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	<title>Wassergeist - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T14:10:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wassergeist&amp;diff=164676&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gudrun Meyer: /* Wassergeister in der Kunst */ eig. Typo, Pardon</title>
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		<updated>2024-04-08T12:59:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Wassergeister in der Kunst: &lt;/span&gt; eig. Typo, Pardon&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Leipzig - Markt - Altes Rathaus 11 ies.jpg|mini|Zwei Nixenkinder schütten einen Krug aus, durch den ein [[Fallrohr]] verläuft. Bauschmuck mit Bezug zur Funktion am [[Altes Rathaus (Leipzig)|Alten Rathaus in Leipzig]].]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wassergeist&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Geistwesen]], das im oder am [[Wasser]] leben soll, etwa [[Gewässer]]n oder [[Brunnen]]. Die Idee, bestimmte Geister dem [[Vier-Elemente-Lehre|Element Wasser]] zuzuordnen, stammt ursprünglich aus der [[Elementargeist]]erlehre der [[Naturphilosophie]]. Seitdem wird die Bezeichnung auch als Sammelbegriff für verschiedene Wesen aus [[Volkserzählung]]en und [[Kunst]] verwendet. Das Wort „Wassergeister“ ist seit dem 17. Jahrhundert belegt.&amp;lt;ref&amp;gt;Lundt 2014, Sp. 519.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Deutschen existieren „[[Wassermann (Mythologie)|Wassermann]]“ und „[[Wasserfrau]]“ als Bezeichnungen für männliche und weibliche Wassergeister. Auch die Bezeichnungen „Nix“ und „[[Nixe]]“ sind weit verbreitet.&amp;lt;ref&amp;gt;Petzoldt 2014, S. 173.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seltener sind [[Wasserpferd]]e. Die vielen verschiedenen Wesen, die unter der Kategorie &amp;#039;&amp;#039;Wassergeister&amp;#039;&amp;#039; summiert werden, unterscheiden sich in historischer, inhaltlicher und [[Kulturgeographie|kulturgeographischer]] Hinsicht voneinander.&amp;lt;ref&amp;gt;Bodner 2006, S. 291.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wassergeister in der Naturphilosophie ==&lt;br /&gt;
Im Zuge des [[Renaissance-Humanismus]] begannen einige Gelehrte, die mittelalterlich-christliche [[Dämonologie]] zu überdenken. Während Autoren wie [[Johannes Trithemius]] und [[Martin Luther]] die Geister, die sie in Luft, Wasser und anderen Elementen annahmen, noch als grundsätzlich böse [[Höllensturz|gefallene Engel]] identifizierten, unternahmen [[Paracelsus]] und [[Agrippa von Nettesheim]] eine Entdämonisierung der Geisterwelt.&amp;lt;ref&amp;gt;Zu einem Vergleich der Geisterlehren der vier Autoren vgl. Dinzelbacher 2010, S. 42–45.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Agrippa von Nettesheim unterscheidet in &amp;#039;&amp;#039;De occulta philosophia&amp;#039;&amp;#039; (1510–1533) vier Klassen von Elementargeistern und schreibt ihnen jeweils bestimmte Eigenschaften der Seele zu. Die Wassergeister verbindet er mit &amp;#039;&amp;#039;Einbildungskraft&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Gefühl&amp;#039;&amp;#039;, weswegen sie das „vergnügungssüchtig[e] Leben“ begünstigen würden. Die Luftgeister beispielsweise sind andererseits mit der &amp;#039;&amp;#039;Vernunft&amp;#039;&amp;#039; verbunden und würden den Menschen helfen, ein [[Vita activa|tätiges Leben]] zu führen. Über das Wasser und die Wassergeister herrsche Agrippa zufolge der Engel Tharsis.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Lutz Röhrich]]: &amp;#039;&amp;#039;Elementargeister&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Kurt Ranke (Germanist)|Kurt Ranke]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Enzyklopädie des Märchens]]. Handwörterbuch zur historischen und vergleichenden Erzählforschung,&amp;#039;&amp;#039; Band 3. Walter de Gruyter, Berlin und New York 1981, ISBN 3-11-008201-2, Sp. 1316–1326. Hier Sp. 1319f.&amp;lt;/ref&amp;gt; In späteren Jahren verwarf Agrippa seine Geisterlehre allerdings wieder.&amp;lt;ref&amp;gt;Dinzelbacher 2010, S. 45.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elementargeisterlehre des [[Paracelsus]] wurde grundlegend für die gelehrte und künstlerische Rezeption von Wassergeistern bis heute. In seinem Werk &amp;#039;&amp;#039;Liber de nymphis, sylphis, pygmaeis et salamandris, et de caeteris spiritibus&amp;#039;&amp;#039; (1566) bezeichnet er die Wassergeister als [[Nymphe]]n, ihr eigentlicher Name sei allerdings [[Undine (Mythologie)|Undinen]]. Den Nymphen rechnet er zwei missgestaltete Abarten zu, die [[Sirene (Mythologie)|Sirenen]] und [[Meermönch]]e, beides Fabelwesen, die für [[Frühe Neuzeit|frühneuzeitliche]] Naturgelehrte als durchaus real galten.&amp;lt;ref&amp;gt;Lundt 2014, Sp. 523.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Neuinterpretation der antiken Bezeichnung „Nymphe“, der [[Neologismus]] „Undine“ und die Idee, dass [[Venusberg (Sage)|Königin Venus]] ein Wassergeist sei, sind Beispiele für Paracelsus&amp;#039; bewussten Bruch mit etablierten Traditionen.&amp;lt;ref&amp;gt;Dinzelbacher 2010, S. 26f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Paracelsus zufolge seien von allen Elementargeistern die Wassergeister den Menschen am ähnlichsten, auch wenn sie – wie alle Elementargeister – keine [[Seele]] besitzen. Es sind Wasserfrauengeschichten des [[Melusine]]-Motivs, anhand derer er eine seiner zentralen Thesen illustriert: Die Elementargeister seien begierig danach die Menschen, zur Ehe zu verführen, da sie so eine Seele und damit [[Ewiges Leben]] erlangen könnten.&amp;lt;ref&amp;gt;Suhrbier 1992, S. 354.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Dinzelbacher 2010, S. 26f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Da die Wassergeister den Menschen in Gestalt und Sprachvermögen am ähnlichsten sind, seien sie am besten für die Heirat geeignet. Erst an zweiter Stelle kommen die [[Sylphe]]n der Lüfte und Wälder, die den Menschen von ihrer elementarischen Zusammensetzung her zwar am nächsten sind, aber eher grobschlächtig seien und nicht sprechen könnten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Isabelle Gloria Stauffer]]: &amp;#039;&amp;#039;Undines Sehnsucht nach der Seele. Über Paracelsus&amp;#039; Konzeption der Beseelung von Elementargeistern im Liber de nymphis, sylphis, pygmaeis et salamandris, et de caeteris spiritibus.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Nova Acta Paracelsica. Beiträge zur Paracelsusforschung. Neue Folge&amp;#039;&amp;#039;, 13, 1999, S. 49–100. Hier S. 69f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wassergeister in der Volkskunde ==&lt;br /&gt;
[[Lutz Röhrich]] stellte fest, dass Wassergeister im Sinne von Elementargeistern der Philosophie und Literatur angehören, und in [[Volksmärchen]] und [[Volkssage]]n nicht vorkommen. Die Wesen, die aufgrund ihres Wasserbezugs in der [[Volkskunde|volkskundlichen]] Terminologie als „Wassergeister“ bezeichnet werden, repräsentieren nicht im philosophischen Sinne &amp;#039;&amp;#039;das Wasser&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Lutz Röhrich]]: &amp;#039;&amp;#039;Elementargeister&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Kurt Ranke (Germanist)|Kurt Ranke]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Enzyklopädie des Märchens]]. Handwörterbuch zur historischen und vergleichenden Erzählforschung,&amp;#039;&amp;#039; Band 3. Walter de Gruyter, Berlin und New York 1981, ISBN 3-11-008201-2, Sp. 1316–1326. Hier Sp. 1323f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dagmar Linhart versteht dies so, dass die Wassergeister des Volksglaubens daher nicht als „Elementargeister“ bezeichnet werden können.&amp;lt;ref&amp;gt;Dagmar Linhart: &amp;#039;&amp;#039;Hausgeister in Franken. Zur Phänomenologie, Überlieferungsgeschichte und gelehrten Deutung bestimmter hilfreicher oder schädlicher Sagengestalten.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Josef H. Röll, Dettelbach 1995, ISBN 3-927 522-91-0. Hier S. 407.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bea Lundt]] definiert für ihren Artikel in der &amp;#039;&amp;#039;[[Enzyklopädie des Märchens]]&amp;#039;&amp;#039; „Wassergeist“ als einen Sammelbegriff „für alle Phantasiewesen überirdischer Natur, die im oder am Wasser leben.“ Der Glaube an Wassergeister solle ihr zufolge ein „[[Religionsphänomenologie|universales Phänomen]]“ sein, das auf „[[Animismus (Religion)|animistischem Weltverständnis]]“ beruhe. Zum „weiteren Umkreis“ der Wassergeister rechnet sie auch Wesen, die mit Regen und Gewitter verbunden sind, etwa [[Irrlicht]]er und [[Gewitterhexe|Wetterhexen]].&amp;lt;ref&amp;gt;Lundt 2014, Sp. 519.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Leander Petzoldt]] definiert für sein &amp;#039;&amp;#039;Kleines Lexikon der Dämonen und Elementargeister&amp;#039;&amp;#039;: „Wassergeister sind Naturdämonen, die nach dem [[Volksglaube]]n in Seen, [[Weiher (Gewässer)|Weihern]], Teichen, Flüssen und Brunnen leben.“&amp;lt;ref&amp;gt;Petzoldt 2014, S. 173.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wassergeistertraditionen entstehen nicht automatisch aus dem Kontakt mit Gewässern. Sie entstehen stattdessen dort, wo Menschen einen kulturellen Bezug zum Wasser aufbauen, etwa durch [[Seefahrt]] und [[Fischerei]].&amp;lt;ref&amp;gt;Bodner 2006, S. 291.&amp;lt;/ref&amp;gt; So wie Gewässer auf Menschen sowohl lebensspendend als auch zerstörerisch wirken können, sind die mit ihnen verbunden gedachten Geister auch mit positiven und negativen Vorstellungen belegt. Einerseits können sie als heilende und helfende Wesen auftreten und dienen insbesondere durch das Motiv der [[Mahrtenehe]] als Projektionsfläche für die sexuellen Fantasien v. a. [[Heterosexualität|heterosexueller]] Männer.&amp;lt;ref&amp;gt;Lundt 2014, Sp. 519f., 522.&amp;lt;/ref&amp;gt; Andererseits erfüllen Wassergeistererzählungen häufig die [[Funktionalismus (Sozialwissenschaften)|Funktion]] von [[Warnsage]]n, etwa wenn eine [[Kinderschreckfigur]] wie der [[Hakemann]] Kinder davon abhalten soll, sich dem Wasser zu nähern.&amp;lt;ref&amp;gt;Petzoldt 2014, S. 174.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vertreter der sog. [[Mythologische Schule|Mythologischen Schule]] entwickelten im 19. Jahrhundert die Theorie, dass es sich bei allen Wassergeistern des [[Germanische Sprachen|germanischen Sprachraums]] um ehemalige Wassergottheiten handele, die im Laufe der [[Christianisierung]] zu Geistern abgesunken seien. Diese Theorie gilt heute als veraltet. Die moderne Forschung nimmt an, dass Wassergeister als „Bindeglieder bzw. Grenzhüter zwischen Natur und Kultur“ fungieren, und sich inhaltlich dynamisch mit den Wertvorstellungen der an sie Glaubenden verändern.&amp;lt;ref&amp;gt;Bodner 2006, S. 293.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wassergeister in der Kunst ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Knut Ekwall Fisherman and The Siren.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Der Fischer und die Sirene&amp;#039;&amp;#039;, Gemälde von [[Knut Ekvall]]. Die überwiegend männlichen Produzenten von Wasserfrauenkunst nutzten das Motiv, um die bedrohlichen Aspekte von Sexualität zu verarbeiten.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Literatur|Literarische]] und [[Bildende Kunst|bildliche]] Darstellungen von [[Wasserfrau]]en wurden vor allem von männlichen Künstlern geschaffen, die mit dem Motiv eine Vermischung von [[Angst]] und [[Lust]] behandeln.&amp;lt;ref&amp;gt;Roebling 1992, S. 1.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Literaturwissenschaftler [[Hartwig Suhrbier]] nimmt zwei Quellen an, aufgrund deren prägender Wirkung weibliche Wassergeister zu dieser Projektionsfläche heterosexueller männlicher Fantasien wurden: Erstens die [[Bibel|biblische]] und [[antike]] Tradition. Durch die Geschichte von [[Adam und Eva]] und die [[Odyssee]] ([[Sirene (Mythologie)|Sirenenszene]]) wurde die Frau, und insbesondere mit Wasser- oder Schlangensymbolik verbundene Frauen, zum Inbegriff der verderbenbringenden Verführung. Zweitens die darauf aufbauende Elementargeisterlehre des Paracelsus, der zufolge die Wassergeister zwar begierig danach sind Männer zu verführen, sich für Beleidigungen oder Untreue aber tödlich rächen.&amp;lt;ref&amp;gt;Suhrbier 1992, S. 353–355.&amp;lt;/ref&amp;gt; Für das Verständnis eines konkreten Wasserfrauenkunstwerkes muss aber immer auch der jeweilige [[Kunstgeschichte|kunsthistorische]] Kontext beachtet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Roebling 1992, S. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Männliche Wassergeister kommen in der deutschen Literatur nur selten vor, Suhrbier fand vom Ende des 18. bis zum Ende des 20. Jahrhunderts nur ca. zwei Dutzend Texte, die von [[Wassermann (Mythologie)|Wassermännern]] handeln.&amp;lt;ref&amp;gt;Suhrbier 1992, S. 352.&amp;lt;/ref&amp;gt; Einen wichtigen Rezeptionsstrang begründete hier &amp;#039;&amp;#039;Wassermanns Frau&amp;#039;&amp;#039;, eine [[Volksballade]] die schriftlich ab 1817 greifbar wird. Die Ballade handelt von einem Mädchen, das von einem heidnischen Wassermann durch List und Gewalt entführt wird, und ihm über die Jahre mehrere Kinder gebiert. Das Mädchen hat Sehnsucht nach ihren Eltern und der Kirche. Schließlich erlaubt der Wassermann ihr, zu einem Besuch zurück an Land zu gehen. Sie möchte nun nicht mehr ins Wasser zurückkehren, aber der Wassermann droht ansonsten ihre Kinder zu töten. Ihren Kindern zuliebe kehrt sie zu ihm zurück, verlässt Familie und menschliche Gesellschaft für immer und verwirkt ihr [[Seelenheil]]. In späteren künstlerischen Bearbeitungen, etwa durch [[Karl Lappe]] (&amp;#039;&amp;#039;Die Tochter von Hiddensee und der Meermann&amp;#039;&amp;#039;, 1829) und [[Paul Heyse]] (&amp;#039;&amp;#039;Der Meermann&amp;#039;&amp;#039;, 1924), lässt das Mädchen sich verführen und geht freiwillig mit dem Wassermann. Diese Bearbeitungen warnen vor einer [[Liebesheirat]] gegen [[Patriarchat (Soziologie)|patriarchalische]] und kirchliche Verbote. [[Agnes Miegel]]s Ballade &amp;#039;&amp;#039;Schöne Agnete&amp;#039;&amp;#039; (1907) betont allerdings auch die [[Mutterliebe]], die die reuige Sünderin sowohl mit ihren Nixenkindern als auch weiterhin mit ihrer eigenen Mutter verbindet.&amp;lt;ref&amp;gt;Suhrbier 1992, S. 355–358.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere Autoren griffen die Kinderschreckfunktion des Wassermanns auf, etwa [[Annette von Droste-Hülshoff]] (&amp;#039;&amp;#039;Die Kinder vom Ufer&amp;#039;&amp;#039;, 1844) und [[Hermann Karl Weinert]] (&amp;#039;&amp;#039;Der Wassermann&amp;#039;&amp;#039;, 1897), und warnen Kinder vor Gewässern. Eine andere Intention verfolgt [[Björn Graf von Rosen]]s Kinderbuch &amp;#039;&amp;#039;Das Märchen von der ungehorsamen Adeli-Sofi und ihrer furchtbaren Begegnung mit dem Wassermann&amp;#039;&amp;#039; (1944): Der Wassermann zieht das Mädchen zu sich in die Tiefe und versucht sie dazu zu überreden, bei ihm zu bleiben. Sie lässt sich aber nicht einschüchtern und schreit so lange, dass sie nach Hause möchte, bis der Mann sie gehen lässt. Sie wird abschließend von ihrer bestürzten Mutter liebevoll versorgt.&amp;lt;ref&amp;gt;Suhrbier 1992, S. 362–364.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Reinhard Bodner: &amp;#039;&amp;#039;Wassergeister&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Heinrich Beck (Philologe)|Heinrich Beck]], [[Dieter Geuenich]], [[Heiko Steuer]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Reallexikon der Germanischen Altertumskunde]]&amp;#039;&amp;#039;. Band 33. Zweite, völlig neu bearbeitete und stark erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin und New York 2006, ISBN 978-3-11-018388-7, S. 291–293.&lt;br /&gt;
* [[Peter Dinzelbacher]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Liber de nymphis, sylphis, pygmaeis et salamandris, et de caeteris spiritibus.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Albrecht Classen]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Paracelsus im Kontext der Wissenschaften seiner Zeit. Kultur- und mentalitätsgeschichtliche Annäherungen.&amp;#039;&amp;#039; De Gruyter, Berlin und  New York 2010, ISBN 978-3-11-021886-2, S. 21–46.&lt;br /&gt;
* [[Bea Lundt]]: &amp;#039;&amp;#039;Wassergeist&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Rolf Wilhelm Brednich]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Enzyklopädie des Märchens]]. Handwörterbuch zur historischen und vergleichenden Erzählforschung&amp;#039;&amp;#039;. Band 14. De Gruyter, Berlin und Boston 2014, ISBN 978-3-11-040244-5, Sp. 519–526.&lt;br /&gt;
* [[Leander Petzoldt]]: &amp;#039;&amp;#039;Kleines Lexikon der Dämonen und Elementargeister&amp;#039;&amp;#039;. 5. Auflage. C. H. Beck, München 2014, ISBN 978-3406669286.&lt;br /&gt;
* [[Irmgard Roebling]]: &amp;#039;&amp;#039;Vorwort&amp;#039;&amp;#039;. In: Dies. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Sehnsucht und Sirene. Vierzehn Abhandlungen zu Wasserphantasien.&amp;#039;&amp;#039; Centaurus-Verlagsgesellschaft, Pfaffenweiler 1992, ISBN 3-89085-505-9, S. 1–4.&lt;br /&gt;
* [[Hartwig Suhrbier]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Mann, den es nicht geben darf. Anmerkungen zur Figur des Wassermanns in der deutschen Literatur.&amp;#039;&amp;#039; In: Irmgard Roebling (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Sehnsucht und Sirene. Vierzehn Abhandlungen zu Wasserphantasien.&amp;#039;&amp;#039; Centaurus-Verlagsgesellschaft, Pfaffenweiler 1992, ISBN 3-89085-505-9, S. 351–371.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Water spirits|Wassergeister|audio=1|video=1}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Wassergeist}}&lt;br /&gt;
* Eintrag [https://woerterbuchnetz.de/cgi-bin/WBNetz/wbgui_py?sigle=DWB&amp;amp;lemma=wassergeist WASSERGEIST] aus dem [[Deutsches Wörterbuch|Deutschen Wörterbuch]] der [[Brüder Grimm]] mit den ersten Nennungen des Begriffes in der deutschen Sprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4189199-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mythologisches Wasserwesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturgeist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturphilosophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Paracelsus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Romantik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Volkskunde]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gudrun Meyer</name></author>
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