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	<title>Warthauer Sandstein - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T01:15:40Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Warthauer_Sandstein&amp;diff=2826663&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lysippos: kl</title>
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		<updated>2024-11-30T19:48:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;kl&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Potsdam Sanssouci 07-2017 img4.jpg|miniatur|Das [[Neues Palais|Neue Palais]] in [[Potsdam]] aus Warthauer Sandstein]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Warthauer Sandstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (polnisch: &amp;#039;&amp;#039;Piaskowiec Wartowice&amp;#039;&amp;#039;), auch &amp;#039;&amp;#039;Altwarthauer Sandstein&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist ein [[Sandstein]], der in [[Polen]] bei [[Warta Bolesławiecka]] (Alt Warthau) abgebaut wird. Es handelt sich um einen bauhistorisch bedeutenden und überregional verbreiteten Sandstein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fuchs&amp;quot;/&amp;gt; Er entstand in der Oberen [[Kreide (Geologie)|Kreide]] ([[Coniacium]]).&amp;lt;ref name=&amp;#039;Ehling, Siedel 301&amp;#039;&amp;gt;Angela Ehling, Heiner Siedel (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Bausandsteine in Deutschland. Sachsen-Anhalt, Sachsen und Schlesien (Polen)&amp;#039;&amp;#039;. Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (Hrsg.), Schweizerbart, Stuttgart 2011, S. 301.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
Während der Kreidezeit vor 130 bis 65 Millionen Jahren wurden durch Wasser und Wind Sande in das [[Nordsudetisches Becken|Nordsudetische Becken]] transportiert, die Schicht für Schicht sedimentierten. In den Porenraum flossen kieselsäurehaltige Lösungen ein. Kieselsäure und auflagernde [[Sediment und Sedimentgestein|Sedimente]] verfestigten die Sande zu Sandstein. Die jüngeren Sedimente [[Verwitterung|verwitterten]] und legten die Sandsteinvorkommen oberflächennah frei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fuchs&amp;quot;&amp;gt;Karlfried Fuchs: &amp;#039;&amp;#039;Natursteine aus aller Welt, entdecken, bestimmen, anwenden&amp;#039;&amp;#039;. 2. Bd. Karteiblatt 211. Callwey, München 1997, ISBN 3-7667-1267-5&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesteinsbeschreibung ==&lt;br /&gt;
Es handelt sich um einen festen, feinkörnigen Sandstein von gelber, gelbbrauner und gelb-weißer Farbe. Sein Gehalt am [[Feldspat|Feldspäten]] (0–1 %) und [[Glimmer]] ist sehr gering. Dagegen sind Tonminerale mit schwankenden Anteilen (1–11 %) enthalten, davon bildet 80–95 % das Mineral [[Kaolinit]] den Hauptanteil. In geringeren Mengen kann [[Illit]] festgestellt werden. An akzessorischen Mineralgehalten mit selten über 1 % lassen sich Fe-Hydroxide sowie [[Hämatit]] finden, die im Porenraum des Sandsteins eingelagert sind. Mitunter treten in sehr geringen und schwankenden Anteilen [[Turmalin]], [[Rutil]] und [[Zirkon]] auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Angela Ehling, Heiner Siedel (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Bausandsteine in Deutschland. Sachsen-Anhalt, Sachsen und Schlesien (Polen)&amp;#039;&amp;#039;. Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (Hrsg.), Schweizerbart, Stuttgart 2011, S. 303.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gestein ist wenig geschichtet, mitunter gelb gebändert, und zeichnet sich durch einen geringen Porenraum aus. Die Schichtung ergibt sich aus einem Kongrößen[[gradient]].&amp;lt;ref name=&amp;#039;Ehling, Siedel 301&amp;#039;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teilweise zeigt das Gestein gelb-rostige Färbungen. Ferner gibt es [[Eisenkiesel]]- und [[Quarz]]adern (ferritisch und verkieselt), die den Sandstein schiefwinkelig zur Schichtungsebene durchziehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fuchs&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
Heute wird der Warthauer Sandstein für [[Restaurierung]]en und Neubauten verwendet, im Neubauwesen insbesondere für Fassadenbekleidungen, Bodenbelägen, Abdeckplatten und [[Werkstein]]e.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fuchs&amp;quot;/&amp;gt; Er wird auch für Bildhauerarbeiten verwendet. Dieser [[Naturstein]] ist frostfest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verbaut wurde dieser Sandstein am [[Reichstagsgebäude]], [[Berliner Dom]] und an der [[Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche]] in Berlin, am [[Neues Palais|Neuen Palais]] und [[Schloss Sanssouci]] in [[Potsdam]], [[Zentraltheater (Dresden)|Zentraltheater Dresden]], an der [[Geschäftszentrale der Dresdner Bank (Berlin)|Dresdner Bank Berlin]], [[Universität der Künste Berlin]], [[Universität Breslau]] und Niederlassung von Mercedes-Benz in [[Moskau]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;mil&amp;quot;&amp;gt;[http://millenium.pnet.pl/go.php/gm/steine/warthauer_sandstein.html millenium.pnet.pl]: &amp;#039;&amp;#039;Warthauer Sandstein&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 9. Dezember 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Berlin UdK Fasanenstraße.jpg|[[Universität der Künste Berlin]] aus Warthauer Sandstein&lt;br /&gt;
Datei:Dresden Zentraltheater Außen - 1905.jpg|[[Zentraltheater (Dresden)|Zentraltheater Dresden]] (Bild 1905) aus Warthauer Sandstein&lt;br /&gt;
Datei:Uniwersytet Wrocławski, d. Kolegium Jezuickie.jpg|[[Universität Breslau]] aus Warthauer Sandstein&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ähnliche Sandsteine der Region ==&lt;br /&gt;
Bunzlauer, Deutmannsdorfer, Neudorfer, Rackwitzer, Sirgwitzer und Hockenauer Sandstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Angela Ehling, Heiner Siedel (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Bausandsteine in Deutschland. Sachsen-Anhalt, Sachsen und Schlesien (Polen)&amp;#039;&amp;#039;. Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (Hrsg.), Schweizerbart, Stuttgart 2011, S. 301–308.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.natursteinonline.de/images/web_big2/EV_2431.jpg natursteinonline.de]: Steinoberfläche des Warthauer Sandsteins&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sandsteinsorte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klastisches Sedimentgestein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturwerkstein der Kreide]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Steinbruch in Polen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesteinseinheit der Kreide]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lysippos</name></author>
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