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	<title>Wasdow - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T18:03:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wasdow&amp;diff=334628&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie (Schreibt sich im Original mit Deppenapostroph, daher auch hier).</title>
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		<updated>2025-12-04T12:26:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie (Schreibt sich im Original mit Deppenapostroph, daher auch hier).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Coordinate|article=/|map=right|mapsize=250|maplevel=adm2nd|NS=53.99544|EW=12.76792|type=city|region=DE-MV}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wasdow&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Gemeinde [[Behren-Lübchin]] im Mecklenburger [[Landkreis Rostock]]. Die vormals eigenständige Gemeinde Wasdow mit ihren Ortsteilen Alt Quitzenow, Bobbin, Friedrichshof und Neu Quitzenow wurde am 5. September 2011 nach Behren-Lübchin eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Namens-Grenz-Aenderung/2011.html Gebietsänderungen vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011], Hrsg. Statistisches Bundesamt ([[Statistisches Bundesamt|StBa]]) Wiesbaden.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf einer Fläche von 26,06&amp;amp;nbsp;km² lebten am 31. Dezember 2010 amtlich 392 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Warbel-bei-Wasdow-04-07-2008-026.JPG|mini|Warbel bei Wasdow]]&lt;br /&gt;
Wasdow liegt an der Mündung der [[Warbel]] in die [[Trebel]], deren breites [[Urstromtal]] im Bereich Wasdows als etwa 8&amp;amp;nbsp;km² großes [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]] ausgewiesen ist. Die Trebel bildet hier die historische Grenze zwischen [[Mecklenburg]] und [[Vorpommern]]. Nördlich von Wasdow liegt das Gebiet des [[Landkreis Vorpommern-Rügen|Landkreises Vorpommern-Rügen]], im Südosten schließt sich der [[Landkreis Mecklenburgische Seenplatte]] an. Die Umgebung ist überwiegend flach – mit 22 m ü. NN ist der &amp;#039;&amp;#039;Schwedenberg&amp;#039;&amp;#039; die höchste Erhebung in der Gemarkung Wasdow –, der Wasserspiegel der Trebel liegt dagegen nur wenige Zentimeter über dem Meer, obwohl die Mündung des [[Peenestrom]]s und das [[Stettiner Haff]] noch etwa 85&amp;amp;nbsp;km entfernt sind. Die Kleinstadt [[Gnoien]] ist 6&amp;amp;nbsp;km von Wasdow entfernt, die Hansestadt [[Rostock]] 48&amp;amp;nbsp;km.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alt Quitzenow&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurde bis weit in das 19. Jahrhundert als Quitzenow geführt&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Großherzoglich Meklenburg-Schwerinscher Staats-Kalender. 1837&amp;#039;&amp;#039;. Hofbuchdruckerei, Schwerin 1837, [https://www.google.de/books/edition/Grosherzoglich_Mecklenburg_Schwerinscher/mkQ-AAAAYAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Alt+Quitzenow&amp;amp;pg=RA3-PA96&amp;amp;printsec=frontcover S. 96.]&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1352 Quitsenowe genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Universität Breslau|Universität Wrocław]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Onomastica Slavogermanica 2003&amp;#039;&amp;#039;, Band XXIV, Breslau 2003, S. 19.&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bobbin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurde 1283 in einer Urkunde von [[Heinrich I. (Werle)]] erstmals erwähnt. Der Ort wurde am 1. Januar 1951 eingemeindet. Hinter &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Neu Quitzenow&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; liegen zwei [[Hügelgrab|Hügelgräber]] aus der Zeit 1800–600 v.&amp;amp;nbsp;Chr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wasdow wurde Mitte des 14. Jahrhunderts erstmals urkundlich erwähnt. Der Ortsname zeigt, dass es sich um von [[Wenden]] gegründete Siedlungen handelt. Die Fachwerkkirche stammt von 1754 und hat einen separaten neugotischen Glockenstuhl. Gutsbesitzer waren u.&amp;amp;nbsp;a. die Familien von [[Hobe (Adelsgeschlecht)|Hobe]] (um 1376 bis 1779) und die Familie von [[Blücher (Adelsgeschlecht)|Blücher]]. Ein Vertreter der Familie vor Ort war G. Ludwig E. von Blücher-Wasdow (1767–1828), der auch als Autor wirkte.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Über die landwirthschaftlichen Kreditvereine in besonderer Beziehung auf Mecklenburg&amp;#039;&amp;#039; C. G. Korb Neubrandenburg 1816.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;In: [[Friedrich Bachmann (Theologe)|Friedrich Bachmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Die landeskundliche Literatur über die Grossherzogtümer Mecklenburg. Bibliographische Zusammenstellung&amp;#039;&amp;#039;. Opitz &amp;amp; Co., Güstrow 1889, S. 274. (Nr. 3360e.)&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit ihm bildete sich eine genealogische Familienlinie von Blücher-Wasdow, genannt &amp;#039;&amp;#039;Haus Wasdow&amp;#039;&amp;#039;, heraus.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Friedrich Wigger (Archivar)|Friedrich Wigger]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Familie von Blücher.&amp;#039;&amp;#039; 3 Bände, Stiller’sche Hofbuchhandlung, Schwerin 1879, S. 145 f. [https://www.google.de/books/edition/Geschichte_der_Familie_von_Bl%C3%BCcher/4LxafvlNbIIC?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Ernst+Schmidt+Wasdow&amp;amp;pg=PA144-IA1&amp;amp;printsec=frontcover Haus Wasdow]&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihm folgte sein Sohn, der Chemiker Helmuth von Blücher, dann bis 1894 wiederum dessen Sohn Hermann von Blücher-Wasdow.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Gothaischer Hofkalender|Gothaisches Genealogisches Taschenbuch]] der Adeligen Häuser. Der in Deutschland eingeborene Adel (Uradel). 1904&amp;#039;&amp;#039;. Fünfter Jahrgang, Justus Perthes, Gotha 1903, [http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/periodical/pageview/8285278 S. 104.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1895 war der Ökonomierat Carl Schmidt zu Warrenzin der Gutsherr in Wasdow.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Regierungs-Blatt für das Großherzogthum Mecklenburg-Schwerin&amp;#039;&amp;#039;. Jahrgang 1895. №. 1–30, Bärensprung, Schwerin 1895, [https://www.google.de/books/edition/Regierungsblatt_f%C3%BCr_Mecklenburg_Schweri/p4axAAAAMAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Carl+Schmidt+Wasdow&amp;amp;pg=PR22&amp;amp;printsec=frontcover S. XXII.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Adolf Freiherr Maltzahn: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch des Grundbesitzes im Deutschen Reiche. Vollständiges Adressbuch&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;Mecklenburg-Schwerin und -Strelitz etc.&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage, Nicolaische Verlags-Buchhandlung R. Stricker, Berlin 1924, S. 15.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das alte [[Lehnswesen|Lehn]]gut Wasdow beinhaltete 1928 gesamt 873 ha, Eigentümer war Ernst Schmidt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ernst Seyfert, Hans Wehner, W. Baarck |Hrsg=Niekammer |Titel=Landwirtschaftliches Adreßbuch für Mecklenburg-Schwerin und -Strelitz |Sammelwerk=Niekammer’s Landwirtschaftliches Güter-Adreßbücher (Letzte Ausgabe) |Band=IV |Auflage=4. |Verlag=Selbstverlag von Niekammer’s Güter-Adreßbüchern GmbH |Ort=Leipzig |Datum=1928 |Seiten=117 |Online=http://katalog.g-h-h.de/vufind/Search/Results?lookfor=G%C3%BCteradressbuch+Mecklenburg+1928&amp;amp;type=AllFields}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Gut Wasdow selbst wurde 1932 aufgesiedelt. Anstelle des Gutsherrn wurde nun der Inspektor Arno Gerold aus Quitzenow der stellvertretende Standesbeamte für den Amtsbezirk Wasdow.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Amtliche Beilage zum Regierungsblatt für Mecklenburg-Schwerin 1932&amp;#039;&amp;#039;. Nr. 24. Schwerin, Dienstag, den 31. Mai 1932, [https://www.google.de/books/edition/Regierungsblatt_f%C3%BCr_Mecklenburg_Schweri/BOrlAAAAMAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Ernst+Schmidt+Wasdow&amp;amp;pg=PA226&amp;amp;printsec=frontcover S. 226.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gutshaus stammt von 1911 und war nach 1945 Wohn- und Kulturhaus mit Werkküche, Gaststätte und Kindergarten; ab 2002 Dorfgemeinschaftshaus. Im Gutspark sind noch Reste der [[Burg Wasdow]] zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Tumuli in Neu Quitzenow.jpg|Hügelgräber in Neu Quitzenow&lt;br /&gt;
 Wasdow Fangelturm.jpg|Bergfried der Burgruine Wasdow&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Baudenkmale in Behren-Lübchin}}&lt;br /&gt;
* [[Dorfkirche Wasdow]]: Fachwerkbau von 1754. Im Inneren befinden sich ein [[Gotik|spätgotischer]] [[Flügelaltar]] mit einer [[Mondsichelmadonna]], eine historische Kombination aus Kanzel und Beichtstuhl, zwei [[Empore]]n aus der Renaissance sowie eine kleine Orgel von [[Friedrich Hermann Lütkemüller]]. Im Kirchenraum ist ein altes schmuckvolles [[Epitaph]] ausgestellt.&lt;br /&gt;
* Gutshaus Wasdow von 1911 mit Marstall, Wohnhaus, Stall&lt;br /&gt;
* Ruine der [[Burg Wasdow]] im Gutspark&lt;br /&gt;
* Ehemalige Wassermühle von 1880 des Lehnguts an der Warbel in Wasdow&lt;br /&gt;
* Gutshaus Bobbin: Gut u.&amp;amp;nbsp;a. der Familien [[Hobe (Adelsgeschlecht)|von Hobe]] und [[Blücher (Adelsgeschlecht)|von Blücher]]. Zweigeschossiger klassizistischer Putzbau von nach 1908 mit Mittel[[risalit]] und [[Krüppelwalm]]; nach 1945 Wohnhaus; Landschaftspark zersiedelt.&lt;br /&gt;
* Gutshaus Alt Quitzenow von 1842 mit klassizistischem Säulenvorbau.&lt;br /&gt;
* Wasserturm bei Alt Quitzenow&lt;br /&gt;
* Naturschutzgebiet im Trebel-Niedermoor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Wasdow LK Guestrow Gutshaus.jpg|Gutshaus Wasdow (ab 1779 im Besitz der von Blücher)&lt;br /&gt;
 Bobbin LK Guestrow Gutshaus Parkseite.JPG|Gutshaus Bobbin (ab 1779 im Besitz derer von Blücher)&lt;br /&gt;
 Bobbin manor 2012.jpg|Gutshaus Bobbin&lt;br /&gt;
 Alt Quitzenow Gutshaus 2009-08-20 107.jpg|Gutshaus Quitzenow (ab 1779 im Besitz derer von Blücher)&lt;br /&gt;
 Wasdow Kirche 2009-08-20 121.jpg|Kirche in Wasdow&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehrsanbindung ==&lt;br /&gt;
Durch die nahe Kleinstadt [[Gnoien]] führt die [[Bundesstraße 110]] ([[Rostock]] – [[Demmin]]). Über die Anschlussstellen &amp;#039;&amp;#039;Tessin&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Bad Sülze&amp;#039;&amp;#039; ist Wasdow von der [[Bundesautobahn 20]] aus zu erreichen (Entfernung ca. 17&amp;amp;nbsp;Kilometer). Die nächsten Bahnhöfe befinden sich in [[Tessin (bei Rostock)|Tessin]], Demmin und Teterow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter des Dorfes ==&lt;br /&gt;
* [[Helmuth von Blücher]] (1805–1862), Gutsbesitzer, Chemiker und Pharmazeut in Rostock&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Schlie]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunst- und Geschichtsdenkmäler des Großherzogthums Mecklenburg-Schwerin&amp;#039;&amp;#039;. I. Band: &amp;#039;&amp;#039;Die Amtsgerichtsbezirke Rostock, Ribnitz, Sülze-Marlow, Tessin, Laage, Gnoien, Dargun, Neukalen&amp;#039;&amp;#039;, 2. Auflage, K. F. Köhler Leipzig, Bärensprung Hofbuchdruckerei, Schwerin 1898, S. 524 f. [https://www.google.de/books/edition/Die_Kunst_und_Geschichts_Denkm%C3%A4ler_des/JOAjAQAAMAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Wasdow&amp;amp;pg=PA525&amp;amp;printsec=frontcover Das Kirchdorf Wasdow.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7595830-2|VIAF=246321720}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Rostock]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Behren-Lübchin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Rostock)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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