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	<title>Wasserturm Hohenbudberg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T14:12:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wasserturm_Hohenbudberg&amp;diff=1847985&amp;oldid=prev</id>
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		<updated>2026-02-15T02:23:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:FriemersheimTurm06.jpg|miniatur|hochkant|Ansicht von der Rheinaue]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wasserturm Hohenbudberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein in Duisburg-[[Friemersheim (Duisburg)|Friemersheim]] an der Grenze zu Krefeld-[[Hohenbudberg]] gelegenes [[Industriedenkmal]]. Er wurde 1916 von der preußischen Eisenbahnverwaltung zur Versorgung des nahegelegenen [[Bahnhof Hohenbudberg|Rangierbahnhofs Hohenbudberg]] errichtet. Er diente der Versorgung der [[Dampflokomotive]]n mit Betriebswasser und wurde dafür bis 1964 genutzt. Heute befindet er sich in Privatbesitz und wird als Wohnhaus genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geplant wurde der 35 Meter hohe Doppelwasserturm 1915 von den Münchner Architekten und Bauunternehmern [[Gebrüder Rank]]. Neben den Behältern mit insgesamt 1000 Kubikmetern Fassungsvermögen und den dazugehörigen technischen Anlagen wurden auch sechs Wohnungen für die Arbeiter der Bahnanlage eingeplant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fertig gestellt wurde der Turm 1916. Die anliegende [[Eisenbahnersiedlung]] und der Wasserturm waren bis Mitte des 20. Jahrhunderts für den steten Ausbau des Rangierbahnhofs und für die Entwicklung der Region bedeutsam.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur| Hrsg=Stadt Duisburg| Titel=Denkmalbereich Hohenbudberg: Eisenbahnsiedlung Duisburg-Friemersheim| Ort=Duisburg| Datum=2004| Reihe=Gestaltungsfibel| Seiten=39 ff.| ISBN=978-3-89279-607-7| URN=nbn:de:kobv:109-opus-100353}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Den Zweiten Weltkrieg überstand der Turm trotz der starken Zerstörung des strategisch wichtigen Rangierbahnhofs weitestgehend unbeschadet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1965 wurde der Wasserturm endgültig außer Betrieb genommen, da das Zeitalter der Dampflokomotiven vorbei war. Die Wohnungen standen seit 1970 leer. Das Gebäude verfiel mit der Zeit und musste aus Sicherheitsgründen gesperrt werden. Es lag bereits ein Antrag auf Abriss vor, als der damalige Landeskonservator vom [[Rheinisches Amt für Denkmalpflege|Rheinischen Amt für Denkmalpflege]] sein Veto einlegte, um den Wasserturm als technisches Denkmal zu erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur| Autor=Bernd Gockel| Hrsg=Gerhard Merkl| Titel=Bilddokumente historischer Wassertürme| Sammelwerk=Historische Wassertürme: Beiträge zur Technikgeschichte von Wasserspeicherung und Wasserversorgung| Verlag=Oldenbourg| Ort=München| Datum=1985| Seiten=292 f.| ISBN=978-3-486-26301-5}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Reichsbahndirektion Köln|Bundesbahndirektion Köln]] entschied dann 1978, den Turm für den symbolischen Kaufpreis von 1 [[Deutsche Mark|DM]] zu verschenken.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Wasserturm zu verschenken |Sammelwerk=Tagesspiegel |Datum=1978-11-09 |Online=https://web.archive.org/web/20140108190007/http://www.hohenbudberg.net/downloads/file_49831252dbba2.pdf |Format=PDF |KBytes=125 |Abruf=2022-12-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Architekt Harald Jochums übernahm den Turm und sanierte ihn entsprechend der Denkmalvorschriften. Die Instandsetzung erfolgte von 1979 bis 1982.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur| Autor=Harald Jochums| Hrsg=Freundeskreis Lebendige Grafschaft e. V.| Titel=Der Doppelwasserturm Hohenbudberg; Ein engagierter Weg zum tätigen Denkmalschutz| Sammelwerk=Beiträge zur Heimat- und Kulturpflege| WerkErg=Jahrbuch 1986/87| Band=3. Jahrgang| Datum=1986| ISSN=0931-2137}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Speicherbehälter mit den Aufgängen blieben erhalten, das Dach wurde neu gedeckt und die Fassade gereinigt. Die fünf Geschosse wurden entkernt und neu hergerichtet. So entstanden auf 550 Quadratmetern Nutzfläche drei Wohnungen sowie Büroräume. Die ehemaligen Pumpen- und Schalterräume wurden zunächst als Kneipe&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wolfgang Wirtz |Titel=Zum Wohnen trockengelegt |Sammelwerk=Schöner Wohnen |Datum=1984-02 |Seiten=167 |Online=https://web.archive.org/web/20140108193847/http://www.profinic.de/downloads/file_498312712fef0.pdf |Format=PDF |KBytes=295 |Abruf=2022-12-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und später als Atelierräume&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.hohenbudberg.com/kunst.php |titel=wasserturm duisburg friemersheim |archiv-url=https://web.archive.org/web/20080329100647/http://www.hohenbudberg.com/kunst.php |archiv-datum=2008-03-29 |abruf=2022-11-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1985 steht der Wasserturm unter Denkmalschutz und ist unter der Nummer 72 in der [[Denkmalliste der Stadt Duisburg]] eingetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der ursprünglichen Planung berücksichtigten die Architekten die wachsende anliegende Siedlung für die Beamten des Rangierbahnhofs, so dass sich der Wasserturm trotz seiner Größe architektonisch in den Baubestand einfügt. Die Eisenbahnsiedlung gilt daher heutzutage insgesamt als Baudenkmal, da sie als eine geschlossene Anlage betrachtet werden kann, auch wenn im Laufe der Jahrzehnte noch Erweiterungen und entsprechende Bauphasen folgten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur| Autor=Sabine Haustein| Hrsg=ag arch ruhrgebiet| Titel=Architektur in Duisburg| Verlag=Mercator| Datum=1997| Seiten=143| ISBN=978-3-87463-214-0}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Bedeutung im Rahmen des Gesamtensembles hat der Doppelwasserturm Hohenbudberg architektonisch einen Seltenheitswert. Zum einen aufgrund der zwei Behälter und zum anderen bedingt durch die Konstruktionsweise und die Materialauswahl.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur| Autor=G. Escher| Titel=Neuere Wassertürme. Entwürfe und Ausführungen der Firma Gebr. Rank| Sammelwerk=Der Bauingenieur| WerkErg=Zeitschrift für das gesamte Bauwesen| Nummer=Heft 3| Ort=München| Datum=1920| Seiten=379-382}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der Bedeutung und des rapiden Wachstums der dazugehörigen Bahnanlagen wurde eine ungewöhnliche Architektur gewählt: Er wurde in Form eines Doppeltanks [[Redundanz (Technik)|redundant]] ausgelegt. So konnte eine lückenlose Versorgung auch während Instandsetzungs- und Reinigungsarbeiten gewährleistet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu anderen Doppeltanks sind diese in einem einzigen Gebäude untergebracht. Die besondere Bedeutung des Doppelwasserturms betonten auch [[Bernd und Hilla Becher|Bernhard und Hilla Becher]], die seit Ende der 1950er Jahre europaweit Industriedenkmäler fotografierten. So auch den Wasserturm in Hohenbudberg.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur| Autor=Hilla und Bernd Becher| Titel=Die Architektur der Förder- und Wassertürme| Verlag=Prestel| Ort=München| Datum=1971| Reihe=Studien zur Kunst des 19. Jahrhunderts| BandReihe=13| Seiten=166 f.| ISBN=978-3-7913-0323-9}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden aus [[Stahlbeton]] gefertigten Behälter liegen im oberen Drittel des Gebäudes. Sie sind nebeneinander angeordnet und haben jeweils 500 Kubikmeter Fassungsvermögen. Sie ruhen auf zwei runden Turmschäften aus Ziegelmauerwerk. Das Dach ist ebenfalls in Stahlbeton ausgeführt. Da Teile der Speicher in den Dachraum eingezogen sind, wirken die beiden Behälter nach außen wie eine Einheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Keller und die Sockelwände sind aus [[Stampfbeton]] und die Geschossdecken aus Hohlsteinen und Beton. In jedem Geschoss sind zur Absicherung [[Anker (Bauwesen)|Ringanker]] aus Stahlbeton eingezogen und zwischen Geschoss und Behälter Ziegelmauerwerk.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur| Autor=Thomas Wiekhorst| Titel=Wassertürme neu genutzt| Verlag=Meininger| Ort=Neustadt an der Weinstraße| Datum=1996| Seiten=83 ff.| ISBN=978-3875241129}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das weit herunter gezogenes Dach und die [[Biberschwanz]]ziegeln soll er architektonisch an die umliegenden Häuser anknüpfen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur| Autor=Dieter Hoor, Holger Reiners| Titel=Altes Bauen, Neues Wohnen: Beispiele und Ideen für die Umnutzung| Verlag=Callwey| Ort=München| Datum=1990| Seiten=166 f.| ISBN=978-3-7667-0967-7}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Wasserturm Hohenbudberg|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.route-industriekultur.ruhr/standorte-der-route/themenrouten/28-wasser-werke-tuerme-und-turbinen/ Beschreibung aller Standorte auf dieser Themenroute] als Teil der [[Route der Industriekultur]]&lt;br /&gt;
* Eintrag in der Denkmalliste der Stadt Duisburg zum [https://bauauskunft.duisburg.de/online/Gek_online?type=download&amp;amp;id=D2881270.pdf Wasserturm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Route der Industriekultur&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Route der Industriekultur – Themenroute 3: Duisburg: Industriekultur am Rhein&lt;br /&gt;
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|Navigationsleiste Route der Industriekultur – Themenroute 28: Wasser: Werke, Türme und Turbinen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=51.377955|EW=6.68223|type=landmark|region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Turm in Duisburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Route der Industriekultur (Duisburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stillgelegter Wasserturm in Nordrhein-Westfalen|Hohenbudberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1910er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umgenutztes Bauwerk in Duisburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bahnwasserturm in Deutschland|Duisburg-Friemersheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Friemersheim (Duisburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunst (Duisburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk von Franz Rank]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Turm in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehrsbauwerk in Duisburg]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Wasserbauwerk in Duisburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehrsbauwerk in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Versorgungsbauwerk in Duisburg]]&lt;/div&gt;</summary>
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