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	<title>Wasserminze - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wasserminze&amp;diff=114155&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler: /* Geschichte als Arzneipflanze */</title>
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		<updated>2026-02-07T05:36:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte als Arzneipflanze&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Wasserminze&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Mentha aquatica&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Carl von Linné|L.]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Minzen&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Mentha&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_LinkName  = nein&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Menthinae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Untertribus&lt;br /&gt;
| Taxon4_LinkName  = nein&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Mentheae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Tribus&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Nepetoideae&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Lippenblütler&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Lamiaceae&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Bild             = Mentha aquatica 08.2025 (2).jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Wasserminze (&amp;#039;&amp;#039;Mentha aquatica&amp;#039;&amp;#039;), Habitus&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wasserminze&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Mentha aquatica&amp;#039;&amp;#039;), auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bachminze&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fischer1967&amp;quot; /&amp;gt;  oder Fischminze genannt,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.karger.com/Article/FullText/434745 Baderezept 1580]&amp;lt;/ref&amp;gt; ist eine [[Art (Biologie)|Pflanzenart]] aus der [[Gattung (Biologie)|Gattung]] der [[Minzen]] (&amp;#039;&amp;#039;Mentha&amp;#039;&amp;#039;) innerhalb der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Lippenblütler]] (Lamiaceae). Sie kommt in weiten Gebieten Europas vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Mentha aquatica 04 ies.jpg|mini|links|Querschnitt eines vierkantigen Stängels]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mentha aquatica LC0169.jpg|mini|Gesamtblütenstand mit achselständigen, scheinquirligen Teilblütenständen und endständigem, kugeligem Teilblütenstand]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mentha aquatica 07 ies.jpg|mini|Zygomorphe, fünfzählige Blüten von der Seite mit Kelch, Krone und Staubblättern]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mentha aquatica sl16.jpg|mini|Einzelblüten]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mentha aquatica 001.JPG|mini|Habitus, Laubblätter und Blütenstand im Habitat]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erscheinungsbild und Laubblatt ===&lt;br /&gt;
Die Wasserminze wächst als ausdauernde [[krautige Pflanze]], die Wuchshöhen von meist 20 bis 50 (10 bis 150) Zentimeter&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraVascular&amp;quot; /&amp;gt; erreicht. An Land werden unterirdische und im Wasser auch oberirdische Ausläufer gebildet. Der aufrechte und meist verzweigte [[Stängel]] ist vierkantig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gegenständig am Stängel angeordneten [[Blatt (Pflanze)|Laubblätter]] sind 3 bis 15 Millimeter&amp;lt;ref name=&amp;quot;HegiGams1964&amp;quot; /&amp;gt; lang gestielt. Die einfache Blattspreite ist [[Blattform#Gestalt der Spreite|eiförmig]] elliptisch, etwas derb und oft glänzend, mit gesägtem [[Blattform#Spreitenrand|Blattrand]]. Die Blattspreite ist 2 bis 8 (bis 12)cm lang und 1 bis 4 (bis 6) cm breit.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HegiGams1964&amp;quot; /&amp;gt; Es sind vier bis sechs Paare bogiger Fiedernerven vorhanden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HegiGams1964&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Blütenstand, Blüte und Frucht ===&lt;br /&gt;
Die Blüten stehen dicht in den Achseln der oberen Blätter in stehenden, locker übereinander angeordneten [[Scheinquirl]]en und in einem endständigen kugeligen, [[Köpfchen|kopfigen]] [[Blütenstand|Teilblütenstand]] zusammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Blüte]]n sind [[zygomorph]] und fünfzählig mit doppelter [[Blütenhülle]]. Die fünf nur etwas ungleichen [[Kelchblatt|Kelchblätter]] sind teilweise röhrig verwachsen mit 13 Nerven und fünf lanzettlichen Kelchzähnen. Der Kelch ist etwa 4 Millimeter lang.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HegiGams1964&amp;quot; /&amp;gt; Die fünf hellvioletten, rosafarbenen, fleischigrosafarbenen bis weißen [[Kronblatt|Kronblätter]] sind unterschiedlich stark verwachsen und nur schwach zweilippig. Die Oberlippe ist meist so groß wie einer der drei Lappen der Unterlippe. Hierdurch scheint die Blüte fast regelmäßig vierspaltig. Von den vier geraden, fertilen [[Staubblatt|Staubblättern]] sind zwei etwas länger. Der Griffel ragt meist weit aus der Blütenkrone heraus. Die Blütenkrone besitzt im Schlund eine Haarring.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HegiGams1964&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Klausenfrucht|Klausenfrüchte]] zerfallen in vier oben warzige, hellbraune Teilfrüchte. Jede Teilfrucht ist fast 1 Millimeter lang.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HegiGams1964&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Chromosomenzahl ===&lt;br /&gt;
Die [[Chromosomenzahl]] beträgt 2n = 96.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologie ==&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
Die Wasserminze ist ein [[Hemikryptophyt]] (Schaftpflanze) bzw. eine [[Sumpfpflanze]] und ein Ausläufer-Kriechpionier&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.floraweb.de/php/artenhome.php?name-use-id=3666 |titel=FloraWeb - Übersicht (Pflanzensteckbrief) |abruf=2025-04-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. [[Vegetative Vermehrung]] erfolgt wie bei allen Minzen-Arten durch ober- und unterirdische [[Stolonen|Ausläufer]]. Die Blätter enthalten [[ätherische Öle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Blüten sind unscheinbare „Kleine Trichterblumen“. Der [[Nektar (Botanik)|Nektar]] wird am Grunde der [[Blüte]] von einer großen Nektardrüse abgesondert und durch lange Innenhaare der Blütenkrone („Saftdecke“) geschützt. Die Pflanze ist meist unvollständig [[zweihäusig]] ([[Gynodiözie|gynodiözisch]]), d.&amp;amp;nbsp;h. neben zwittrigen Pflanzen gibt es auch weibliche mit kleineren Blüten (so wie bei allen Arten der Gattung [[Minzen]]). Die Blüten duften und werden deshalb intensiv von verschiedenen [[Insekten]], beispielsweise [[Bienen]], [[Schwebfliegen]], Dipteren, Coleopteren, Lepidopteren, Neuropteren und Thysanopteren besucht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HegiGams1964&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausbreitung der Diasporen erfolgt über das Wasser ([[Hydrochorie]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
Wasserminze ist in [[Europa]], in Afrika und in Asien bis zur Inneren Mongolei zu finden. Des Weiteren ist sie auch in [[Makaronesien]], auf [[Zypern]], im [[Libanon]], in [[Israel]], in [[Palästina (Region)|Palästina]], der [[Türkei]], im [[Kaukasus]] und im [[Iran]] verbreitet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jelitto&amp;quot;&amp;gt;Jelitto/Schacht/Simon: &amp;#039;&amp;#039;Die Freilandschmuckstauden&amp;#039;&amp;#039;, S. 610 ff., Verlag Eugen Ulmer &amp;amp; Co., 5. Auflage 2002. ISBN 3-8001-3265-6&amp;lt;/ref&amp;gt; In Europa kommt sie vor in allen Ländern selbst in Island, doch ist sie dort nicht indigen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;POWO&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wasserminze gedeiht in Mitteleuropa häufig in [[Röhricht]]- und Großseggen-Gesellschaften, an Ufern und Gräben, in Nass- und Moorwiesen, in [[Bruchwald|Bruchwäldern]] und im Weidengebüsch. Bevorzugt wächst sie in etwas saurem, schlammigem [[Boden (Bodenkunde)|Boden]]. Nach [[Zeigerwerte nach Ellenberg|Ellenberg]] ist sie eine Halblichtpflanze, ein Mäßigwärmezeiger, ein Nässezeiger, ein Schwachsäure- bis Schwachbasezeiger. Sie wächst auf mäßig stickstoffreichen Standorten. Sie ist nach Oberdorfer eine Ordnungscharakterart der Stillwasser-[[Röhrichte]] im Süßwasser (&amp;#039;&amp;#039;Phragmitetalia&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot; /&amp;gt; Sie kommt aber auch in Gesellschaften der Verbände Filipendulion, Alnion oder Salicion cinereae vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot; /&amp;gt; Sie wächst auch unter Wasser bis zu einer Wassertiefe von 2 Metern und dann in sterilen, lange Ausläufer treibenden Formen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HegiGams1964&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In den Allgäuer Alpen steigt sie kaum bis zu einer Höhenlage von 1000 Metern auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dörr-Lippert&amp;quot; /&amp;gt; Im [[Kanton Wallis]] kommt sie noch bis 1400 Meter und in Graubünden bei [[Arosa]] bis 1700 Meter Meereshöhe vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HegiGams1964&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ökologischen [[Zeigerwerte]] nach [[Elias Landolt (Botaniker)|Landolt]] [[et al.]] 2010 sind in der Schweiz: Feuchtezahl F = 4+w+ (nass aber stark wechselnd), Lichtzahl L = 3 (halbschattig), Reaktionszahl R = 3 (schwach sauer bis neutral), Temperaturzahl T = 3+ (unter-montan und ober-kollin), Nährstoffzahl N = 3 (mäßig nährstoffarm bis mäßig nährstoffreich), Kontinentalitätszahl K = 3 (subozeanisch bis subkontinental).&amp;lt;ref name=&amp;quot;InfoFlora&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte als Arzneipflanze ==&lt;br /&gt;
Die Wasserminze (früher wie die [[Rossminze]] auch lateinisch als &amp;#039;&amp;#039;Balsamita&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Mentastrum&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet&amp;lt;ref&amp;gt;Otto Zekert (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Dispensatorium pro pharmacopoeis Viennensibus in Austria 1570.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom österreichischen Apothekerverein und der Gesellschaft für Geschichte der Pharmazie. Deutscher Apotheker-Verlag Hans Hösel, Berlin 1938, S. 136.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Otto Beßler]]: &amp;#039;&amp;#039;Prinzipien der Drogenkunde im Mittelalter. Aussage und Inhalt des Circa instans und Mainzer Gart.&amp;#039;&amp;#039; Mathematisch-naturwissenschaftliche Habilitationsschrift, Halle an der Saale 1959, S. 160 (&amp;#039;&amp;#039;Balsamita&amp;#039;&amp;#039;), 203 (zu &amp;#039;&amp;#039;Menta&amp;#039;&amp;#039; […] &amp;#039;&amp;#039;Sisimbrium&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Mentastrum – bach myntz&amp;#039;&amp;#039;) und 226 (zu &amp;#039;&amp;#039;Sisimbrium&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. auch [[Gundolf Keil]]: &amp;#039;&amp;#039;Die „Cirurgia“ Peters von Ulm. Untersuchungen zu einem Denkmal altdeutscher Fachprosa mit kritischer Ausgabe des Textes&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Forschungen zur Geschichte der Stadt Ulm.&amp;#039;&amp;#039; Band 2). Stadtarchiv, Ulm 1961 (zugleich Philosophische Dissertation Heidelberg 1960: &amp;#039;&amp;#039;Peter von Ulm. Untersuchungen zu einem Denkmal altdeutscher Fachprosa mit kritischer Ausgabe des Textes&amp;#039;&amp;#039;), S. 451 (&amp;#039;&amp;#039;roßmüntze&amp;#039;&amp;#039;: Mentha aquatica L., Mentha arvensis L. oder Mentha longifolia Nathh.)&amp;lt;/ref&amp;gt; zählte neben dem [[Echtes Mädesüß|Echten Mädesüß]] (&amp;#039;&amp;#039;Filipendula ulmaria&amp;#039;&amp;#039;) und dem [[Eisenkraut]] (&amp;#039;&amp;#039;Verbena officinalis&amp;#039;&amp;#039;) zu den heiligen&amp;lt;!-- wer erzählt denn sowas?--&amp;gt; Kräutern der [[Druide]]n. In Mittelalter und früher Neuzeit noch wurde die Wasserminze unter anderem gegen das „[[Seitenstechen]]“ eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im 16. Jahrhundert taucht auch der botanische Name &amp;#039;&amp;#039;Menta aquatica&amp;#039;&amp;#039; bei [[Eucharius Rösslin der Ältere|Eucharius Rößlin]] auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Eucharius Rößlin: &amp;#039;&amp;#039;Der Swangern frawen und hebammen roßgarten&amp;#039;&amp;#039;, Worms 1513, Neudruck Berlin o.&amp;amp;nbsp;J., O II recto&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
=== Taxonomie === &lt;br /&gt;
Die [[Erstbeschreibung|Erstveröffentlichung]] von &amp;#039;&amp;#039;Mentha aquatica&amp;#039;&amp;#039; erfolgte 1753 durch [[Carl von Linné]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Species Plantarum]]&amp;#039;&amp;#039;, Tomus II, S. 576.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tropicos&amp;quot;&amp;gt;{{Tropicos|ID=17601498|WissName=Mentha aquatica}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Synonym (Taxonomie)|Synonyme]] für &amp;#039;&amp;#039;Mentha aquatica&amp;#039;&amp;#039; {{Person|L.}} sind unter vielen anderen: &amp;#039;&amp;#039;Mentha acuta&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Opiz}}, &amp;#039;&amp;#039;Mentha acutata&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Opiz}}, &amp;#039;&amp;#039;Mentha acuta&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Strail}}, &amp;#039;&amp;#039;Mentha hirsuta&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Huds.}}, &amp;#039;&amp;#039;Mentha palustris&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Mill.}}, &amp;#039;&amp;#039;Mentha dumetorum&amp;#039;&amp;#039; var. &amp;#039;&amp;#039;natalensis&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Briq.}}, &amp;#039;&amp;#039;Mentha braunii&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Oborný}}, &amp;#039;&amp;#039;Mentha capitata&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Opiz}}, &amp;#039;&amp;#039;Mentha ortmanniana&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Opiz}}, &amp;#039;&amp;#039;Mentha riparia&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Schreb.}}, &amp;#039;&amp;#039;Mentha aquatica&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;caput-medusae&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Trautm. &amp;amp; Urum.}}, &amp;#039;&amp;#039;Mentha aquatica&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;ortmanniana&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Opiz) Lemke}}.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Botanische Geschichte ===&lt;br /&gt;
Je nach Autor gab es etwa zwei Unterarten, doch gelten sie heute als Synonyme:&amp;lt;ref name=&amp;quot;POWO&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mentha aquatica&amp;#039;&amp;#039; {{Person|L.}} subsp. &amp;#039;&amp;#039;aquatica&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mentha aquatica&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;litoralis&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Hartm.}} (Syn.: &amp;#039;&amp;#039;Mentha litoralis&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Hartm.) Neuman}})&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hybriden ===&lt;br /&gt;
Aus einer [[Kreuzung (Genetik)|Kreuzung]] der Wasserminze (&amp;#039;&amp;#039;Mentha aquatica&amp;#039;&amp;#039;) mit der [[Grüne Minze|Grünen Minze]] (&amp;#039;&amp;#039;Mentha spicata&amp;#039;&amp;#039;) ging 1696 in einem Arzneigarten in England die [[Hybride]] [[Pfefferminze]] (&amp;#039;&amp;#039;Mentha&amp;#039;&amp;#039; ×&amp;#039;&amp;#039;piperita&amp;#039;&amp;#039;) hervor, die einen angenehmeren Duft und Geschmack hat als ihre Eltern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Quirl-Minze]] (&amp;#039;&amp;#039;Mentha&amp;#039;&amp;#039; ×&amp;#039;&amp;#039;verticillata&amp;#039;&amp;#039; L.) ist eine Kreuzung zwischen der [[Ackerminze]] (&amp;#039;&amp;#039;Mentha arvensis&amp;#039;&amp;#039;) und der Wasserminze. Sie liegt in allen Merkmalen zwischen ihren beiden Eltern, ist oft etwas kräftiger und kann diese dann verdrängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Johann Christoph Röhling]], [[Franz Carl Mertens]], [[Wilhelm Daniel Joseph Koch]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutschlands Flora&amp;#039;&amp;#039;, Band 4. Wilmans, Frankfurt am Main 1833. [http://books.google.de/books?id=LUg-AAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover Google-Books-Online.]: &amp;#039;&amp;#039;Mentha aquatica&amp;#039;&amp;#039; auf Seite 552.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;InfoFlora&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{InfoFlora|ID=1028800|WissName=Mentha aquatica L.|Abruf=2023-01-13}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{BibISBN|3800131315|Seite=817}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dörr-Lippert&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erhard Dörr, [[Wolfgang Lippert (Botaniker)|Wolfgang Lippert]]: &amp;#039;&amp;#039;Flora des Allgäus und seiner Umgebung.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, IHW, Eching 2004, ISBN 3-930167-61-1, S. 414.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;World Checklist of Selected Plant Families&amp;#039;&amp;#039;: The Board of Trustees of the Royal Botanic Gardens, Kew, 2010: [https://europlusmed.org/cdm_dataportal/taxon/508c1e87-53ca-49b0-a74e-e8fc82b8cb3d Datenblatt &amp;#039;&amp;#039;Mentha aquatica&amp;#039;&amp;#039; im &amp;#039;&amp;#039;Euro+Med Plantbase Project&amp;#039;&amp;#039;].&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;POWO&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://powo.science.kew.org/taxon/urn:lsid:ipni.org:names:450192-1 Datenblatt &amp;#039;&amp;#039;Mentha aquatica&amp;#039;&amp;#039; bei &amp;#039;&amp;#039;POWO&amp;#039;&amp;#039; = &amp;#039;&amp;#039;Plants of the World Online&amp;#039;&amp;#039; von Board of Trustees of the Royal Botanic Gardens, Kew: &amp;#039;&amp;#039;Kew Science&amp;#039;&amp;#039;.]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;HegiGams1964&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Gustav Hegi]]: &amp;#039;&amp;#039;Illustrierte Flora von Mitteleuropa.&amp;#039;&amp;#039; 1. Auflage, unveränderter Textnachdruck Band V, Teil 4. Verlag Carl Hanser, München 1964. S. 2344–2346.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fischer1967&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hermann Fischer: &amp;#039;&amp;#039;Mittelalterliche Pflanzenkunde&amp;#039;&amp;#039;, München 1929 (= Geschichte der Wissenschaften: Geschichte der Botanik, 2), Neudruck, mit einem Vorwort von Johannes Steudel, Hildesheim 1967, S. 275.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraVascular&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://www.floravascular.com/index.php?spp=Mentha%20aquatica Datenblatt bei &amp;#039;&amp;#039;Flora Vascular&amp;#039;&amp;#039;].&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Mentha aquatica|Wasserminze (&amp;#039;&amp;#039;Mentha aquatica&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* {{FloraWeb|3666}}&lt;br /&gt;
* {{BiolFlor|1976}}&lt;br /&gt;
* Thomas Meyer: [http://www.blumeninschwaben.de/Zweikeimblaettrige/Lippenbluetler/minze.htm#Wasser- Minze  Datenblatt mit Bestimmungsschlüssel und Fotos bei &amp;#039;&amp;#039;Flora-de: Flora von Deutschland&amp;#039;&amp;#039; (alter Name der Webseite: &amp;#039;&amp;#039;Blumen in Schwaben&amp;#039;&amp;#039;)].&lt;br /&gt;
* {{PFAF|WissName=Mentha aquatica|Abruf= }}&lt;br /&gt;
* [http://www.wildflowersofireland.net/plant_detail.php?id_flower=175 Datenblatt bei &amp;#039;&amp;#039;Wild Flowers of Ireland&amp;#039;&amp;#039;.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Minzen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heilpflanze]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
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