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	<title>Wasserglacis - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wasserglacis&amp;diff=1020092&amp;oldid=prev</id>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Carl Wenzel Zajicek 027.jpg|mini|[[Carl Wenzel Zajicek]]: Das Wasserglacis Mitte des 19. Jahrhunderts, links im Bild das Carolinentor in der Stadtmauer]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Balthasar Wigand - Das Wasserglacis in Wien.jpg|mini|[[Balthasar Wigand]]: Das Wasserglacis in Wien (um 1815)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Johann Strauss Denkmal Wien.JPG|mini|Johann Strauß (Sohn), Denkmal im heutigen Stadtpark]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wasserglacis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; vor dem Carolinentor der [[Wiener Stadtmauern|Wiener Stadtbefestigung]] war ein im 19. Jahrhundert beliebter Erholungs- und Unterhaltungsort. Es befand sich etwa im Bereich des späteren [[Gartenbaugebäude]]s, dem davor liegenden Parkring und einem Teil des gegenüberliegenden [[Wiener Stadtpark|Stadtparks]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das [[Wiener Glacis|Glacis]], ursprünglich als freies Schussfeld vor der [[Wiener Stadtmauer]] eine Art Staubwüste, wurde schon zu Ende des 18. Jahrhunderts durch Rasen- und Baumpflanzungen zunehmend zu einem Naherholungsgebiet der Stadtbewohner. 1818 erhielt ein Wiener Bürger namens Pelikan die Genehmigung, im Glacisbereich vor dem Carolinentor ein Kaffeehaus samt „Trinkkuranstalt“ zu errichten. Der Name &amp;#039;&amp;#039;Wasserglacis&amp;#039;&amp;#039; ist auf diesen Kurpavillon zurückzuführen, in dem [[Mineralwasser]] ausgeschenkt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wasserglacis zählte bereits zur Zeit [[Joseph II.|Josephs II.]] zu den beliebtesten und somit meist frequentierten Promenaden. Im Jahr 1788 stand hier ein Kaffeezelt, in welchem abends türkische Musik aufspielte. Während der Regierungszeit von Kaiser [[Franz II. (HRR)|Franz II.]] (1792 bis 1835) entwickelte sich das Wasserglacis zum volkstümlichen Unterhaltungsort. Im Jahr 1818 wurde das Wasserglacis durch die Anlage von Alleen, Ziergärten und einen Pavillon verschönert. Aus dem Pavillon ging im Jahr 1822 ein Kaffeehaus hervor. Der alte, offene Kiosk wurde durch einen massiven Holzbau mit Fenstern ersetzt. In der Mineralwasser- und Trinkkuranstalt schenkte man verschiedene Mineralwässer aus, welche in sogenannten „[[Plutzer (Gefäß)|Plutzern]]“ gelagert waren. Das Entkorken eines Plutzers wurde den Durstigen durch das Schlagen einer Glocke mitgeteilt. Das Mineralwasserhaus befand sich in ungefähr an der heutigen Kreuzung der Weihburggasse mit dem Parkring.&amp;lt;ref&amp;gt;Bernd Fahrngruber: &amp;#039;&amp;#039;Bauwirtschaftliche Aspekte der Wiener Stadterweiterung unter Kaiser Franz Joseph I.: Die Schleifung der Wiener Stadtmauer 1858 bis 1864.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation, Wirtschaftsuniversität Wien, 2001, S. 17f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rund um den Pavillon entwickelte sich ein buntes Treiben: Man verkaufte Ziegenmilch, [[Hippe (Gebäck)|Hohlhippen]] und andere Süßigkeiten, tagsüber spielten hier die Kinder, am Abend ergaben sich Rendezvous (auch solche käuflicher Art). Es gab Wohltätigkeitsfeste und Tanzkapellen konzertierten. [[Johann Strauss (Vater)]] stellte hier am 31. August 1848 seinen &amp;#039;&amp;#039;[[Radetzky-Marsch]]&amp;#039;&amp;#039; vor. Auch sein noch berühmter gewordene Sohn [[Johann Strauss (Sohn)|Johann Strauss]] hob an diesem Ort mehrere seiner Werke aus der Taufe. Bei einem Fest am 2. September 1846, bei dem zwei Kapellen auftraten und er sein Opus 27, den Walzer &amp;#039;&amp;#039;Die Sanguiniker&amp;#039;&amp;#039;  vorstellte, sollen nach zeitgenössischen Berichten 5000 bis 6000 Besucher aufs Wasserglacis gekommen sein. Am 18. September 1847 präsentierte er die &amp;#039;&amp;#039;Fest-Quadrille&amp;#039;&amp;#039;, op. 44, und den Walzer im Ländlerstil &amp;#039;&amp;#039;Dorfgeschichten&amp;#039;&amp;#039;, op. 47. Anlässlich eines Siegesfestes kam am 17. September 1849 sein Walzer &amp;#039;&amp;#039;Aeols-Töne&amp;#039;&amp;#039;, op. 68, zur Uraufführung. Am 2. August 1852 führte er – wenngleich nicht als Uraufführung – die &amp;#039;&amp;#039;Annenpolka&amp;#039;&amp;#039; auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wasserglacis als Ort der Unterhaltung und des Kokettierens kommt auch in der zeitgenössischen Literatur zur Sprache, etwa in [[Ferdinand Raimund]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Der Barometermacher auf der Zauberinsel]]&amp;#039;&amp;#039; und [[Johann Nestroy]]s &amp;#039;&amp;#039;Nur Ruhe&amp;#039;&amp;#039; (3. Akt, 13. Szene Couplet: &amp;#039;&amp;#039;„’s Madl kommt in die Dreißig, und ihre Physiognomie spricht niemand mehr an auf dem Wasserglacis“&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Abriss der Basteien und der Schaffung der [[Wiener Ringstraße]] wurde 1862 an der Stelle des Wasserglacis der [[Wiener Stadtpark]] angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Felix Czeike: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Wien-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;, Kremayr&amp;amp;Scheriau, 6 Bände Wien 2004 (2. Aufl.)&lt;br /&gt;
* Joseph Ritter von Seyfried: &amp;#039;&amp;#039;Der Gesellschafter am Wasserglacis – eine Reihe anmuthiger Erzählungen, Novellen und Humoresken&amp;#039;&amp;#039;, v.Hirschfeld’sche Bücherverlage, 1835 (bei [[Google Books]]: [https://books.google.at/books?id=NyEWAAAAYAAJ&amp;amp;dq=Wasserglacis&amp;amp;hl=de Der Gesellschafter am Wasserglacis])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.szaal.at/cgi-bin/search?config=art.cfg&amp;amp;_index=1160341495&amp;amp;template=4 | wayback=20070930021135 | text=Galerie Szaal - Informationen über das Wasserglacis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=48/12/17/N |EW=16/22/50/E |type=landmark |region=AT-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Festung in Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgegangenes Bauwerk in Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Festung in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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