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	<title>Wasserturm Breslau - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T11:20:56Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wasserturm_Breslau&amp;diff=1053919&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Luitold: HC: Entferne Kategorie:Erbaut in den 1900er Jahren; Ergänze Kategorie:Erbaut 1905</title>
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		<updated>2025-09-29T04:49:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Erbaut_in_den_1900er_Jahren&quot; title=&quot;Kategorie:Erbaut in den 1900er Jahren&quot;&gt;Kategorie:Erbaut in den 1900er Jahren&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Erbaut_1905&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Erbaut 1905 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Erbaut 1905&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Wroclaw Wieza Cisnien.jpg|mini|Wasserturm, 2013]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wrocław, Wieża widokowa , A 423 0 362 Wm padma DSC 9279.JPG|mini|Brunnen am Wasserturm, 2012]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wasserturm Breslau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Wieża Ciśnień) ist ein ehemaliger [[Wasserturm|Wasser-]] und [[Aussichtsturm]] im Stadtteil Borek des Bezirks [[Wrocław-Krzyki (Stadtbezirk)|Krzyki]] in [[Breslau]]; der Turm steht auf einem Grünstreifen der Wiśniowa-Allee, hat jedoch die offizielle Adresse ul.&amp;amp;nbsp;Sudecka 125a. Als Wasserturm wird er seit den 1980er Jahren nicht mehr genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat eine Höhe von 63 Metern, auf 42 Metern Höhe befindet sich eine Aussichtsplattform, von der man die Stadt und ihre Umgebung überblicken kann. Bei klarer Sicht sieht man den [[Ślęża|Zobten]], polnisch &amp;#039;&amp;#039;Ślęża&amp;#039;&amp;#039;, zirka 30&amp;amp;nbsp;km südwestlich der Stadt, und bei besten Sichtbedingungen in der gleichen Richtung auch das [[Riesengebirge]], &amp;#039;&amp;#039;Karkonosze&amp;#039;&amp;#039;, mit der [[Schneekoppe]], &amp;#039;&amp;#039;Śnieżka&amp;#039;&amp;#039;, in fast 100&amp;amp;nbsp;km Entfernung. Aktuell ist der Turm für die Öffentlichkeit nicht begehbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Wasserturm wurde 1904–1905 nach einem Entwurf des Architekten [[Karl Klimm]] erbaut, der als [[Baubeamter]] der Stadt Breslau (im Rang eines &amp;#039;&amp;#039;Magistratsbaurats&amp;#039;&amp;#039;) Urheber etlicher kommunaler Bauten war, so u.&amp;amp;nbsp;a. der &amp;#039;&amp;#039;Baugewerk- und Höheren Maschinenbauschule&amp;#039;&amp;#039; – der heutigen Fakultät für Architektur der [[Technische Hochschule Breslau|Technischen Hochschule Breslau]] – und der &amp;#039;&amp;#039;Passbrücke&amp;#039;&amp;#039; (Zwierzyniecki-Brücke). An der Kreuzung der Kirschenallee und der Hohenzollernstraße (ul.&amp;amp;nbsp;Sudecka) gelegen, diente der Turm der [[Wasserversorgung]] der südlichen Stadtteile Breslaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der aus Ziegelmauerwerk errichtete [[Massivbau]] wurde in der Art mittelalterlicher Burgen gestaltet. Im zweigeschossigen Sockel des Bauwerks befanden sich Dienstwohnungen. Die aus dem Sockel aufsteigenden Pfeiler sind knapp oberhalb der Dachtraufe mit Flachreliefs aus Sandstein von den Bildhauern [[Ignatius Taschner]] und [[Robert Bednorz]] verziert, die Fabelwesen zeigen. Der in die Außenmauer des Sockels eingefügte Wand[[brunnen]], dessen Brunnenskulptur eine den [[Wassermolch]] besteigende [[Nymphe]] darstellt, spie das Wasser einer Quelle, die sich im Untergrund befand. Der Brunnen trug die Inschrift: „Such nicht zum Freund dir Bier und Wein, sie schaffen kurze Lust; willst du als Greis noch fröhlich sein, nimm mich an deine Brust.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Architektur des Turms weist eine [[Eklektik|eklektische]] Stilmischung aus [[Neuromanik]] und [[Neugotik]] auf, während der bildhauerische Schmuck des Bauwerks Einflüsse des [[Jugendstil]]s erkennen lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bauwerk war von Anfang an mit einem elektrischen Aufzug ausgestattet, mit dem man ab Juni 1906 für einen Preis von 10&amp;amp;nbsp;Pfennig zu der Aussichtsplattform fahren konnte, von der aus sich die Aussicht über die Stadt und die Gegend bot. Zwei Jahre später begann man damit, die Einwohner mit einer auf der Spitze wehenden roten Flagge zu informieren, wenn wegen der Wetterlage am nächsten Tag eine besonders gute Aussicht über die [[Sudeten]] zu erwarten war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der schweren Kämpfe, die in der Nähe des Wasserturms während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] stattfanden, blieb die Turmkonstruktion unbeschädigt. Im Jahr 1945 zur Zeit der [[Schlacht um Breslau|Belagerung der Festung Breslau]] diente der Turm als Feuerleitstelle und zur Gefechtsbeobachtung. Vom Ende des Zweiten Weltkrieges bis in die 1990er Jahre war die Aussichtsplattform nicht öffentlich zugänglich, während der Wasserbehälter noch bis in die Mitte der 1980er Jahre für die Wasserversorgung genutzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich kaufte im Jahr 1995 der Unternehmer [[Helmut Stephan]] den Turm und ließ ihn [[Restaurierung|restaurieren]]. Er beherbergte das jetzt geschlossene Restaurant „Wieża Ciśnień“, ein Konferenzzentrum sowie die wieder zugänglich gemachte Aussichtsplattform. Bei der Restaurierung wurde der Wandbrunnen an die Wand unterhalb des Aufzugturms versetzt. Im Jahr 2017 wurde der Turm an das polnische Bauunternehmen Adamietz verkauft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://eurobuildcee.com/en/news/22569-water-tower-to-become-hotel |titel=Water tower to become hotel {{!}} EurobuildCEE |sprache=en |abruf=2024-04-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seither ist der Turm für die Öffentlichkeit nicht zugänglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gerhard Scheuermann: &amp;#039;&amp;#039;Das Breslau-Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; Laumann-Verlag, Dülmen 1994, ISBN 3-87466-157-1, S. 2894.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Water tower at Wiśniowa Street, Wrocław|Wasserturm Breslau}}&lt;br /&gt;
* [https://polska-org.pl/508913,Wroclaw,Wieza_cisnien_Borek.html Wratislaviae amici: historische Ansichtskarten]&lt;br /&gt;
* [https://sites.google.com/view/wiezawodna/strona-g%C5%82%C3%B3wna Wasserturm Breslau]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=51/5/6.83/N |EW=17/1/3.23/E |type=landmark |region=PL-02}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stillgelegter Wasserturm in Polen|Breslau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk des Eklektizismus in Polen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Breslau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Breslau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut 1905]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umgenutztes Bauwerk in der Woiwodschaft Niederschlesien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Turm in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:PuB/Bautyp]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Backsteinbauwerk des Historismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk des Historismus in Breslau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oktogon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zentralbau in Polen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Turm in der Woiwodschaft Niederschlesien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wasserbauwerk in der Woiwodschaft Niederschlesien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Luitold</name></author>
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