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	<title>Wasserturm Wismar - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T05:37:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wasserturm_Wismar&amp;diff=1631589&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Abogado~dewiki: /* Weblinks */Falsche Seite entfernt</title>
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		<updated>2025-11-10T12:38:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt;Falsche Seite entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Wismarer Wasserturm von 1897 am Turnplatz. Der aus einem Wehrturm umgebaute Wasserturm in Wismar wird unter [[Alter Wasserturm (Wismar)]] beschrieben.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wismar Wasserturm am Turnplatz 2009-04-09 1.jpg|mini|Wasserturm am Turnplatz]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wasserturm&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in der [[Hansestadt]] [[Wismar]] in Mecklenburg-Vorpommern ist ein [[Gotik|neogotischer]] [[Backsteintürme des Altenburger Chorherrenstiftes|Backsteinturm]] aus dem Jahr 1897. Er war Teil des ehemaligen [[Wasserwerk]]es am [[Turnplatz]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dehio&amp;quot;&amp;gt;Hans-Christian Feldmann: &amp;#039;&amp;#039;Mecklenburg-Vorpommern&amp;#039;&amp;#039; (= [[Georg Dehio]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler.&amp;#039;&amp;#039;). Neubearbeitung. Deutscher Kunstverlag, München u. a. 2000, ISBN 3-422-03081-6, S. 701.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Wasserwerk befindet sich auf der [[Denkmalliste]] der Hansestadt Wismar Wismar.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Quelle Denkmalliste Mecklenburg-Vorpommern|MV97}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Der [[Wasserturm]] liegt im Wismarer Stadtteil Wismar-Süd südöstlich der Altstadt und etwa 500 Meter westlich des [[Mühlenteich (Wismar)|Mühlenteiches]]. In unmittelbarer Nähe des Wasserwerkes befinden sich die katholische Pfarrkirche [[St. Laurentius (Wismar)|St. Laurentius]] sowie das heute als Musikschule genutzte Gebäude des einstigen [[Höhere Töchterschule|Lyzeums]], das am 8. Oktober 1907&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gustav Willgeroth]]: &amp;#039;&amp;#039;Notizen zur Geschichte Wismars. 1901–1910.&amp;#039;&amp;#039; Selbstverlag, Wismar 1911, S. 92.&amp;lt;/ref&amp;gt; eingeweiht wurde. Der Turnplatz selbst mit seinen ovalförmig angepflanzten Buchen, die eine 400-Meter-Laufbahn bildeten, wurde 1863&amp;lt;ref&amp;gt;Gustav Willgeroth: &amp;#039;&amp;#039;Bilder aus Wismars Vergangenheit. Gesammelte Beiträge zur Geschichte der Stadt Wismar.&amp;#039;&amp;#039; Willgeroth &amp;amp; Menzel, Wismar 1903, S. 147.&amp;lt;/ref&amp;gt; nach Richtlinien von [[Friedrich Ludwig Jahn]] für die Schüler der [[Große Stadtschule Wismar|Großen Stadtschule]] errichtet. Dieser Platz und das Grundstück, auf dem heute der Turm steht, waren bis 1905 in großherzoglichem Besitz und eine Schenkung an die Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauwerk ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wismar Wasserturm am Turnplatz 2009-04-09 5.jpg|miniatur|Wasserturm und Gebäude des Wasserwerks]]&lt;br /&gt;
Der viergeschossige, runde [[Backstein]]turm besitzt eine Höhe von 28&amp;amp;nbsp;Metern (laut anderer Quelle: 33,78&amp;amp;nbsp;m&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Technische Denkmale und Sehenswürdigkeiten in Westmecklenburg.&amp;#039;&amp;#039; Verein Technisches Landesmuseum Mecklenburg-Vorpommern, Schwerin 2002.&amp;lt;/ref&amp;gt;). Wie das Pumpenhaus wurde er im neogotischen Stil errichtet. Das oberste, mit einem [[Zinne]]nkranz bekrönte Stockwerk ragt über einen [[Fries|Spitzbogenfries]] und abgetreppte [[Blende (Architektur)|Blendnischen]] aus dem übrigen Turmschaft hervor. Das Gemäuer ist mit grünen Glasurziegeln [[ornament]]al verziert. Die Fenster sind schmal und [[Spitzbogen|spitzbogig]] ausgeführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kindler&amp;quot;&amp;gt;Christel Kindler, Arthur Eulert: &amp;#039;&amp;#039;Der Wasserturm am Turnplatz.&amp;#039;&amp;#039; In: Christel Kindler, Arthur Eulert: &amp;#039;&amp;#039;Wismar für Kenner. Streifzüge.&amp;#039;&amp;#039; Weiland, Wismar 2004, S. 140–142.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wasserbehälter misst 300&amp;amp;nbsp;m³ Nutzinhalt. Zwei jeweils 15&amp;amp;nbsp;PS starke, horizontale und einzylindrige Dampfmaschinen mit Einspritzkondensation trieben – einer Beschreibung aus dem Jahr 1927 folgend – liegende, doppelt wirkende [[Plungerpumpe]]n mit einer Normalleistung von 100 und einer Maximalleistung von 125&amp;amp;nbsp;m³ je Stunde an. Eine weitere doppelt wirkende Plungerpumpe mit einer Förderleistung von 210&amp;amp;nbsp;m³/h (max. 240&amp;amp;nbsp;m³/h) wurde durch einen [[Gleichstrommotor]] mit einer Leistung von 30&amp;amp;nbsp;PS betrieben und konnte auch Verbrauchsspitzen abdecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kessel der Dampfmaschinen besaßen je etwa 20&amp;amp;nbsp;m² Heizfläche und 7 [[Physikalische Atmosphäre|atm]] Überdruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Bereits seit 1573 wurde Wasser aus der Nähe von [[Metelsdorf]] in die Stadt geleitet. Die [[Wasserkunst Wismar|Wasserkunst]], die sich nach ihrer Umsetzung um 1600 an ihrer heutigen Stelle auf dem Marktplatz befindet, einen zuvor dort vorhandenen hölzernen Kasten ablöste und bis 1897 der Versorgung der Bürger mit Wasser diente, wurde aus diesen Quellen gespeist. Der Bezug von Wasser aus nur einer Quelle erwies sich mit Kappung der Leitungen bei der Belagerung Wismars 1675 als nachteilig. Deshalb wurde seit 1685 zusätzlich Wasser aus dem Mühlenteich in einen ehemaligen Wehrturm, der Bestandteil der Stadtbefestigungsanlagen war und heute [[Alter Wasserturm (Wismar)|Alter Wasserturm]] genannt wird, gefördert und von dort weitergeleitet. Aufgrund der [[Cholera]]gefahr durfte das Wasser aus dem Teich seit 1892 nicht mehr mit dem Metelsdorfer Wasser vermischt werden. Auch die Ausdehnung der Stadt und der dadurch gestiegene Wasserbedarf machte die Erschließung weiterer Quellen notwendig. Beim ehemaligen Gaswerk wurde ein Wasserreservoir gefunden, das mittels drei 15 bis 52 Meter tiefen Rohrbrunnen die Trinkwasserversorgung zusätzlich sicherte. Die 16 Rohrbrunnen bei Metelsdorf blieben aber vorerst die wichtigste Versorgungsgrundlage. Seit dem 3. November 1897 wurde das Wasser in den Behälter des neu errichteten Wasserturms am Turnplatz gefördert, von wo aus es über das Leitungsnetz weiter verteilt wurde. Trotz des neuen Wasserwerkes kam es auch in der Folgezeit zu Wassermangel, was sich erst durch die Einführung von Wassermessern 1908 änderte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1929 wurden in Friedrichshof neue Quellen erschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Detlef Schmidt (Heimatforscher)|Detlef Schmidt]]: &amp;#039;&amp;#039;Wie die Dänen nach Wismar kamen … Oder Das „nasse“ Geheimnis von Wismar. Eine historische Erzählung.&amp;#039;&amp;#039; Weiland Verlagsbuchhandlung, Wismar 2009, ISBN 978-3-87890-145-7, S. 60.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit den Jahren wurden die technischen Anlagen erneuert und erweitert. Mit dem Neubau des Wasserwerkes Friedrichshof im Osten Wismars wurde das Wasserwerk am Turnplatz 1967 stillgelegt, der Wasserturm erfüllte jedoch noch einige Zeit die Funktion eines Ersatzspeichers für mögliche [[Havarie]]n.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kindler&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ernst Ballerstaedt: &amp;#039;&amp;#039;Die Wasserversorgung der Stadt Wismar.&amp;#039;&amp;#039; In: Ernst Ballerstaedt (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Wismar.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Deutschlands Städtebau]]&amp;#039;&amp;#039;.) (herausgegeben vom Rat der Seestadt Wismar) [[Deutscher Architektur- und Industrie-Verlag]] (DARI), Berlin-Halensee 1927, S. 65–67.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Water tower in Wismar|Wasserturm Wismar}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=53/53/17.81/N|EW=11/28/15.96/E|type=landmark|region=DE-MV}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stillgelegter Wasserturm in Mecklenburg-Vorpommern|Wismar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Wismar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neugotisches Bauwerk in Mecklenburg-Vorpommern|Wismar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Backsteinbauwerk des Historismus in Mecklenburg-Vorpommern|Wismar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1890er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Turm in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Wismar]]&lt;/div&gt;</summary>
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