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	<title>Wassertrommel (Bergbau) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T11:26:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wassertrommel_(Bergbau)&amp;diff=2684843&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Pittimann: /* Einleitung */ Bergrevier nicht Bergbaurevier</title>
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		<updated>2026-01-09T09:10:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einleitung: &lt;/span&gt; Bergrevier nicht Bergbaurevier&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Image:Catalan forge.jpg|thumb|180px|Katalanische Schmiede-Trompe]] Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wassertrommel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Windtrompete&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist ein mit Wasserkraft betriebener Luftkompressor. Diese maschinelle Konstruktion wurde vor allem im [[Bergbau]] zur künstlichen [[Bewetterung]] eingesetzt&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt;. 1558 findet sich eine  Erwähnung eines Wassertrommelgebläse in einem Werk von [[Giambattista della Porta]].&amp;lt;ref name = &amp;quot;Quelle 7&amp;quot; /&amp;gt; Die Wassertrommel wurde besonders im [[Oberharzer Bergbau|Oberharzer Bergrevier]] vielfach angewendet.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 2&amp;quot; /&amp;gt; Eingeführt wurde sie im Harz von dem Clausthaler Gelehrten [[Henning Calvör]], sie wurde dort deshalb auch &amp;#039;&amp;#039;Calvörsche Wassertrommel&amp;#039;&amp;#039; genannt.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 3&amp;quot; /&amp;gt; Erstmals wurde die Wassertrommel im Jahr 1732 im Harzer Bergbau eingesetzt.&amp;lt;ref name = &amp;quot;Quelle 6&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau ==&lt;br /&gt;
Die Wassertrommel besteht aus einem nach oben offenen Holzkasten. Dieser Holzkasten ist mit einem seitlichen Ausfluss ausgestattet. Auf dem Boden dieses Holzkastens ist ein großer Holzklotz montiert. In diesem ersten Holzkasten steht ein zweiter, kleinerer Holzkasten, der unten offen ist.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 3&amp;quot; /&amp;gt; Dieser unten offene Kasten wird als Glocke bezeichnet. Im Deckel der Glocke befinden sich zwei Löcher. Eines der Löcher dient als Luftaustrittsöffnung.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 2&amp;quot; /&amp;gt; Über dieser Luftaustrittsöffnung ist ein Stutzen angebracht.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 3&amp;quot; /&amp;gt; In das andere Loch der Glocke wird ein Fallrohr eingebaut. Dieses Fallrohr besteht ebenfalls aus Holz und ist mit mehreren von oben nach unten gerichteten Löchern versehen. Das Fallrohr mündet am oberen Ende in einen weiteren Wasserkasten.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 2&amp;quot; /&amp;gt; Obwohl bei einer größeren Fallhöhe ein höherer statischer Wasserdruck erzeugt wird, ist es bei der Wassertrommel nicht sinnvoll, eine größere Fallhöhe als 16 [[Fuß (Einheit)|Fuß]] zu verwenden. Bei größeren Fallhöhen werden mehrere Wassertrommeln kaskadenförmig hintereinander aufgebaut.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 4&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktion ==&lt;br /&gt;
Der obere Wasserkasten wird stetig mit Wasser gefüllt, das anschließend durch das Fallrohr nach unten stürzt. Dabei saugt das Wasser durch die Öffnungen im Fallrohr Luft mit sich.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 4&amp;quot; /&amp;gt; Wenn das Wasser unten auf den im Holzkasten befindlichen Holzklotz auftrifft, wird es zerstäubt. Bei diesem Vorgang wird die mitgeführte Luft freigesetzt. Die nun freigesetzte Luft sammelt sich unterhalb der Glocke und wird durch das ansteigende Wasser leicht komprimiert.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 3&amp;quot; /&amp;gt; Diese leicht verdichtete Luft strömt aus der Luftaustrittsöffnung raus.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 2&amp;quot; /&amp;gt; Von dort wird die frische Luft über eine [[Lutte]] bis in die [[Grubenbau]]e geblasen. Das nachströmende Wasser wird über einen Überlauf abgeleitet. Damit die Wassertrommel optimal arbeitet, muss das Wasser in der Fallleitung eine Strömungsgeschwindigkeit von drei bis vier Metern pro Sekunde erreichen.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 5&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung ==&lt;br /&gt;
Der [[Wirkungsgrad]] (Nutzeffekt) bei der Wassertrommel liegt bei gerade einmal 15 Prozent.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 4&amp;quot; /&amp;gt; Aus diesem Grund war der Einsatz der Wassertrommel nur auf kleinere Grubenbaue begrenzt. Es konnten einzelne kleine [[Strecke (Bergbau)|Strecken]] mit ihr bewettert werden. Die Bewetterung ganzer Gruben war mit dieser Konstruktion nicht möglich.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 5&amp;quot; /&amp;gt; Oftmals nutzte man den Effekt des strömenden Wassers auch dadurch aus, dass man das Wasser in einen engen [[Schacht (Bergbau)|Schacht]] fallen ließ. Dieser Strahl riss dann die Luft mit sich und es trat der gleiche Effekt ein wie bei der Wassertrommel.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 4&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name = &amp;quot;Quelle 1&amp;quot;&amp;gt;Aloys Wehrle: &amp;#039;&amp;#039;Die Grubenwetter.&amp;#039;&amp;#039; Verlag von Franz Tendler, Wien 1835&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 2&amp;quot;&amp;gt;Gustav Köhler: &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der Bergbaukunde.&amp;#039;&amp;#039; Zweite verbesserte Auflage, Verlag von Wilhelm Engelmann, Leipzig 1887&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name = &amp;quot;Quelle 3&amp;quot;&amp;gt;Wilfried Ließmann: Historischer Bergbau im Harz. 3. Auflage, Springer Verlag, Berlin und Heidelberg 2010, ISBN 978-3-540-31327-4&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 4&amp;quot;&amp;gt;Wilhelm Leo: &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der Bergbaukunde.&amp;#039;&amp;#039; Druck und Verlag von G Basse, Quedlinburg 1861&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name = &amp;quot;Quelle 5&amp;quot;&amp;gt;Emil Stöhr: &amp;#039;&amp;#039;Katechismus der Bergbaukunde.&amp;#039;&amp;#039; Mit 48 Holzschnitten. Lehmann &amp;amp; Wentzel Buchhandlung für Technik und Kunst, Wien 1875&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name = &amp;quot;Quelle 6&amp;quot;&amp;gt;Die Geschichte der Grubenbewetterung [http://www.grubenbewetterung.de/Text_Die_Geschichte_der_Grubenbewetterung.pdf Online] (abgerufen am 9. Juli 2012)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name = &amp;quot;Quelle 7&amp;quot;&amp;gt;Franz M. Feldhaus: &amp;#039;&amp;#039;Die Technik der Vorzeit, der geschichtlichen Zeit und der Naturvölker&amp;#039;&amp;#039;. 1914, S. 371 [http://www.digitalis.uni-koeln.de/Feldhausm/feldhausm363-378.pdf Online] (PDF; 3,1&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Trompes}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bewetterung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Pittimann</name></author>
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