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	<title>Waschbären - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Waschb%C3%A4ren&amp;diff=13633&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-11-18T22:13:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Gattung. Zur namensgebenden Art siehe [[Waschbär]].}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Waschbären&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Procyon&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Gottlieb Conrad Christian Storr|Storr]], 1780&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Kleinbären&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Procyonidae&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Marderverwandte&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Musteloidea&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Überfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Hundeartige&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Caniformia&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Unterordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Raubtiere&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Carnivora&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Laurasiatheria&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Überordnung&lt;br /&gt;
| Bild             = Procyon lotor 2.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = [[Waschbär|Nordamerikanischer Waschbär]] (&amp;#039;&amp;#039;Procyon lotor&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Waschbären&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Procyon&amp;#039;&amp;#039;) sind eine Gattung der [[Kleinbären]] (Procyonidae). Von den drei Arten der Gattung ist der auch in Europa als [[Neozoon]] eingebürgerte [[Waschbär|(Nordamerikanische) Waschbär]] der bekannteste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Waschbären sind durch einen breiten Kopf mit spitzer Schnauze und abgerundeten Ohren sowie durch ihre recht kompakte Gestalt gekennzeichnet. Allen Arten gemein ist außerdem eine schwarze, maskenartige Zeichnung im Gesicht, die von weißem Fell umrandet wird und stark an die Gesichtszeichnung des [[Marderhund]]es erinnert. Die Tiere erreichen eine Kopfrumpflänge von 42 bis 60 Zentimeter, eine Schwanzlänge von 20 bis 40 Zentimeter und ein Gewicht von 2 bis 12 Kilogramm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung und Lebensraum ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Waschbaer-verbreitung.png|mini|Waschbärverbreitung in Deutschland bis 2003]]&lt;br /&gt;
Waschbären leben auf dem gesamten [[amerika]]nischen Kontinent, Fünf der sieben Arten bzw. Unterarten leben ausschließlich auf kleinen Inseln in der [[Karibik]]. Ihr Habitat sind in erster Linie Wälder, oft leben sie in der Nähe von Gewässern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nordamerikanische Waschbär ist mittlerweile auch in Europa eingebürgert. 2016 wurde der Waschbär von der [[Europäische Union|EU]] als [[Biologische Invasion|invasive Art]] deklariert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.nabu.de/news/2016/08/20961.html |titel=EU-Liste der invasiven Arten – NABU |zugriff=2019-01-15 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland begann die Verbreitung des Waschbären zunächst 1934 mit der Aussetzung von vier Tieren am Edersee in Hessen. Weitere Auswilderungen geschahen durch einen Bombentreffer in Wolfshagen (Landkreis Märkisch-Oderland) in eine Pelztierzucht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.berlin.de/sen/uvk/natur-und-gruen/jagd-und-wildtiere/wildtiere-im-stadtgebiet/waschbaer/ |titel=Der Waschbär | abruf=2025-03-02 | hrsg=berlin.de }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein negativer Einfluss des Neozoons auf einheimische Arten in Europa ist nicht auszuschließen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tagesspiegel.de/berlin/brandenburg/einheimische-arten-in-gefahr-waschbaeren-verbreiten-sich-rasant-in-brandenburg/10013742.html Die rasch ansteigende Waschbär-Population in Brandenburg gefährdet viele einheimische Arten.], auf tagesspiegel.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jagd in Hessen ===&lt;br /&gt;
In Hessen, wo die Bejagung zuvor unter Einhaltung des gesetzlichen Elterntierschutzes ganzjährig möglich war, wurde im April 2016 eine Schonzeit zwischen dem 1. März und 31. Juli eingeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://ljv-hessen.de/jagd-in-hessen/jagd-schonzeiten/ |titel=Jagd- und Schonzeiten in Hessen |werk=Landesjagdverband Hessen e.&amp;amp;nbsp;V. |zugriff=2019-01-15 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für Jungwaschbären wurde diese jedoch 2018 wieder aufgehoben, so dass diese erneut ganzjährig bejagbar sind.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=fhaacker |url=https://djz.de/keine-schonzeit-mehr-fuer-waschbaeren/ |titel=Keine Schonzeit mehr für Waschbären |werk=Deutsche Jagdzeitung |datum=2018-07-31 |zugriff=2019-01-15 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=hessenschau de, Frankfurt Germany |url=https://www.hessenschau.de/politik/keine-waschbaeren-schonzeit-mehr-kritik-an-den-gruenen,ende-schonfrist-waschbaer-100.html |titel=Keine Waschbären-Schonzeit mehr: Kritik an den Grünen |datum=2019-01-10 |zugriff=2019-01-15 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Saison 2015/2016 wurden laut [[Regierungsbezirk Kassel|Regierungspräsidium Kassel]] in [[Hessen]] knapp 28.000 Waschbären getötet, mehr als die Hälfte davon im Regierungsbezirk Kassel. Mehr als 18.000 kamen durch die Jagd mit der Waffe zur Strecke, weitere 7800 durch Fangjagd. Etwa 1800 starben durch Verkehr oder Krankheit.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Waschbären in Hessen: Streit über Schonzeit |ISSN=0174-4909 |Online=https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/landesjagdverband-gegen-schonzeit-fuer-waschbaeren-14369299.html |Abruf=2019-01-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jagd in Brandenburg ===&lt;br /&gt;
In Brandenburg hat die Zahl der erlegten Tiere stark zugenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lr-online.de/lausitz/elsterwerda/das-finden-jaeger-nicht-lustig-brandenburg-ist-waschbaer-land-38247328.html |werk=Lausitzer Rundschau |titel=Brandenburg ist Waschbär-Land |datum=2019-01-07 |zugriff=2020-09-13 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Demnach wurden im Jagdjahr 2004/2005 knapp 4600 und in der Saison 2017/18 schon mehr als 35 000 Tiere erlegt. Zudem dringt die Art weiter massiv in neue Gebiete in Ostdeutschland vor. Nach Angaben des Landesjagdverbandes ging die Zahl der Abschüsse 2018/19 jedoch erstmals seit 10 Jahren leicht zurück auf 33 630 Tiere.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ljv-brandenburg.de/jagd-natur/neozoen/ |werk=Landesjagdverband Brandenburg |titel=Neozoen |zugriff=2020-09-13 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweise ==&lt;br /&gt;
Waschbären sind entgegen früheren Behauptungen keine Einzelgänger, sondern haben ein komplexes [[Sozialverhalten]]. Manchmal leben Weibchen in kleinen Gruppen, auch junge Männchen teilen sich [[Revier (Tier)|Territorien]], die Streifgebiete können sich überschneiden. Sie sind vorwiegend dämmerungs- oder nachtaktiv und schlafen tagsüber in Baumhöhlen oder anderen Unterschlupfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind [[Allesfresser]], die sowohl pflanzliche Nahrung als auch Wirbellose und kleine Wirbeltiere zu sich nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Arten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Procyon cancrivorus 2, Costa Rica.JPG|mini|[[Krabbenwaschbär]]]]&lt;br /&gt;
Die Gattung der Waschbären wird in drei Arten unterteilt:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wilson &amp;amp; Reader&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der (Nordamerikanische) [[Waschbär]] (&amp;#039;&amp;#039;Procyon lotor&amp;#039;&amp;#039;) ist der am weitesten verbreitete und am besten erforschte Vertreter der Gattung. Ursprünglich vom südlichen [[Kanada]] bis [[Panama]] verbreitet, ist er mittlerweile auch in [[Europa]] eingebürgert.&lt;br /&gt;
* Der [[Krabbenwaschbär]] (&amp;#039;&amp;#039;Procyon cancrivorus&amp;#039;&amp;#039;) ist in [[Südamerika]] beheimatet. Noch stärker als der Nordamerikanische Waschbär ist er auf den Fang von Wassertieren, zum Beispiel [[Fische]], [[Krebse]] und [[Froschlurche|Frösche]], spezialisiert und ist dazu auch ein guter Schwimmer und Taucher.&lt;br /&gt;
* Der [[Cozumel-Waschbär]] (&amp;#039;&amp;#039;Procyon pygmaeus&amp;#039;&amp;#039;) lebt auf der Insel [[Cozumel]] vor der mexikanischen Halbinsel [[Yucatán (Halbinsel)|Yucatán]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tres-Marias-Waschbär (&amp;#039;&amp;#039;Procyon lotor insularis&amp;#039;&amp;#039;) auf den [[Tres-Marias-Inseln]] vor der Westküste [[Mexiko]]s, der Bahamas-Waschbär (&amp;#039;&amp;#039;Procyon lotor maynardi&amp;#039;&amp;#039;) auf der zu den [[Bahamas]] gehörenden Insel [[New Providence (Bahamas)|New Providence]] und der Guadeloupe-Waschbär (&amp;#039;&amp;#039;Procyon lotor minor&amp;#039;&amp;#039;) auf der Antilleninsel [[Guadeloupe]] werden je nach Quelle als eigene Arten betrachtet, gelten jedoch allgemein als Unterarten des Nordamerikanischen Waschbären.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wilson &amp;amp; Reader&amp;quot;&amp;gt;Don E. Wilson und DeeAnn M. Reeder (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039; {{Webarchiv|text=Procyon |url=http://www.vertebrates.si.edu/msw/mswcfapp/msw/taxon_browser.cfm?msw_id=12294 |wayback=20131005015509  }}&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Mammal Species of the World. A Taxonomic and Geographic Reference (3rd ed).&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Gleiches gilt für den [[Barbados-Waschbär]] (&amp;#039;&amp;#039;Procyon lotor gloveralleni&amp;#039;&amp;#039;), der auf der Karibikinsel [[Barbados]] vorkam. Das letzte Exemplar wurde 1964 gesichtet, die Art gilt als ausgestorben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fünf letztgenannten Formen werden zusammen auch als Inselwaschbären bezeichnet. Es handelt sich um kleinwüchsige Formen, über deren Lebensweise kaum etwas bekannt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den irreführenden Namen „Sibirischer Waschbär“ oder „Ussurischer Waschbär“ und den [[Waschbärfell|Fellbezeichnungen]] „Finnraccoon“ oder „Chinesisch Raccoon“ wird manchmal der den Waschbären sehr ähnlich sehende [[Marderhund]] bezeichnet (bzw. das [[Pelzarten#Seefuchs, Tanuki, Marderhund oder Enok|Marderhundfell]]), der mit diesem allerdings nicht verwandt ist. Für das Fell des Waschbären siehe → [[Waschbärfell]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Waschbärspulwurm]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{bibISBN|0801857899}}&lt;br /&gt;
* [[Ulf Hohmann]], [[Ingo Bartussek]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Waschbär.&amp;#039;&amp;#039; Oertel+Spörer Verlags-GmbH, Reutlingen 2001, ISBN 3-88627-301-6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Procyon|Waschbären}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4306916-2|LCCN=sh/86/8018}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Waschbaren}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kleinbären]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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