einer Tochtergesellschaft von [[Koç Holding]] hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 2013 bestellte der Premierminister [[Recep Tayyip Erdoğan]] 30 TOMA bei Katmerci und das Unternehmen hoffte auf Exporte von Brasilien bis nach Libyen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bloomberg&amp;quot;&amp;gt;[https://www.bloomberg.com/news/2013-08-14/turkey-riot-trucks-spur-share-gain-for-ex-lawmaker-s-katmerciler.html &amp;#039;&amp;#039;Turkey Riot Trucks Spur Share Gain for Ex-Lawmaker Katmerci&amp;#039;&amp;#039;.] [[Bloomberg News]], 15. August 2013; abgerufen am 10. April 2014&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Firma Nurol gibt an, dass ihre TOMA von der [[Polizei (Türkei)|türkischen Polizei]] und der [[Jandarma|Gendarmerie]] in der Türkei genutzt werden und in Aserbaidschan, Libyen, Simbabwe, Georgien und Kasachstan aktiv eingesetzt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe die {{Webarchiv |url=http://www.nurolmakina.com.tr/en/products/internal-security/toma.html |text=englische Seite des Unternehmens Nurol zum „riot control vehicle“. |wayback=20131216182303}} abgerufen am 10. April 2014&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit einem Stückpreis von 171.000 Dollar liegt das Unternehmen Katmerci weit unter den Kosten für den von Rosenbauer für die deutsche Polizei hergestellten &amp;quot;Water Cannon 10000&amp;quot;, der im November 2009 bei 1,33 Millionen Dollar lag.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bloomberg&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Bericht von [[Amnesty International]] vom 2. Oktober 2013 hat der Einsatz der Wasserwerfer in der Türkei sowohl durch Wasser unter Hochdruck als auch durch Beimischung von Chemikalien zu Verletzungen geführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Der Bericht [https://www.amnesty.de/files/Amnesty-Bericht_Gezi-Park-Proteste_Okt2013.pdf &amp;#039;&amp;#039;Gezi Park Protests: Brutal denial of the right to peaceful assembly in Turkey&amp;#039;&amp;#039;.] (PDF) amnesty.de; abgerufen am 10. April 2014. liegt nur in englischer Sprache vor.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der ehemalige Innenminister [[Muammer Güler]] bestätigte auf eine parlamentarische Anfrage, dass im Bedarfsfall dem Wasser &amp;#039;&amp;#039;Oleoresin capsicum&amp;#039;&amp;#039; –&amp;amp;nbsp;ein im [[Pfefferspray]] enthaltenes Wirkstoffgemisch&amp;amp;nbsp;– beigefügt werde.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://sozcu.com.tr/2013/gundem/muammer-gulerden-toma-itirafi-431081/ &amp;#039;&amp;#039;Muammer Güler’den TOMA itirafı!&amp;#039;&amp;#039;] sozcu.com.tr, 26. Dezember 2013; abgerufen am 10. April 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereinigtes Königreich ==&lt;br /&gt;
In [[England]] und [[Wales]] ist der Einsatz von Wasserwerfern durch die Polizei unzulässig, in [[Nordirland]] hingegen kamen sie zum Einsatz.&amp;lt;ref&amp;gt;Alan Travis: [https://www.theguardian.com/uk-news/2015/jul/15/theresa-may-rejects-water-cannon-boris-johnson &amp;#039;&amp;#039;Theresa May rejects Boris Johnson’s request to use water cannon&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;The Guardian&amp;#039;&amp;#039;, 15. Juli 2015; abgerufen am 19. November 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Tränengas]]&lt;br /&gt;
* [[Polizeifahrzeug]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans Georg Isenberg, Ursula Isenberg: &amp;#039;&amp;#039;Polizei Fahrzeuge aus aller Welt&amp;#039;&amp;#039;. NGV Naumann &amp;amp; Göbel, Köln 2007, ISBN 978-3-625-11520-5, S. 15 f., 81.&lt;br /&gt;
* Horst Wisser: &amp;#039;&amp;#039;Stadtleben in den 50er und 60er Jahren&amp;#039;&amp;#039;. Überarbeitete Neuauflage. Wartberg, Gudensberg-Gleichen 2010, ISBN 978-3-8313-2347-0, S. 56 f.&lt;br /&gt;
* Anti-[[Wiederaufarbeitungsanlage Wackersdorf|WAA]]-Büro, Schwandorf (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gummigeschosse, Wasserwerfer, CS: Schnellabschaltung der Bürgerrechte; die neuen Waffen der Polizei&amp;#039;&amp;#039;. Förderverein Umweltschutz [[Unterelbe]], Hamburg 1986, ISBN 3-88876-036-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Police water cannons|Wasserwerfer|audio=1|video=1}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [https://polizeioldtimer.de/fahrzeuge/587 Datenblatt und Bild eines alten WaWe 4000 aus dem 1. Deutschen Polizeioldtimer Museum Marburg]&lt;br /&gt;
* [http://www.polizeiautos.de/index_db.php?bereich=wawebln Eine Übersicht der Wasserwerfer einst und heute bei der Berliner Polizei.] polizeiautos.de&lt;br /&gt;
* [https://www.polfed-fedpol.be/org/org_dgs_dgm_mid_sproeiwagen2_nl.php Datenblatt des neuen Ziegler-Modells bei der belgischen Polizei.] (niederländisch)&lt;br /&gt;
* [https://gulli.com/news/wie-viele-wasserwerfer-braucht-eine-demokratie-2010-10-26 Wie viele Wasserwerfer braucht eine Demokratie?] gulli.com&lt;br /&gt;
* [http://blue-sniper.de/galerie/bereitschaftspolizei-hamburg-wasserwerfer-wawe-rosenbauer-10000 Fotos vom ersten WaWe 10.000 bei der Übergabe am 10. Februar 2011 an die Hamburger Polizei]&lt;br /&gt;
* [https://polizeioldtimer.de/fahrzeuge/mercedes-benz-wasserwerfer-9 Daten und Infos zum WaWe 9 aus dem] 1. Deutschen Polizeioldtimer Museum Marburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wasserwerfer| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polizeifahrzeug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Einsatzfahrzeug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Artikel mit Video]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mosbatho</name></author>
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