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	<title>Wasser des Todes - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T07:46:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wasser_des_Todes&amp;diff=1788052&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo</title>
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		<updated>2025-11-09T13:26:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„Wasser des Todes“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Babylonische Sprache|altbabylonisch]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;marratu&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;der bittere [[Strom (Gewässerart)|Strom]]&amp;#039;&amp;#039;) sind ein besonderer Bereich innerhalb des die [[Erde]] ringförmig umfließenden salzhaltigen Gewässers, das von manchen der mesopotamischen Kulturen [[Tiamat]] genannt wurde. Beispielsweise werden im [[Babylonien|babylonischen]] [[Schöpfung]]s[[epos]] &amp;#039;&amp;#039;[[Enūma eliš]]&amp;#039;&amp;#039; der [[Persischer Golf|persische Golf]], Teile des [[Indischer Ozean|Indischen Ozeans]] und des [[Mittelmeer]]es als „salzige Wasser“ bezeichnet und diese wiederum von einem die Erde umgebenden „kosmischen Süßwasserozean“ – dem [[Apsu]] – unterschieden. Die Erde selbst dachte man sich als ein im Inneren dieses Süßwasserozean schwebendes Gebilde, an ihrer Oberseite mit einem direkt anhaftenden und mit Luft gefüllten [[Firmament|festen Himmelsgewölbe]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Baylonianmaps.JPG|mini|[[Babylonische Weltkarte]]: Der Gürtel zeigt das die Erdoberfläche umgebende „bittere“ Weltmeer &amp;#039;&amp;#039;Tiamat&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Aus der anhand solcher Vorstellungen entwickelten „mesopotamischen Weltkarte“ wird ersichtlich, dass der hypothetische &amp;#039;&amp;#039;Rand&amp;#039;&amp;#039; der Erdoberfläche östlich von Babylonien über den [[Iran]] und die nördlichen Gebirge der [[Türkei]] verlief.&amp;lt;ref&amp;gt;Wayne Horowitz: &amp;#039;&amp;#039;Mesopotamian Cosmic Geography&amp;#039;&amp;#039;. [https://books.google.de/books?id=P8fl8BXpR0MC&amp;amp;pg=PA194&amp;amp;dq=&amp;amp;hl=de#v=onepage&amp;amp;q=&amp;amp;f=false S.&amp;amp;nbsp;194] und 325–326.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch die im Gilgamesch-Epos enthaltenen Angaben zu den Libanon- und Zagrosgebirgen, in denen die Ein- und Ausgänge eines unterirdischen Tunnels gemutmaßt wurden, den die [[Šamaš|Sonne]] während der Nacht durchlief, weisen darauf hin, dass in diese mythische Glaubenswelt durchaus Kenntnisse über reale geographische Begebenheiten miteinflossen. So galten [[Dilmun]], [[Meluḫḫa]] und [[Magan]] als dem äußersten Rand der Erde angehörend. Insbesondere Dilmun jedoch lag sowohl im irdischen Salzwassermeer – zusätzlich umgeben vom &amp;#039;&amp;#039;Wasser des Todes&amp;#039;&amp;#039; – als auch in direkter Nähe zum kosmischen Süßwasser-Ozean. Nach glücklicher Überwindung ersterer Gewässer auf Dilmun angelangt, taucht [[Gilgameš]] in diesen Apsu hinab, um aus seiner Tiefe das &amp;#039;&amp;#039;Kraut des ewigen Lebens&amp;#039;&amp;#039; hinaufzuholen, das ihm später wieder verloren ging: Eine ihrerseits dem Apsu entstammende Schlange fraß es auf...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gilgamesch-Epos ==&lt;br /&gt;
In der zehnten Tafel des [[Gilgameš-Epos]] werden die „Wasser des Todes“ als ein inmitten des Salzwassermeeres gelegenes Gebiet dargestellt, das die Götterinsel Dilmun (das &amp;#039;&amp;#039;[[Land der Seligen]]&amp;#039;&amp;#039;) wie eine Schutzzone zu umsäumen scheint: der direkte Berührungskontakt mit diesem &amp;#039;&amp;#039;bitteren Strom&amp;#039;&amp;#039; würde den Betreffenden sterben lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dafür, den Göttern die sichere Überfahrt nach Dilmun zu gewährleisten, waren ursprünglich die sog. „Steinernen“ zuständig: die Besatzung eines Kahns, der von einem Fährmann namens [[Ur-šanabi]] gesteuert wurde. Nach der Vernichtung der &amp;#039;&amp;#039;Steinernen&amp;#039;&amp;#039; (Ruderer?) durch Gilgameš war dieser genötigt, deren Verlust mittels „[[Stake (Fortbewegung)|Staken]]“ auszugleichen. Sie wurden aus 300 gefällten Bäumen hergestellt und dienten ihm dazu, den Kahn nach Dilmun voranzustoßen, ohne direkt mit dem bitteren Gewässer in Berührung zu kommen. Die „Wasser des Todes“ und Dilmun – als Wohnsitz des von den Göttern mit Unsterblichkeit gesegneten babylonischen Noah – wurden vor und nach [[Gilgameš]] nie von einem „nichtgöttlichen Wesen“ befahren beziehungsweise betreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=&amp;lt;sup&amp;gt;79&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;amp;nbsp;Niemand hat seit undenklicher Zeit das Meer überquert. &amp;lt;sup&amp;gt;83&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;amp;nbsp;Gefährlich ist der Übergang, dessen Weg ist voller Gefahr, auch liegen mitten darin (im salzigen Meer) die Wasser des Todes, &amp;lt;sup&amp;gt;89&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;amp;nbsp;die den Weg nach vorne versperren. &amp;lt;sup&amp;gt;83&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;amp;nbsp;‚Gilgameš, selbst wenn du das Meer überquert haben solltest, &amp;lt;sup&amp;gt;84&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;amp;nbsp;wenn du die Wasser des Todes erreicht haben wirst, was machst du dann?‘ &amp;lt;sup&amp;gt;171&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;amp;nbsp;Sie ([[Ur-šanabi]] und Gilgameš) hatten den Weg eines Monats und eines halben (schon) am dritten Tage befahren. &amp;lt;sup&amp;gt;174&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;amp;nbsp;Ur-šanabi (der Fährmann) sagte zu ihm, zu Gilgameš: &amp;lt;sup&amp;gt;175&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;amp;nbsp;‚Die Wasser des Todes mögen deine Hand nicht berühren, denn sie würde dir erlahmen.‘ &amp;lt;sup&amp;gt;180&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;amp;nbsp;Nach 120&amp;amp;nbsp;[[Stadion (Längenmaß)|Doppelstadien]] (etwa 48&amp;amp;nbsp;km) gingen Gilgameš die Staken aus.&lt;br /&gt;
 |Autor=Zehnte Tafel des Gilgameš-Epos&amp;lt;ref&amp;gt;Stefan M. Maul: &amp;#039;&amp;#039;Das Gilgamesch-Epos&amp;#039;&amp;#039;. S.&amp;amp;nbsp;129 und 132–133.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Nimuš|Berg Nimuš]]&lt;br /&gt;
* [[Sumerische Religion]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wayne Horowitz: &amp;#039;&amp;#039;Mesopotamian Cosmic Geography&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Mesopotamian civilizations&amp;#039;&amp;#039; 8). Eisenbrauns, Winona Lake IN 1998, ISBN 0-931464-99-4.&lt;br /&gt;
* [[Stefan M. Maul]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Gilgamesch-Epos.&amp;#039;&amp;#039; Neu übersetzt und kommentiert. 3. durchgesehene Auflage. Beck, München 2006, ISBN 3-406-52870-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gilgamesch-Epos]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wasser (Mythologie)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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