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	<title>Wasserschierling - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wasserschierling&amp;diff=495909&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-16295-65: /* Weblinks */</title>
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		<updated>2026-03-14T07:33:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Wasserschierling&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Cicuta virosa&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Carl von Linné|L.]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Wasserschierlinge&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Cicuta&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Apioideae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Doldenblütler&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Apiaceae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Doldenblütlerartige&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Apiales&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Euasteriden II&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Bild             = Cicuta virosa Oulu, Finland 18.07.2013.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Wasserschierling (&amp;#039;&amp;#039;Cicuta virosa&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wasserschierling&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Cicuta virosa&amp;#039;&amp;#039;), auch genauer &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gift-Wasserschierling&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraWeb&amp;quot; /&amp;gt; oder selten &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wüterich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist eine [[Art (Biologie)|Pflanzenart]] aus der Gattung [[Wasserschierlinge]] (&amp;#039;&amp;#039;Cicuta&amp;#039;&amp;#039;) innerhalb der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Doldenblütler]] (Apiaceae). Zusammen mit dem [[Gefleckter Schierling|Gefleckten Schierling]] gehört er in die Unterfamilie der [[Apioideae]]. Neben dem [[Gefleckter Schierling|Gefleckten Schierling]] (&amp;#039;&amp;#039;Conium maculatum)&amp;#039;&amp;#039; und der [[Hundspetersilie]] (&amp;#039;&amp;#039;Aethusa cynapium&amp;#039;&amp;#039;) ist er eines der giftigsten Doldengewächse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Cicuta virosa - Köhler–s Medizinal-Pflanzen-038 cropped.jpg|mini|Illustration aus &amp;#039;&amp;#039;Köhler&amp;#039;s Medizinalpflanzen&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Cicuta virosa 001.JPG|mini|Habitus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Sprängörtsrot 16 apr-14.jpg|mini|Unterirdische Pflanzenteile]]&lt;br /&gt;
[[Datei:cicuta virosa blatt.jpeg|mini|Laubblatt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Cicuta virosa 002.JPG|mini|Doppeldoldiger Blütenstand]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Cicuta virosa Myrkkykeiso IMG 0361 C.JPG|mini|[[Habitat]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vegetative Merkmale ===&lt;br /&gt;
Der Wasserschierling wächst als ausdauernde [[krautige Pflanze]] und erreicht Wuchshöhen von 0,5 bis zu 1,5 Metern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraWeb&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thellung1965&amp;quot; /&amp;gt; Als Überdauerungsorgan wird eine knollenartig verdickte Stängelbasis gebildet, die hohl ist, bis zu 7 Zentimeter dick ist und durch Querwände gekammert ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thellung1965&amp;quot; /&amp;gt; Der meist im Wasser stehende, aufrechte oder aufsteigende, im oberen Bereich verzweigte&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thellung1965&amp;quot; /&amp;gt; [[Stängel]] ist auf gesamter Länge hohl und weist außen feine Rillen auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraWeb&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Blatt (Pflanze)|Laubblätter]] sind wechselständig am Stängel angeordnet. Die oberen Blätter sind kurz gestielt oder auf den bauchigen und hautrandigen Blattscheiden fast sitzend.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thellung1965&amp;quot; /&amp;gt; Der Blattstiel und die Verzweigungen der Blatt[[rhachis]] sind röhrig und rund.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thellung1965&amp;quot; /&amp;gt; Die zwei- und dreifach gefiederten Blattspreiten besitzen Fiederabschnitte, die linealisch-lanzettlich und scharf gesägt sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraWeb&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generative Merkmale ===&lt;br /&gt;
Der [[Doppeldolde|doppeldoldige]] [[Blütenstand]] ist 10- bis 20-strahlig. [[Hüllblatt|Hüllblätter]] der Dolde fehlen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraWeb&amp;quot; /&amp;gt; Die Döldchen weisen zahlreiche Hüllchenblätter auf und enthalten viele Blüten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraWeb&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zwittrige [[Blüte]] ist fünfzählig. Die weißen [[Krpnblatt|Kronblätter]] sind bei einer Länge von etwa 1 Millimetern verkehrt-eiförmig, zur Basis hin verschmälert und am oberen Ende herzförmig ausgerandet mit schmaler kurz eingeschlagener Spitze.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thellung1965&amp;quot; /&amp;gt; Das Griffelpolster ist niedrig-kegelförmig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thellung1965&amp;quot; /&amp;gt; Die [[Griffel]] sind lang und zuletzt zurückgeschlagen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thellung1965&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gelblich-braunen [[Doppelachäne]]n sind bei einer Breite von nur 2 bis 3 Millimetern eiförmig bis fast kugelförmig und charakteristisch gerippt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraWeb&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Chromosomenzahl]] beträgt 2n = 22, seltener 44.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologie und Phänologie ==&lt;br /&gt;
Der Wasserschierling ist ein sommergrüner, helomorpher [[Hemikryptophyt]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraWeb&amp;quot; /&amp;gt; ausdauernde Schaftpflanze bzw. eine Sumpf- oder wurzelnde [[Wasserpflanze]]. Der röhrige Stängel und die knollig verdickte, gestauchte [[Sprossbasis]] haben Luftkammern im Bereich der [[Internodium (Botanik)|Internodien]]; dies ist eine Anpassung an den sauerstoffarmen Untergrund. Durch die Luftkammern sind auch die [[Pflanzenknolle|Knollen]] schwimmfähig. [[Vegetative Vermehrung]] erfolgt durch entwurzelte und schwimmende Knollen. Der Wasserschierling überdauert den Winter in der schützenden Laubschicht des Bodens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blütenökologisch handelt es sich bei den vormännlichen [[Blüte]]n um „Nektar führende Scheibenblumen“. [[Bestäuber]] sind hauptsächlich [[Zweiflügler]], besonders [[Schwebfliegen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraWeb&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Phänologie|Blütezeit]] reicht von Juli bis September.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thellung1965&amp;quot; /&amp;gt; Die sich im August - September entwickelnden [[Früchte]] mit Schwimmgewebe für die Schwimmausbreitung ausgestattet. Die Samen sind Licht- und [[Kältekeimer]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.botanikus.de/informatives/giftpflanzen/alle-giftpflanzen/wasserschierling/ &amp;#039;&amp;#039;Wasserschierling Cicuta virosa Doldengewächse&amp;#039;&amp;#039; bei &amp;#039;&amp;#039;botanikus.de&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 22. Februar 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wasserschierling ist Wirtspflanze für die Pilzarten &amp;#039;&amp;#039;[[Erysibe]] polygoni&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Puccinia]] cicutae-maioris&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Guignardia]] cicutae&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thellung1965&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen und Gefährdung ==&lt;br /&gt;
Der Wasserschierling ist ursprünglich in [[Eurasien]] weitverbreitet. Sein Verbreitungsgebiet umfasst Europa, Zentralasien, Georgien, Sibirien, Indien, China, Japan, die Mongolei und den Fernen Osten, dazu Alaska und Kanada.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN&amp;quot; /&amp;gt; In Europa kommt er in fast allen Ländern vor und fehlt nur in Portugal, Island, Luxemburg, Bosnien und Herzegowina, Montenegro, Albanien und Nordmazedonien und ist in Spanien ausgestorben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
Der Wasserschierling gedeiht in submeridionalen bis borealen [[Klimazone]]n vom Flach- bis ins [[Hügelland]].&lt;br /&gt;
Der Wasserschierling ist an feuchten Verlandungsbereichen [[Trophiesystem#Mesotrophie|mesotropher]] (mittlerer Nährstoffgehalt) bis [[Trophiesystem#Eutrophie|eutropher]] (hoher Nährstoffgehalt) stehender Gewässer wie Seen, Tümpel oder Gräben zu finden. Weitere Bestände können in feuchten Erlenbruchwäldern auftreten. Seine Bestände gehen jedoch stark zurück, was vor allem an der vorbeugenden Beseitigung wegen der gefährlichen Giftigkeit und an der zunehmend intensiven Nutzung von Verlandungsbereichen liegt. Er ist die [[Charakterart|Kennart]] der [[Pflanzengesellschaft|Pflanzenassoziation]] Cicuto-[[Scheinzypergras-Segge|Caricetum pseudocyperi]] und hat sein Hauptvorkommen im [[Pflanzengesellschaft|Verband]] [[Pflanzensoziologische Einheiten nach Oberdorfer|Alnion glutinosae]] ([[Bruchwald#Erlenbrüche|Erlenbrüche]]). &lt;br /&gt;
Der Wasserschierling steigt in der Steiermark bis in eine Höhenlage von 1200 Meter, am Inn in Graubünden bei [[Celerina/Schlarigna]] bis 1740 Meter auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thellung1965&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ökologischen [[Zeigerwerte]] nach [[Elias Landolt (Botaniker)|Landolt]] [[et al.]] 2010 sind in der Schweiz: Feuchtezahl F = 5w (überschwemmt aber mäßig wechselnd), Lichtzahl L = 3 (halbschattig), Reaktionszahl R = 3 (schwach sauer bis neutral), Temperaturzahl T = 3+ (unter-montan und ober-kollin), Nährstoffzahl N = 3 (mäßig nährstoffarm bis mäßig nährstoffreich), Kontinentalitätszahl K = 4 (subkontinental).&amp;lt;ref name=&amp;quot;InfoFlora&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den meisten deutschen Bundesländern ist der Wasserschierling auf der Roten Liste der Gefäßpflanzen als „gefährdet“ oder „stark gefährdet“ eingestuft.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stiftung-naturschutz.de/aktuelles/pflanze-des-monats/wasserschierling Datenblatt &amp;#039;&amp;#039;Wasserschierling Cicuta virosa L.&amp;#039;&amp;#039; bei &amp;#039;&amp;#039;stiftung-naturschutz.de&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 22. Februar 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Schweiz ist er „stark gefährdet.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;InfoFlora&amp;quot; /&amp;gt; Auch im übrigen Europa ist er z.&amp;amp;nbsp;T. stark in seinen Beständen bedroht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Giftigkeit, Heilkunde und botanische Geschichte ==&lt;br /&gt;
Sämtliche Pflanzenbestandteile des Wasserschierlings sind sehr giftig, insbesondere die Knollen, die etwa 0,2 % [[Cicutoxin]] enthalten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.giftpflanzen.com/cicuta_virosa.html Datenblatt bei &amp;#039;&amp;#039;giftpflanzen.com&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 21. Mai 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Giftigkeit wird durch [[Polyine]], insbesondere das Cicutoxin, verursacht. Nach Verzehr bereits geringer Mengen kann der Tod infolge [[Atemlähmung]] eintreten. Nach einem alten preußischen Gesetz sollte diese Pflanzenart wegen ihrer Giftigkeit [[Ausrottung|ausgerottet]] werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Düll2011&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon ältere Literatur beschreibt Vergiftungen, oft nach Verwechslung mit essbaren [[Pastinak]]enwurzeln. Ein Wurzelstock töte einen Erwachsenen. In [[Kamtschatka]] sei &amp;#039;&amp;#039;Cicuta&amp;#039;&amp;#039; ein [[Pfeilgift]]. [[Gerhard Madaus|Madaus]] zufolge meinten antike Autoren mit &amp;#039;&amp;#039;Cicuta&amp;#039;&amp;#039; wohl den [[Gefleckter Schierling|Fleckenschierling]],&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. auch Claudia Erbar, [[Karin Zimmermann]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Codex Palatinus germanicus 539 – eine Pflanzenliste aus dem 15. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; 2009 ([https://archiv.ub.uni-heidelberg.de/volltextserver/9594/1/Erbar_Zimmermann_2009.pdf Digitalisat]), S. 34 (zu &amp;#039;&amp;#039;Zycuta&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;/ref&amp;gt; den noch mittelalterliche Quellen meist mit dem Wasserschierling gleichsetzen. [[Conrad Gessner|Gessner]] nannte ihn &amp;#039;&amp;#039;Cicuta aquatica&amp;#039;&amp;#039;, [[Carl von Linné|Linné]] dann &amp;#039;&amp;#039;Cicuta virosa&amp;#039;&amp;#039;. Das Kraut und die Wurzel dienten – [[Humoralpathologie|humoralpathologisch]] als warm und trocken angesehen&amp;lt;ref&amp;gt;[[Konstantin der Afrikaner|Constantinus Africanus]]: &amp;#039;&amp;#039;De gradibus quos vocant simplicium liber.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Constantini Africani post Hippocratem et Galenum ...&amp;#039;&amp;#039; Henricus Petrus, Basel 1536, S. 342–387; hier: S. 376 („Cicuta calida et sicca in tertio gradu ...“).&amp;lt;/ref&amp;gt; – bereits seit der Antike belegbar oft als Salbe oder Wickel zur Schmerzstillung&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johann Heinrich Dierbach|J. H. Dierbach]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Arzneimittel des Hippokrates oder Versuch einer systematischen Aufzählung der in allen hippokratischen Schriften vorkommenden Medikamente.&amp;#039;&amp;#039; Heidelberg 1824, S. 232 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Marguerite Louise Baur: &amp;#039;&amp;#039;Recherches sur l’histoire de l’anesthésie avant 1846.&amp;#039;&amp;#039; Leiden 1927, S. 214–218.&amp;lt;/ref&amp;gt; bei [[Gicht]], [[Rheuma]], Drüsenverhärtung, Krämpfen und krampfartigem Husten, in der russischen Volksmedizin auch bei Ischias, Geschwüren und [[Panaritium|Panaritien]]. Auch eine Wirkung bei [[Chorea (Medizin)|Chorea]] wurde beobachtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Madaus1979&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Unterscheidungsmerkmal zu anderen Doldenblütlern kann der Geruch des Wasserschierlings nach [[Sellerie]] dienen.&amp;lt;ref&amp;gt;Gesa Labahn: [https://blog.wwf.de/wildkraeuter-doppelgaenger/ &amp;#039;&amp;#039;Wildkräuter und giftige Doppelgänger: nicht verwechseln!&amp;#039;&amp;#039;], 8. Mai 2018. In: Blog.WWF.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Taxonomie ==&lt;br /&gt;
Die Erstveröffentlichung von &amp;#039;&amp;#039;Cicuta virosa&amp;#039;&amp;#039; erfolgte 1753 durch [[Carl von Linné]] in &amp;#039;&amp;#039;[[Species Plantarum]]&amp;#039;&amp;#039;, Tomus I, S. 255.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivialnamen ==&lt;br /&gt;
Für den Wasserschierling bestehen bzw. bestanden auch die weiteren deutschsprachigen [[Trivialname]]n: Bärstkraut ([[Ostpreußen]]), Bartzenkraut ([[Elsass]]), Berstekraut, Berzenkraut, Blutschierling ([[Schlesien]]), Buochalter, Butschürling ([[mittelhochdeutsch]]), Dullkraut ([[Altmark]], [[Göttingen]]), Hunteschervela ([[althochdeutsch]]), Pfiffen ([[mittelniederdeutsch]]), Piifcruyt (mittelniederdeutsch), Pypkrut (mittelniederdeutsch), Sackpfeifen (mittelhochdeutsch), Sachpfiff (mittelhochdeutsch), Scaerline (mittelniederdeutsch, holländisch), Scarna (althochdeutsch), Scereling (althochdeutsch), Sceriling (althochdeutsch), Scerling (althochdeutsch), Scerlink, Scering (althochdeutsch), Scerning (althochdeutsch), Scherlinc (mittelhochdeutsch), Scherlig (althochdeutsch), Schernig (althochdeutsch), Scherring (althochdeutsch), Scherlynck, Schierlenk ([[Siebenbürgen]]), Schirling, Wiss Schirling (mittelhochdeutsch), Rasende Schirlynk (mittelhochdeutsch), Serlich (althochdeutsch), Serlink, Sigue (mittelhochdeutsch), Wätscherling, Wedendunk ([[Mecklenburg]], Ostpreußen, [[Pommern]]), Wedewesle, Wedewessele, Wedescherlingk (mittelhochdeutsch), Wedeschern (mittelhochdeutsch), Wedewenn (mittelhochdeutsch), Wedewindel (mittelhochdeutsch), Wedewsle (mittelniederdeutsch), Weidendung (Pommern), Weidscharling (mittelhochdeutsch), Werczling (althochdeutsch)Weydenwispel (mittelniederdeutsch), Widerewispeln (althochdeutsch), Winterich (mittelhochdeutsch), Wintrich (mittelhochdeutsch), Wintterich (mittelhochdeutsch), Wintscherling (mittelhochdeutsch), Wischerlinc (althochdeutsch), Witrecht (mittelhochdeutsch), Witscherling (Ostpreußen), Witzerling, Wödendunck (Mecklenburg), Wodendunck (Mecklenburg), Wodescern (althochdeutsch), Wodeskerne (althochdeutsch), Wodescerve, Wodescherve, Wodenspele, Wodesterne, Wögendunck, Wortheling (althochdeutsch), Wotich (althochdeutsch), Wöterich (mittelhochdeutsch) Wötrich (mittelhochdeutsch), Wotscherling (mittelhochdeutsch), Wotscerlink (mittelniederdeutsch), Wotscherlinc (mittelniederdeutsch), Woutzerling (mittelhochdeutsch), Wrugerling, Wüterich, Wuetscherling (mittelhochdeutsch), Wuntscherlinc (mittelhochdeutsch), Wuntzerlinc (mittelhochdeutsch), Wuotrich (althochdeutsch), Wutscherletz (althochdeutsch), Wutscherlinc (althochdeutsch), Wutscherlyng, Wutscerlinc (althochdeutsch), Wutzerling (mittelhochdeutsch) und Ziegerkraut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pritzel1882&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Albert Regel]]: &amp;#039;&amp;#039;Beitrag zur Geschichte des Schierlings und Wasserschierlings.&amp;#039;&amp;#039; - Moskau, 1877. [https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:061:2-8488 Digitalisierte Ausgabe] der [[Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{GRIN|ID=404335|Rang=species|WissName=Cicuta virosa|Abruf=2024-02-01}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraWeb&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{FloraWeb|1551|Cicuta virosa L., Gift-Wasserschierling}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;InfoFlora&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{InfoFlora|ID=1012240|WissName=Cicuta virosas L.|Abruf=2024-02-01}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{BibISBN|3800131315|Seite=709}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Düll2011&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{BibISBN|978-3-494-01424-1}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pritzel1882&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Georg August Pritzel]], [[Carl Jessen]]: &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen Volksnamen der Pflanzen. Neuer Beitrag zum deutschen Sprachschatze.&amp;#039;&amp;#039; Philipp Cohen, Hannover 1882, S. 99 f. ([http://archive.org/stream/diedeutschenvol00pritgoog#page/n117/mode/2up eingescannt]).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thellung1965&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Albert Thellung]]: &amp;#039;&amp;#039;Umbelliferae.&amp;#039;&amp;#039; S. 1164–1167. In: [[Gustav Hegi]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Illustrierte Flora von Mitteleuropa]].&amp;#039;&amp;#039; 1. Auflage, unveränderter Textnachdruck Band V, Teil 2. Verlag Carl Hanser, München 1965.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Madaus1979&amp;quot;&amp;gt;Gerhard Madaus: &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der biologischen Heilmittel. Band II.&amp;#039;&amp;#039; Olms, Hildesheim / New York 1979, ISBN 3-487-05891-X, S. 976–982 (Nachdruck der Ausgabe Leipzig 1938).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Ralf Hand]] (2011+): &amp;#039;&amp;#039;Apiaceae.&amp;#039;&amp;#039; [https://www.europlusmed.org/cdm_dataportal/taxon/3532f097-16bc-473d-8cac-af6907ca5adc Datenblatt &amp;#039;&amp;#039;Cicuta virosa&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Euro+Med Plantbase - the information resource for Euro-Mediterranean plant diversity&amp;#039;&amp;#039;.]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Cicuta virosa|Wasserschierling (&amp;#039;&amp;#039;Cicuta virosa&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* {{BIB|1551}}&lt;br /&gt;
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