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	<title>Wasserlos - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Der X an alle Rahm am 1. April 2026 um 17:00 Uhr</title>
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		<updated>2026-04-01T17:00:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt den Stadtteil von Alzenau. Der Flensburger Stadtbezirk, der früher selten auch &amp;#039;&amp;#039;Wasserlos&amp;#039;&amp;#039; geschrieben wurde, ist unter [[Wasserloos]] zu finden. Für die unterfränkische Gemeinde siehe [[Wasserlosen]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil                = Wasserlos&lt;br /&gt;
| Gemeindeart             = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename            = Alzenau&lt;br /&gt;
| Ortswappen              = DEU Wasserlos COA.jpg&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = Wappen der ehemals selbständigen Gemeinde Wasserlos&lt;br /&gt;
| Breitengrad             = 50.070891&lt;br /&gt;
| Längengrad              = 9.073865&lt;br /&gt;
| Bundesland              = Bayern&lt;br /&gt;
| Höhe                    = 173&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug              = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                  = 8.25&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle           = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemarkung&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner               = 2660&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum   = 2009-05-01&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle        = &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.alzenau.de/ Einwohner Alzenau] (Stand: 1. Mai 2009)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum     = 1972-07-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1           = 63755&lt;br /&gt;
| Vorwahl1                = 06023&lt;br /&gt;
| Bild                    = Alzenau-Wasserlos - St.-Katharina-Kirche.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung       = [[St. Katharina (Wasserlos)|St.-Katharina-Kirche]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wasserlos&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Gemeindeteil]] der [[Stadt]] [[Alzenau]] im [[Unterfranken|unterfränkischen]] [[Landkreis Aschaffenburg]] in [[Bayern]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{BayernPortal Ortsteile |val=57775740439 |objekt=Stadt Alzenau |abruf=2025-03-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Das [[Kirchdorf (Siedlungstyp)|Kirchdorf]] Wasserlos liegt im [[Kahlgrund]] an der [[Liste der Staatsstraßen in Unterfranken#St 2444|Staatsstraße&amp;amp;nbsp;2444]] zwischen der Kernstadt Alzenau und Hörstein am Fuß des [[Hahnenkamm (Spessart)|Hahnenkamms]] und dessen Nebengipfels [[Schanzenkopf (Spessart)|Schanzenkopf]]. Der [[Gelände|topographisch]] höchste Punkt der Dorf[[gemarkung]] befindet sich unterhalb des Gipfels des Hahnenkamms mit {{Höhe|408|DE-NHN}} {{Coordinate|type=landmark|text=(Lage)|NS=50.076673|EW=9.108315|region=DE-BY|name=Höchster Punkt des Gemeindeteils Wasserlos}}, der niedrigste liegt östlich von [[Kahl am Main|Kahl]] am [[Neufeldsee]] auf {{Höhe|108|DE-NHN}} {{Coordinate|type=landmark|text=(Lage)|NS=50.072269|EW=9.030793|region=DE-BY|name=Niedrigster Punkt des Stadtteils Wasserlos}}.{{GeoQuelle|DE-BY|BV}} Durch den Ort führt der [[Degen-Weg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Teil von Wasserlos befindet sich außerhalb des geschlossenen Dorfes. Einige Häuser am nordöstlichen Ortsrand von [[Kahl am Main]] stehen auf der Gemarkung von Wasserlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemarkung ===&lt;br /&gt;
Die [[Gemarkung]] Wasserlos hat eine Fläche von 8,245&amp;amp;nbsp;km². Sie ist in 1947 [[Flurstück]]e aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 4234,94&amp;amp;nbsp;m² haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemarkung&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/090322 |titel= Gemarkung Wasserlos (090322) |werk=geoindex.io |hrsg=Geoindex Aktiengesellschaft |abruf=2026-04-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://v.bayern.de/zCXGc |titel=Webkarte |titelerg= [[Amtliches Liegenschaftskatasterinformationssystem|ALKIS®]]-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen |werk=[[BayernAtlas]] |hrsg=[[Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Bayern|LDBV]] |abruf=2026-04-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Gemarkungen grenzen an das Ortsgebiet von Wasserlos:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemarkung&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
| NORD = [[Alzenau]]&lt;br /&gt;
| SUED = [[Hörstein]]&lt;br /&gt;
| WEST = [[Kahl am Main]]&lt;br /&gt;
| OST= Hörstein&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(Hahnenkammgipfel)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
=== Etymologie ===&lt;br /&gt;
Es wird fälschlicherweise angenommen, dass der Name Wasserlos daher rührt, dass der Ort einst wasserlos blieb. Der Name geht aber aus dem [[mittelhochdeutsch]]en Wort &amp;#039;&amp;#039;wasserlôse&amp;#039;&amp;#039; hervor, was so viel wie ein &amp;#039;&amp;#039;[[Wassergraben|Graben]] zur Ableitung des Wassers&amp;#039;&amp;#039; bedeutet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HJB&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=Unser Kahlgrund 1980 |TitelErg=Heimatjahrbuch für den Landkreis Alzenau. Herausgegeben von der Arbeitsgemeinschaft zur Heimatforschung und Heimatpflege des Landkreises Alzenau, Landrat des Kreises |Datum= |ISSN=0933-1328}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühere Schreibweisen ===&lt;br /&gt;
Frühere Schreibweisen des Ortes aus diversen historischen Karten und Urkunden:&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:150px&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 804 „Vuazerlosum“&lt;br /&gt;
* 1268 „Wasserlois“&lt;br /&gt;
* 1284 „Wasserlaiß“&lt;br /&gt;
* 1305 „Wasserflois“&lt;br /&gt;
* 1361 „Waszirlos“&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:50%&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 1562 „Wasserler“&lt;br /&gt;
* 1839 „Wasserloos“&lt;br /&gt;
* 1850 „Waßerlos“&lt;br /&gt;
* 1860 „Wasserlos“&lt;br /&gt;
* 1887 „Wasserloos“&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Urgeschichte ===&lt;br /&gt;
[[Archäologie|Archäologisch]] ist ein [[Kelten|keltischer]] Friedhof aus dem dritten bis ersten Jahrhundert vor Christus nachgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Die älteste erhaltene schriftliche Erwähnung von Wasserlos befindet sich in einer Urkunde des Jahres 1268. Wasserlos gehörte zum [[Gericht Alzenau]], das ein Teil des [[Freigericht Alzenau|Freigerichts Wilmundsheim vor dem Berge]] war. Das Freigericht war zwar [[Reichsunmittelbarkeit|reichsunmittelbar]], aber das Reich verpfändete oder vergab das Gebiet immer wieder. So wechselten die Landesherren, zu denen die Herren und späteren Grafen von [[Hanau (Adelsgeschlecht)|Hanau]], die Herren von [[Randenburg (Spessart)|Randenburg]] und die [[Herren von Eppstein]] zählten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 14. Jahrhundert ist das lokale Adelsgeschlecht der [[Schelriß]] in Wasserlos nachweisbar, deren [[Burg]] 1405 auf Geheiß [[Ruprecht (HRR)|König Ruprechts]] als [[Raubritter]]sitz zerstört wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1500 [[Lehenswesen|belehnte]] der [[Römisch-deutscher König|römisch-deutsche König]] [[Maximilian I. (HRR)|Maximilian I.]] den [[Kurmainz|Erzbischof von Mainz]] und den [[Grafschaft Hanau-Münzenberg|Grafen von Hanau-Münzenberg]] gemeinsamen mit dem Freigericht, das sie nun als [[Kondominat]] verwalteten. Da im Freigericht auch zur Zeit des Kondominats die kirchliche [[Jurisdiktion (Kirche)|Jurisdiktion]] bei den Erzbischöfen von Mainz verblieb, konnte sich die [[Reformation]] – im Gegensatz zur Grafschaft Hanau-Münzenberg – hier nicht durchsetzen. Wasserlos blieb [[römisch-katholisch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1601 bis 1605 fand im Freigericht Alzenau eine große [[Hexenverfolgung]] statt. In deren Folge wurden 14 Menschen aus Wasserlos auf dem Scheiterhaufen als Zauberer oder Hexen lebendig verbrannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Peter Gbiorczyk]]: &amp;#039;&amp;#039;Zauberglaube und Hexenprozesse in der Grafschaft Hanau-Münzenberg im 16. und 17. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. Shaker. Düren 2021, ISBN 978-3-8440-7902-9, S. 163.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Graf [[Johann Reinhard III. (Hanau)|Johann Reinhard III.]] 1736 als letzter männlicher Vertreter des Hauses Hanau starb, war dessen Erbe hinsichtlich der Grafschaft Hanau-Münzenberg aufgrund eines Erbvertrages der [[Landgrafschaft Hessen-Kassel|Landgraf von Hessen-Kassel]]. Ob das Erbe sich auch auf den Hanauer Anteil an dem Kondominat erstreckte, war in den folgenden Jahren zwischen [[Kurmainz]] und Hessen-Kassel heftig umstritten. Der Streit endete in einem Kompromiss, dem Partifikationsrezess von 1740, der eine Realteilung des Kondominats vorsah. Es dauerte allerdings bis 1748, bis der Vertrag umgesetzt war. Wasserlos fiel dabei an Kurmainz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Reichsdeputationshauptschluss]] des Jahres 1803 schlug das [[Amt Alzenau]] der [[Landgrafschaft Hessen-Darmstadt]] (ab 1806: [[Großherzogtum Hessen]]) zu, die es aber nur 13 Jahre behielt. Im Jahr 1816 trat das Großherzogtum das Amt an das [[Königreich Bayern]] ab. Seitdem ist Wasserlos bayerisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Wasserlos gehörte zum [[Landkreis Alzenau in Unterfranken#Bezirksamt|Bezirksamt Alzenau]], das am 1. Juli 1862 gebildet wurde. Dieses wurde am 1. Januar 1939 zum [[Landkreis Alzenau in Unterfranken]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Juli 1972 wurde Wasserlos im Zuge der [[Gebietsreform in Bayern]] in die Stadt Alzenau [[Eingemeindung|eingemeindet]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3-406-09669-7|Seite=417}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Amtszeit&lt;br /&gt;
! Bürgermeister&lt;br /&gt;
! Anmerkung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1. Juli 1869 – 31. Dezember 1869&lt;br /&gt;
| Nikolaus Kerber&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1. Januar 1870 – 31. Dezember 1881&lt;br /&gt;
| Peter Braun&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1. Januar 1882 – 31. Dezember 1911&lt;br /&gt;
| Peter Kerber IV&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1. Januar 1912 – 31. Dezember 1925&lt;br /&gt;
| Georg Hofmann&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1. Januar 1926 – April 1945&lt;br /&gt;
| Franz Orth&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mai 1945 – Januar 1946&lt;br /&gt;
| Gustav Schramm&lt;br /&gt;
| von der Militärregierung eingesetzt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Januar 1945 – September 1953&lt;br /&gt;
| Heinrich Heilmann&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| September 1953 – 30. April 1966&lt;br /&gt;
| Nikolaus Hubert&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1. Mai 1966 – 30. Juni 1972&lt;br /&gt;
| Karl Grün&lt;br /&gt;
| Eingemeindung nach Alzenau&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Das Wappen der ehemals selbstständigen Gemeinde zeigt, geteilt durch einen gesenkten Sparren (blau), oben auf Silber den Buchstaben W, unten auf Gold den Buchstaben&amp;amp;nbsp;A.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gesenkte Sparren der Herren von Schelriß, bis 1405 mit einer Burg in Wasserlos, der Buchstabe W aus dem alten Siegel des Dorfgerichts, und der Buchstabe A für die Zugehörigkeit zum [[Kloster Seligenstadt]] bis zur [[Säkularisation]] 1803.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten und Bauwerke ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wasserlos Friedhofstraße (01).png|mini|Kriegerehrenmal, früherer: Teepavillon]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wasserlos Schlosshof 1 (01).png|mini|Ehemaliges Schloss Wasserlos, heute: Teil des Klinikums Aschaffenburg-Alzenau]]&lt;br /&gt;
* Schloss und Schlosspark Wasserlos&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Schloss Wasserlos}}&lt;br /&gt;
* die 1914 bis 1920 im neubarocken Baustil errichtete [[St. Katharina (Wasserlos)|St.-Katharina-Kirche]] in der Ortsmitte,&lt;br /&gt;
* früherer Teepavillon im ehemaligen Rosengarten, 1938 als Kriegerehrenmal im Kirschgarten von dem Bildhauer Hermann Faeth gestaltet und umgewidmet. Er ist ein Aussichtspunkt über das Maintal.&lt;br /&gt;
* Europäischer Kulturweg Alzenau I&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Weinanbau ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Alzenauer Schlossberg.JPG|mini|Weinlage Wasserloser Schlossberg mit Hotel]]&lt;br /&gt;
Ein Hauptwirtschaftsfaktor von Wasserlos ist der Weinbau. Die Rebhänge zwischen Wasserlos und dem benachbarten Ortsteil [[Hörstein]] sind seit dem Mittelalter bestockt und stellen das Nordende des Weinbaugebiets [[Franken (Weinbaugebiet)|Franken]] dar. Die Äbte des Klosters Seligenstadt führten spätestens im 13. Jahrhundert den Weinbau in diesem Gebiet ein, woran der Name einer Weinlage des Nachbarortsteils, Hörsteiner Abtsberg erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Wasserlos gehören die beiden Weinlagen Wasserloser Schloßberg und Wasserloser Luhmännchen. Mehrere Familienweingüter teilen sich die Bewirtschaftung. Das älteste dieser Weingüter, benannt nach dem Vorbesitzer Richard Becker (†&amp;amp;nbsp;1961), der als Erster nach dem Zweiten Weltkrieg den brachliegenden Weinbau von Wasserlos wiederbelebte, lässt sich urkundlich bis zu den Württemberger Schlossherren zurückverfolgen und trägt den Beinamen Schlossweingut. Die heutigen Besitzer (seit 2000) betreiben neben dem Weinbau ein Hotel und eine Vinothek im Ort. Auch die anderen Weingüter bieten den Ausschank in historischen Hofgütern unweit des Schlosses an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angepflanzt werden hauptsächlich [[Riesling]] und [[Müller-Thurgau]], ferner [[Bacchus (Rebsorte)|Bacchus]], [[Ortega (Rebsorte)|Ortega]], [[Domina (Rebsorte)|Domina]] und [[Spätburgunder]]. Aus den beiden letztgenannten roten Rebsorten wird auch eine [[Cuvée]] gekeltert. Zu den Anbaugebieten auf felsigen Böden gehören Steillagen mit Steigungen bis zu 70 Prozent, in denen alle Winzerarbeit noch von Hand verrichtet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einrichtungen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Alzenau-Wasserlos Kreiskrankenhaus.JPG|mini|Das Klinikum Aschaffenburg-Alzenau, Haupteingang]]&lt;br /&gt;
* Klinikum Aschaffenburg-Alzenau – Zweigstelle Alzenau (1948–2014: Kreiskrankenhaus Wasserlos)&lt;br /&gt;
* Kindertagesstätte „Sonnenland“&lt;br /&gt;
* Städtischer Kinderhort Alzenau-Wasserlos&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Personen ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter von Wasserlos ===&lt;br /&gt;
* Ludwig Neu (* 1897; † 1980 in Buenos Aires), jüdischer Kunstmaler&lt;br /&gt;
* [[Clemens Jöckle]] (* 1950; † 2014 in [[Bad Dürkheim]]), Kunsthistoriker&lt;br /&gt;
* [[Hubert Seipel]] (* 1950), Journalist&lt;br /&gt;
* [[Bettina Müller (Politikerin)|Bettina Müller]] (* 1959), Rechtsanwältin, Politikerin und Abgeordnete im Deutschen Bundestag&lt;br /&gt;
* [[Arno Brandlhuber]] (* 1964), Architekt und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
* [[Birgit Plescher]] (* 1966), Basketballnationalspielerin&lt;br /&gt;
* [[Johannes Scherer (Moderator)|Johannes Scherer]] (* 1973), Radio- und Fernsehmoderator und Comedian&lt;br /&gt;
* [[Heiko Westermann]] (* 1983), Profi-Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Björn Ziegenbein]] (* 1986), Profi-Fußballspieler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Persönlichkeiten ===&lt;br /&gt;
In Wasserlos wirkten:&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Eugen (Württemberg)|Ludwig Eugen von Württemberg]] (* 6. Januar 1731 in Frankfurt am Main; † 20. Mai 1795 in Ludwigsburg), Erbauer von Schloss Wasserlos und ab 1793 Herzog von Württemberg.&lt;br /&gt;
* [[Ludovica des Bordes|Ludovica Freifrau von des Bordes, geb. Brentano von La Roche]] (1787–1854), Schwester des Dichters [[Clemens Brentano]], Schlossbewohnerin und Wohltäterin von Wasserlos&lt;br /&gt;
* Moritz Casimir Graf zu Bentheim-Tecklenburg-Rheda (* 16. Januar 1798; † 27. Januar 1877), Wohltäter der Gemeinde Wasserlos, Förderer der Obstbaumkultur und Imkerei, Lyriker, Gründer einer Blindeninstitutsstiftung&lt;br /&gt;
* [[Günter Strack]] (1929–1999), Schauspieler und Hobbywinzer, besaß im Ort einen eigenen Weinberg und wählte Wasserlos, den Geburtsort seiner Mutter, als seine zweite Heimat.&lt;br /&gt;
* [[Hermann Schäfer (Komponist, 1911)|Hermann Schäfer]] (1911–1977), Komponist, Arrangeur, Dirigent&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Stadt Alzenau (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Alzenauer Stadtbuch, Beiträge zur Geschichte der Stadt Alzenau und ihrer Stadtteile&amp;#039;&amp;#039;, Alzenau, Druck: I.Götz KG, 2001, ISBN 3-00-008608-0&lt;br /&gt;
* Stadt Alzenau (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Alzenauer Beiträge zur Heimatgeschichte. Band 1, Ludovica Freifrau von des Bordes, geborene Brentano von La Roche&amp;#039;&amp;#039;, Alzenau, Druck: Steiner, 2002, {{ISSN|1610-4897}}&lt;br /&gt;
* Heimat- und Geschichtsverein Alzenau (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gedenkbuch für Kriegsopfer von Wasserlos&amp;#039;&amp;#039;, Alzenau, Druck: Ropa Copy, Roland Hirsch, 2003&lt;br /&gt;
* Manfred Frühwacht/Joachim Schulmerich: &amp;#039;&amp;#039;Wege zum Wein-auf Frankens Urgestein&amp;#039;&amp;#039;. Cocon-Verlag, Hanau 2011, ISBN 978-3-86314-208-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{Bavarikon Ort|objekt=Wasserlos |ID= ODB_S00002847 |abruf=2022-11-16}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeindeteile der Stadt Alzenau}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4392287-9|VIAF=139327658}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Aschaffenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Alzenau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinort in Franken]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Aschaffenburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1268]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1972]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemarkung im Landkreis Aschaffenburg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Der X an alle Rahm</name></author>
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